- •Содержание
- •I раздел
- •II раздел
- •III раздел
- •Iѵ раздел
- •Введение
- •Методические рекомендации
- •1.Прочитайте текст. Составьте сообщение на тему «Моя семья»
- •Текст 2 Biografien: Personenraten
- •1.Прочитайте текст и напишите как зовут человека
- •2.Какие высказывания правильные? Выберите ответы.
- •Желаем успехов!
- •Раздел I Текст 1 Meine Familie
- •3. Исправьте неверные высказывания в задании 2.
- •Текст 3 Die Bundesrepublik Deutschland
- •1.Прочитайте текст
- •2. Найдите эквиваленты данных словосочетаний.
- •4. Переведите предложения на немецкий язык.
- •5. Ответьте на вопросы к тексту.
- •Текст 5 Deutschland als Reiseziel
- •1.Прочитайте текст. Составьте сообщение на тему «Германия как цель путешествия»
- •Текст 6 Mein Tagesplan
- •1.Прочитайте текст и составьте сообщение на тему “Мой распорядок дня”
- •Текст 7 Mein Traumberuf
- •1.Прочитайте текст и ответьте на вопрос
- •Текст 8 Feste in Deutschland
- •1. Прочитайте текст и вставьте в пропуски выражения: Weinfeste – internationale Feste – Straßenfeste – Schützenfeste.
- •2.Прочитайте текст ещё раз и напишите к следующим пунктам информацию. Расскажите об этом на занятии.
- •Раздел II Текст 1 Eine zweite Chance auf Ausbildung
- •1.Прочитайте текст.
- •2.Ответьте на вопросы к тексту,выберите правильный вариант.
- •3.Выполните творческое задание, ответьте на предложенные вопросы
- •Текст 2 Das politische System von Deutschland
- •1.Прочитайте текст и ответьте на вопросы.
- •2.Подготовьте сообщение на тему “Политическая система России” Текст 3 Der Bundestag
- •1.Прочитайте текст и ответьте на вопросы
- •Текст 4 Der Bundeskanzler und die Regierung
- •1.Прочитайте текст и ответьте на вопросы
- •2.Подготовьте сообщения на тему ”Известные канцлеры Германии” Текст 5 Kiosksterben in Deutschland
- •1.Прочитайте текст
- •2.Ответьте на вопросы к тексту,выберите правильный вариант
- •3.Выполните задание в парах ответив на предложенные вопросы
- •Текст 6 Studenten brauchen mehr Geld für Leben
- •1.Прочитайте текст
- •2.Ответьте на вопросы к тексту,выберите правильный ответ
- •3.Ответьте на следующие вопросы и найдите информацию в интернете
- •Текст 7 Deutschland wird fairer
- •1.Прочитайте текст
- •2.Ответьте на вопросы к тексту,выберите правильный ответ
- •Текст 8 Das Gold der Bundesbank
- •1.Прочитайте текст
- •2.Ответьте на вопросы к тексту
- •3.Выполните задание в малых группах и презентуйте результаты на занятии
- •Раздел III Текст 1 Die Erfolgsgeschichte von Aldi
- •Текст 2 Offener Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren
- •Текст 3 Fünf Regeln für den Erfolg
- •Текст 4 Bewerbungsschreiben
- •Текст 5 Reden ist (k)eine Kunst
- •Текст 8 Was Politiker verdienen
- •Раздел iѵ Текст 1 Kauffrau für Dialogmarketing:
- •Текст 2 8,50 Euro für alle
- •Текст 3 Scheitern verboten
- •Текст 4 Schlechte Karrierechancen für Frauen
- •Текст 5 Deutschland und Brasilien als Wirtschaftspartner
- •Текст 6 Zeitarbeit-Ausbeutung oder Chance?
- •Текст 7 Сhef sein ist nicht leicht
- •Текст 8 Ein Bankkonto für alle
- •V Раздел
- •VI Раздел
- •Грамматический справочник Артикль (der Artikel)
- •Числительные
- •Спряжение возвратных глаголов в Präsens
- •Образование трех основных форм глаголов
- •Употребление вспомогательных глаголов
- •Виды придаточных предложений и подчинительные союзы
- •Глаголы сильного и неправильного спряжения
- •Терминологический словарь
- •Cписок использованных источников
- •Ключи к заданиям и тестам
- •Ключи к тестам
- •454001 Челябинск, ул. Братьев Кашириных, 129
- •454021 Челябинск, ул. Молодогвардейцев, 57 б
Терминологический словарь
Absatzmarkt (m) Unter dem Absatzmarkt versteht man den Markt, auf dem Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens potentiellen und tatsächlichen Käufern angeboten werden. Markt bezeichnet in der Wirtschaftswissenschaft das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach einem Ökonomischen Gut (einer Ware oder Dienstleistung). Der Mindestmarkt besteht aus einem Nachfrager, einem Anbieter und einem Handelsgut.
Absatznetz (n), Absatzkette (f), Vertriebs- oder Distributionskette (f) Unter dem Begriff Absatznetz versteht man ein Verteilungsnetzwerk, über das Waren und Dienstleistungen verkauft werden. Zu einem Absatznetz gehören sowohl unabhängige Vertreter wie auch Einzelhändler.
Aktie (f) Anteilschein (m) ist eine Urkunde über das Anteilsrecht am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Aktien bestehen aus einem Mantel und einem Dividendenbogen (Gewinnanteilsscheine oder Coupons) Die Aktie berechtigt zur Stimmabgabe in der Hauptversammlung und zum Bezug des zur Ausschüttung kommenden Gewinnanteils (Dividende). Der Nennbetrag (oft 5 EUR) entspricht nicht dem Kurswert, der höher oder niedriger sein kann. Letzterer kommt auf Grund der an der Börse durch Angebot und Nachfrage
entstehenden Preise zustande.
Aktionär (m) Aktieninhaber (m) ist Inhaber eines in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft (originärer Erwerb) oder durch Kauf am Sekundärmarkt bzw. durch Erbgang (derivativer Erwerb) erlangt werden. Aktionäre können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein
Arbeitslosigkeit (f) Arbeitslosigkeit ist eine Situation, in der Mitglieder der arbeitsfähigen Bevölkerung eines Landes vorübergehend in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen und eine Beschäftigung suchen oder nur eine kurzzeitige Beschäftigung ausüben, aber keine feste Anstellung finden.
Association (f) Association (f) ist Vereinigung bzw. Zusammenschluss wirtschaftlicher Organe zur Verfolgung bestimmter wirtschaftlicher Ziele.
Auflösung (f) Als Auflösung wird im Gesellschafts- und Vereinsrecht der Beginn des Zeitraumes bezeichnet, durch den die Gesellschaft aus einer gewerblichen Tätigkeit in die Phase der Liquidation/Abwicklung ihrer Geschäfte bis zur Vollbeendigung ihrer Existenz eintritt.
Auftraggeber (m) [der Werbesendung].Darunter ist eine Person zu verstehen, die einem Werbungsvertreter bzw. einer Werbeagentur einen Auftrag über die Lieferung von Dienstleistungen in einem festgelegten Umfang und bestimmter Qualität zu einem vereinbarten Preis und Zeitpunkt erteilt.
Bank (f) Unternehmen, das gewerbsmäßig Geldgeschäfte (Zahlungsverkehr,
Kreditvergabe und -nahme) betreibt.
der Bedarf; das Bedürfnis Bedarf: In der Wirtschaftswissenschaft wird terminologisch der Bedarf vom Bedürfnis unterschieden. Bedarf ist ein mit Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis.
Ein Bedarf setzt voraus, dass jemand zur Bedürfnisbefriedigung Kaufkraft einsetzen will und kann. Der Bedarf tritt auf dem Markt als Nachfrage nach einem Wirtschaftsgut (Waren,Dienstleistungen) auf.
Branche (f) Sammelbezeichnung für Unternehmen, die weitgehend substituierbare Produkte oder Dienstleistungen herstellen (bspw. Automobilbranche, Elektronik,
Pharmaindustrie).
Börse (f) ein Gebäude, worin in bestimmten Stunden Kaufleute und ihnen gleichstehende Geschäftsleute zur Unterhandlung und Abschließung von Geschäften sich zu versammeln pflegen, in übertragener Bedeutung auch diese Versammlungen selbst.Der Begriff Börse wird sowohl für das Börsengebäude als auch die Börse als organisierten Markt für den Handel mit vertretbaren Vermögenswerten, die im Verkehr üblicherweise nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmt sind, verwendet.Börsen regeln und überwachen multilaterale Systeme, die nach festgelegten Regeln Kauf- und Verkaufsaufträge von dort zum Handel zugelassenen Wirtschaftsgütern und Rechten zusammenführen und so einen Vertragsschluss generieren (vgl. § 2 BörsG). Daneben definiert das Börsengesetz (BörsG) a) Wertpapierbörsen als Börsen, an denen Wertpapiere und sich hierauf beziehende Derivate gehandelt werden und b) Warenbörsen als Börsen, an denen Waren und Termingeschäfte in Bezug auf Waren gehandelt werden.
Cashflow (m), Geldfluss (m), Der Cashflow [kæʃ fləʊ] (engl. für Geldfluss, Kassenzufluss) ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt. Die Messgröße ermöglicht eine Beurteilung der finanziellen Gesundheit eines Unternehmens – inwiefern ein Unternehmen im Rahmen des
Umsatzprozesses die erforderlichen Mittel für die Substanzerhaltung des in der
Bilanz abgebildeten Vermögens und für Erweiterungsinvestitionen selbst erwirtschaften kann.
Der Cashflow definiert sich als positiver, periodisierter Zahlungsmittelüberschuss der wirtschaftlichen Tätigkeit. Dieser Überschuss oder Saldo bezieht sich dabei auf Erträge und Aufwendungen, die nicht nur erfolgswirksam, sondern auch zahlungswirksam sind, also in derselben Periode zu Einzahlungen oder Auszahlungen führen.
Einlage (f) Stammeinlage (f), Anteil (m), Beitrag (m) umfasst alle Geld- und Sachwerte, mit denen sich ein Gesellschafter an einer Handelsgesellschaft beteiligt. Das Einkommensteuerrecht definiert Einlagen als alle Wirtschaftsgüter (Bareinzahlungen und sonstige Wirtschaftsgüter), die der Steuerpflichtige dem Betrieb im Laufe des Wirtschaftsjahres zuführt.Als Einlagen werden ferner Gelder bezeichnet, die Private oder Unternehmen bei den Banken unterhalten wie beispielsweise Spareinlagen.
Gebühr (f)Die Gebühr ist das Entgelt für die Leistung einer Behörde oder einer öffentlichen Anstalt. Die Höhe der Gebühr soll den Kosten entsprechen, die der Behörde oder der Anstalt entstehen, um die Leistung zu erbringen (Kostendeckungsprinzip)
Geldmenge (f) Unter Geldmenge versteht man den gesamten Bestand an Geld, der einer Volkswirtschaft zur Verfügung steht. Die Geldmenge wird unterteilt in 3 Definitionen: M1 = Bargeldumlauf ohne Kassenbestände der Banken sowie Sichteinlagen inländischer Nichtbanken; M2 = M1 + Einlagen und Termingelder inländischer Nichtbanken mit Laufzeiten unter 4 Jahren; M3 = M2 + Spareinlagen inländischer Nichtbanken mit gesetzlicher Kündigungsfrist.
Geldstrafe (f), Bußgeld (n): Geldstrafe (Geldbuße) besteht in der Verurteilung eines Schuldigen zur Erlegung eines bestimmten Geldbetrags zugunsten (meistens) der Staatskasse oder einer andern öffentlichen Kasse und kommt als Kriminal-, Disziplinar-, Zwangs- und Polizeistrafe vor.
Gewinn (m) Gewinn (Gewinnst), bes. im Spiele u. im Handel der Überschuss, welcher auf eineWare od. Unternehmung, nach Abzug aller Kosten u. der Einlagen, übrig bleibt (reiner G.) bezeichnet man als Geschäftsgewinn den gesamten Ertrag abzüglich der positiv zugesetzten Kapitalien und eines Entgelts für Arbeitsaufwendungen (Bruttogewinn, der noch besondere abzuziehende Unkosten enthält; vgl. Brutto); im engeren Sinn als Rein-, Nettogewinn den erzielten Überschuss über sämtliche Aufwendungen mit Einschluss der für diese zu berechnenden Zinsen (s. Unternehmergewinn).
Geldwechsel (m) Umtausch von inländischem Geld in ausländisches und umgekehrt. Das Geldwechselgeschäft erstreckt sich auf Münzen und Noten.
das Gut, das Eigentum, das Vermögen Vermögen, der Inbegriff aller Güter, die
jemands (Staat, Corporation, Private) Eigentum sind.Gegenwartswert aller Dinge, die ein Konsument besitzt einschließlich seiner Forderungen und abzüglich seiner Schulden.
Die Summe der bewerteten Vermögensbestände wird als Gesamtvermögen bezeichnet, eingeteilt in Vermögensgüter (bes. Sachanlagen und immaterielle Anlagen) und Forderungen. Die Differenz aus Gesamtvermögen und Verbindlichkeiten bzw. die Summe aus Vermögensgütern und Nettogeldvermögen (Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten) wird als Reinvermögen bezeichnet.
Handel (m), Geschäft (n) Handel im Allgemeinen ist jeder Austausch von Gütern
irgendwelcher Art gegen andere, gleichviel ob derselbe durch Kauf u. Verkauf (gegen Geld) od. durch Tausch (gegen Ware) bewirkt wird; insbesondere der gewerbsmäßig betriebene Ein- u. Verkauf von Gegenständen aller Art, in der Absicht dadurch Gewinn zu erzielen.
Handel übernimmt die Aufgabe, räumliche, zeitliche, qualitative und quantitative Spannungen zwischen der Produktion und der Konsumtion auszugleichen.
Kader (m) Kader wird heute auf besonders qualifizierte bzw. geschulte Führungskräfte in Politik und Industrie angewendet, die oftmals innerhalb der jeweiligen Organisation rekrutiert werden. Im Sprachgebrauch in der DDR bezeichnete der Begriff allgemein Führungskräfte (oder allgemein Personal).
Kapital (n) Kapital sind die Geldmittel, die juristische oder natürliche Personen investieren, um Gewinne zu erzielen.
Kaufvertrag (m) Kaufvertrag (m) wird bei jedem Kauf oder Verkauf geschlossen und ist nach den Vorschriften des BGB ein gegenseitiger schuldrechtlicher Vertrag, durch den sich der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer eine Sache zu übergeben und das Eigentum daran zu verschaffen oder ihm ein Recht zu verschaffen und, wenn das Recht zum Besitz einer Sache berechtigt, diese Sache zu übergeben. Der Käufer verpflichtet sich, den vereinbarten Kaufpreis (in Geld) zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.
Konkurrenzfähigkeit (f), Wettbewerbs-fähigkeit (f) Als Wettbewerbsfähigkeit
bezeichnet man die Fähigkeit eines Landes, eines Sektors oder eines Unternehmens, im nationalen oder internationalen Wettbewerb zu bestehen.Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder eines Landes (verstanden als die Gesamtheit seiner exportierenden Unternehmen) auf ausländischen Märkten im Hinblick auf Preise sowie nicht preisliche Aktionsparameter. Die Determinanten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind dabei nur zum Teil unternehmensgrößenabhängig.
Kosten (pl) Unter dem Begriff Kosten versteht man im Rechnungswesen die Bewertung verzehrter Güter und Dienstleistungen zur Erstellung der betrieblichen Leistungen innerhalb einer Rechnungsperiode.Kosten werden auch definiert als bewerteter Verzehr von wirtschaftlichen Gütern materieller und immaterieller Art zur Erstellung und zum Absatz von Sach und/oder Dienstleistungen sowie zur Schaffung Aufrechterhaltung der dafür notwendigen Teilkapazitäten.
Konto (n); Rechnung (f)1) Ein Konto ist eine geschäftliche Vereinbarung zum Austausch von Geld oder Krediten, bei der die Zahlungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
2) Ein Konto ist die Aufzeichnungen eines Finanzinstituts, in denen die Geschäftsbeziehungen des Instituts mit einem bestimmten Kunden in allen Einzelheiten aufgeführt sind.
Kredit (m), Außenstände (m,pl), Debitorenrückstände (m,pl); Gutschrift (f)Ein Kredit ist das Vertrauen in die Fähigkeit einzelner Personen, verliehene Gelder einschließlich Zinsen zurückzuzahlen, oder das Darlehen selbst.Der Begriff Außenstände ist eine andere Bezeichnung für die Forderungen eines Unternehmens gegenüber einem Kunden. Hat ein Unternehmen zu hohe Außenstände, so kann es zu einem Liquiditätsengpass kommen. Um sie zu reduzieren, sollte ein internes oder externes Mahnwesen eingeführt werden.
Kreditkarte (f) Eine Kreditkarte ist eine Karte zur Zahlung von Waren und
Dienstleistungen. Die meisten Kreditkarten sind weltweit einsetzbar, sowohl im realen täglichen Geschäfts Geldtransaktionen. Sie wird im Fall von MasterCard oder Visa von Banken in Zusammenarbeit mit den Kreditkartenorganisationen ausgegeben, oder – im Falle von Diners und American Express – direkt von der Kartengesellschaft. Diese vier Gesellschaften teilen sich nahezu den gesamten europäischen Kreditkartenmarkt. Der Name Kreditkarte entstand aus der Tatsache, dass Kreditkarten dem Karteninhaber oftmals einen Kredit gewähren.
Krise (f) Krise bezeichnet allgemein einen Niedergang, einen Tiefpunkt bzw. eine
entscheidende Situation. Aus Sicht der volkswirtschaftlichen Konjunktur wird darunter die Phase des konjunkturellen Niederganges verstanden.
Kunde (m) Der Kunde ist tatsächlicher oder potenzieller Nachfrager auf
Märkten. Kunden können Einzelpersonen oder Institutionen (organisationales
Kaufverhalten) mit mehreren Entscheidungsträgern sein. Sogenannte Schlüsselkunden sind aus der Anbietersicht aufgrund ihres Kaufvolumens oder anderen Merkmalen von besonderer Bedeutung.Ein Kunde ist der Käufer eines Produkts oder einer Dienstleistung. Er kann eine natürliche oder juristische Person sein, die von anderen Organisationen wie Herstellern, Einzel- oder Großhändlern oder Serviceanbietern Leistungen bezieht. Der Kunde muss nicht mit dem Verbraucher identisch sein, ein Produkt oder eine Dienstleistung kann von einer Partei – den Kunden – bezahlt und von einer anderen genutzt werden – dem Verbraucher.
Leasing (n) Als Leasing bezeichnet man die Überlassung von Sachen wie etwa Autos zum Gebrauch gegen Entgelt, auf der Grundlage eines Leasingvertrags. Bei dieser Vertragsform haftet der Leasingnehmer für Sachmängel, Verlust oder Beschädigung der Sache. Das Entgelt deckt die gesamten Kosten des Leasinggebers einschließlich des Wertverlusts der Sache ab und ermöglicht ihm darüber hin aus einen Händlergewinn. Der Leasingnehmer wiederum profitiert davon, keine umfangreichen Kredite aufnehmen zu müssen.
Management(n) Ein Begriff aus dem englisch-amerikanischen Sprachraum und hat zwei Bedeutungen 1. Funktionale Bedeutung: Beschreibung verschiedener Prozesse und Aufgaben, die im Unternehmen ablaufen 2. Institutionelle Bedeutung: Beschreibung der Personen, die Managementaufgaben übernehmen.
Marketing(n) Im engeren Sinne versteht man unter Marketing den Absatz und die Weiterleitung von Gütern. Gebräuchlicher ist aber die Auffassung, Marketing als die active Gestaltung der Märkte zu bezeichnen, also eine Funktion , die beim Kunden selbst Nachfrage “produziert”.
Nachfrage (f) Bedarf (m),Als Nachfrage bezeichnet man den am Markt tatsächlich geäußerten Bedarf an Gütern. Die den Bedarf äußernden Marktakteure werden als Nachfrager bezeichnet. Das Gegenstück zur Nachfrage ist das Angebot.Bedarf ist ein mit Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis, Konkretisierung eines Bedürfnisses. Ein Bedarf setzt voraus, dass jemand zur Bedürfnisbefriedigung Kaufkraft einsetzen will und kann. Der Bedarf tritt auf dem Markt als Nachfrage nach einem Wirtschaftsgut (Waren, Dienstleistungen) auf.
Reproduktionsprozess (m), Wirtschaftskreislauf (m) Unter dem Wirtschaftskreislauf ist die Gesamtheit aller volkswirtschaftlichen Transaktionen zu verstehen, bei denen Wirtschaftsobjekte (Güter, Forderungen) mit (Tausch) oder ohne (Transfer, Schenkung) Gegenleistung von einem Wirtschaftssubjekt (Unternehmen, private und öffentliche Haushalte) auf ein anderes übergehen. Der Wirtschaftskreislauf ist Folge der Arbeitsteilung und in seinem Umfang von deren Ausmaß abhängig.Wirtschaftskreislauf ist die kontenmäßige oder grafische Darstellung der Güter-, Leistungs- und Geldströme in einer Volkswirtschaft. In einer Wirtschaft findet ständig eine große Anzahl von Tauschvorgängen zwischen Gütern und Leistungen statt. Dieser Güter- und Leistungsaustausch findet zwischen den Unternehmen und den Haushalten statt. Die Haushalte erbringen Arbeitsleistungen und beziehen dafür Geldeinkommen. Die Unternehmen erstellen Konsumgüter und erhalten dafür Geldeinkommen. Diese Vorgänge lassen sich in einem Kreislauf darstellen. Zum einen ist das ein Geldkreislauf, zum anderen ein Güterkreislauf. Diese beiden Kreisläufe sind gegenläufig.
Selbstfinanzierung (f); Eigenfinanzierung (f) Die Finanzierung ist einer der drei Teilbereiche der Finanzwirtschaft und umfasst alle betrieblichen Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für Investitionen benötigt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen von der Beschaffung bis zur Rückzahlung finanzieller Mittel sowie die damit verbundene Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Mitbestimmungs-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern.Eigenfinanzierung kennzeichnet den Vorgang der Beschaffung von Eigenkapital. Die Eigenfinanzierung steht
im Gegensatz zur Fremdfinanzierung.Zu unterscheiden ist bei der Eigenfinanzierung in die Außen- und Innenfinanzierung. Bei der Außenfinanzierung werden neue Eigenmittel durch Kapitalzuführung durch den oder die Gesellschafter und/oder durch Aufnahme neuer Gesellschafter beschafft.Bei der Innenfinanzierung erfolgt die Mittelzuführung durch Selbstfinanzierung, Abschreibungen, Rückstellungen und bei Kapitalgesellschaften auch durch Rücklagen.
Schaden (m) Schaden bezeichnet allgemeinsprachlich etwas, was die Gegebenheiten, die bestehende Situation in einer als nachteilig bewerteten, nicht wünschenswerten Weise verändert. Darüber hinaus kann der Begriff sowohl für die teilweise Zerstörung beziehungsweise den Defekt von Sachen wie auch für die körperliche oder gesundheitliche Beeinträchtigung von Personen stehen. Im rechtlichen Sinne bezeichnet Schaden jeden Nachteil beziehungsweise jede
unfreiwillige Einbuße, den jemand durch ein bestimmtes Ereignis an seinen rechtlich geschützten Gütern erleidet.
Schuld (f), Schulden (pl), Verbindlichkeit (f), Verpflichtung (f); Kreditorrückstände (m, pl) Schulden ist der umgangssprachliche und auch zivil- und handelsrechtlich oft verwendete Begriff für Verbindlichkeiten, also Rückzahlungsverpflichtungen von natürlichen oder juristischen Personen gegenüber Dritten, die bereits eine Gegenleistung erbracht haben.Unter Verbindlichkeit versteht man die Schulden eines Unternehmens oder einer Einzelperson. In der Unternehmensbilanz werden Verbindlichkeiten auf der Passivseite ausgewiesen und dort unter anderem nach Laufzeit, Fälligkeit und Gläubigergruppen gegliedert.
Schuldner (m), Debitor (m) Ein Schuldner ist eine Person oder Organisation, die Zahlungen für ein Produkt oder eine erbrachte Dienstleistung zu leisten hat oder anderweitige finanzielle Verpflichtungen hat.Debitor ist im deutschen Rechnungswesen der Begriff für den Schuldner von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dabei handelt es sich um Lieferantenkredite oder sonstige Warenkredite aus der Geschäftsverbindung mit Kreditoren.
Komplementärbegriff ist somit der Kreditor.
Umsatz (m), Umsatzvolumen (n); Absatzerlös (m) Der Erlös oder die Erlöse (syn. Umsatz) bezeichnen in der Betriebswirtschaftslehre den Gegenwert, der einem Unternehmen in Form von Geld oder Forderungen durch den Verkauf von Waren (Erzeugnissen) oder Dienstleistungen sowie aus Vermietung oder Verpachtung zufließt. Er entsteht aus der wertmäßigen Erfassung der betrieblichen und nichtbetrieblichen (neutralen) Tätigkeit eines Unternehmens.
Übereinkommen (n), Vereinbarung (f), Abmachung (f)Eine Vereinbarung ist eine
bindende Verabredung. Eine Vereinbarung, eine Übereinkunft, ein Übereinkommen, eine Abmachung kann in der Form eines Vertrages fixiert sein.
Verbraucher (m), Konsument (m) Verbraucher sind die Nutzer eines Produkts oder einer Dienstleistung. Der Verbraucher muss nicht mit dem Kunden identisch sein und sollte von diesem als der Person oder Organisation unterschieden werden, die das zu nutzende Gut erwirbt.
Als Verbraucher oder Konsument wird eine natürliche Person bezeichnet, die Waren und Dienstleistungen zur eigenen privaten Bedürfnisbefriedigung käuflich erwirbt.
Vertrag (m) Vertrag ist ein Rechtsgeschäft, das zwischen zwei oder mehreren Parteien durch Abgabe von Willenserklärungen abgeschlossen wird; nämlich durch den Antrag, oft Angebot genannt, und die Annahme. Beide Willenserklärungen müssen in allen wesentlichen Einzelheiten übereinstimmen.
Vertrieb (m), Absatz (m); Distribution (f) Unter Absatz versteht man sämtliche Aktivitäten zum Verkauf der Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens oder die dadurch erzeugten Erträge.Distribution ist zum einen die Bezeichnung für die Verteilung von Vermögen und
Einkommen auf verschiedene Wirtschaftssektoren sowie auf Personen oder Personengruppen. Zum anderen versteht man hierunter die Verteilung der von einem Betrieb produzierten Gütermit dem Ziel, diese Güter zum Verbraucher zu befördern. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Anstrengung von Vertrieb und Logistik eines Unternehmens. Es wählt dabei die optimalen Absatzwege, betreibt den Verkauf der Güter und organisiert deren physische Verteilung.
Vertriebskanal (m) Ein Vertriebskanal ist der Weg, über den ein Produkt oder eine Dienstleistung vom Hersteller oder Lieferanten zum Kunden gelangt. Ein Vertriebskanal setzt sich aus einer Kette von Zwischenhändlern wie Groß-, Einzel- und Vertragshändler zusammen und soll den reibungslosen Transport der Waren von den Werkstoren bis zum Verbraucher sicherstellen. Beispiele für Vertriebskanäle sind Direktverkauf, Einzelhandel, Internet und der Großhandel.
Versicherung (f)
Der Begriff Versicherung wird allgemein mehrdeutig verwendet. Man versteht darunter:
1) Eine Gesellschaft, die Versicherungsverträge anbietet. 2) Den Versicherungsvertrag selbst (vgl.Versicherungspolice (f), Versicherungsschein (m).3) Das Grundprinzip der kollektiven
Risikoübernahme.Unter Versicherung ist zu verstehen dieDeckung eines im Einzelnen ungewissen, insgesamt geschätzten Mittelbedarfs auf der Grundlage des Risikoausgleichs im Kollektiv und in der Zeit.Eine Versicherungspolice ist ein Schriftstück, in dem die Bedingungen und Bestimmungen eines Versicherungsvertrages festgehalten sind.
Versorgung (f) Zufuhr (f) Darunter versteht man Materialbedarfsplanung, und zwar die Gewährleistung der Versorgung einesBetriebs mit den zur Produktion und zur Deckung des prognostizierten Kundenbedarfs benötigten Materialien. Dabei wird versucht, sowohl einen Mangel an Material, der zu einem Produktionsstillstand führen würde, als auch einen zu hohen Bestand, der unnötige Lagerhaltungskosten zur Folge haben und Kapital binden würde, zu vermeiden. Die Planung bezieht sich darüber hinaus auf Art und Qualität der Materialien.
Vorzug (m), Vorteil (m), Präferenz (f) Präferenz bezeichnet den Vorzug oder die Begünstigung einer Alternative oder einer Ware, oder die Vorliebe, die ein Marktteilnehmer oder jemand für etwas hat. Im rechtlichen Sinne bedeutet eine Präferenz eine handelspolitische Maßnahme in Form einer Vergünstigung und geht in der Regel mit einem sog. Präferenzzollsatz einher.
Präferenz: im Sinn der Nutzentheorie ein Ausdruck der relativen subjektiven Bewertung zweier Güterbündel A gegenüber B durch den nachfragenden Haushalt im Hinblick auf ihre jeweilige erwartete Bedürfnisbefriedigung. Die Präferenzen eines Wirtschaftssubjektes gelten als das Ergebnis eines wohlabgewogenen Entscheidungs- und Bewertungsprozesses unter hinreichender Information, das zumindest über einen gewissen Zeitraum Bestand hat.
Währung (f) Eine Währung ist das Geld, das in einem bestimmten Land in Umlauf ist.
Wert (m); Kosten (pl), Ausgaben (pl), Preis (m)Der Preis ist der Wert einer Ware
oder Leistung. Er drückt eine Geldmenge aus, die für den Erwerb eines bestimmten Gutes bezahlt werden muss. Der Wert ist Ausdruck der Wichtigkeit eines Gutes, die es für die Befriedigung der subjektiven Bedürfnisse besitzt, wie sie sich etwa in seinem Nutzen und in der betreffenden Präferenzordnung des Wirtschaftssubjektes widerspiegelt.Kosten schlagen sich als Verbrauch von Gütern nieder, mit denen die betriebliche Leistung hergestellt und abgesetzt wird. Zum Verbrauch von Gütern gehört nicht nur der betriebliche Werteverzehr von Sachgütern, sondern auch der von Arbeits- und Dienstleistungen, von Rechten und Nominalgütern wie
beispielsweise Forderungsausfälle oder Kassenverluste. Kosten dürfen nicht mit Ausgaben und Aufwand verwechselt werden.
Wertverlust (m),Amortisation (f) Amortisation (f), Schuldentilgung(f),Abschreibung (f), Abbuchung(f) Unter dem Begriff Amortisation versteht man die allmähliche Tilgung einer Schuld durch regelmäßige Zahlung von Zinsen und Kapitalsumme. Den zeitlichen Prozess,innerhalb dessen der in einer Investition gebundene Kapitaleinsatz zurückgeflossen ist, bezeichnet man als Amortisationszeit. Diese wird anhand der folgenden Formel ermittelt:
Anschaffungskosten / (durchschnittlicher Gewinn + jährliche Abschreibungen +
kalkulatorische Kosten).Unter einer Abschreibung versteht man die allmähliche Reduzierung des Wertes eines Aktivpostens durch die systematische Absetzung der Kosten über einen längeren Zeitraum.
Wirtschaftsprüfung (f), Buchprüfung (f).Unter Wirtschaftsprüfung versteht man die Prüfung des Finanzgebarens von Unternehmen, insbesondere im Rahmen der Jahresabschlussprüfung. Unter den Begriff fällt die Prüfung der Buchhaltung und der Bilanzierung, nicht aber die Prüfung der Wirtschaftlichkeit. In der Theorie wird bei einer Wirtschaftsprüfung ein Ist- mit einem Soll-Zustand verglichen und auf der Grundlage der Abweichung ein Urteil gebildet, welches sich im Prüfungsergebnis ausdrückt.
Wirtschaftswachstum (n) Wirtschaftswachstum ist der Anstieg des Nationaleinkommens eines Landes durch die langfristigen Produktivkräfte der Wirtschaft.Unter Wirtschaftswachstum wird die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP), also der Summe der Preise der in einer Volkswirtschaft produzierten ökonomischen Güter (Waren und Dienstleistungen), von einer Periode zur nächsten verstanden.
Wirtschaftssubjekt (n) Ein Wirtschaftssubjekt ist in der Volkswirtschaftslehre die Bezeichnung für jede wirtschaftlich selbständig handelnde Einheit. Dies kann z.B. ein privater Haushalt, eine Einzelperson, eine Institution oder ein in-oder ausländischer Staat sein.
