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Musik, Theater, Kino lesen, übersetzen und diskutieren Музыка, театр, кино читаем, переводим и обсуждаем. Учебно-методическое пособие

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2. SINFONIEORCHESTER
A. Das Sinfonieorchester (alternative Schreibweise: Sym­phonieorchester) ist der übliche Klangkörper zur Wiedergabe von Orchesterwerken ab etwa der zweiten Hälfte des 18. Jahr­hunderts.
B. Die Streicher, deren Stim­men mehrfach besetzt sind (z. B. Berliner Philharmoniker:
Foto: Schleswig-Holstein Musik Festival
23 erste Violinen, 20 zweite Violinen, 16 Bratschen, 13 Celli, 11 Kontrabässe), stehen den anderen, solistisch besetzten Instrumentengruppen gegenüber.
C. Die Instrumente sind auf dem Podium nach einer bestimmten Anord­nung aufgestellt. Üblich ist heutzutage die sogenannte Amerikanische Auf­stellung, einige Orchester spielen aber auch in der Deutschen Aufstellung, insbesondere auch im Rahmen der Historischen Aufführungspraxis. Die Deutsche Sitzordnung war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die gängige.
D. Die Instrumentengruppen (geordnet nach der Anordnung in der Partitur):
Holzblasinstrumente: Flöten mit Pikkolofl öte, Oboen mit Englischhorn,
Klarinettenmit Es- und Bassklarinette, Fagotte mit Kontrafagott;
Blechblasinstrumente: Hörner, Trompeten, Posaunen mit Bassposau-
ne, Tuba;
Schlaginstrumente: Pauken, Schlagwerk (z. B. Trommeln, Becken,
Triangel, Glockenspiel und andere Mallets);
Zupfi nstrumente, üblicherweise die Harfe;
Streichinstrumente: 1. Violinen(Geigen), 2. Violinen, Violen (Brat-
schen), Violoncelli, Kontrabässe.
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Quelle: Schleswig-Holstein Musik Festival mit Länderschwerpunkt Türkei http://web.
ard.de/ard-chronik/index/7961?year=2011 (дата обращения: 15.01.2020).
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E. Es können noch weitere Instrumente dazukommen, die jedoch sel-
ten in deutschen Berufsorchestern fest besetzt sind. Dazu gehören z. B.
Tasteninstrumente wie Klavier, Cembalo, Orgel, Celesta; moderne Weiterentwicklungen klassischer Orchesterinstrumente wie
Saxophon, Heckelphon und Wagnertuba;
ursprüngliche Militärinstrumente wie das Flügelhorn; Zup nstrumente aus Folklore oder Jazz wie Mandoline, Gitarre,
Balalaika oder Zither;
Zungeninstrumente wie Akkordeon oder Bandoneon; elektronische Instrumente wie Synthesizer oder Ondes Martenot.
F. »Sinfoniker«, »philharmonisches Orchester« oder »Philharmoniker« sind häufi ge Namensbestandteile von Sinfonieorchestern; sie bezeichnen keinen Unterschied in Besetzung oder Rolle eines Orchesters, können aber helfen, verschiedene Orchester einer Stadt zu unterscheiden (z. B. die Berliner Philharmoniker von den Berliner Symphonikern).
Aufgabe 4. Lesen Sie den Text. Ordnen Sie die Überschriften 1–7 den Texten A–F zu.
Verwenden Sie jeden Buchstaben nur einmal. Die Aufgabe enthält eine unnötige Überschrift.
1. Seltene Musikinstrumente
2. Seit wann existiert das Symphonieorchester?
3. Streicher
4. Instrumentengruppen
5. Aufstellung
6. Philharmoniker
7. Namensbestandteile von Sinfonieorchestern
Aufgabe 5. Lesen Sie den Text. Stellen Sie fest, welche der folgenden Aussagen
1–5 dem Inhalt des Textes entsprechen (a — richtig), nicht entspre­chen (b — falsch) oder im Text nicht erwähnt werden (c — steht nicht im Text).
1. Das Sinfonieorchester wird auch als »Symphonieorchester« ge­schrieben.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
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2. Es gibt die Amerikanische, Deutsche und Französische Anordnung der Instrumente im Orchester.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
3. Die Streicher sind die größte Instrumentengruppe im Orchester.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
4. Das Sinfonieorchester besteht aus fünf Instrumentengruppen.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
5. Es können keine Instrumente dazukommen.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
Die Musiker, die in den Sinfonieorchestern spielen, werden »Sinfo-
6. niker«, »philharmonisches Orchester« oder »Philharmoniker« genannt.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
Aufgabe 6. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Wann hat sich das Sinfonieorchester herausgebildet?
2. Welche Aufstellung der Musiker ist üblich: Amerikanische oder Deutsche?
3. Welche Instrumentengruppen kann man nennen?
4. Gibt es eine Anordnung der Stellung von den Instrumenten?
5. Welche Instrumente gibt es in den Bläsern?
Wortschatz:
Anordnung (f =, -en) — расположение, расстановка; Bläser (m -s, =) — группа духовых инструментов, музыкант, играющий
на духовом инструменте; Bratsche (f =, -n) — альт; Geige (f =, -n) — скрипка; Ondes Martenot — Волны Мартено; Pauke (f =, -n) — литаврa; Schlaginstrument (n -(e)s, -e) — ударный инструмент; Streichinstrument (n -(e)s, -e) — струнный смычковый инструмент; Tasteninstrument (n -(e)s, -e) — клавишный инструмент; Wiedergabe (f =, -n) — демонстрация, воспроизведение, показ, изло-
жение (зд.: исполнение); Zupfi nstrument (f =, -n) — струнный щипковый инструмент.
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TEXTE ZUM LESEN
Aufgabe: Lesen Sie die Texte und stellen Sie 10 Fragen.
Text 1 Christian Thielemann, Anja Kampe
Richard Wagner Lohengrin: Vorspiel zum Ersten Akt (11 Min.)
Sonatine für 16 Blasinstrumente Nr. 1 F-Dur WoO 135 »Aus der Werkstatt
eines Invaliden« (38 Min.)
Richard Wagner Drei Hymnen op. 71 (27 Min.)
Anja Kampe Sopran Richard Wagner
Der Rosenkavalier, Suite op. 59 (30 Min.)
Richard Strauss, sagt Christian Thielemann, »war stets ein gelassener Mensch, auch wenn er sehr ungelassene Inhalte komponiert hat. Anders als Wagner, der das Drama mit Frauengeschichten, politischem Radika­lismus und Schulden ständig gelebt hat, blieb der Skandal bei Strauss stets auf der Bühne. Er kehrte immer wieder zurück in sein Garmischer Idyll und pfl egte diese angenehme bayerische Heimatverbundenheit. Der Un- terschied ist, dass Wagner dauernd im existenziellen Dienst war und Strauss, nachdem er einige dramatische Noten komponiert hatte, auch einfach mal einen Nachmittag lang Skat spielen konnte.«
Natürlich hat Christian Thielemann, der Wagners musikalisches Werk interpretatorisch tief durchdrungen hat, als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden auch eine besondere Beziehung zu Richard Strauss: Allein von den 16 Opernwerken, die Strauss komponiert hat, sind neun in Dresden uraufgeführt worden. Der sich daraus ergebenden Verpfl ichtung wird Thielemann, auch Künstlerischer Leiter der Oster- festspiele Salzburg sowie Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, nur
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Quelle: Berliner Philharmoniker https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/52514
(дата обращения: 15.01.2020).
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allzu gern gerecht: »In Dresden hat man ja immer das Gefühl, der kommt gleich zur Tür rein.«
Auch bei seinem Gastspiel am Pult der Berliner Philharmoniker widmet sich Christian Thielemann dem Schaffen von Strauss, wobei ein unbe­kanntes Strauss-Werk den Abend eröffnet: die Sonatine für 16 Blasinstru­mente Nr. 1 F-Dur, mit der Strauss in der ersten Jahreshälfte 1943 an seine beiden erfolgreichen Jugendwerke für Bläserensemble (die Suite op. 4 und die Serenade op. 7) anknüpfen wollte. Das rund halbstündige Werk, das unter ständigem harmonischen Changieren zahllose Kantilenen und arabeske Scherzando-Motive aufeinander folgen lässt, streift trotz seines diminuierenden Titels das Symphonische, wozu auch der hymnische Presto-Ausklang seinen Teil beiträgt.
Eine weitere Strauss-Entdeckung steht anschließend auf dem Pro­gramm: Die Drei Hymnen op. 71 nach Friedrich Hölderlin, dessen sich einer glatten Vertonung widersetzenden Verse für Strauss eine besonders reizvolle Herausforderung darstellten. Solistin istAnja Kampe, die bei Institutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Bayreuther Festspiel­haus, an der Mailänder Scala und an der Wiener Staatsoper zu Hause ist und 2018 als Bayerische Kammersängerin ausgezeichnet wurde. Abge­rundet wird der Abend mit der stimmungsvollen Suite aus der Oper Der Rosenkavalier, die seit ihrer Dresdener Uraufführung (aus deren Anlass die Eisenbahnverwaltungen Preußens und Sachsens Sonderzüge einsetz­ten, um der riesigen Nachfrage Herr zu werden) zu Strauss’ beliebtesten Opern gehört.
Text 2 Christian Thielemann: »Wir nehmen diese Musik ernst«
Zum Silvesterkonzert der Dresdner Semperoper dirigiert Christian Thielemann Schlager aus der UFA-Zeit, die auch der Propaganda dienten. Wie riskant ist das?
Interview: Christine Lemke-Matwey
DIE ZEIT: Herr Thielemann, Sie dirigieren zum Jahreswechsel an der Semperoper ein Programm mit Unterhaltungsmusik aus den 1930er
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Quelle: Zeit online https://www.zeit.de/2018/01/christian-thielemann-dirigent-silvester-
konzert-schlager-ufa-zeit(дата обращения 15.01.2020).
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und 1940er Jahren. Anlass ist der 100. Geburtstag der Ufa. Wie politisch ist dieses Programm?
Christian Thielemann: Dieses Programm ist das politischste und das
unpolitischste, das wir je gespielt haben. Im Radio habe ich vor einiger Zeit zufällig Marek Weber gehört…
ZEIT: … den Lemberger Geiger, der im Berlin der zwanziger und
frühen dreißiger Jahre als König der Tanzmusik galt…
Thielemann: Das hat mir so gefallen, dass ich der Sache nachgegan-
gen bin. Wer war dieser Marek Weber, den ich überhaupt nicht kannte? Wo und mit wem ist er aufgetreten? Welches Schicksal hat er gehabt?
ZEIT: Weber emigrierte 1933 in die USA, wo er als »Waltz King of
Radio« Karriere machte und 1964 starb.
Thielemann: Die Zeitgeschichte schwingt in unserem Programm mit.
Das macht es anspruchsvoll, bei allem Unterhaltungswert, weil man dar­über nachdenken muss, was Töne bewirken können — und was sie nicht bewirkt haben. Das Harmlose steht neben dem Grauenhaften. Franz Gro­the etwa, der unter den Nazis hohe Ämter bekleidete und Durchhaltelieder komponierte, hat noch 1929/30 für Marek Weber Nummern geschrieben. Die hatten alle eine fundierte klassische Ausbildung, das waren fabelhaf­te Musiker. Friedrich Hollaender hat bei Humperdinck studiert!
ZEIT: Was Grothe und andere, Michael Jary oder Theo Mackeben,
nicht dazu veranlasst hat, sich nach 1933 für ihre jüdischen Kollegen einzusetzen.
Thielemann: Falsch! Jary und Zarah Leander wurden bei Goebbels
persönlich vorstellig, um Bruno Balz, den schwulen Textdichter von Es wird einmal ein Wunder geschehen und Davon geht die Welt nicht unter, aus der Gestapo-Haft zu befreien. Das ist ihnen auch gelungen.
ZEIT: Wollen Sie mit diesem Konzert provozieren? Thielemann: Provozieren? Nö. Weil ich damit den Falschen eine
Projektionsfl äche bieten könnte? Ich bitte Sie, ich beuge mich doch diesen Leuten nicht! Ich lasse mir doch meine Konzertprogramme nicht diktieren! Sicher gibt es Stimmen, die sagen, diese Musik dürfe man nicht mehr spielen, aber ich kann doch kein Konzert zum Jubiläum der Ufa veran­stalten und alle belasteten Künstler von der Liste streichen. So gesehen wäre die einzige Alternative, kein Ufa-Konzert zu machen. Aber wäre das besser? Würde das der Musik gerecht werden?
ZEIT: Wie funktioniert der doppelte Transfer, von der Leinwand aufs
Konzertpodium und von U nach E, zumindest was die Art der Auseinan-
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dersetzung betrifft? Das Genre Filmmusik richtet sich ja nicht in erster Linie an ein Musikpublikum.
Thielemann: Wir haben an der Semperoper zu Silvester auch schon Ausschnitte aus der Lustigen Witwe gebracht, aus der Csárdásfürstin und Hits vom Broadway, also die leichte Muse ist uns nicht fern. Ich denke, solche Transfers funktionieren gut, solange die Musik substanziell genug ist — und solange wir bei aller historisch-kritischen Informationspfl icht, die wir haben, den Spaß an der Sache nicht verlieren.
ZEIT: Das Programm teilt sich, paritätisch, in Stücke von verfemten und verfolgten Komponisten und in solche von Mitläufern und Profi teuren des NS-Regimes. Absicht?
Thielemann: Nein, wir haben nach Qualität ausgesucht. Ich wusste teilweise gar nicht, wer der Komponist war. Dass Ein Freund, ein guter Freund von Werner Richard Heymann ist, war mir klar, auch dass Holla­ender Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt geschrieben hat. Vom Rest hatte ich so gut wie keine Ahnung. Und plötzlich brechen da Gräben auf, zeigen sich Widersprüche, die uns bis heute prägen — das hat mich total fasziniert. Im Grunde führen wir anhand dieses Silvesterkonzerts die gleiche Diskussion wie, mit gewissen Abstrichen, bei Liszt oder Wagner. Nur dass Grothe und Co. als Zeitgenossen haftbar zu machen sind. Wag­ner und Liszt konnten sich gegen die ideologische Vereinnahmung nicht mehr wehren.
ZEIT: Wie de nieren Sie Qualität, woran macht sie sich hier fest?
Thielemann: Am Schreiben der Partituren, am Handwerk. Und an der
Atmosphäre. Mendelssohn braucht im Sommernachtstraum genau vier Akkorde, um die Stimmung des ganzen Stücks zu zaubern. Ich will das jetzt nicht überhöhen, aber diesen Anspruch haben viele Ufa-Nummern auch. Mit einem einzigen Geigenschlenker, mit einer kleinen rhythmischen Verschiebung alles sagen. 1941 wurde das Deutsche Tanz- und Unterhal­tungsorchester gegründet — mit dem erklärten Ziel, in der U-Musik ein ähnliches Renommee zu erlangen, wie es die Berliner Philharmoniker in der Klassik besaßen. Das muss man sich einmal vorstellen!
3. FILMMUSIK
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A. Filmorchester entstanden während der Stummfi lmzeit, um während der Kinovorfüh­rungen einerseits die Handlung zu untermalen, andererseits das Geräusch des Projektors zu übertönen. Aufgeführt wurden sowohl Originalkompositionen als auch Potpourris aus bekann­ten Stücken.
B. In Deutschland waren 1929 über 6000 Musiker in sol-
Foto: Babelsberger Filmorchester
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chen Kinoorchestern tätig. Mit der Einführung des Tonfi lms
1930 wurden Kinoorchester überfl üssig. Dagegen begannen die Studios in Hollywood, sich eigene Orchester aufzubauen. Da viele der engagier­ten Filmkomponisten von der europäischen spätromantischen Musik beeinfl usst waren, hatten diese Orchester oft umfangreiche Sinfoniebe- setzung.
C. Ihre Bedeutung ging erst in den 1970er Jahren zurück, als die Pop­Musik zunehmend Eingang in die Soundtracks von Filmen fand. In Deutsch­land existiert mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, das aus den Orchestern der UFA und DEFA hervorging, derzeit nur ein professionelles Filmorchester.
D. Heutzutage werden die Musiker normalerweise von einem Dirigen­ten geleitet, während in der Anfangszeit dem ersten Geiger (Konzertmei­ster) oder dem Generalbass spielenden Cembalisten diese Rolle zukam. Auch einige moderne Orchester kommen ohne einen Dirigenten aus,
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Quelle: Babelsberger Filmorchester spielt live die Musik zum Disney-Spektakel http:// www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/kultur/babelsberger-fi lmorchester-spielt-live-die-musik- zum-disney-spektakel-article735487.html (дата обращения: 16.01.2020).
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besonders kleinere Orchester, die sich auf die historische Aufführungs­praxis von Alter Musik spezialisiert haben.
E. Als erster moderner Dirigent gilt der Komponist und Kapellmeister Carl Maria von Weber (1786–1826), der anfangs mit einer Notenrolle, später mit einem Taktstock das Orchester leitete.
F. Entgegen der vorherrschenden Meinung fi nden Orchesterproben nicht immer in voller Besetzung statt (Tuttiprobe), sondern es können zunächst Einzelproben der verschiedenen Stimmen oder Instrumenten­gruppen (Registerproben) stattfi nden. Dies dient dazu, dass bei spieltech- nisch schwierigen oder neu einzustudierenden Werken die einzelnen Gruppen ihren Part beherrschen, bevor sie zu einem (schwerer durchhör-
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baren) Ganzen zusammengefügt werden
.
Aufgabe 7. Lesen Sie den Text. Ordnen Sie die Überschriften 1–7 den Texten A–F zu.
Verwenden Sie jeden Buchstaben nur einmal. Die Aufgabe enthält eine unnötige Überschrift.
1. Orchesterproben.
2. Kinoorchester in Deutschland.
3. Registerproben.
4. Der erste moderne Dirigent.
5. Mit oder ohne Dirigent.
6. Wann und warum sind Filmorchester entstanden?
7. Orchester mit Sinfoniebesetzung.
Aufgabe 8. Lesen Sie den Text. Stellen Sie fest, welche der folgenden Aussagen
1–5 dem Inhalt des Textes entsprechen (a — richtig), nicht entspre­chen (b — falsch) oder im Text nicht erwähnt werden (c — steht nicht im Text).
1. Im Kinoorchester werden die Musiker von einem Dirigenten geleitet.
a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
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Quelle: Orchester / Filmorchester https://de.wikipedia.org/wiki/Orchester (дата обращения
16.01.2020).
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2. Der Lärm des Projektors tönte die Musik im Kino über. a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
3. Viele Filmkomponisten haben spätromantische Musik geschrieben. a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
4. Studios in Hollywood begannen eigene Orchester zu gründen. a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
5. In Deutschland existiert nur ein professionelles Filmorchester. a) richtig b) falsch c) steht nicht im Text
Aufgabe 9. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Was war der Grund für das Entstehen des Filmorchesters?
2. Von welcher Musik waren die Filmkomponisten beeinfl usst?
3. Welche Musik hat die Filmorchester in den 70er Jahren ersetzt?
4. Von wem waren die Orchester in der Anfangszeit geleitet?
5. Wer war der erste moderne Dirigent?
Wortschatz:
abstimmen (stimmte ab, abgestimmt) — координировать, согласо-
вывать;
Dem… diese Rolle zukam — эта роль отводилась кому-либо; Einheit (f =, -en) — единство, согласие; entgegen — вопреки; heutzutage — в наши дни; historische Aufführungspraxis (f =, Praxen) — исторически ориенти-
рованное исполнительство; Notenrolle (f =, -n) — свернутый в трубочку листок партитуры; Registerführer (m -s, =) — концертмейстер в духовой группе; Stimmführer (m -s, =) — концертмейстер в струнной группе; Taktstock (m -(e)s, …stöcke) — дирижерская палочка; vorherrschend — преобладающее; zukommen (kam zu, zugekommen) — подходить, приближаться;
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