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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5291_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана.pdf
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☆
1.9
www.transplantation-information.de
www.organspende-info.de (Informationen der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
zur Organspende)
www.dso.de (Deutsche Stiftung Organtransplantation,
bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende)
www.eurotransplant.de (Euroransplant Internationale
Stiftung zur Vermittlung von Organen)
www.stiftung-lebendspende.de (Informationen zur
Lebendspende)
www.bzga.de/organspendeausweise
www.dso.de/spenderfamilien
www.gesetze-im-internet.de/gg/index.html (Gesetzestext
im Grundgesetz)
www.gesetze-im-internet.de/tpg/(Gesetzestext
Transplantationsgesetz)
Übersicht über die unterschiedlichen Regelungen
innerhalb der EU
www.organspende-
info.de/sites/all/files/files/Gesetzliche%20Regelungen%2
0in%20  Europa.pdf
(u.  a. Richtlinien zur Feststellung des Hirntods)

Suizidprävention

www.frnd.de (Verein zur Suizidprävention bei
Jugendlichen »Freunde fürs Leben«)
www.dghs.de (Deutsche Gesellschaft für humanes
Sterben e.  V.)
www.suizidprophylaxe.de (Deutsche Gesellschaft für
Suizidprävention)
www.agus-selbsthilfe.de (bundesweite Organisation für
Trauernde, die einen nahestehenden Menschen durch
Suizid verloren haben)
1.1
0
1.1
1
1.1
2

Suizidassistenz

Muster
Suizidassistenz umfasst den medizinisch begleiteten
Suizid durch einen Arzt bei unheilbaren Krankheiten; er
ist in Deutschland und Österreich bisher nicht erlaubt; in
der Schweiz aus »nicht selbstsüchtigen Gründen«
möglich.
www.dignitas.ch
www.exit.ch

Behördengänge

Arzt: Totenschein ausstellen
Standesamt: Sterbeurkunde beantragen
Amtsgericht: Erbschein beantragen
Arbeitgeber: informieren
Finanzamt: abmelden
Kündigen: Bankkonten, Krankenversicherung,
Rentenversicherung und weitere private
Versicherungen, Mietvertrag, Mitgliedschaft in
Verbänden, Vereinen, Verlagen (Abonnements), Telefon
(Festnetz, mobil), GEZ

Trauerbegleitung

www. familientrauerbegleitung.de
www.verwitwet.de (Verein für verwitwete Mütter und
Väter)
www.trauernetz.de (Trauerhilfe der Evangelischen
Kirche Deutschlands)
www.trauerbegleiter.at (Bundesarbeitsgemeinschaft
Trauerbegleitung Österreich)
www.beobachter.ch (Trauerbegleitung und rechtliche
Beratung in der Schweiz)
2.1
Anhang 2
Gesetzestexte kompakt

Palliativmedizinische Versorgung
im Krankenhaus

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V)

§  39 SGB V Krankenhausbehandlung
(1) Die Krankenhausbehandlung wird vollstationär,
teilstationär, vor- und nachstationär (§  115a) sowie
ambulant (§  115b) erbracht. Versicherte haben Anspruch
auf vollstationäre Behandlung in einem zugelassenen
Krankenhaus (§  108), wenn die Aufnahme nach Prüfung
durch das Krankenhaus erforderlich ist, weil das
Behandlungsziel nicht durch teilstationäre, vor- und
nachstationäre oder ambulante Behandlung einschließlich
häuslicher Krankenpflege erreicht werden kann. Die
Krankenhausbehandlung umfaßt im Rahmen des
Versorgungsauftrags des Krankenhauses alle Leistungen,
die im Einzelfall nach Art und Schwere der Krankheit für
die medizinische Versorgung der Versicherten im
Krankenhaus notwendig sind (…); die akutstationäre
Behandlung umfasst auch die im Einzelfall erforderlichen
und zum frühestmöglichen Zeitpunkt einsetzenden
Leistungen zur Frührehabilitation. Die
2.2
Krankenhausbehandlung umfasst auch ein
Entlassmanagement zur Lösung von Problemen beim
Übergang in die Versorgung nach der
Krankenhausbehandlung. (…)
Voraussetzung
☛ Eine Krankenhauseinweisung durch den Hausarzt oder
den betreuenden Onkologen (Facharzt für
Krebserkrankungen).

Ambulante und stationäre Hospizleistungen

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V)

§  39aStationäre und ambulante Hospizleistungen
(1) Versicherte, die keiner Krankenhausbehandlung
bedürfen, haben im Rahmen der Verträge nach Satz 4
Anspruch auf einen Zuschuß zu stationärer oder
teilstationärer Versorgung in Hospizen, in denen palliativ-
medizinische Behandlung erbracht wird, wenn eine
ambulante Versorgung im Haushalt oder der Familie des
Versicherten nicht erbracht werden kann. Die
Krankenkasse trägt die zuschussfähigen Kosten nach Satz
1 unter Anrechnung der Leistungen nach dem Elften Buch
zu 90 vom Hundert, bei Kinderhospizen zu 95 vom
Hundert. (…) Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen
vereinbart mit den für die Wahrnehmung der Interessen
der stationären Hospize maßgeblichen
Spitzenorganisationen das Nähere über Art und Umfang
der Versorgung nach Satz 1. Dabei ist den besonderen
Belangen der Versorgung in Kinderhospizen ausreichend
Rechnung zu tragen. (…)
(2) Die Krankenkasse hat ambulante Hospizdienste zu
fördern, die für Versicherte, die keiner
Krankenhausbehandlung und keiner stationären oder
teilstationären Versorgung in einem Hospiz bedürfen,
qualifizierte ehrenamtliche Sterbebegleitung in deren
Haushalt, in der Familie, in stationären
Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen oder der
Kinder- und Jugendhilfe erbringen. Voraussetzung der
Förderung ist außerdem, dass der ambulante Hospizdienst
1.mit palliativ-medizinisch erfahrenen Pflegediensten und
Ärzten zusammenarbeitet sowie
2.unter der fachlichen Verantwortung einer
Krankenschwester, eines Krankenpflegers oder einer
anderen fachlich qualifizierten Person steht, die über
mehrjährige Erfahrung in der palliativ-medizinischen
Pflege oder über eine entsprechende Weiterbildung
verfügt und eine Weiterbildung als verantwortliche
Pflegefachkraft oder in Leitungsfunktionen nachweisen
kann.
Der ambulante Hospizdienst erbringt palliativ-pflegerische
Beratung durch entsprechend ausgebildete Fachkräfte und
stellt die Gewinnung, Schulung, Koordination und
Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Personen, die für
die Sterbebegleitung zur Verfügung stehen, sicher. Die
Förderung nach Satz 1 erfolgt durch einen angemessenen
Zuschuss zu den notwendigen Personalkosten. Der
Zuschuss bezieht sich auf Leistungseinheiten, die sich aus
dem Verhältnis der Zahl der qualifizierten Ehrenamtlichen
zu der Zahl der Sterbebegleitungen bestimmen. Die
Ausgaben der Krankenkassen für die Förderung nach Satz
1 betragen je Leistungseinheit 11 vom Hundert der
2.3
monatlichen Bezugsgröße nach §  18 Absatz 1 des Vierten
Buches, sie dürfen die zuschussfähigen Personalkosten des
Hospizdienstes nicht überschreiten. Der Spitzenverband
Bund der Krankenkassen vereinbart mit den für die
Wahrnehmung der Interessen der ambulanten
Hospizdienste maßgeblichen Spitzenorganisationen das
Nähere zu den Voraussetzungen der Förderung sowie zu
Inhalt, Qualität und Umfang der ambulanten Hospizarbeit.
Dabei ist den besonderen Belangen der Versorgung von
Kindern durch ambulante Hospizdienste ausreichend
Rechnung zu tragen.
Voraussetzung
☛ Ein Antrag auf Kostenübernahme mit Begründung der
stationären Hospizpflegebedürftigkeit. Dieser wird an die
Krankenkasse gestellt und vom Medizinischen Dienst der
Krankenversicherung (MDK) überprüft. Kontakt zum
Hospiz, um zu klären, ob ein Platz frei ist. Das Hospiz hilft
auch bei allen Formalitäten.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V)

§  37bSpezialisierte ambulante Palliativversorgung
(1) Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden
und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich
begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders
aufwändige Versorgung benötigen, haben Anspruch auf
spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Die Leistung
2.4
ist von einem Vertragsarzt oder Krankenhausarzt zu
verordnen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung
umfasst ärztliche und pflegerische Leistungen
einschließlich ihrer Koordination insbesondere zur
Schmerztherapie und Symptomkontrolle und zielt darauf
ab, die Betreuung der Versicherten nach Satz 1 in der
vertrauten Umgebung des häuslichen oder familiären
Bereichs zu ermöglichen; hierzu zählen beispielsweise
Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte
Menschen und der Kinder- und Jugendhilfe. Versicherte in
stationären Hospizen haben einen Anspruch auf die
Teilleistung der erforderlichen ärztlichen Versorgung im
Rahmen der spezialisierten ambulanten
Palliativversorgung. Dies gilt nur, wenn und soweit nicht
andere Leistungsträger zur Leistung verpflichtet sind.
Dabei sind die besonderen Belange von Kindern zu
berücksichtigen.
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung in
stationären Pflegeeinrichtungen (Pflegeheim)

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V)

§  37bSpezialisierte ambulante Palliativversorgung
(2) Versicherte in stationären Pflegeeinrichtungen im Sinne
von §  72 Abs. 1 des Elften Buches haben (…) einen
Anspruch auf spezialisierte Palliativversorgung. Die
Verträge nach §  132d Abs. 1 regeln, ob die Leistung nach
Absatz 1 durch Vertragspartner der Krankenkassen in der
2.5
Pflegeeinrichtung oder durch Personal der
Pflegeeinrichtung erbracht wird (…).
Voraussetzung
☛ Eine Verordnung spezialisierter ambulanter
Palliativversorgung (SAPV) durch den Hausarzt oder den
betreuenden Onkologen (Facharzt für
Krebserkrankungen) oder den zuständigen Arzt des
entlassenden Krankenhauses. Gilt bei
Krankenhausbescheinigung für zunächst 7 Tage, bei
haus- oder fachärztlicher Bescheinigung für zunächst 30
Tage, dann ist eine Folgeverordnung erforderlich. Die
Palliativteams unterstützen auch bei allen Formalitäten.
Pflegebedürftigkeit

Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB 11)

§  1Soziale Pflegeversicherung
(1) Zur sozialen Absicherung des Risikos der
Pflegebedürftigkeit wird als neuer eigenständiger Zweig
der Sozialversicherung eine soziale Pflegeversicherung
geschaffen.
(2) In den Schutz der sozialen Pflegeversicherung sind
kraft Gesetzes alle einbezogen, die in der gesetzlichen
Krankenversicherung versichert sind. Wer gegen Krankheit
bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen
versichert ist, muß eine private Pflegeversicherung
abschließen.
(3) Träger der sozialen Pflegeversicherung sind die
Pflegekassen; ihre Aufgaben werden von den
Krankenkassen (§  4 des Fünften Buches) wahrgenommen.
(4) Die Pflegeversicherung hat die Aufgabe,
Pflegebedürftigen Hilfe zu leisten, die wegen der Schwere
der Pflegebedürftigkeit auf solidarische Unterstützung
angewiesen sind.
(4a) In der Pflegeversicherung sollen
geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich der
Pflegebedürftigkeit von Männern und Frauen und ihrer
Bedarfe an Leistungen berücksichtigt und den
Bedürfnissen nach einer kultursensiblen Pflege nach
Möglichkeit Rechnung getragen werden.
(5) Die Leistungen der Pflegeversicherung werden in
Stufen eingeführt: die Leistungen bei häuslicher Pflege
vom 1. April 1995, die Leistungen bei stationärer Pflege
vom 1. Juli 1996 an.
§  14Begriff der Pflegebedürftigkeit
(1) Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen,
die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen
Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und
regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des
täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens
sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße (§  15)
der Hilfe bedürfen.
(2) Krankheiten oder Behinderungen im Sinne des Absatzes
1 sind:
1.Verluste, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen
am Stütz- und Bewegungsapparat,
2.Funktionsstörungen der inneren Organe oder der
Sinnesorgane,
3.Störungen des Zentralnervensystems wie Antriebs-,
Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen sowie