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Немецкий. Пособие для экономистов.doc
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01.07.2025
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Текст 7 Сhef sein ist nicht leicht

1.Lesen Sie den Text

Vorgesetzte und Führungskräfte müssen ein gutes Arbeitsklima in ihren Teams schaffen und ihre Mitarbeiter motivieren. In Deutschland scheinen aber manche von ihnen genau damit Probleme zu haben: Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2013 gaben zwar 69 Prozent der Beschäftigten an, dass ihr Chef sie zumindest manchmal unterstützt. Im EU-Durchschnitt sind es aber 81 Prozent.

Dabei spielen Vorgesetzte eine wesentliche Rolle bei der Frage, wie zufrieden die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit sind. Das ist auch in den meisten Führungsetagen bekannt, meint Jörg Menno Harms, der im Aufsichtsrat der Firma Hewlett Packard sitzt. Im Arbeitsalltag fehlt aber oft die Zeit, über dieFührungskonzeption nachzudenken, sagt er.

Hinzu kommt, dass viele Führungskräfte der mittleren und unteren Ebene oft nur noch das machen dürfen, was ihnen von oben gesagt wird, kritisiert Harms. Eigenverantwortlich arbeiten dürften sie nicht. So besteht die Gefahr, dass vor allem das mittlere Management seine Mitarbeiter immer technokratischer führt, sagt Harms.

Laut Gudrun Happich, Beraterin für Führungskräfte, wäre heute eigentlich eine andere Art des gemeinsamen Arbeitens nötig. Führungskräfte müssten sich mehr auf ihre Mitarbeiter verlassen und Arbeit an sie delegieren. Im Team sollten sie eher Moderator sein. Happich sagt: „Ein Chef ist nur dann ein guter Chef, wenn er eine extrem gute Mannschaft hinter sich hat.

2. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text, wählen Sie nur eine richtige Variante aus:

1. Was steht nicht im Text? Gute Führungskräfte sollten …

a) ihre Mitarbeiter kontrollieren.

b) die Ziele des Unternehmens verfolgen.

c) für eine gute Atmosphäre in ihrem Team sorgen.

2. Im Arbeitsalltag … 

a) können die Führungskräfte über ihren Stil der Mitarbeiterführung nachdenken.

b) müssen die Führungskräfte oft tun, was die Unternehmensleitung bestimmt.

c) dürfen die Führungskräfte die meiste Arbeit delegieren.

3. Welche der Aussagen der Experten steht im Text? 

a) Harms: Die Führungskräfte sollten technokratischer arbeiten.

b) Happich: Die Führungskräfte sollen zwischen ihren Mitarbeitern vermitteln.

c) Happich: Gute Teams brauchen keinen guten Chef.

4. Wie heißt der richtige Konjunktivsatz? Wenn die Führungskräfte die Beschäftigten ausreichend … , dann … diese zufriedener.

a) unterstützen … würden

b) unterstützen werden … wären

c) unterstützen würden … wären

5. Wie heißt der richtige Konjunktivsatz? Wenn die Führungskräfte mehr Zeit für ihre Aufgaben als Moderator … dann … sie die Mitarbeiter besser unterstützen.

a) haben würden … konnten

b) haben … können

c) hätten … könnten

3.Machen Sie Berichte zum folgenden Thema

Wie sollte ein guter Chef eurer Meinung nach sein? Formuliert Sätze im Konjunktiv II und tragt sie im Kurs vor. Zum Beispiel: „Wenn mein Chef …, dann …“

Текст 8 Ein Bankkonto für alle

1.Lesen Sie den Text

Die EU hat in einer Studie ermittelt, dass etwa 58 Millionen EU-Bürger über 15 Jahre kein eigenes Konto besitzen. Etwa 25 Millionen von ihnen hätten gern eins. Besonders viele Betroffene gibt es in Bulgarien oder Rumänien. Zumeist sind es Arbeitslose, Überschuldete oder Geringverdiener. Manche von ihnen wurden von den Banken abgewiesen, zum Beispiel weil sie obdachlos sind. Auch in Deutschland leben etwa 670.000 Menschen ohne Bankkonto. Bisher gibt es hier keinen Rechtsanspruch darauf.

Pamela Wellmann kümmert sich als Juristin um Menschen, die Schwierigkeiten mit ihrer Bank haben, deren Konto gekündigt wurde oder die kein Konto eröffnen dürfen: „Wer kein Girokonto hat, ist in der Wirtschaft ein Mensch zweiter Klasse“, meint sie. Denn ohne die Möglichkeit, bargeldloszu zahlen, geht es heute fast nicht mehr. Menschen ohne Bankkonto haben zum Beispiel schlechtere Chancen, eine Mietwohnung, einen Job oder auch nur einen Handy-Vertrag zu bekommen.

Nach dem Willen des EU-Parlaments soll sich das bald ändern. Die Mitglieder in Straßburg stimmtenim Dezember 2013 einem Gesetz zu: Danach soll der Zugang zu einem Girokonto in Zukunft ein Grundrecht sein. Das sogenannte Basiskonto soll grundlegende Zahlungsfunktionen umfassen. DerInhaber kann sein Konto allerding nicht überziehen.

In manchen EU-Ländern besteht ein solcher Rechtsanspruch bereits. Wenn die einzelnen EU-Staaten dem Gesetz zustimmen, müssten Banken frühestens ab 2016 allen EU-Bürgern ein Kontogarantieren.

2. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text, wählen Sie nur eine richtige Variante aus:

1. In der EU …

a) haben 670.000 Personen kein eigenes Bankkonto.

b) können manche Menschen ohne Bankkonto nicht ausreichend am sozialen Leben teilhaben.

c) wird ab sofort jeder, der möchte, ein Konto bekommen.

2. Was stimmt nicht?

a) Die meisten Menschen, die ohne Konto leben, verdienen wenig, sind arbeitslos oder haben Schulden.

b) Ohne Konto ist es schwieriger, Verträge oder eine eigene Wohnung zu bekommen.

c) Vor allem Deutsche leben in der EU ohne Konto.

3. Das vom EU-Parlament beschlossene Basiskonto …

a) wird im nächsten Jahr eingeführt.

b) hat die gleichen Funktionen wie ein normales Girokonto.

c) muss noch von den Mitgliedsländern der EU genehmigt werden.

4. Wie heißt der richtige negative Ausdruck? Menschen, die auf der Straße leben, sind …

a) wohnungsfrei.

b) wohnungsleer.

c) wohnungslos.

5. Wie heißt der richtige negative Ausdruck? Menschen, die keine Schulden haben, sind …

a) schuldenfrei.

b) schuldenleer.

c) schuldenlos.

3.Diskutieren Sie folgende Fragen

Könntet ihr euch vorstellen, ohne Zugang zu einem Bankkonto zu leben? Welche Probleme hat man dadurch, und wie würdet ihr sie lösen? Diskutiert im Kurs.