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ivanov666
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Unser Kapitän befahl mir: «Nehmen Sie drei Matrosen und den
Bootsmann und rudern Sie hinüber».
***
Bald standen wir an Deck des fremden Schiffes unser Boots-
mann,zwei Matrosen und ich.Ein Matrose blieb im Boot zurück.Niemand
kam uns entgegen.Wir gingen hinunter und öffneten die Tür zur
Offizierskajute.Alles war in bester Ordnung.Dann begannen wir das ganze
Schiff zu durchsuchen.Es war menschenleer.
«Bleiben Sie hier auf dem Schiff», sagte ich zum Bootsmann. «Ich
kehre mit einem Matrosen auf unser Schiff zurück und berichte alles dem
Kapitän.In zwanzig Minuten bin ich mit einigen Matrosen wieder da».
Wir wollten schon ins Boot steigen,da bleiben wir aber wie angewur-
zelt stehen.Der Matrose, den wir im Boot zurückgelassen hatten,lag tot auf
der Bank.Sein Mund war weit offen, als ob er schreien wollte.Wahrscheinlich hatte er etwas so Furchtbares gesehen,das er vor Schreck
gestorben war.ььььььььььььььььььььььь,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Nachdem wir zu uns gekommen waren,stiegen wir nacheinander ins
Boot. Niemand wollte auf der Brigantine bleiben.
***
Wir kehrten auf unser Schiff zurück und erzählten alles dem Kapi-
tän.Er befahl,unseren Dampfer so nahe wie möglich an die Brigantine her-
anzubringen,und bald lagen beide Schiffe Bord an Bord.Der Kapitän und
ich bestiegen die Brigantine.
«Kommen Sie,wir wollen uns einmal das Schiffsbuch ansehen»,sagte
der Kapitän. «Vielleicht finden wir irgendeine Erklärung».
Das Schiffsbuch lag aufgeschlagen auf dem Tisch.Der letzte Satz war
nicht zu Ende geschrieben.
Wir begannen zu lesen.
«...Früh am Morgen sahen wir eine riesige Welle auf uns zukommen.Wahrscheinlich hat es irgendwo in der Nähe ein Erdbeben auf dem
Grunde des Ozeans gegeben».
«...11 Uhr abends:Der Bootsmann meldet,dass ein Matrose verschwunden
ist.Furchtbarer Sturm.Haushohe Wellen».
«...Zwei Stunden später: Noch ein Matrose ist verschwunden.Wahrscheinlich in der
Dunkelheit über Bord gefallen».

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«...Am nächsten Tag: Während der zweiten Wache,am Vormittag,hörten
wir einen Schrei, man meldet eben,dass der Koch verschwunden ist, die
Mannschaft ist beunruhigt».
«...Das Verschwinden der drei Matrosen bleibt ein Rätsel.Die Mannschaft
droht,das Schiff zu verlassen.Bei so einem Wetter heisst das aber - in den
Tod gehen.Lärm an Deck,Schreie.Ich fürchte,dass die Matrosen...»
Weiter gab es nur Tintenflecke.
«Ich nehme das Schiffsbuch zu mir auf das Schiff",sagte der Kapi-
tän."Wenn unsere Leute diese Notizen zufällig sehen, laufen sie alle davon».
***
Ich blieb auf der Brigantine und ging auf die Kommandobrücke. Immer wieder dachte ich an die Notizen im Schiffsbuch,an das geheimnisvolle
Verschwinden der Matrosen.Wie konnte man sich das alles erklären? Wäh-
rend ich so überlegte,blickte ich auf unseren Dampfer und erschrak so
sehr,dass mein Herz fast still stand.
Im Halbdunkel sah ich deutlich,wie sich ein grosser,formloser Schat-
ten über die Bordwand unseres Dampfers erhob und ebenso schnell wieder ver-
schwand.Gleichzeitig hörte ich einen Schrei.Eine Mi-
nute später erschienen andere formlose Schat-
ten,riesige. Arme schwangen in der Luft. Jetzt
wußte ich,was er war.Es waren die Fühler riesengrosser Kraken.Der letzte Sturm hatte sie
wahrscheinlich aus den Tiefen des Ozeans gerissen,und die Wellen hatten sie an die Brigantine getrieben. Und jetzt über unserem Dampfer.
Auf meinen Schrei war die ganze
Mannschaft gerannt.Ich hörte erschrockene
Ausrufe, dann die Stimme des Kapitäns:
«Bringt Fakkeln!» Es wurde hell an Deck des
Dampfers,und ich konnte sehen,dass die
Kommandobrücke leer war der Oberoffizier war verschwunden!Wieder
hörte man furchtbare Schreie- die Fühler hatten zwei Männer ergriffen und
zogen sie zur Bordwand hin.
Bild 2
Mehrere Matrosen kamen ihren Kameraden zu Hilfe,sie hatten breite
Messer in den Händen.In der Tür des Maschinenraums erschien für einen
Augenblick das Gesicht unseres Mechanikers und verschwand sofort wieder.

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«Feigling!» rief ich ihm nach.Mit einem Sprung war ich auf dem
Deck des Dampfers und eilte meinen Kameraden zu Hilfe.
Ich hörte einen Schrei und sah mich um.Ein riesiger Fuhier hatte un-
seren Bootsmann gepackt.Ich sprang zu ihm hin und schlug mit meinem
Messer den Fühler ab,aber im gleichen Augenblick schlang sich ein anderer
Fühler um meinen Korper und druckte mir Brust und Arme zusammen.Der
Bootsmann befand sich in derselben Lage; wir waren beide hilflos und in
Todesgefahr.Die riesigen Fühler zogen uns immer näher zur Bordwand.Ich
hielt uns schon für verloren.
In diesem Augenblick kam der Mechaniker mit seinem Gehilfen aus
dem Maschinenraum.Sie brachten einen langen Schlauch,und ich sah,wie
ein Strahl heissen Wassers den Kraken traf.Die Fühler zogen sich zu-
rück,und ich war frei.Nun ergriff ich den zweiten Wasserschlauch.
Ströme von Dampf und heissemWasser hatten in einigen Minuten das
Deck von den Bestien betrieb.
Wir wachten die ganze Nacht mit den Wasserschlauchen in der
Hand,aber die Kraken kamen nicht wieder.
Die Brigantine brachten wir glücklich in den nächsten Hafen.
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Schiffsreise
Es war ein purer Zufall, dass wir nicht schon aus der Wohnung gegangen waren, als ein Anruf kam, derselbe vermutlich, den ich vor einer
Stunde zwar gehört, aber nicht hatte abnehmen können, ein immerhin ent-
scheidender Anruf: Mein Schiffsplatz nach Europa könne nur gebucht wer-
den, wenn ich sofort, spätestens bis zweiundzwanzig Uhr, mit meinem Pass
vorbeikomme. Hätte mich jener Anruf nicht mehr erreicht, das heißt, meine
Schiffsreise wäre nicht zu Stande gekommen, jedenfalls mit dem Schiff, das
Sabeth benutzte, und wir waaren einander nie auf der Welt begegnet, meine
Tochter und ich ...
Eine Stunde später saß ich in einer Bar, meine Schiffskarte in der
Tasche, vergnügt, nachdem ich unser Schiff gesehen hatte. Meine erste
Schifffahrt! Ich trank ein Bier und aß einen Hamburger. Ich freute mich

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aufs Leben wie ein Jüngling, wie schon lange nicht mehr. Leider musste ich
zurück, ich musste packen.
9.30 Uhr musste ich an Bord sein. Ivy begleitete mich sogar aufs
Schiff. Wir standen auf Deck. Ich dankte ihr, als es tutete und der Lautsprecher immer wieder die Begleiter aufforderte, das Schiff zu war die letzte,
die über die Brücke an Land ging. Ich winkte. Ivy winkte auch.
Es war kurz nach der Ausfahrt, als ich das Mädchen mit dem blon-
den Rossschwanz zum ersten Mal erblickte, man musste sich im Speisesaal
versammeln, um anzustehen wegen Tischkarten. Es war mir eigentlich unwichtig, wer an meinem Tisch sitzt, immerhin hoffte ich auf Männertisch,
gleichviel welcher Sprache. Aber von Wählen war keine Spur! Wir warteten, eine ganze Schlange von Passagieren vor mir: ein junges Mädchen,
ihr Gesicht konnte ich nicht sehen, nur ihren blonden Rossschwanz. Als der
Steward einen Spaß machte, zuckte sie nur die Achsel; ob erster oder zwei-
ter Service, war ihr gleichgültig. Sie kam in den ersten; ich in den zweiten.
Ich brachte meinen Koffer in die Kabine hinunter, wo ich zum ersten Mal
meinen Mitschläfer sah, einen jungen und starken Mann. Er hatte, als ich in
die Kabine trat, auf dem oberen Bett gesessen, gemäß Ticket. Ich ließ ihm
das untere Bett. Es war uns beiden wohler, glaube ich, als er auf dem unterem saß, um seine Siebensachen auszupacken.
Später wieder auf Deck. Es gab nichts zu sehen, Wasser ringsum,
ich stand und genoss es statt dass ich mich um einen Decksessel kümmer-
te. Ich wusste das alles noch nicht.
Wie man fünf Tage auf einem solchen Schiff verbringt, konnte ich
mir nicht vorstellen, ich ging hin und her, Hände in den Hosentaschen. Ich
wunderte mich, woher die andern Passagiere ihre Sessel hatten. Jeder Sessel
mit Namen versehen. Als ich den Steward fragte, gab es keine Decksessel
mehr. Sabeth (das Mädchen hieß Sabeth) spielte Pingpong. Sie spielte mit
einem jungen Herrn. Ich stand bei dem großen Fenster des Promenaden-
decks und sah zu. Das Mädchen sah mich gar nicht. Ich ging weiter auf
Deck wurde es kalt, sogar nass und der Steward klappte die Sessel zusammen. Man hörte die Wellen viel lauter als zuvor.
Es gongte zum Ersten Service. Der erste Nachmittag war überstanden.
Was ändert es, dass ich meine Ahnungslosigkeit beweise. Ich war
nicht verliebt in das Mädchen mit dem blonden Rossschwanz. Ich konnte
nicht ahnen, dass sie meine eigene Tochter ist, ich wusste ja nicht einmal,
dass ich Vater bin. Es war ein unwahrscheinlicher Zufall, dass wir über-
haupt ins Gespräch kamen, meine Tochter und ich. Schon am Abend spiel-

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ten wir Pingpong. Aber es fehlte mir die Übung. Und es langweilte sie alles,
was ich sagte.
Vor dem Schlafengehen machte ich jedes Mal, um Luft zu schnap-
pen, eine Runde um sämtliche Decks. Allein. Traf ich sie im Dunkeln
zufällig Arm in Arm mit ihrem Pingpong-Freund, so tat sie, als hätte sie
mich nicht gesehen.
Am anderen Morgen, als ich allein an der Reling stand, trat sie zu
mir und fragte, wo denn mein Nachbar sei. Sie meinte, ich fühle mich einsam, und wollte nett sein, gab's nicht auf, bis sie mich zum Plaudern brachte
über Navigation, Radar, Elektrizität, Entropie, wovon sie noch nie gehört
hat. Sie war alles andere als dumm. Sie gefiel mir, aber ich flirtete in keiner Weise.
Ein wenig, glaube ich, möchte sie mich doch; jedenfalls nickte sie,
wenn sie mich auf Deck sah. Sie lag in ihrem Decksessel und nahm sofort
das Buch, aber winkte «Hallo, Mister Faber!»
Ich ließ sie oft in Ruhe. Eigentlich hatte ich arbeiten sollen, aber ich
konnte nicht arbeiten. So eine Schiffsreise ist ein komischer Zustand. Fünf
Tage ohne Wagen! Ich wanderte halbe Tage lang. Ich bin in zehn Jahren
nicht so viel gegangen wie auf diesem Schiff! Ich hatte Zeit wie noch nie
und kam nicht einmal dazu, die tägliche Bordzeitung zu lesen. Eines Mor-
gens äußerte Sabeth den Wunsch, einmal den Maschinenraum zu besichti-
gen und zwar mit mir. Sie wunderte sich wieso ich keinen Decksessel habe,
und bot mir sofort ihren Decksessel an. Seither saß ich öfter in ihrem Sessel. Einmal war Sabeth seekrank. Zum Glück war ich dabei.
Ich dachte in diesen Tagen wieder öfter an Hanna. Ich sagte mir,
dass mich wahrscheinlich jedes Mädchen irgendwie an Hanna erinnern
würde. Was heißt schon Ähnlichkeit? Hanna war schwarz, Sabeth blond
und ich fand es an den Haaren gezogen, die beiden zu vergleichen. Ich
rechnete mir aus, wie alt jetzt Hanna wäre, ob sie schon weiße Haare hätte.
Zwanzig Jahre sind eine Zeit. Wieso vermuten, dass irgendein Mädchen
eine Tochter von Hanna ist. Einmal filmte ich sie. Als sie es entdeckte,
streckte sie die Zunge heraus; ich filmte sie mit der gestreckten Zunge, bis
sie zornig, ohne Spaß, mich fragte: «Mister Faber, Sie beobachten mich die
ganze Zeit, ich mag das nicht! Was wollen Sie überhaupt von mir?» Ich war
ihr nicht sympathisch. Ich fand sie schön.
Unsere Reise ging zu Ende. An diesem Abend standen wir allein
auf Deck und ich fragte, ob sie mich denn heiraten würde. Sabeth errötete.
Ob ich das ernst meine? Warum nicht? Mein Leben lag in ihrer Hand. Unser Schiff lag mindestens eine Stunde vor Anker. Als Sabeth mich fragte,

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ob ich es wirklich im Ernst meine, küsste ich sie auf die Stirn, dann auf ihre
abfahren (u, a) vi (s)
отъезжать,
отправляться, отплывать
abwärts вниз по реке (по течению)
Anlegestelle, die-,-n причал
ansagen vt объявлять, оповещать,
извещать
(по радио)
Atmung, die- дыхание
aufwärts вверх по реке (по тече-
нию)
Dienstabteil, das -s, -e служебное
купе
Durchsage, die-,-n объявление по
радио
durchsagen vt объявлять(по радио)
Einreisevisum, das -s, -s (Visen)
въездная виза
Elektrokarren, der -s,- электро-
кар, багажная тележка
Fahrkartenschalterraum, der –
(e)s, ~räume кассовый зал (для
продажи билетов)
Fahrplan, der -(e)s, ~pläne распи-
сание поездов
Geländer, das, -s,- перила
Gepäckablage, die -, -n багажная полка
glasüberdacht со стеклянной
крышей
heraussuchen vt отыскивать
Hinfahrt, die -,-en поездка (в на-
правлении к цели)
umsteigen (stieg um, umgestiegen) vi (s) делать пересадку
Visum, das-s, Visa (Visen) виза
kalten und zitternden Augenlider, zu sagen gab es nichts, es war unmöglich.
Anderntags Ankunft in Le Havre. Es regnete und ich stand auf dem
Oberdeck, als das Mädchen mit dem blonden Rossschwanz über die Brücke
ging, Gepäck in beiden Händen, weswegen sie nicht winken konnte. Sie sah
mein Winken, glaube ich. Später beim Zoll, als ich meinen Koffer aufma-
chen musste, sah ich sie noch einmal, sie nickte auch und lächelte, dann
verschwand sie im Gedränge - Unser Kind! Aber das konnte ich damals
nicht wissen. Ich hatte sie gern. Nur so viel wusste ich.
(Nach M. Frisch)
Vokabeln zum Text «Schiffsreise»
Erzählen Sie über den kleinen Münchhausen nach.

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DIE ERSTE REISE VON MÜNCHHAUSEN
Die erste Reise in meinem Leben
war eine Schiffsreise. Schon als Kind war
es mein größter Wunsch, in alle Länder zu
reisen. Mein Vater hatte selbst viele Reisen gemacht. An langen und dunklen
Winternachten hatte er uns oft von seinen
Abenteuern erzählt. So kann man verste-
hen, daß ich große Lust zum Reisen be-
kam. Ich wollte die Welt sehen. Ich bat
meinen Vater um Erlaubnis, mich reisen
zu lassen. Doch vergebens! Ich bekam
nicht die Erlaubnis. Meine Mutter ließ
mich auch nicht.
Aber eines Tages besuchte uns
der Bruder meiner Mutter. Er wollte mir
helfen und mit meinen Eitern sprechen.
Seine Worte hatten Erfolg. Zu meiner
großen Freude gab der Vater die Erlaubnis, mit dem Onkel nach Ceylon zu reisen. Wir fuhren mit dem Schiff von Amsterdam ab.
Uberzetzen Sie den Text mit Hilfe eines Wörterbuches nach.
Ihr 1000. Schiff in vier Jahren Dienst
Kleines Jubiläum einer Agentur/ Malzumschlag, Linienschiffe und
Kreuzfahrer.
Größere Massengutfrachter gehören zum Alltagsbild des Rostocker
Überseehafens. Gestern machte der unter Liberia-Flagge und mit indischer
Besatzung fahrende 36 559-BRZ-Frachter RIALTO in Rostock fest. Der 225 m
lange und 70 000 tdw tragende Bulker lädt am Getreideterminal 50 000t
Weizen für den Iran, erfahren wir von Volker Siegmund, Schiffsmaklerei AG.

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Getreide wird heute
vornehmlich exportiert. Die
2000 t Malz, die seit gestern
im Stadthafen aus dem Silo
der Getreide AG über Transportbänder in die Ladeluken
der 2460 BRZ großen
OMSKIY 143 aus Rußland
rollen, stammen aus einer
Erfurter Mälzerei und sind
für eine Brauerei im Raum
St. Petersburg bestimmt. 70
Tonnen je Stunde können über die alte, aber kontinuierlich arbeitende Anlage im Stadthafen umgeschlagen werden.
Diese Maklerei ist seit dem 1. Juni 1995 auf dem Rostocker Markt
in Zusammenarbeit mit einem Partner aus Hamburg, der hier auch die
Befrachtung macht, erklärt Hans-Herbert Greinert.
Im Fischereihafen löschen mit der OLSHANA und der
OLSHERELLE zwei «Atlantik 333» ihren Rotbarschtang (drei weitere
Schiffe sind avisiert) und unterbrechen auf Anweisung des Eigentümers aus
Pionerskij ihren Fangeinsatz am Reykjanes-Rücken. Ein Umdisponieren auf
Heilbutt sei denkbar, erklärte Rolf Rühlke vom Joint-venture Piro-Fisch,
dem Charterer der Schifte.
Nun zu drei im Hafenbericht regelmäßig wiederkehrenden Schiffen.
Am Sonntagabend machte die FINNMASTER am Liegeplatz 63 des Über-
seehafens fest. Das 11 839 BRZ große Schiff aus dem Poseidon-
Finncarriers-Pool steht im Liniendienst zwischen Kotka (Finnland) und
Rostock. Es bringt zum Großteil Forstprodukte und lädt im Export Holz.
Als Linienmakler bedient das Frachtcontor junge auch die ebenfalls zur
Finnlines-Gruppe gehörende 24 727 BRZ große TRANSLUBECA. Sie bedient die Relation Rostock Lübeck Helsinki Rauma Gdynia Rostock. Die nächste Abfahrt ist für den 2. Juli avisiert. Als dritten Liniendienst
nennt uns Dietmar Velke den Norwegen Dienst, der 14tägig mit MS
AKERSHUS Häfen Westnorwegens mit Rostock verbindet. Ein Schiff mit
Seitenpforten, das flexibel die Beladung von 700 t in zweieinhalb Stunden
ermöglicht.

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Lesen Sie den folgenden Text .
EIN MEER OHNE UFER
Es gibt ein solches Meer, und zwar im Atlantischen Ozean. Seine Ufer sind Meeresströmungen. Es ist das Sargassomeer. Schon im Mittelalter
bekam es diesen Namen von portugiesischen Seeleuten. Sargasso bedeutet auf portugiesisch «flacher
Weinstock». Dieser Teil des Ozeans ist reich bedeckt mit dunkelbraunen Wasserpflanzen, die sich
mit Hilfe von Schwimmbläschen, die Weintrauben
ähneln, an der Oberfläche halten. Die starke Wasserpflanzendecke behindert die Schiffahrt.
Das Wasser ist in diesem Meer ungewöhn-
lich warm und blau, es gibt keine stetigen Strömungen und fast keine Be-
wegung. Hier kann man grosse Meeresschildkröten, viele Delphine und
fliegende Fische sehen. Mit kleinen durchsichtigen Fäden sind an den Wasserpflanzen winzige Schnecken befestigt. Über den Boden kriechen gelbbraune Kraken und Krabben, eilen Meeresspinnen, flimmern schnelle Makrelen
und bewegen sich Krebse.
In diesem Meer leben winzige durchsichtige Fische wie aus Plexiglas. Vorher dachte
man ,dass es eine besondere Art von Fischen sei. Aber die Gelehrten stellten fest,dass dieses Spie-
gelfischlein die Larve unseres Flusßaales ist.Einmal im Jahr kommen aus den fernen Flüssen
Europas und Amerikas die ausgewachsenen Aale, laichen in einer Tiefe von 400 m und sterben
dann. Aus dem Laich entwickeln sich die Spiegelaale, und diese begeben sich ebenfalls auf die
lange Reise. Unterwegs wachsen sie heran, verwandeln sich in richtige Aale, schwimmen durch
die Meere zu den Flussmündungen, aus denen ihre Eltern kamen und leben dort etliche Jahre.
Die Tiefe des Sargassommeeres beträgt 2000 bis 6000 m. Die Strömungen, die es
umgehen, bewegen sich in Uhrzeigerrichtung-im südlichen Teil zum Westen und im westlichen
Teil nach Norden zum Golfstrom. Im Norden fliesst die europäische nordatlantische Strömung
und im Osten fliesst die kanadische Strömung nach Süden.
Können Sie den Namen des Meeres nennen? Wo befindet sich diese Meer?
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