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Musik, Theater, Kino lesen, übersetzen und diskutieren Музыка, театр, кино читаем, переводим и обсуждаем. Учебно-методическое пособие

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06.09.2026
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TEXTE ZUM LESEN
Lesen Sie Texte und stellen Sie 10 Fragen.
Text 1 Software schreibt Musik nach Drehbuch
Werden Filme in Zukunft automatisch durch Software-Tools vertont? Ein Forschungsprojekt arbeitet zumindest daran — und lässt in erste Versuche reinhören.
Der Forscher Saif Mohammad und die New Yorker Musikerin und Programmiererin Hannah Davis entwickeln eine Software, die automa­tisch Musikstücke aus Texten erzeugt. TransProse heißt das Projekt — eine Wortschöpfung aus transponieren (umwandeln) und Prose (Prosa). Es funktioniert, indem es »Sequenzen von Noten bestimmt, die die emotionale Aktivität von Texten einfangen«, schreiben die Entwickler in einer Zusammenfassung ihrer Forschungsarbeiten.
Der Software zugrunde liegt eine Liste von 14.000 englischen Wörtern und wie sich diese mit Wut, Vorfreude, Freude, Furcht, Ekel, Traurigkeit, Überraschung sowie Vertrauen in Verbindung bringen lassen. Mithilfe von Amazons Mikrojob-Vermittlungsservice »Mechanical Turk« hat Mo­hammad daraus ein Assoziationslexikon erstellt, das »NRC Word-Emo­tion Association Lexicon«.
Füttert man das Programm TransProse nun mit einem Text, sucht es darin nach den Wörtern und Wortbeziehungen aus diesem Lexikon, gliedert dann das Werk in vier Teile und ordnet ihm einen »emotionalen Grundton« zu. Art und Anzahl der emotional besetzten Begriffe bestimmen dann Tempo, Tonart und Tonhöhen des Musikstücks.
Fröhliche Geschichten erklingen in Dur, traurige in Moll — dieser Mechanismus mag etwas simpel klingen, erste Ergebnisse der automati­schen Vertonung hören sich aber zumindest interessant an. Sie sind als Hörbeispiele auf der Soundcloud-Seite von TransProseabrufbar. Eins der fröhlicheren Ergebnisse ist erwartungsgemäß »Peter Pan«, ansonsten scheint das Entwicklerteam sich mehr mit sehr ernster Literatur zu beschäftigen,
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Quelle: Spiegel https://www.spiegel.de/netzwelt/web/transprose-analysiert-stimmung-
von-text-und-macht-fi lmmusik-a-970453.html (дата обращения: 15.01.2020).
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von Joseph Conrads »Heart of Darkness« bis zu Cormac McCarthys End­zeit-Geschichte »The Road«.
Text 2 Ennio Morricone: Der Soundtrack meines Lebens
Jeder Kinofan hat seine Favoriten unter den Schauspielern, Regis­seuren oder Genres. Dirk Brichzi schwärmt für einen Komponisten — Ennio Morricone, Maestro der Italo-Western und mit 90 nun auf Ab­schiedstour.
Es gibt Filmszenen, die sollte die Wissenschaft als Test anerkennen, ob mit den eigenen Gefühlen noch alles in Ordnung ist. Wie die letzten Minuten von »Cinema Paradiso«: Ein erfolgreicher Regisseur kehrt nach Jahrzehnten in sein sizilianisches Heimatdorf zurück, weil der Filmvor­führer des Kinos gestorben ist, in dem sich früher das Leben des Orts und seines in der Jugend abgespielt hat. Eine Filmrolle hat ihm Alfredo zu­rückgelassen.
Nun sieht der Regisseur auf der Leinwand am Stück all die Kussszenen, die Alfredo früher auf Geheiß des Pfarrers herausschneiden musste. Die­ses Filmfi nale ist eine Liebeserklärung ans Kino und das Leben, herrlicher Kitsch. Wer dabei gähnt, auf den Abspann wartet und gar kein Zucken irgendwo in der Brust oder im Bauch verspürt, der sollte sich wirklich mal untersuchen lassen.
Denn über allem thront, erst leise, dann etwas lauter, aber nie zu laut und immer wunderschön, diese Melodie des Meisters der Filmmusik: Ennio Morricone, derzeit auf Abschiedstour durch Europa. Die Musik zu »Cinema Paradiso« komponierte er gemeinsam mit seinem Sohn Andrea; beide studierten am Konservatorium Santa Cecilia in Rom, der Sohn 50 Jahre nach dem Vater.
Als ich »Cinema Paradiso« zuletzt im Kino erlebte, war bei fast allen Anwesenden und auch bei mir gefühlsmäßig noch alles in Ordnung. Ich bin sowieso aufs Kino angewiesen — nicht weil ich Fernsehgucken für Teufelszeug hielte, ich hatte es mir nur auf einer längeren Reise abgewöhnt und nach einem Umzug kein Gerät mehr gekauft. Also gehe ich oft ins Kino. So oft, dass Freunde sich wundern: Wer schaut sich in Zeiten von
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Quelle: Spiegel https://www.spiegel.de/geschichte/ennio-morricone-grossmeister-der-
lmmusik-a-1247527.html (дата обращения: 15.01.2020).
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Netfl ix und Co. schon zum dritten Mal den neuen »Blade Runner« im Kino an?
Überragend: »Die Legende vom Ozeanpianisten«
Umso erstaunter sind sie, wenn sie mich als Kinofan nach meinem Lieblingsschauspieler oder — regisseur fragen und ich länger grüble. Ich mag das Schlunzige von Bill Nighy, aber ist er deshalb mein Lieb­lingsschauspieler? Auch beim Regisseur muss ich passen, und ein Lieb­lingsgenre — Horror, Drama, Kriegsfi lm, französischer Schwatzfi lm der Neunziger… Nein. Am Ende sage ich dann immer, dass ich einen Lieb­lingskomponisten habe: Ennio Morricone.
Für mehr als 500 Filme hat der diplomierte Trompeter die Musik komponiert und damit schon 1961 angefangen. Bei seinem Namen denken viele an Italowestern oder nur an »Spiel mir das Lied vom Tod«, mit etwas Glück noch an »The Hateful Eight«, aber den kennt man eher wegen Tarantino. Ich erzähle dann gern von »Die Legende vom Ozeanpianisten« mit Morricones großartiger Musik.
Der Film handelt von einem Mann, der am Neujahrsmorgen des Jahres 1900 an Bord des Dampfers »Virginian« gefunden und vom Heizer Dan­ny großgezogen wird. Er verlässt nie das Schiff, entdeckt sein musikali­sches Talent, wird Pianist der Bordkapelle. Als sein Ruf auch an Land die Runde macht, gipfelt der Film in einem Duell zwischen ihm und Jazzmu­siker Jelly Roll Morton.
Leider kleistert oft Musik die Bilder zu
Man müsse einer Filmmusik Raum geben, damit sie sich entfalten kann, hat Morricone einmal gesagt. Hier kann sie es wie in kaum einem anderen Film.
»1900«, so der Originaltitel, brachte Morricone einen Golden Globe ein, der Soundtrack eignet sich wunderbar als Ohrenschmaus für einen verregneten Sonntagnachmittag auf der Couch. Aber nicht für Partys, sonst kommen so seltsame Fragen wie zuletzt, als ich die Filmmusik von »O Brother, Where Art Thou?« (tiefster Südstaaten-Blues, nicht von Morricone) einlegte und ein Freund sagte: »Da stimmt was nicht mit der CD.« — »Alles in Ordnung, das ist die Musik…«
Schlechte oder unpassende Musik kann einen Film zerstören. Wenn du den Bildern nicht traust, hau einfach Musik drüber, lautet ein alter Kinoleitspruch — oft kleistern Brachial-Orchesterklänge dann alles zu.
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Oder der Produzent entscheidet, Szenen mit schmissigen Pop- und Rock­songs zu unterlegen. Dann werden die Zuschauer wenigstens die Musik in guter Erinnerung behalten, wenn schon nicht den Film.
Beim Komponisten Morricone war man auf der sicheren und sonnigen Seite. Seine Musik spielt in den Filmen nie eine untergeordnete Rolle, drängt sich aber auch nie in den Vordergrund. Immer unterstützt sie die Bilder, unterstreicht Auftritte der Hauptpersonen, schafft Spannung und Atmosphäre.
Ein Maestro der Geräuschexperimente
Jeder kennt das Mundharmonikamotiv aus »Spiel mir das Lied vom Tod«. Beim gedehnten Einstieg, in dem die drei Schurken am Bahnhof auf Charles Bronson warten, merkt man, wie Morricone mit Stille und Geräuschen spielt. Mit Wassertropfen, Telegrafen, Fliegensummen, Wind­rädern und Zugpfeifen. Zehn Minuten lang passiert fast nichts, dennoch wächst die Spannung von Sekunde zu Sekunde. Und der Sound der Mund­harmonika wirkt dann fast wie eine Erlösung.
Wie dieser Film heute in einem großen Kino mit großem Sound wirken würde? Dafür sind die Filme von Regisseur Sergio Leone mit Morricones Musik geschaffen. »Für eine Handvoll Dollar«, »Zwei glorreiche Halun­ken« oder »Es war einmal in Amerika« — all diese Filme konnte ich bislang nur reduziert genießen, obwohl sich mein alter, röchelnder Beamer und die Surround-Anlage alle Mühen gaben. Also studiere ich weiter die Kinoprogramme von Nah und Fern in der Hoffnung, bald auf eine Retro­spektive der beiden zu stoßen.
Im Kino konnte ich nur wenige Morricone-Filme erleben. Zuletzt feierte er mit »The Hateful Eight« von Quentin Tarantino einen großen Erfolg und erhielt dafür sogar endlich einen Oscar für die beste Filmmu­sik. Zuvor war Morricone fünfmal nominiert, ohne zu gewinnen; allein den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk hatte er 2007 bekommen.
Aber in »The Hateful Eight« lassen die Bilder, Schauspieler, Dialoge der Musik zu wenig Raum. Ich kann mich an kein Stück oder Thema daraus erinnern, was mir bei Morricone sonst nie passiert.
Wehmutsmelodien zum Bilderrausch
Vielleicht war der Film auch einfach schlecht. Bei einem Werk von über 500 Filmen kann sogar ein Ennio Morricone danebengreifen. Der Fantasyfi lm »Red Sonja« mit Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzeneg-
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ger? Filmmusik: Morricone. Der Weiße-Hai-Abklatsch »Orca, der Killer­wal« oder auch »Exorzist 2«? Filmmusik: Morricone.
Schwamm drüber — zumeist entstehen bei seiner Arbeit Meisterwer­ke wie »In der Glut des Südens«: Terrence Malick drehte 1978 mit dem jungen Richard Gere, Brooke Adams und Sam Shields, der Film spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Kornfeldern in Texas. Zum sommer­lichen Bilderrausch komponierte Morricone eine Musik, so schön und melancholisch, dass man sich gleich neben Richard Gere ins Feld legen, den Himmel betrachten und an Weizenhalmen kauen möchte.
Anlässlich seines 90. Geburtstags hat Ennio Morricone, der bei der Genrebezeichnung »Spaghetti-Western« sehr zornig werden kann, gesagt: Das war’s mit der Filmmusik, Leute. Derzeit gibt er eine Abschiedstour mit großem Orchester, seinen schönsten Werken und einem einzigen Auftritt in Deutschland, in Berlin am 21. Januar.
Danach bleibt mir nur noch, immer wieder den Soundtracks zu lauschen. Und mich dabei zu fühlen wie in der Schlussszene von »Cinema Paradi­so«: Mein Gott, ist das schön!
4. MUSIKFACHSCHULE AUSBILDUNG
Foto: Berufsschule für Musik Krumbach
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A. Eine Musikfachschule ist eine musikalische Berufsfachschule oder Fachschule, die eine hauptamtliche Berufsausbildung in Teilbereichen oder nebenamtliche Berufsausbildung oder eine Weiterbildung anbietet.
B. Seit dem Jahr 1977 gibt es in Bayern die Berufsfachschulen für Musik. Die Gründung der Musikfachschulen in Bayern vollzog sich vor dem Hintergrund eines großen Aufschwungs der Laienmusik in den ver­gangenen Jahrzehnten. Daraus erwuchs die Notwendigkeit, qualifi zierte Ensembleleiter und Chorleiter auszubilden. In jedem bayerischen Regie­rungsbezirk wurde eine staatliche Berufsfachschule für Musik gegründet.
C. Im Jahr 2005 entschied sich der Musikpädagoge Werner Steinhau­ser zusätzlich zu seiner bereits bestehenden Musikschule MUSICATION im Zentrum von Nürnberg eine private Berufsfachschule für Musik zu gründen. 2010 erhielt die gemeinnützige Bildungseinrichtung BFSM Nürnberg MUSICATION ihre staatliche Anerkennung. Die BFSM Nürn­berg ermöglicht in einer zweijährigen Ausbildung den Abschluss zum staatlich geprüften Ensembleleiter bzw. zur staatlich geprüften Ensemblelei­terin in den Fachrichtungen Klassik und Rock, Pop, Jazz, sowie nach einem dritten Ausbildungsjahr den Erwerb der Lehrbefähigung als Musiklehrer/ in an Sing- und Musikschulen. Zugleich kann die zweijährige Ausbildung
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Quelle: Berufsschule für Musik Krumbach http://www.bfsm-krumbach.de (дата обращения:
15.01.2020).
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der erste Teil der insgesamt vierjährigen Fachlehrerausbildung für Grund­Förder- und Realschulen sein. Ein weiteres, immer wichtiger werdendes Ausbildungsziel ist die optimale Vorbereitung auf ein Studium an einer Hochschule für Musik.
D. Die Ausbildung an einer Berufsfachschule ist die Grundlage für alle Musikberufe und eine sinnvolle Ergänzung für Tätigkeiten in musikver­wandten Berufen (z.B. Tonträgerindustrie, Ton- und Veranstaltungstech­nik, Musikverlag, Instrumentenbau etc.) sowie allen erzieherischen Be­rufen. An der BFSM Nürnberg ist eine Ausbildung sowohl im Fachbereich Klassik als auch im Fachbereich Rock/Pop/Jazz möglich.
E. Die Hauptfächer im Bereich Klassik sind: Gesang, Gitarre, Klavier, Kontrabass, Klarinette, Querfl öte/Traversfl öte, Posaune, Saxophon, Schlag- zeug, Trompete, Violine, Violoncello. Die Hauptfächer im Bereich Rock/ Pop/Jazz sind: Bass, Drums, Gesang, Gitarre, Klavier/ Keyboard, Mallet­Instrumente (Vibra-/Marimbaphon), Posaune, Saxophon, Trompete. Hin­zu kommen zahlreiche Pfl ichtfächer von Arrangement über Musikge- schichte bis hin zu Unterrichtsmethodik.
F. Ausbildungsgänge: Fachrichtung Klassik (Klassische Instrumente und Gesang), Fachrichtung Rock-Pop-Jazz, Pädagogisches Aufbaujahr. Abschlüsse: Staatlich geprüfter Ensembleleiter bzw. Staatlich geprüfte Ensembleleiterin in der Fachrichtung Klassik oder Rock, Pop, Jazz; En­sembleleitung/Chorleitung mit Hauptfach Gesang (staatl. gepr.); Fachleh­rer für Musik in Grund-, Haupt-, Förder- und Realschulen (in Verbindung mit dem Staatsinstitut Ansbach); Instrumentallehrerausbildung mit staatl. pädagogischer Prüfung, die zum Unterrichten an Musikschulen befähigt;
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mittlerer Bildungsabschluss
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Aufgabe 10. Lesen Sie den Text. Ordnen Sie die Überschriften 1–7 den Texten A–F zu.
Verwenden Sie jeden Buchstaben nur einmal. Die Aufgabe enthält eine unnötige Überschrift.
1. Hauptfächer.
2. Ausbildungsgänge und Abschlüsse.
3. Musikfachschule.
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Quelle: Berufsfachschule für Musik Nürnberg http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsfach-
schule_f%C3%BCr_Musik_N%C3%BCrnberg_MUSICATION (дата обращения: 15.01.2020).
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4. Ausbildung.
5. Hauptfächer im Bereich Rock/Pop/Jazz.
6. Musikschule MUSICATION.
7. Berufsfachschulen für Musik in Bayern.
Aufgabe 11. Lesen Sie den Text. Stellen Sie fest, welche der folgenden Aussagen
1–5 dem Inhalt des Textes entsprechen (a — richtig), nicht entspre­chen (b — falsch) oder im Text nicht erwähnt werden (c — steht nicht im Text).
1. Ein großer Aufschwung der Laienmusik in den vergangenen Jahr­zehnten war der Grund von der Notwendigkeit des Ausbildens qualifi zierter Ensembleleiter und Chorleiter.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
2. In jeder bayerischen Stadt wurde eine staatliche Berufsfachschule für Musik gegründet. steht nicht im Text
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
3. In Nürnberger privaten Berufsfachschulen für Musik wird man 2-3 Jahren lang ausgebildet.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
4. Die Ausbildung an einer Berufsfachschule ist keine Grundlage für alle Musikberufe und erzieherische Berufen.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
5. Ein weiteres Ausbildungsziel ist die optimale Vorbereitung auf ein Studium an einer Hochschule für Musik.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
Aufgabe 12. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Was war der Grund der Gründung von der ersten Musikfachschule in Bayern?
2. Welche Hauptfächer gibt es in Bereich Klassik?
3. Gibt es auch Pfl ichtfächer?
4. Welche Ausbildungsgänge gibt es?
5. Wann und wo ist die erste Musikfachsсhule gegründet?
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Wortschatz:
Abschluß (m ..sses, ..schlüsse) — окончание учебного заведения; Bildungseinrichtung (f =, -en) — образовательное учреждение; erzieherisch — воспитательный, педагогический; gemeinnützig — общественно полезный, некоммерческий; Musikfachschule (f =, -n) — музыкальное училище; Notwendigkeit (f =, -en) — необходимость в чем-либо; Staatliche Anerkennung (f =, -en) — государственная регистрация; Tonträger (m -s, =) — звуковой носитель (грампластинка, CD и так
далее);
vollziehen (vollzog, vollzogen) — исполнять, приводить в исполнение,
совершать.
TEXTE ZUM LESEN
Aufgabe: Lesen Sie die Texte und stellen Sie 10 Fragen.
Text 1 Zum Musikstudium nach Deutschland
Jeder zweite Studierende an einer deutschen Musikhochschule kommt aus dem Ausland. Wer hier sein Konzertexamen macht, hat auf dem internationalen Markt gute Chancen. Doch der Weg dahin ist nicht ein­fach.
Klavierprofessorin Gerlinde Otto hat in ihrem Büro ein Plakat aufge­hängt: Studierende der Musikhochschule in Weimar können kostenlos Konzerte und Theateraufführungen besuchen. Ihre asiatischen Klavier­schüler würden das nur leider nicht so richtig annehmen, meint sie: »Ich sage ihnen immer wieder, wie wichtig es ist, hier in Konzert und Oper zu gehen, um auch etwas über die klassische Kultur zu lernen und nicht nur das Instrument perfekt zu spielen.«
Von den 923 Studierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar kommen über 46 Prozent aus dem Ausland und davon ein
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Quelle: Deutsche Welle https://www.dw.com/de/zum-musikstudium-nach-deutsch-
land/a-51799952 (дата обращения: 16.01.2020).
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Drittel aus dem asiatischen Raum. Besonders Südkoreaner und Chinesen wollen hier studieren. Mit einigem Abstand folgen Studierende aus Rus­sland und Spanien. An den anderen 24 deutschen Musikhochschulen in Deutschland sieht es ähnlich aus.
Ye Eun Choi hat in Südkorea ihren Bachelor in Gesang gemacht. Für den Master und das Konzertexamen ist sie vor sechs Jahren nach Deutsch­land an die Musikhochschule in Frankfurt gekommen. Jetzt ist sie in Köln an der Oper. »In Deutschland gibt es viele Theater und Opernhäuser, da gibt es mehr Möglichkeiten als in Korea«, sagt sie gegenüber der DW. »Und das Niveau der Opern ist sehr hoch.«
Die Japanerin Kasumi Itokawa (siehe Artikelbild) steht gerade vor ihrer Masterprüfung für Harfe. »In Japan spielt man viel Harfe solo, aber ich wollte das Orchesterspiel lernen. In Deutschland, sagt sie, gebe es einfach viel mehr Angebote für klassische Musik.« Tatsächlich gibt es in Deutschland nach Angaben des Deutschen Musikrats allein 129 öffentlich nanzierte Orchester, hinzu kommen Kammerorchester und Spezialen­sembles. Außerdem gibt es 80 feste Opernensembles, das sind fast so viele wie im Rest der Welt.
Klassikunterricht in Deutschland ist auch eine Prestigefrage
Klavier ist unter den Instrumentalfächern besonders beliebt. Wer aus Deutschland mit einem Konzertexamen zurück in die Heimat kommt, hat gute Chancen, Karriere in einem Orchester zu machen oder eine Professur zu bekommen. Der gesellschaftliche Stellenwert einer Ausbildung in Deutschland ist gerade in asiatischen Ländern sehr hoch und eine Pre­stigefrage. »Gute Instrumente und Unterricht können ein Vermögen kosten, da gibt es dann hohe Erwartungen und viel Druck aus der Familie«, weiß Klavierlehrerin Gerlinde Otto.
Von 300 Bewerbern allein im Klavierfach würden am Ende ungefähr zehn genommen. Man muss nicht nur hervorragend spielen können, son­dern auch die Sprache verstehen, mindestens auf dem Level B2. »Es kommt auch auf die musikalische Flexibilität und das Einfühlungsvermö­gen an«, so Otto, »nicht nur auf die Fingerfertigkeit.«
Ähnlich sei es im Dirigierkurs, sagt der Leiter des Weimarer Hoch­schulorchesters, Nicolás Pasquet: »Da sind wir sehr restriktiv. Wer hier dirigieren will, muss Deutsch sprechen, allein um sich mit dem Orchester zu verständigen.« Weimar hat den Ruf einer »Dirigentenschmiede«. »Wir
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