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Экономический перевод (второй иностранный язык). Учебное пособие

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☆
МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РОССИЙСКОЙ ФЕДЕРАЦИИ
ФЕДЕРАЛЬНОЕ ГОСУДАРСТВЕННОЕ БЮДЖЕТНОЕ ОБРАЗОВАТЕЛЬНОЕ
УЧРЕЖДЕНИЕ ВЫСШЕГО ОБРАЗОВАНИЯ
«ЛИПЕЦКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ ТЕХНИЧЕСКИЙ УНИВЕРСИТЕТ»
ЭКОНОМИЧЕСКИЙ ПЕРЕВОД
(второй иностранный язык)
УЧЕБНОЕ ПОСОБИЕ
В.В. Шацких
Липецкий государственный технический университет
2017
ББК Ш 143.24 я 7 Ш 326
Рецензенты: Л.Н. Беленикина, к.ф.н., доцент кафедры лингвистики и межкультурной коммуникации ФГБОУ ВО «Липецкий государственный педагогический университет имени П.П. Семенова-Тян-Шанского»; Е.В. Чеснокова, к.п.н., доцент кафедры немецкого и французского языков ФГБОУ ВО «Липецкий государственный педагогический университет имени П.П. Семенова-Тян-Шанского»
Шацких В.В. Ш 326 Экономический перевод ( второй иностранный язык) [Текст]: учебное пособие / В.В. Шацких. – Липецк: Изд-во Липецкого государственного технического университета, 2017.– 53 с.
ISBN 978-5-88247-822-2
Целью данного пособия является формирование навыков экономического перевода с немецкого языка на русский и с русского на немецкий язык.
Учебное пособие включает 4 раздела, в которых рассмотрены основные этапы экономического развития Германии, ведущие отрасли ее экономики, организационно-правовые формы предприятий ФРГ по сравнению с формами ведения бизнеса в России.
Предназначено для студентов четвертого курса, обучающихся по специальности «Перевод и переводоведение»
Печатается по решению редакционно-издательского совета ЛГТУ
ISBN 978-5-88247-822-2
© ФГБОУ ВО «Липецкий
государственный технический
университет», 2017
© В.В. Шацких,2017
Lektion 1
WIRTSCHAFTSORDNUNG UND WIRTSCHAFTSPOLITIK IN DER
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Übung 1. Übersetzen Sie den folgenden Text schriftlich Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den international führenden
Industrieländern. Mit ihrer wirtschaftlichen Gesamtleistung1 steht sie in der Welt an der dritten Stelle. Im Welthandel nimmt sie nach den USA den zweiten Platz ein. Seit
1975 wirkt die Bundesrepublik in der Gruppe der sieben großen westlichen Industrieländern (die G-7 = die Gruppe der Sieben) und seit 1999 in der Gruppe der
zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer2 (die G20 = die Gruppe der Zwanzig) mit3. Die G 20 repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung, rund 90
Prozent der globalen Wirtschaftskraft (=des globalen Bruttosozialprodukts) und rund
80 Prozent des weltweiten Handels.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP)4 in Deutschland betrug im Jahr 2014 rund 2,9
Billionen Euro. Umgerechnet auf die Bevölkerung
5
ergibt sich damit für 2014 das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Deutschland von etwa 35.000 Euro. Mit anderen Worten erwirtschaftete6 damit jeder Einwohner statistisch 35.000 Euro. Das Wirtschaftssystem im Land hat sich seit dem zweiten Weltkrieg zu einer sozialen marktwirtschaftlichen Ordnung entwickelt. Unter dem Leitmotiv „So wenig
Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig“ fällt dem Staat in der Marktwirtschaft in
erster Linie eine Ordnungsaufgabe7 zu. Der Staat legt die Rahmenbedingungen, unter
denen sich die Marktvorgänge abspielen, fest. In diesem Rahmen entscheiden die
Millionen Unternehmen und Haushalte frei und selbstständig, was sie produzieren
und konsumieren möchten. Die Frage, welche und wie viele Güter erzeugt werden und wer wie viel davon erhält, wird vor allem auf den Märkten entschieden. Der Staat
verzichtet auf direkte Eingriffe in die Preis8- und Lohgestaltung9. Voraussetzung für das Funktionieren des Marktmechanismus ist der Wettbewerb10. Ohne Konkurrenz kann es keine Marktwirtschaft geben. Der
3
Wettbewerb sorgt dafür, dass das Gewinnstreben des Einzelnen aktiviert wird, so
dass alle mit Gütern versorgt werden. Die Konkurrenz fördert die Leistungsbereitschaft11 und zwingt Unternehmen dazu, durch günstigere Preise, bessere Produktqualitäten, günstigere Zahlungs- und Lieferbedingungen12 oder
zusätzliche Serviceleistungen miteinander zu konkurrieren. Zugleich fördert der Wettbewerb die Verfahrens- und Produktinnovation13 und zwingt zur Rationalisierung und zum sparsamen Umgang mit knappen Ressourcen. Keine Frage – offener Wettbewerb ist für alle Teilnehmer hart. Immer wieder versuchen daher die Unternehmer, den Wettbewerbsdruck zu verringern, sei es14 durch Absprachen15 mit den Konkurrenten, sei es durch Zusammenschluss16 von Firmen. Solche Versuche soll das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen17 (GWB, das sogenannte Kartellgesetz18 von 1957, letzte Ergänzung 2005) verbieten. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb19 (UWG, letzte Ergänzung 2016) soll
einen unverfälschten Wettbewerb ermöglichen und Mitbewerber, Verbraucher und sonstige Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen20 schützen.
Durch die europäische Integration und die Globalisierung der Wirtschaft verlagert sich die Wettbewerbspolitik zunehmend auf die Europäische Kommission in Brüssel. Mit dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft
(kurz: Stabilitätsgesetz
21
) von 1967 verfügt der Staat über ein wirtschaftspolitisches Instrument, konjunkturelle Schwankungen auszugleichen.
Das Gesetz legte die vier Kernziele der Wirtschaftspolitik fest. Diese sind ein stabiles Preisniveau [-vo], ein hoher Beschäftigungsgrad sowie ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht22 bei gleichzeitigem stetigem wirtschaftlichem Wachstum. Neben der Regierung sind folgende Gremien berufen, bei der Gestaltung und Koordinierung der Wirtschaftspolitik mitzuwirken.
1. Die Deutsche Bank, die von der Regierung unabhängig ist, ist für die
Geldpolitik zuständig.
2. Der Finanzplanungsrat23 hat die Aufgabe, die Finanzplanung von Bund, Ländern und Gemeinden zu koordinieren.
4
3. Der Konjunkturrat für die öffentliche Hand24 ist ein durch das Stabilitätsgesetz geschaffenes Gremium, um die konjunkturpolitischen
Maßnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden abzustimmen und dadurch eine
bessere und effizientere Wirtschaftspolitik zu ermöglichen.
4. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft (volkstümlich „Fünf Weise“ genannt), dessen Aufgabe besteht darin, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu
begutachten und Prognosen für die Zukunft zu machen.
Die Bundesrepublik ist ein demokratischer und sozialer Staat - so steht es im
Grundgesetz. Deshalb ist der Staat verpflichtet, jeden Bürger vor sozialer
Unsicherheit zu schützen. Der Staat garantiert seinen Bürgern verschiedene
Sozialleistungen25. Das sind verschiedene Arten von Versicherungen, Renten, Arbeitslosegeld, Kindergeld26 und Sozialhilfe für Bedürftige. Deutschlands Wirtschaftsordnung ist also die soziale Marktwirtschaft.
T e x t w o r t s c h a t z
1
wirtschaftliche Gesamtleistung здесь: общие экономические показатели
2
Schwellenländer pl страны с переходной экономикой, «пороговые» страны
3
mitwirken сотрудничать, здесь: входить в группу
4
Bruttoinlandsprodukt (BIP) n валовой внутренний продукт (ВВП)
5
umgerechnet auf die Bevölkerung в расчете на душу населения
6
erwirtschaften здесь: производить
7
Ordnungsaufgabe f здесь: функция регулятора (рыночных отношений)
8
Preisgestaltung f ценообразование
9
Lohgestaltung f система оплаты труда
10
Wettbewerb m соревнование, здесь: конкуренция
11
Leistungsbereitschaft f здесь: деловая активность
12
Zahlungs- und Lieferbedingungen pl условия оплаты и поставки
13
Verfahrens- und Produktinnovationen pl разработка новых методов и новых видов продукции
14
sei es будь это
15
Absprache f договоренность, соглашение, здесь: сговор
16
Zusammenschluss m объединение; слияние
17
Gesetz n gegen Wettbewerbsbeschränkungen закон против ограничений конкуренции
5
18
Kartellgesetz n закон о картелях
19
Gesetz n gegen den unlauteren Wettbewerb закон против недобросовестной конкуренции
20
Handlungen pl действия, здесь: поведение
21
Stabiltätsgesetz n закон о стимулировании роста экономики и повышения ее стабильности
22
außenwirtschaftliches Gleichgewicht положительный внешнеторговый баланс
23
Finanzplanungsrat m совет финансового планирования
24
Konjunkturrat m für die öffentliche Hand конъюнктурный совет государственных органов
25
Sozialleistungen pl социальные услуги, выплаты пособий по социальному обеспечению
26
Kindergeld n детские пособия
Übung 2. Lesen sie die zusammengesetzten Substantive aus dem Text mit der richtigen Betonung
Übung 3. Sie nehmen an einem Treffen zwischen einem deutschen und einem
russischen Sachverständigen als Dolmetscher teil. Ihre Studienfreunde spielen dabei die Rollen dieser Sachverständigen. Das Thema ist
„Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland“
Übung 4. Geben Sie den Inhalt dieser kurzen Texte russisch wieder und Ihr Studienkollege dolmetscht Sie für unsere deutschen Gäste
Text 1
Wirtschaftswachstum
Deutschland ist der starke Mann der Euro-Zone, die deutsche
Konjunkturlokomotive treibt Europas Wirtschaft an. Im Jahr 2015 ist die deutsche Wirtschaft um 1,7 Prozent gewachsen, wie aus den am Donnerstag vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervorgeht. Die 1,7 Prozent Wachstum beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Gesamtheit aller
Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr produziert werden "Die konjunkturelle
Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum", sagte Destatis-Präsident Dieter Sarreither bei der Vorstellung der Zahlen.
6
Text 2
Wettbewerb
In der Bundesrepublik existiert keine zentrale Planungsbehörde, die den Unternehmern vorschreibt, was und wie viel sie zu produzieren haben. Vielmehr bestimmen die jeweiligen privaten Marktparteien selbst über Quantität und Qualität
der Güter und Dienstleistungen. Unter dem Stichwort „So wenig Staat wie möglich,
so viel Staat wie nötig“ hat der Staat nur eine Ordnungsaufgabe. Das heißt, der Staat
schafft gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer und achtet darauf, dass diese
Bedingungen strikt angehalten werden. Der faire Wettbewerb funktioniert nur unter den Marktbedingungen. Ohne Wettbewerb ist die Entwicklung der Marktwirtschaft undenkbar. Wettbewerb zwingt
die Unternehmen, sich am Markt durch kostengünstige Produktion unter Beachtung
der Qualität und des Umweltschutzes zu behaupten. Durch das Streben zu höheren Gewinnen oder durch den Druck der Konkurrenz, sind Unternehmen ständig auf der
Suche nach günstigeren Produktionsmethoden, technischen Neuerungen und nach
verbesserten oder neuartigen Produkten. Dies fördert den Fortschritt innerhalb der globalen Wirtschaft und bewirkt ein Anheben des Lebensstandards der Verbraucher.
Text 3
G 8 Weltwirtschaftsgipfel
Diese Abkürzung bedeutet "Great of Eight", übersetzt die "Großen Acht".
Gemeint sind damit die acht führenden Wirtschaftsnationen der Erde. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan,
Kanada, Russland, die USA. Außerdem ist die Europäische Union bei allen
Gipfeltreffen vertreten. Die „Großen Acht“ treffen sich regelmäßig zu einem „Weltwirtschaftsgipfel“, auf dem die weltweite Wirtschafts-, Entwicklungs- und Währungspolitik besprochen
wird. Auf diesen Zusammenkünften geht es aber auch um andere Fragen, die
international besonders wichtig sind, wie zum Beispiel die Bekämpfung von
7
Terrorismus, Drogen- und Waffenhandel oder Fragen des Umweltschutzes und Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern der Welt. Von 1991 bis 1997 war bei den Treffen Russland nur als Beobachter zugelassen
und deshalb hieß die Gruppe damals „G 7“. Zwischen 1998 und 2014 erfolgten die Treffen im Kreis der G8 mit Russland als zusätzlichem Mitglied.
2015 war Russland bei dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aus
sieben Industrieländern nicht eingeladen. Die G7-Staaten wollten so ihre Kritik an der russischen Politik gegenüber der Ukraine zeigen. Den Ausschluss Russland aus
der Runde der G8 wurde von nicht überall unterstützt. Manche befürchteten, dass die
Spannungen zwischen Russland und den anderen Wirtschaftsnationen dadurch verstärkt würden.
Text 4
G 20/Große Zwanzig
Diese Abkürzung steht für die „Großen Zwanzig“. Damit sind die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt gemeint, unter ihnen auch die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. In der G 20 treffen sich regelmäßig die
Finanzminister und Notenbankchefs dieser Staaten, um über wichtige Fragen der Weltwirtschaft zu diskutieren und sich über Regeln und Verfahren des weltweiten Handels zu verständigen.
Das erste G20-Treffen der Finanzminister fand im Jahr 1999 statt. Im Jahr 2008, im Zuge der Finanzkrise, trafen sich zum ersten Mal auch die Staats- und
Regierungschefs des Zusammenschlusses, um über die Regulierung der Märkte zu
diskutieren. Die G 20 vertreten zwei Drittel der Weltbevölkerung in ihren Staaten wird 90 Prozent des Weltsozialprodukts erwirtschaftet und 80 Prozent des Welthandels
durchgeführt.
Text 5
Was sind die G20?
Die G20 ist ein informeller Zusammenschluss aus 19 Staaten und der EU. Neben Deutschland sind dies: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Frankreich,
8
Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-
Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die
EU-Kommission und der Präsident des Europäischen Rats teilen sich den gemeinsamen EU-Sitz. An den G20-Gipfeln nehmen die Finanzminister beziehungsweise Regierungs­und Staatschefs und Zentralbankchefs der G7 und zwölf weiterer Staaten sowie folgende internationale Organisationen teil: Weltbank (die WB), Financial Stability Board (das FSB, von der Deutschen Bundesbank auch als Finanzstabilitätsrat
bezeichnet), Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (die
OECD), Welthandelsorganisation (die WTO), Internationale Arbeitsorganisation (die ILO International Labour Organization) und Vereinte Nationen (VN).
Darüber hinaus kann das Vorsitzland weitere Staaten und Regional- organisationen einladen. In Antalya 2015 waren dies Spanien, Singapur,
Aserbaidschan, Zimbabwe für die Afrikanische Union (AU), Malaysia für den Verband südostasiatischer Nationen (ASEAN) sowie Senegal für die Neue Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas (NEPAD).
Text 6
Schwellenland
Die Länder, die nicht mehr zu den armen Entwicklungsländern zählen, aber auch noch nicht zu den reichen Industrienationen, nennt man "Schwellenländer". Das heißt, sie stehen an der Schwelle dazu, ein Industriestaat zu werden.
Text 7
Europäische Zentralbank
Alle Staaten der EU, die an der Europäischen Währungsunion teilnehmen und den Euro als Zahlungsmittel eingeführt haben, haben gemeinsam eine zentrale Bank.
Diese Europäische Zentralbank, kurz EZB genannt, wurde 1998 gegründet und hat
ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist unabhängig. Keine Regierung darf ihr
Weisungen geben oder Vorschriften machen. Die wichtigste Aufgabe der EZB ist es
9
dafür zu sorgen, dass der Euro seinen Wert behält, also stabil bleibt. Die Ausgabe der
Euro-Banknoten gehört ebenfalls zu den Aufgaben der EZB. Und die Anzahl der Euro-Münzen, die ein Staat ausgibt, muss ebenfalls von der EZB genehmigt werden. Die EZB darf keiner Regierung in der EU Kredite oder irgendwelche Vergünstigungen gewähren.
Übung 5. Übersetzen Sie diese kurzen Texte.
Tекст 1
Социальная рыночная экономика
Основой экономической системы Германии является принцип социально
ориентированной экономики, согласно которому государство выполняет
функцию общего регулирования рыночной экономики. В установленных
государством рамках хозяйствующие субъекты вправе осуществлять любую
деятельность и принимать любые решения. Государственные органы принципиально не вмешиваются в процесс установления цен на товары. Одной из задач государства является обеспечение конкуренции на рынке.
Этой цели служит принятый в 1957 году закон о картелях (о недопустимости ограничения конкуренции), запрещающий любые действия или соглашения
(сговоры), которые могут путем ограничения конкуренции повлиять на
рыночные условия предпринимательской деятельности. В ходе процесса
европейской интеграции полномочия по осуществлению политики в сфере конкуренции постепенно переходят к Европейской Комиссии. В области макроэкономических показателей правительство стремится к
достижению стабильного уровня цен, к уменьшению безработицы, к положительному внешнеторговому балансу.
Teкст 2
ВВП Германии
В конце 90-х прошлого века (в 1996 году) валовой внутренний продукт – стоимость всех произведенных товаров и услуг - достиг в старых землях ФРГ рекордной цифры: 3 143 30 млрд. марок. Тем самым, согласно статистике,
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