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Немецкий. Пособие для экономистов.doc
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01.07.2025
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Текст 5 Reden ist (k)eine Kunst

1.Lesen Sie den Text und beantworten Sie folgende Fragen

  1. Womit beginnt man das Gespräch?

  2. Was ist das Ziel des Gesprächs?

  3. Suchen Sie die Themen für ein Smalltalk.

Mit Freunden plaudern, das geht wie von selbst… und gern stundenlang. Ganz anders, wenn es darum geht, neue Kontakte zu knüpfen oder Kunden und Geschäftspartner zu unterhalten. Nehmen Sie die Herausforderung an: Wer sich im Smalltalk übt, hat bald richtig Spaß an der Kunst, eine gute Atmosphäre herbeizureden…

In der Aufwärmphase geht es erst darum, eine Verbindung zum anderen herzustellen. Das gelingt gut mit einfachen Themen, zu denen jeder etwas sagen kann; ein aktuelles Tagesereignis vielleicht, ein alltäglicher Aspekt aus dem Berufsleben, eine Bemerkung über das Wetter.

Aber bitte nicht so banal, dass eine sinnvolle Antwort kaum möglich ist: Der Satz „Schönes Wetter heute“ bietet kaum Raum für ein kleines Gespräch, wohl aber die Bemerkung: „Endlich ist es mal richtig schön, ich möchte am Wochenende nämlich eine längere Radtour machen“. Hier gibt es mehrere Ansatzpunkte, für Ihr Gegenüber, sich zu äußern- vielleicht fährt er oder sie auch gern Fahrrad und sie unterhalten sich darüber und Sie sind schon beim Thema Sport und Fitness… wer ein bisschen was über sich selbst verrät, schafft eine emotionale Brücke, die der andere gern betritt- wenn die Information nicht gleich zu sehr in die Tiefe geht.

Wenn Sie das Gespräch geöffnet haben, vermeiden Sie es, die Rede bei sich zu behalten. Fragen Sie Ihr Gegenüber nach seinen Interessen, damit ein Austausch zustande kommt. Ihr Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen und dabei- optimalerweise -Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das gelingt am meisten, wenn man zuhört. Geben Sie Ihrem Kunden das Gefühl, „ganz bei ihm zu sein“. So schafft man eine gute Atmosphäre und vermittelt einen positiven Eindruck von sich selbst bzw. von der Firma, für die wir da sind.

Текст 6 Phonophobie

1.Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen

  1. Worin bestehen die Schwierigkeiten beim Telefonieren?

  2. Wie kann man diese Schwierigkeiten überwinden?

  3. Schreiben Sie die Regeln für ein gutes Telefongespräch.

Professionelles Telefonieren steht auf keinem Lehrplan. Leider. Berufseinsteiger tun sich schwer mit Kundengesprächen, Verhandlungen und heiklen Anfragen bei wildfremden Firmen. Kein Grund zur Panik: elf Profi-Tricks für reibungslose Tele-Kommunikation.

Stottern, Schachtelsätze und dann noch das Wichtigste vergessen -Peinlichkeiten am Telefon passieren jedem und immer wieder. Dabei helfen schon ein paar simple tricks, um aus Telefonaten keinen Krisenfall zu machen.

Gut präpariert ins Gespräch. Wissen ist Macht und gute Recherche die halbe Miete. Bevor Sie zum Hörer greifen, mache Sie sich schlau: wer ist mein Gesprächspartner? Wann lässt er sich am besten erreichen? Spielen Sie das Gespräch durch: Was ist mein Anliegen? Welche Instrumente könnten überzeugen? Mit welchen Einwänden muss ich rechnen? Notizen helfen, den faden zu behalten.

Ankuscheln mit System. Sie sind gut vorbereitet, der andere nicht. Räumen Sie ihm eine Schonfrist ein, um Sie einzuordnen. Wichtig ist, dass Ihr Gesprächspartner Sie von Anfang an korrekt identifiziert. Bewährt hat sich folgendes Entree: Grüßen, Firma, nennen, eventuell mit Ortsangabe, und erst dann den eigenen Namen hinzufügen- am besten mit Vornamen, das gibt eine persönliche Note. Beispiel: Guten Morgen, RS Software in Nürnberg, mein Name ist Armin Schmidt.

Kleine Gedächtnisstützen. Papier und Stift sollen für jedes Telefonat bereitliegen. Eine professionelle Gesprächsnotiz enthält Basics wie Datum, Name, und Durchwahl oder die gegebene Auskunft oder die geschlossene Vereinbarung. Dazu kommen noch mögliche Fragen, die sich während des Gesprächs ergeben. Mit dieser Systematik behalten Sie den Überblick für alle weiteren Gespräche.

Klare Aussage. Wer ein klares Ziel hat, kann auch sein Anliegen ohne Gestotter äußern. Tipp: Kurze Sätze bilden und Fremdwörter vermeiden. Zudem gilt das Prinzip „Wer fragt, der führt“! So lässt sich das Gespräch in Gang halten, und die vorab formulierten Fragen werden beantwortet.

Текст 7 Schweizer gegen zu hohe Mänagergehälter

1.Lesen Sie den Text

Manager verdienen meist sehr viel, manche sogar Millionen. Dazu kommen hohe Prämien und Abfindungen, falls sie zurücktreten. Das finden viele Menschen nicht gerecht. In der Schweiz wurde deshalb am 3. März 2013 in einem Volksentscheid beschlossen, dass Millionengehälter in börsennotierten Unternehmen bald nicht mehr ohne weiteres erlaubt sind. Damit bekommt die Schweiz eines der strengsten Aktienrechte der Welt.

67,9 Prozent der Abstimmungsteilnehmer sind dafür, dass die Aktionäre mehr Rechte bekommen. In Zukunft sollen sie selbst einmal im Jahr über die Gehälter der Manager bestimmen dürfen. Abfindungen oder Begrüßungsgelder in Millionenhöhe für Spitzenmanager sollen ganz verboten werden.

Volksentscheide haben eine wichtige Aufgabe in der Schweizer Demokratie. Durch sie können die Menschen die Politik direkt beeinflussen und sogar die Verfassung ändern. Jeder Bürger kann eineInitiative ins Leben rufen und zum Beispiel ein neues Gesetz vorschlagen. Wenn die Initiative von einer bestimmten Anzahl von Bürgern unterschrieben wird, kommt es schließlich zur Abstimmung bei allen wahlberechtigten Schweizern. Dann muss die Regierung eine Gesetzesvorlage dazuausarbeiten.

Dies war auch im Fall der Managergehälter so: Im Jahr 2007 hatte der mittelständische Unternehmer und parteilose Abgeordnete Thomas Minder begonnen, für die Initiative „gegenAbzocke” in der Bevölkerung zu werben. Von Vertretern der Wirtschaft wurde sie zwar bekämpft, bei den Schweizern fand sie jedoch große Zustimmung.

2. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text, wählen Sie nur eine richtige Variante aus:

1.  Was ist richtig?

a)  Weil Manager zu viel Geld verdienen, sollen sie keine Prämien mehr bekommen.

b)  In der Schweiz verdienen Manager mehr als in anderen Ländern.

c)  In der Schweiz wird es bald ein neues Gesetz geben.

2.  Aktionäre sollen bald darüber entscheiden, …

a)  wie viel Geld Manager bekommen.

b)  wann neue Gesetze in der Schweiz eingeführt werden.

c)  über welche Initiative abgestimmt werden soll.

3.  Was ist richtig?

a)  Beim Volksentscheid darf jeder Schweizer Bürger abstimmen.

b)  Beim Volksentscheid dürfen viele Schweizer abstimmen.

c)  Beim Volksentscheid dürfen nur Politiker abstimmen.

4.  Das neue Gesetz … Menschen mehr Einfluss über die Managergehälter geben.

a)  darf

b)  muss

c)  soll

5.  Die Aktionäre sollen bestimmen, wie viel Manager im Jahr verdienen ... 

a)  dürfen.

b)  müssen.

c)  möchten.

3.Äussern Sie Ihre Meinung zu folgenden Fragen

Gibt es auch in euren Ländern einen Volksentscheid? Welche Vor- und welche Nachteile hat er? Begründet eure Meinung und stellt eure Ergebnisse im Kurs vor.