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Аналитическое чтение. Учебное пособие для студентов третьего курса факультета иностранных языков

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- Direkte Rede - indirekte Rede - erlebte Rede

In der direkten Rede kommt eine Figur selbst zu Wort. Sie spricht in der Ich-Form. Anund Abführungszeichen heben die direkte Rede von allen anderen Mitteilungsmöglichkeiten, die eine literarische Figur hat, deutlich ab. Die Unabhängigkeit einer Figur vom Erzähler (bericht) ist in der direkten Rede (daneben noch im inneren Monolog) am größten. In der indirekten Rede spricht formal der Erzähler. Der Modus der Darstellung ist meist der Konjunktiv.

Aufschlußreich für die Interpretation eines Romans kann die Analyse des quantitativen Verhältnisses von indirekter Rede und direkter Rede und von direkter Rede und Erzählerbericht sein. Ein Roman, der z. B. extrem gehäuft direkte Rede aufweist, rückt in die Nähe des Dramas. Beachtenswert ist die Frage: Welche Wirkung hat die gewählte direkte oder indirekte Rede. Die erlebte Rede ist ein Mittel zur erzählerischen Wiedergabe der Gedanken einer Figur. Formal spricht der Erzähler, aber das Gesagte trägt die individuelle gedankliche Färbung der Figur. Mittel der

Darstellung, verglichen mit der direkten Rede (Sie fragte: „Muß ich wirklich in den Garten?“) und der indirekten Rede (Sie fragte, ob sie wirklich in den

Garten müsse.) ist eine Zwischenform in der 3. Person Indikativ: Mußte sie wirklich in den Garten? Durch die unmerkliche Änderung der Erzählperspektive soll größere Unmittelbarkeit des Mitfühlens beim Leser erreicht werden.

- Innerer Monolog

Im Unterschied zur erlebten Rede ist der innere Monolog im Roman die Wiedergabe von in der Romanwirklichkeit unausgesprochenen Gedanken oder Assoziationen einer Figur in Sprache, und zwar in der IchForm, die allerdings nicht als wörtliche Rede gekennzeichnet ist. Beispiel: Muß ich wirklich in den Garten? Der innere Monolog intendiert die Identifikation von Romanheld und Leser über die Ich-Form in besonderer Weise.

(Arbeitsbuch Deutsch. Literaturepochen. Realismus)

rhetorische Frage, die: Aussage in grammatischer Form einer Frage; Scheinfrage, die inhaltlich von selbst beantwortet wird, praktisch eine nachdrückliche Aussage, die stille Bestätigung erfordert.

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Rückblende, die: Überwechseln aus der Zeitebene eines Textes in eine reale oder fiktive frühere Zeitebene, um den Ablauf eines früheren Geschehens eingehend und relativ selbständig darzustellen.

Sprachporträt, das: Teilcharakterisierung einer dargestellten Person durch ihre Art, sich sprachlich kundzutun, wobei Alter, Beruf, Bildung, Charakter, Humor, Lebensart, Lebenserfahrung, Milieu, Situation, soziales

Herkommen, Stimmung, Willenskraft usw. Berücksichtigung finden. Symbol, das: Zeichen für eine Klasse von Erscheinungen, Sinnbild,

z.B.

„Krone“ als Symbol für „königliche Herrschaft“. Synästhesie, die: Verschmelzung mehrerer Sinnesempfindungen, z.B. schreiendes Grün.

Synekdoche, die: Ersatz eines Ausdrucks durch einen Ausdruck, dessen Bedeutung innerhalb der Grenzen des begrifflichen Inhalts des ersetzten Ausdrucks liegt.

Verba dicendi: Verben, die zur Bezeichnung einer wiedergegebenen oder fiktiven Äußerung zur Redekennzeichnung dienen.

Vergleich, der: Darstellungsverfahren, das sich das Gemeinsame in den Eigenschaften zweier oder mehrerer Erscheinungen zunutze macht. Diese gemeinsame Eigenschaft ist das Tertium comparationis.

Wiederholung, die: Häufung des Gleichen; Methode der Gedankenführung, bei der einzelne Wörter, Wortgruppen, Sätze oder kompositorische Strukturen, die gleichen Sinns sind, in gleicher oder verschiedener Weise und in verschiedener Häufigkeit aufgegriffen werden.

Zeugma, das: unlogische, sprachwidrige Verbindung von zwei oder mehr Ausdrücken (Wörtern, Wortfügungen) durch Einsparung eines logisch notwendigen Satzgliedes.

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LITERATURNACHWEIS

1.Белова В. Ф. Аналитическое чтение. Учебное пособие для студентов 4 курса факультета немецкого языка. Издательство ПГЛУ. – 2004. – 171 с.

2.Görlich G. Eine Anzeige in der Zeitung RZ 356, 11/1973 Berlin.

3.Goethe J.W. Die Leiden des jungen Werthers, in: Goethes Werke in zehn Bänden, Weimar 1956, Bd. 3.

4.Goethe J.W. Faust, in: Goethes Werke in zehn Bänden, Weimar

1956, Bd. 10.

5.Goethe J.W. Sonette, in: Goethes Werke in zehn Bänden, Weimar 1956, Bd. 9.

6.Heinrich M. Der Untertan, Berlin. – 1964.

7.Schiller F. Die Räuber, in: Gesammelte Werke in zehn Bänden,

Berlin – Leipzig 1954, Bd. 1

8.Storm Th. Pole Poppenspäler, in: Ausgewählte Werke in zwei Bänden, Weimar 1963, Bd.1

9.Smoljan O, Schischkina I. Analytisches Lesen. Moskau/Leningrad, 1966.

10.Wahrig G. Deutsches Wörterbuch. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh, 1997.

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INHALTSVERZEICHNIS

 

1.

Vorwort…………………………………………………..3

2.

Was ist eine Analyse?........................................................

4

3.

Anleitung für die Textanalyse im 3. Studienjahr………...5

4.

Was ist eine Inhaltsangabe?...............................................

6

5.Görlich G. „Eine Anzeige in der Zeitung“ ………………7

6.Goethe J.W. „Die Leiden des jungen Werthers“ ……….16

7.Goethe J.W. „Faust“ …………………………………....27

8.Goethe J.W. „Sonette“…………………………………..43

9.Heinrich M. „Der Untertan“ ……………………………48

10.Schiller F. „Die Räuber“ …………………………….63

11.Storm Th. „Pole Poppenspäler“……………………...74

12.Kleines Wörterbuch der stilistischen Termini……….88

13.Literaturnachweis……………………………………93

14.Inhaltsverzeichnis……………………………………94

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АНАЛИТИЧЕСКОЕ ЧТЕНИЕ

УЧЕБНОЕ ПОСОБИЕ ДЛЯ СТУДЕНТОВ 3 КУРСА ФАКУЛЬТЕТА ИНОСТРАННЫХ ЯЗЫКОВ

__________________________________

Подписано в печать 29.10.2021 г. Формат 60х90/16 У.п.л. 4,2. Бумага офисная. Печать-ризография.

Тираж 300 экз.

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Издательство ФГБОУ ВО «Чеченский государственный университет им А.А. Кадырова» Адрес: 364037 Чеченская Республика, г. Грозный, ул. Субры Кишиевой, 33

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