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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5291_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана.pdf
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☆
endogene Psychosen, Neurosen oder geistige
Behinderungen.
(3) Die Hilfe im Sinne des Absatzes 1 besteht in der
Unterstützung, in der teilweisen oder vollständigen
Übernahme der Verrichtungen im Ablauf des täglichen
Lebens oder in Beaufsichtigung oder Anleitung mit dem
Ziel der eigenständigen Übernahme dieser Verrichtungen.
(4) Gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende
Verrichtungen im Sinne des Absatzes 1 sind:
1.im Bereich der Körperpflege das Waschen, Duschen,
Baden, die Zahnpflege, das Kämmen, Rasieren, die Darm-
oder Blasenentleerung,
2.im Bereich der Ernährung das mundgerechte Zubereiten
oder die Aufnahme der Nahrung,
3.im Bereich der Mobilität das selbständige Aufstehen und
Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen,
Treppensteigen oder das Verlassen und Wiederaufsuchen
der Wohnung,
4.im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung das
Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen,
Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung oder
das Beheizen.
§  15Stufen der Pflegebedürftigkeit
(1) Für die Gewährung von Leistungen nach diesem Gesetz
sind pflegebedürftige Personen (§  14) einer der folgenden
drei Pflegestufen zuzuordnen:
1.Pflegebedürftige der Pflegestufe I (erheblich
Pflegebedürftige) sind Personen, die bei der
Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für
wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren
Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen
und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der
hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
2.Pflegebedürftige der Pflegestufe II
(Schwerpflegebedürftige) sind Personen, die bei der
Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität
mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten
der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche
Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung
benötigen.
3.Pflegebedürftige der Pflegestufe III
(Schwerstpflegebedürftige) sind Personen, die bei der
Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich
rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedürfen und
zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der
hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Für die Gewährung von Leistungen nach §  43a reicht die
Feststellung, daß die Voraussetzungen der Pflegestufe I
erfüllt sind.
(2) Bei Kindern ist für die Zuordnung der zusätzliche
Hilfebedarf gegenüber einem gesunden gleichaltrigen Kind
maßgebend.
(3) Der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder
eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson
für die erforderlichen Leistungen der Grundpflege und
hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt, muß
wöchentlich im Tagesdurchschnitt
1.in der Pflegestufe I mindestens 90 Minuten betragen;
hierbei müssen auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten
entfallen,
2.in der Pflegestufe II mindestens drei Stunden betragen;
hierbei müssen auf die Grundpflege mindestens zwei
Stunden entfallen,
3.in der Pflegestufe III mindestens fünf Stunden betragen;
hierbei müssen auf die Grundpflege mindestens vier
Stunden entfallen.
Bei der Feststellung des Zeitaufwandes ist ein Zeitaufwand
für erforderliche verrichtungsbezogene
krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen zu
berücksichtigen; dies gilt auch dann, wenn der Hilfebedarf
zu Leistungen nach dem Fünften Buch führt.
Verrichtungsbezogene krankheitsspezifische
Pflegemaßnahmen sind Maßnahmen der
Behandlungspflege, bei denen der behandlungspflegerische
Hilfebedarf untrennbarer Bestandteil einer Verrichtung
nach §  14 Abs. 4 ist oder mit einer solchen Verrichtung
notwendig in einem unmittelbaren zeitlichen und
sachlichen Zusammenhang steht.
§  42 SGB XI Kurzzeitpflege
(1) Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht
oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und
reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht
Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung.
Dies gilt:
1.für eine Übergangszeit im Anschluß an eine stationäre
Behandlung des Pflegebedürftigen oder
2.in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend
häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder
nicht ausreichend ist.
Voraussetzung
☛ Ein formloser Antrag, auch telefonisch, bei Ihrer
Pflegekasse (auch privat). Dieser kann auch durch einen
Bevollmächtigten gestellt werden. Träger der Pflegekasse
ist die jeweilige Krankenkasse.
Die Pflegekasse sendet dann entsprechende Formulare
zu. Grundlage der Einstufung zur Gewährung von
Leistungen ist dann ein Gutachten des Medizinischen
Dienstes der Krankenversicherung (MDK) im
Wohnumfeld.
In der Schweiz gibt es diese Form der Absicherung von
Pflegebedürftigkeit nicht, hier übernehmen
Unfallversicherung, Krankenversicherung oder
Invaliditätsversicherung je nach individueller
Bedürfniskonstellation die Pflegekosten.
In Österreich gibt es den Anspruch auf ein siebenstufiges
Pflegegeld nach dem Bundespflegegesetz, weitere
Informationen unter
www.geldjournal.at/pflegeversicherung-oesterreich/
1.
2.
3.

Quellennachweis und
Literaturempfehlungen

Kann ich festlegen, wie ich sterben will?

Federico Garcia Lorca: Despedida/Abschied, in: ders.: Poemas/Gedichte, hg. u.
üb. v. Gustav Siebermann. Stuttgart: Reclam 2007, S.  123
Zum Weiterlesen
Broschüre des Bundesjustizministeriums zur Betreuung:
www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Das_Betreuungsre
cht.pdf;jsessionid=C7C03B31A879688A61FDFE729894.1_cid297?
__blob=publi-cationFile
Broschüre des Bundesjustizministeriums zur Patientenverfügung:
www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Patientenverfuegu
ng.pdf?__blob=publicationFile

Dürfen Ärzte mein Leben verlängern?

Jean-Dominique Bauby: Schmetterling und Taucherglocke. Wien: Paul Zsolnay
1997, S. 19
Simone de Beauvoir: Ein sanfter Tod. Reinbek: Rowohlt 2008, S. 30
Hans Küng: Glücklich sterben? München: Piper 2014, S.  158
Olaf Westphal: »›Ich lebe gerne  …‹ Stellungnahmen von Betroffenen zur sog.
›Sterbehilfe‹ und zur Problematik von Patientenverfügungen«, in:
Metamorphose, Bd. 3, Jg. 2005, Publikation von LIS Locked-In-Syndrom e.  V.

Darf ich meinem Leben ein Ende setzen?

4.
Jean Améry: Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod. Stuttgart: Klett-
Cotta 2008
Svenja Flaßpöhler: Mein Tod gehört mir. Über selbstbestimmtes Sterben.
München: Pantheon 2013
Roger Willemsen (Hg.): Der Selbstmord. Briefe, Manifeste, Literarische Texte.
Frankfurt am Main: S. Fischer
Montesquieu, zitiert nach der Homepage »Freunde fürs Leben« (21.11. 2014)
Thomas Morus: Utopia. Stuttgart: Reclam 2014 (bes. S. 76, S. 98/99, S.  106)
Zum Weiterlesen
Margot Käßmann: Das Zeitliche segnen. Voller Hoffnung leben. In Frieden
sterben. Asslar: Adeo 2014
Hans Wehrli/Bernhard Suttner/Peter Kaufmann (Hg.): Der organisierte Tod.
Sterbehilfe und Selbstbestimmung am Lebensende. Zürich: Orell Füssli 2012
Roger Willemsen: Die Enden der Welt. Frankfurt am Main: S. Fischer 2011

Wer hilft mir beim Sterben?

Söhnke Callsen: Tötung auf Verlangen– Mehrheit der Deutschen befürwortet
aktive Sterbehilfe,
www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/Sterbehilfe-YouGov-Umfrage
Claudia Hauser: Sterbehilfe-Prozess. Das Versprechen,
www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/toetung-auf-verlangen-keine-strafe-
fuer-sohn-a-1020993.html
Fritz J. Raddatz: Mein Tod gehört mir!, Welt online,
www.welt.de/debatte/kommentare/article106152001/Mein-Tod-gehoert-nicht-
dem-Staat-sondern-mir.html
Katharina Schuler: Wer beim Sterben helfen darf, Zeit online,
www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/sterbehilfe-positionen-ueberblick
Till Schwarze/Frida Thurm: Wie frei ist der letzte Wille?, Zeit online,
www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-03/sterbehilfe-debatte-freier-
wille
5.

Wo will ich sterben?

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (Pressestelle):
»Gesundheit adhoc« (Meldung vom 06.12.2011), www.gesundheit-
adhoc.de/bundesweit-erste-studie-belegt-wirksamkeit-der-spezialisiert.html
Bundespressekonferenz: »DGP und DHPV fordern adäquate Hospiz- und
Palliativversorgung für hochbetagte schwerstkranke und sterbende
Menschen in Pflegeeinrichtungen« (28.08.12)
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband: Ergebnisse einer repräsentativen
Bevölkerungsbefragung zum Thema »Sterben in Deutschland– Wissen und
Einstellungen zum Sterben«, Forschungsgruppe Wahlen, August 2012
Gian Domenico Borasio: Über das Sterben. Was wir wissen. Was wir tun
können. Wie wir uns darauf einstellen können. München: C.H. Beck 2012
Mira Gajevic: »Kein schöner Tod«, www.fr-online.de/politik/sterben-in-
deutschland-kein-schoener-tod,1472596,20761946.html (01.11.12)
Wolfgang George/Eckhard Dommer/Viktor R. Szymczak (Hg.): Sterben im
Krankenhaus – Situationsbeschreibung, Zusammenhang, Empfehlungen.
Gießen: Psychosozial-Verlag 2013
Wolfgang George/Eckhard Dommer: »Sterbebedingungen in deutschen
Krankenhäusern unter besonderer Berücksichtigung hessischer
Einrichtungen«, S. 72, in: Hessisches Ärzteblatt, 2/2014, S. 72
Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-
Westfalen; Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis,
broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/pageflip/mgep
a/hospizkultur-und-palliativversorgung-in-pflegeeinrichtungen-in-nordrhein-
westfalen/1659#/4
Erich Kästner: Zeitgenossen, haufenweise, München: Hanser 1998, S. 254
ZQP-Bevölkerungsbefragung »Versorgung am Lebensende«, Durchführung:
FORSA www.zqp.de/upload/content.000/id00382/attachment00.pdf
suite101.de/article/die-verdraengung-und-tabuisierung-des-todes-a86181
Vladimir Nagol, 2013
Zum Weiterlesen
Dörte Schipper: Den Tagen mehr Leben geben. Freiburg im Breisgau: Herder
2013
6.
7.
Verbraucherzentrale Hamburg: Gut leben im Heim. Auswahl. Qualität.
Einflussnahme, www.vzhh.de/gesundheit/320521/gut-leben-im-heim.aspx (zur
Einleitung konkreter Schritte)

Welche Möglichkeiten gibt es, Schmerzen zu lindern?

Helmut Bachmaier: »Der Sinn des Schmerzes«, www.senline.net
Gian Domenico Borasio: Selbst bestimmt sterben. Was es bedeutet. Was uns
daran hindert. Wie wir es erreichen können. München: C.H. Beck 2014
Epikur: Brief an Menoikus, in: Josef M. Werle (Hg.): Epikur für Zeitgenossen.
München: Goldmann 2002, S. 16
Malte Hossenfelder: Epikur. München: C.H. Beck 2006
Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden.
Frankfurt am Main: Insel
Rudolf Sponsel: Spiritualität. Eine psychologische Untersuchung 2006,
de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4 t
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP): Ergebnisse der Befragung
»Versorgung am Lebensende«, Oktober 2013, www.3sat.de/page/?
source=/kulturzeit/themen/175713/index.html

Welche Worte, welche Rituale passen zu mir?

Christine Aguga: »Memory Book«, in: Henning Mankell: Ich sterbe, aber die
Erinnerung bleibt. Wien: Paul Zsolnay 2004; siehe auch: www.memorybooks-
film.de (Trailer)
Tatjana Kuschtewskaja: »Hier liegt Freund Puschkin …« Spaziergänge auf
russischen Friedhöfen. Düsseldorf: Grupello 2006
Kurt Marti: Leichenreden. Zürich: Nagel & Kimche 1996 (Verfügung des
Friseurmeisters Dällenbach auf S. 23)
Peter Strasser: Die einfachen Dinge des Lebens. Paderborn: Wilhelm Fink 2009
Zum Weiterlesen
8.
9.
10.
Wolf Erlbruch: Ente, Tod und Tulpe. München: Antje Kunstmann 2007 (für
Kinder ab 3 Jahren)
Ulf Nilsson/Eva Eriksson: Die besten Begräbnisse der Welt. Weinheim: Beltz &
Gelberg 2013 (für Kinder ab 5 Jahren)
Héctor Wittwer: Philosophie des Todes. Stuttgart: Reclam 2009

Was soll mit meinem Körper passieren?

Erfahrungsbericht einer Organempfängerin:
www.spiegel.de/schulspiegel/leben/organspende-reportage-ueber-eine-
erfolgreiche-nierentransplantation-a-850476.html
Zum Weiterlesen
David Wagner: Leben. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2013 (Bericht einer
Lebertransplantation)

Was soll mit meinen Dingen passieren?

Bundesministerium für Justiz: Broschüre »Erben und Vererben«
www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Erben_und_Vererben
.html?nn=1356310
Julia Friedrich, in: Zeitmagazin Nr. 11/2015, 18. März 2015
Joachim Rogge: »Ein Hund erbt Millionen samt Millionär«, in: Augsburger
Allgemeine,
www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Ein-Hund-erbt-Millionen-samt-
Chauffeur-id8029536.html

Wie kann ich den Menschen, die mich lieben, die
Trauer leichter machen?

Gitta Deutsch, zitiert nach: www.augenblicke-zwischen-leben-und-tod.de/t33f38
Vladimir Jankélévitch: Der Tod. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2005
Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz. Hamburg: Oetinger 1974
Rüdiger Hoffmann (Hg.): Texte zur afrikanischen Philosophie. Frankfurt am
Main: Hirschgraben 1993 (Gedicht von Birago Diop: S. 57)
Zum Weiterlesen
Petra Franke: Jede dunkle Nacht hat ein Ende. Ein Begleiter durch die Zeit der
Trauer. München: Gräfe und Unzer 2012
Erni Kutter: Schwester Tod. Weibliche Trauerkultur – Abschiedsrituale,
Gedenkbräuche, Erinnerungsfeste. München: Kösel 2010
Nicole Rinder/Florian Rauch: Das letzte Fest. Neue Wege und heilsame Rituale
in der Zeit der Trauer. München: Irisiana 2012