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ivanov666
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Файл:Musik, Theater, Kino lesen, übersetzen und diskutieren Музыка, театр, кино читаем, переводим и обсуждаем. Учебно-методическое пособие
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TEXTE ZUM LESEN
Lesen Sie Texte und stellen Sie 10 Fragen.
Text 1
Software schreibt Musik nach Drehbuch
Werden Filme in Zukunft automatisch durch Software-Tools vertont?
Ein Forschungsprojekt arbeitet zumindest daran — und lässt in erste
Versuche reinhören.
Der Forscher Saif Mohammad und die New Yorker Musikerin und
Programmiererin Hannah Davis entwickeln eine Software, die automatisch Musikstücke aus Texten erzeugt. TransProse heißt das Projekt —
eine Wortschöpfung aus transponieren (umwandeln) und Prose (Prosa).
Es funktioniert, indem es »Sequenzen von Noten bestimmt, die die
emotionale Aktivität von Texten einfangen«, schreiben die Entwickler
in einer Zusammenfassung ihrer Forschungsarbeiten.
Der Software zugrunde liegt eine Liste von 14.000 englischen Wörtern
und wie sich diese mit Wut, Vorfreude, Freude, Furcht, Ekel, Traurigkeit,
Überraschung sowie Vertrauen in Verbindung bringen lassen. Mithilfe
von Amazons Mikrojob-Vermittlungsservice »Mechanical Turk« hat Mohammad daraus ein Assoziationslexikon erstellt, das »NRC Word-Emotion Association Lexicon«.
Füttert man das Programm TransProse nun mit einem Text, sucht
es darin nach den Wörtern und Wortbeziehungen aus diesem Lexikon,
gliedert dann das Werk in vier Teile und ordnet ihm einen »emotionalen
Grundton« zu. Art und Anzahl der emotional besetzten Begriffe bestimmen
dann Tempo, Tonart und Tonhöhen des Musikstücks.
Fröhliche Geschichten erklingen in Dur, traurige in Moll — dieser
Mechanismus mag etwas simpel klingen, erste Ergebnisse der automatischen Vertonung hören sich aber zumindest interessant an. Sie sind als
Hörbeispiele auf der Soundcloud-Seite von TransProseabrufbar. Eins der
fröhlicheren Ergebnisse ist erwartungsgemäß »Peter Pan«, ansonsten scheint
das Entwicklerteam sich mehr mit sehr ernster Literatur zu beschäftigen,
10
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Quelle: Spiegel https://www.spiegel.de/netzwelt/web/transprose-analysiert-stimmung-
von-text-und-macht-fi lmmusik-a-970453.html (дата обращения: 15.01.2020).
21

von Joseph Conrads »Heart of Darkness« bis zu Cormac McCarthys Endzeit-Geschichte »The Road«.
Text 2
Ennio Morricone: Der Soundtrack meines Lebens
Jeder Kinofan hat seine Favoriten unter den Schauspielern, Regisseuren oder Genres. Dirk Brichzi schwärmt für einen Komponisten —
Ennio Morricone, Maestro der Italo-Western und mit 90 nun auf Abschiedstour.
Es gibt Filmszenen, die sollte die Wissenschaft als Test anerkennen,
ob mit den eigenen Gefühlen noch alles in Ordnung ist. Wie die letzten
Minuten von »Cinema Paradiso«: Ein erfolgreicher Regisseur kehrt nach
Jahrzehnten in sein sizilianisches Heimatdorf zurück, weil der Filmvorführer des Kinos gestorben ist, in dem sich früher das Leben des Orts und
seines in der Jugend abgespielt hat. Eine Filmrolle hat ihm Alfredo zurückgelassen.
Nun sieht der Regisseur auf der Leinwand am Stück all die Kussszenen,
die Alfredo früher auf Geheiß des Pfarrers herausschneiden musste. Dieses Filmfi nale ist eine Liebeserklärung ans Kino und das Leben, herrlicher
Kitsch. Wer dabei gähnt, auf den Abspann wartet und gar kein Zucken
irgendwo in der Brust oder im Bauch verspürt, der sollte sich wirklich
mal untersuchen lassen.
Denn über allem thront, erst leise, dann etwas lauter, aber nie zu laut
und immer wunderschön, diese Melodie des Meisters der Filmmusik:
Ennio Morricone, derzeit auf Abschiedstour durch Europa. Die Musik zu
»Cinema Paradiso« komponierte er gemeinsam mit seinem Sohn Andrea;
beide studierten am Konservatorium Santa Cecilia in Rom, der Sohn 50
Jahre nach dem Vater.
Als ich »Cinema Paradiso« zuletzt im Kino erlebte, war bei fast allen
Anwesenden und auch bei mir gefühlsmäßig noch alles in Ordnung. Ich
bin sowieso aufs Kino angewiesen — nicht weil ich Fernsehgucken für
Teufelszeug hielte, ich hatte es mir nur auf einer längeren Reise abgewöhnt
und nach einem Umzug kein Gerät mehr gekauft. Also gehe ich oft ins
Kino. So oft, dass Freunde sich wundern: Wer schaut sich in Zeiten von
11
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Quelle: Spiegel https://www.spiegel.de/geschichte/ennio-morricone-grossmeister-der-
fi lmmusik-a-1247527.html (дата обращения: 15.01.2020).
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Netfl ix und Co. schon zum dritten Mal den neuen »Blade Runner« im
Kino an?
Überragend: »Die Legende vom Ozeanpianisten«
Umso erstaunter sind sie, wenn sie mich als Kinofan nach meinem
Lieblingsschauspieler oder — regisseur fragen und ich länger grüble.
Ich mag das Schlunzige von Bill Nighy, aber ist er deshalb mein Lieblingsschauspieler? Auch beim Regisseur muss ich passen, und ein Lieblingsgenre — Horror, Drama, Kriegsfi lm, französischer Schwatzfi lm der
Neunziger… Nein. Am Ende sage ich dann immer, dass ich einen Lieblingskomponisten habe: Ennio Morricone.
Für mehr als 500 Filme hat der diplomierte Trompeter die Musik
komponiert und damit schon 1961 angefangen. Bei seinem Namen denken
viele an Italowestern oder nur an »Spiel mir das Lied vom Tod«, mit etwas
Glück noch an »The Hateful Eight«, aber den kennt man eher wegen
Tarantino. Ich erzähle dann gern von »Die Legende vom Ozeanpianisten«
mit Morricones großartiger Musik.
Der Film handelt von einem Mann, der am Neujahrsmorgen des Jahres
1900 an Bord des Dampfers »Virginian« gefunden und vom Heizer Danny großgezogen wird. Er verlässt nie das Schiff, entdeckt sein musikalisches Talent, wird Pianist der Bordkapelle. Als sein Ruf auch an Land die
Runde macht, gipfelt der Film in einem Duell zwischen ihm und Jazzmusiker Jelly Roll Morton.
Leider kleistert oft Musik die Bilder zu
Man müsse einer Filmmusik Raum geben, damit sie sich entfalten
kann, hat Morricone einmal gesagt. Hier kann sie es wie in kaum einem
anderen Film.
»1900«, so der Originaltitel, brachte Morricone einen Golden Globe
ein, der Soundtrack eignet sich wunderbar als Ohrenschmaus für einen
verregneten Sonntagnachmittag auf der Couch. Aber nicht für Partys,
sonst kommen so seltsame Fragen wie zuletzt, als ich die Filmmusik von
»O Brother, Where Art Thou?« (tiefster Südstaaten-Blues, nicht von
Morricone) einlegte und ein Freund sagte: »Da stimmt was nicht mit der
CD.« — »Alles in Ordnung, das ist die Musik…«
Schlechte oder unpassende Musik kann einen Film zerstören. Wenn
du den Bildern nicht traust, hau einfach Musik drüber, lautet ein alter
Kinoleitspruch — oft kleistern Brachial-Orchesterklänge dann alles zu.
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Oder der Produzent entscheidet, Szenen mit schmissigen Pop- und Rocksongs zu unterlegen. Dann werden die Zuschauer wenigstens die Musik
in guter Erinnerung behalten, wenn schon nicht den Film.
Beim Komponisten Morricone war man auf der sicheren und sonnigen
Seite. Seine Musik spielt in den Filmen nie eine untergeordnete Rolle,
drängt sich aber auch nie in den Vordergrund. Immer unterstützt sie die
Bilder, unterstreicht Auftritte der Hauptpersonen, schafft Spannung und
Atmosphäre.
Ein Maestro der Geräuschexperimente
Jeder kennt das Mundharmonikamotiv aus »Spiel mir das Lied vom
Tod«. Beim gedehnten Einstieg, in dem die drei Schurken am Bahnhof
auf Charles Bronson warten, merkt man, wie Morricone mit Stille und
Geräuschen spielt. Mit Wassertropfen, Telegrafen, Fliegensummen, Windrädern und Zugpfeifen. Zehn Minuten lang passiert fast nichts, dennoch
wächst die Spannung von Sekunde zu Sekunde. Und der Sound der Mundharmonika wirkt dann fast wie eine Erlösung.
Wie dieser Film heute in einem großen Kino mit großem Sound wirken
würde? Dafür sind die Filme von Regisseur Sergio Leone mit Morricones
Musik geschaffen. »Für eine Handvoll Dollar«, »Zwei glorreiche Halunken« oder »Es war einmal in Amerika« — all diese Filme konnte ich
bislang nur reduziert genießen, obwohl sich mein alter, röchelnder Beamer
und die Surround-Anlage alle Mühen gaben. Also studiere ich weiter die
Kinoprogramme von Nah und Fern in der Hoffnung, bald auf eine Retrospektive der beiden zu stoßen.
Im Kino konnte ich nur wenige Morricone-Filme erleben. Zuletzt
feierte er mit »The Hateful Eight« von Quentin Tarantino einen großen
Erfolg und erhielt dafür sogar endlich einen Oscar für die beste Filmmusik. Zuvor war Morricone fünfmal nominiert, ohne zu gewinnen; allein
den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk hatte er 2007 bekommen.
Aber in »The Hateful Eight« lassen die Bilder, Schauspieler, Dialoge
der Musik zu wenig Raum. Ich kann mich an kein Stück oder Thema
daraus erinnern, was mir bei Morricone sonst nie passiert.
Wehmutsmelodien zum Bilderrausch
Vielleicht war der Film auch einfach schlecht. Bei einem Werk von
über 500 Filmen kann sogar ein Ennio Morricone danebengreifen. Der
Fantasyfi lm »Red Sonja« mit Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzeneg-
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ger? Filmmusik: Morricone. Der Weiße-Hai-Abklatsch »Orca, der Killerwal« oder auch »Exorzist 2«? Filmmusik: Morricone.
Schwamm drüber — zumeist entstehen bei seiner Arbeit Meisterwerke wie »In der Glut des Südens«: Terrence Malick drehte 1978 mit dem
jungen Richard Gere, Brooke Adams und Sam Shields, der Film spielt zu
Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Kornfeldern in Texas. Zum sommerlichen Bilderrausch komponierte Morricone eine Musik, so schön und
melancholisch, dass man sich gleich neben Richard Gere ins Feld legen,
den Himmel betrachten und an Weizenhalmen kauen möchte.
Anlässlich seines 90. Geburtstags hat Ennio Morricone, der bei der
Genrebezeichnung »Spaghetti-Western« sehr zornig werden kann, gesagt:
Das war’s mit der Filmmusik, Leute. Derzeit gibt er eine Abschiedstour
mit großem Orchester, seinen schönsten Werken und einem einzigen
Auftritt in Deutschland, in Berlin am 21. Januar.
Danach bleibt mir nur noch, immer wieder den Soundtracks zu lauschen.
Und mich dabei zu fühlen wie in der Schlussszene von »Cinema Paradiso«: Mein Gott, ist das schön!

4. MUSIKFACHSCHULE AUSBILDUNG
Foto: Berufsschule für Musik Krumbach
12
A. Eine Musikfachschule ist eine musikalische Berufsfachschule oder
Fachschule, die eine hauptamtliche Berufsausbildung in Teilbereichen
oder nebenamtliche Berufsausbildung oder eine Weiterbildung anbietet.
B. Seit dem Jahr 1977 gibt es in Bayern die Berufsfachschulen für
Musik. Die Gründung der Musikfachschulen in Bayern vollzog sich vor
dem Hintergrund eines großen Aufschwungs der Laienmusik in den vergangenen Jahrzehnten. Daraus erwuchs die Notwendigkeit, qualifi zierte
Ensembleleiter und Chorleiter auszubilden. In jedem bayerischen Regierungsbezirk wurde eine staatliche Berufsfachschule für Musik gegründet.
C. Im Jahr 2005 entschied sich der Musikpädagoge Werner Steinhauser zusätzlich zu seiner bereits bestehenden Musikschule MUSICATION
im Zentrum von Nürnberg eine private Berufsfachschule für Musik zu
gründen. 2010 erhielt die gemeinnützige Bildungseinrichtung BFSM
Nürnberg MUSICATION ihre staatliche Anerkennung. Die BFSM Nürnberg ermöglicht in einer zweijährigen Ausbildung den Abschluss zum
staatlich geprüften Ensembleleiter bzw. zur staatlich geprüften Ensembleleiterin in den Fachrichtungen Klassik und Rock, Pop, Jazz, sowie nach einem
dritten Ausbildungsjahr den Erwerb der Lehrbefähigung als Musiklehrer/
in an Sing- und Musikschulen. Zugleich kann die zweijährige Ausbildung
12
Quelle: Berufsschule für Musik Krumbach http://www.bfsm-krumbach.de (дата обращения:
15.01.2020).
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der erste Teil der insgesamt vierjährigen Fachlehrerausbildung für GrundFörder- und Realschulen sein. Ein weiteres, immer wichtiger werdendes
Ausbildungsziel ist die optimale Vorbereitung auf ein Studium an einer
Hochschule für Musik.
D. Die Ausbildung an einer Berufsfachschule ist die Grundlage für alle
Musikberufe und eine sinnvolle Ergänzung für Tätigkeiten in musikverwandten Berufen (z.B. Tonträgerindustrie, Ton- und Veranstaltungstechnik, Musikverlag, Instrumentenbau etc.) sowie allen erzieherischen Berufen. An der BFSM Nürnberg ist eine Ausbildung sowohl im Fachbereich
Klassik als auch im Fachbereich Rock/Pop/Jazz möglich.
E. Die Hauptfächer im Bereich Klassik sind: Gesang, Gitarre, Klavier,
Kontrabass, Klarinette, Querfl öte/Traversfl öte, Posaune, Saxophon, Schlag-
zeug, Trompete, Violine, Violoncello. Die Hauptfächer im Bereich Rock/
Pop/Jazz sind: Bass, Drums, Gesang, Gitarre, Klavier/ Keyboard, MalletInstrumente (Vibra-/Marimbaphon), Posaune, Saxophon, Trompete. Hinzu kommen zahlreiche Pfl ichtfächer von Arrangement über Musikge-
schichte bis hin zu Unterrichtsmethodik.
F. Ausbildungsgänge: Fachrichtung Klassik (Klassische Instrumente
und Gesang), Fachrichtung Rock-Pop-Jazz, Pädagogisches Aufbaujahr.
Abschlüsse: Staatlich geprüfter Ensembleleiter bzw. Staatlich geprüfte
Ensembleleiterin in der Fachrichtung Klassik oder Rock, Pop, Jazz; Ensembleleitung/Chorleitung mit Hauptfach Gesang (staatl. gepr.); Fachlehrer für Musik in Grund-, Haupt-, Förder- und Realschulen (in Verbindung
mit dem Staatsinstitut Ansbach); Instrumentallehrerausbildung mit staatl.
pädagogischer Prüfung, die zum Unterrichten an Musikschulen befähigt;
13
mittlerer Bildungsabschluss
.
Aufgabe 10.
Lesen Sie den Text. Ordnen Sie die Überschriften 1–7 den Texten A–F zu.
Verwenden Sie jeden Buchstaben nur einmal. Die Aufgabe enthält
eine unnötige Überschrift.
1. Hauptfächer.
2. Ausbildungsgänge und Abschlüsse.
3. Musikfachschule.
13
Quelle: Berufsfachschule für Musik Nürnberg http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsfach-
schule_f%C3%BCr_Musik_N%C3%BCrnberg_MUSICATION (дата обращения: 15.01.2020).
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4. Ausbildung.
5. Hauptfächer im Bereich Rock/Pop/Jazz.
6. Musikschule MUSICATION.
7. Berufsfachschulen für Musik in Bayern.
Aufgabe 11.
Lesen Sie den Text. Stellen Sie fest, welche der folgenden Aussagen
1–5 dem Inhalt des Textes entsprechen (a — richtig), nicht entsprechen (b — falsch) oder im Text nicht erwähnt werden (c — steht nicht
im Text).
1. Ein großer Aufschwung der Laienmusik in den vergangenen Jahrzehnten war der Grund von der Notwendigkeit des Ausbildens
qualifi zierter Ensembleleiter und Chorleiter.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
2. In jeder bayerischen Stadt wurde eine staatliche Berufsfachschule
für Musik gegründet. steht nicht im Text
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
3. In Nürnberger privaten Berufsfachschulen für Musik wird man 2-3
Jahren lang ausgebildet.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
4. Die Ausbildung an einer Berufsfachschule ist keine Grundlage
für alle Musikberufe und erzieherische Berufen.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
5. Ein weiteres Ausbildungsziel ist die optimale Vorbereitung auf ein
Studium an einer Hochschule für Musik.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
Aufgabe 12.
Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Was war der Grund der Gründung von der ersten Musikfachschule
in Bayern?
2. Welche Hauptfächer gibt es in Bereich Klassik?
3. Gibt es auch Pfl ichtfächer?
4. Welche Ausbildungsgänge gibt es?
5. Wann und wo ist die erste Musikfachsсhule gegründet?
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Wortschatz:
Abschluß (m ..sses, ..schlüsse) — окончание учебного заведения;
Bildungseinrichtung (f =, -en) — образовательное учреждение;
erzieherisch — воспитательный, педагогический;
gemeinnützig — общественно полезный, некоммерческий;
Musikfachschule (f =, -n) — музыкальное училище;
Notwendigkeit (f =, -en) — необходимость в чем-либо;
Staatliche Anerkennung (f =, -en) — государственная регистрация;
Tonträger (m -s, =) — звуковой носитель (грампластинка, CD и так
далее);
vollziehen (vollzog, vollzogen) — исполнять, приводить в исполнение,
совершать.
TEXTE ZUM LESEN
Aufgabe: Lesen Sie die Texte und stellen Sie 10 Fragen.
Text 1
Zum Musikstudium nach Deutschland
Jeder zweite Studierende an einer deutschen Musikhochschule kommt
aus dem Ausland. Wer hier sein Konzertexamen macht, hat auf dem
internationalen Markt gute Chancen. Doch der Weg dahin ist nicht einfach.
Klavierprofessorin Gerlinde Otto hat in ihrem Büro ein Plakat aufgehängt: Studierende der Musikhochschule in Weimar können kostenlos
Konzerte und Theateraufführungen besuchen. Ihre asiatischen Klavierschüler würden das nur leider nicht so richtig annehmen, meint sie: »Ich
sage ihnen immer wieder, wie wichtig es ist, hier in Konzert und Oper zu
gehen, um auch etwas über die klassische Kultur zu lernen und nicht nur
das Instrument perfekt zu spielen.«
Von den 923 Studierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt
in Weimar kommen über 46 Prozent aus dem Ausland und davon ein
14
14
Quelle: Deutsche Welle https://www.dw.com/de/zum-musikstudium-nach-deutsch-
land/a-51799952 (дата обращения: 16.01.2020).
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Drittel aus dem asiatischen Raum. Besonders Südkoreaner und Chinesen
wollen hier studieren. Mit einigem Abstand folgen Studierende aus Russland und Spanien. An den anderen 24 deutschen Musikhochschulen
in Deutschland sieht es ähnlich aus.
Ye Eun Choi hat in Südkorea ihren Bachelor in Gesang gemacht. Für
den Master und das Konzertexamen ist sie vor sechs Jahren nach Deutschland an die Musikhochschule in Frankfurt gekommen. Jetzt ist sie in Köln
an der Oper. »In Deutschland gibt es viele Theater und Opernhäuser,
da gibt es mehr Möglichkeiten als in Korea«, sagt sie gegenüber der DW.
»Und das Niveau der Opern ist sehr hoch.«
Die Japanerin Kasumi Itokawa (siehe Artikelbild) steht gerade vor
ihrer Masterprüfung für Harfe. »In Japan spielt man viel Harfe solo, aber
ich wollte das Orchesterspiel lernen. In Deutschland, sagt sie, gebe es
einfach viel mehr Angebote für klassische Musik.« Tatsächlich gibt es in
Deutschland nach Angaben des Deutschen Musikrats allein 129 öffentlich
fi nanzierte Orchester, hinzu kommen Kammerorchester und Spezialensembles. Außerdem gibt es 80 feste Opernensembles, das sind fast so
viele wie im Rest der Welt.
Klassikunterricht in Deutschland ist auch eine Prestigefrage
Klavier ist unter den Instrumentalfächern besonders beliebt. Wer aus
Deutschland mit einem Konzertexamen zurück in die Heimat kommt, hat
gute Chancen, Karriere in einem Orchester zu machen oder eine Professur
zu bekommen. Der gesellschaftliche Stellenwert einer Ausbildung in
Deutschland ist gerade in asiatischen Ländern sehr hoch und eine Prestigefrage. »Gute Instrumente und Unterricht können ein Vermögen kosten,
da gibt es dann hohe Erwartungen und viel Druck aus der Familie«, weiß
Klavierlehrerin Gerlinde Otto.
Von 300 Bewerbern allein im Klavierfach würden am Ende ungefähr
zehn genommen. Man muss nicht nur hervorragend spielen können, sondern auch die Sprache verstehen, mindestens auf dem Level B2. »Es
kommt auch auf die musikalische Flexibilität und das Einfühlungsvermögen an«, so Otto, »nicht nur auf die Fingerfertigkeit.«
Ähnlich sei es im Dirigierkurs, sagt der Leiter des Weimarer Hochschulorchesters, Nicolás Pasquet: »Da sind wir sehr restriktiv. Wer hier
dirigieren will, muss Deutsch sprechen, allein um sich mit dem Orchester
zu verständigen.« Weimar hat den Ruf einer »Dirigentenschmiede«. »Wir
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