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Немецкий. Пособие для экономистов.doc
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Текст 3 Fünf Regeln für den Erfolg

1.Lesen Sie den Text und beantworten Sie folgende Fragen

  1. Welche zwei Möglichkeiten der elektronischen Bewerbung gibt es?

  2. Welche Vorteile hat das Werbeformular?

  3. . Welche Fehler machen die Bewerber in E-Mails?

  4. Schreiben Sie eine Bewerbung per E-Mail.

An der Bewerbung im Internet kommen Hochschulabsolventen und junge Fachkräfte heutzutage kaum noch vorbei. Wer dabei Form und Inhalt richtig wählt, steigert seine Einstellungschancen.

Form. Es gibt zwei Möglichkeiten der elektronischen Bewerbung: die E-Mail und das Standartformular mit Fragen zu Qualifikation und beruflichem Werdegang. Wenn Unternehmen strukturierte Frageblöcke vorgeben, sollten sich Kandidaten daran halten. Der Grund: die Informationen fließen direkt in die Bewerberdatenbank ein. Anderenfalls tippen Mitarbeiter, die per E-Mail oder Post zugeschickten Daten mühsam ab – das führt zu Fehlern und verzögert den Bewerbungsprozess. Für Quereinsteiger, deren Profil nicht hundertprozentig auf eine ausgeschriebene Stelle passt, ist eine E-Mail-Bewerbung vorteilhaft. Sie lässt Freiraum, individuelle Fähigkeiten besser ins Licht zu rücken.

Werbeformular. Vor allem Konzerne versuchen, mit strukturierten Fragen die Werbeflut in den Griff zu bekommen. Wichtig: Interessenten nutzen unbedingt die Textkästen, um sich individuell zu präsentieren. Beispielsweise können Lücken im Lebenslauf erklärt werden. „Personalchefs legen auch auf diese zusätzlichen Informationen viel Gewicht“, sagt Christopher Funk, Bewerbungs-Experte bei Jobpilot.

E-Mail. Wer das Onlineanschreiben wie einen klassischen Briefkopf gestaltet, wirkt antiquiert. Bewerber verzichten in E-Mails auf die Anschrift oder setzen sie ans Ende. Das Datum ist überflüssig, da es dem Empfänger im Posteingang mitgeteilt wird. Es empfiehlt sich, das Anschreiben nicht als Anhang zu verschicken, um dem Empfänger unnötige Klicks zu ersparen. Zudem schicken Bewerber Textmails in Standartschriften und keine HTML-Dokumente. Ansonsten könnten Umlaute zu kryptischen Buchstabenkombinationen mutieren.

Текст 4 Bewerbungsschreiben

Bloß nicht abkupfern

1.Lesen Sie den Text und beantworten Sie folgende Fragen

  1. Wie sieht ein ideales Anschreiben aus?

  2. Welche Fehler muss man vermeiden?

  3. Suchen Sie eine Stellenanzeige und schreiben Sie eine Bewerbung.

In der Stellenanzeige steht doch alles drin, was ich können muss - warum dann nicht einfach abschreiben, und fertig ist die maßgeschneiderte Bewerbung. Wer so denkt. Kann sich das Porto sparen.

Gut

Gliederung: Ein ideales anschreiben passt auf eine Seite und hat fünf Absätze mit je einer vollen Leerzeile dazwischen. Eine Regel, die der Bewerber genau einhält. Mehr Absätze zerklüften den Brief, weniger ermüden den Leser. Der Text zwischen Anrede und Grußformel sollte 25 Zeilen nicht wesentlich überschreiten. Eine zweite Seite, auf die der Bewerber hier richtigerweise verzichtet, wird meist überblättert.

Beweise: Jeder kann von sich behaupten, der kommende Stern am Marketing-Himmel zu sein. Aber nicht jeder kann es beweisen. Deshalb zeigt der Bewerber in den folgenden zwei Absätzen Erfahrungen und Qualifikationen auf, die den Anforderungen der Stellenanzeige entsprechen. Noch schöner wäre es, wenn er in gleicher Weise auf die verlangten Softskills wie Teamgeist oder Kommunikationsfähigkeit eingehen würde.

Highlights: Die Höhepunkte des Studiums oder des Berufslebens sollten unbedingt im Anschreiben verkauft werden. Selbstverständlich müssen es nicht immer Kanonen wie Marketingprofessor Philip Kotler sein, mit denen dieser Kandidat auf den Leser schießt. Jeder kommt sicher auf Erlebnisse oder Kontakte, die Eindruck schinden. Durchhaltevermögen etwa lässt sich gut mit Marathonläufen dokumentieren.

Schlecht

Flüchtigkeitsfehler: Kleinigkeiten können viel kaputt machen. Herr Dr. Meier wird sicherlich nicht erbaut sein, dass sein Name verkehrt geschrieben ist und sein Doktortitel in der Adresse und der Anrede fehlt. Absender, Adresse, Datum und Anrede müssen mehrmals geprüft werden, bevor die Bewerbung rausgeht.

Motivation: „Schon als kleiner Junge wollte ich Lokomotivführer werden“. Auf dieses Niveau begibt sich der Bewerber, wenn er sein Interesse allein mit „großer Faszination“ erklärt. Der größte Grund, warum man sich bewirbt, ist zu zeigen, dass man hundertprozentig auf die ausgeschriebene Stelle passt. Dies setzt voraus, dass sich der Bewerber in Datenbanken oder bei Bekannten über das Unternehmen schlau gemacht hat.