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Немецкий язык. Учебно-методическое пособие для специальности «Социальная работа»

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sind oder waren, werden. Auch Lehrende an Fach-, Fachhoch und/oder Hochschulen im Bereich der sozialen Arbeit können die Mitgliedschaft im DBSH erwerben. Die Mitglieder erkennen Berufsbild, berufsethische Prinzipien und Berufsordnung als verbindlich an. Jedes Mitglied hat den festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Jetzt gibt es im DBSH über 6.000 Kolleginnen und Kollegen.

Der DBSH dient der Verbesserung der Bedingungen sozialer Arbeit, der Verbesserung der Lebensund Arbeitsbedingungen aller Bevölkerungsgruppen.

Die Aufgaben des DBSH sind die Mitwirkung bei den Studiengängen, die

Fortentwicklung der Profession der Sozialarbeit, die Umsetzung der fachlichen Standards der Profession Sozialarbeit in die Praxis, die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen.

Wortschatz zum Text:

der Berufsverband объединение работников одной профессии e. V. = eingetragener Verein зарегистрированный союз gliedern sich делиться; классифицироваться

tätig sein работать im Bereich в области

erwerben приобретать anerkennen признавать

das Berufsbild описание профессии verbindlich обязательный

den Mitgliedsbeitrag zu entrichten платить членский взнос dienen служить

die Umsetzung преобразование, превращение

Übergangsmanagement

Mit der Bezeichnung «Übergangsmanagement» sind verschiedene Aktivitäten in der Phase der Entlassungsvorbereitung bis zu ca. 6 Monaten nach der Entlassung aus dem Justizvollzug «in Freiheit» gemeint. Dieser Zeitraum ist für die Reintegration des ehemals Inhaftierten von enormer Bedeutung. Diese Phase ist zugleich aber auch krisenanfällig und konfrontiert den in Freiheit entlassenen ehemaligen Straftäter mit einer Reihe von Anforderungen:

1.sich in den Leistungsbereich zu integrieren und eine Arbeit zu finden;

2.angehäufte Schulden, die sich im Zuge von begangenen Straftaten ergeben haben, abzubauen;

3.stabile soziale Beziehungen aufzubauen.

Übergangsmanagement wird in Deutschland durch viele Projekte realisiert. Darunter sind MABIS, STARTKLAR, OASIS, PASSAGE.

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Das «Modellprojekt: Ausbildungsund Beschäftigungsintegration für Strafentlassene» (MABIS), das vom Kriminologischen Dienst des Justizministeriums Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde, weist ausdrücklich darauf hin, dass Jugendliche, die eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, seltener rückfällig werden als ohne eine solche Qualifizierung. Seit Oktober 2004 läuft in der JVA eine Berufsvorbereitungsmassnahme mit 30 Jugendlichen. In enger Abstimmung mit den betreuenden Sozialarbeitern findet hier von Beginn an individuelle Berufswegeplanung statt. Parallel wird die Vermittlung in den Arbeitsmarkt und eine begleitende Nachbetreuung bis zu einem halben Jahr nach Ende der Haftzeit angestrebt.

Gegenstand des Projekts PASSAGE ist eine netzwerkbezogene Entwicklung des Übergangsmanagements in der Justizvollzugsanstalt für Frauen

Berlin (JVAF) und der Jugendstrafanstalt Berlin (JSA).

Im Mittelpunkt stehen die spezifischen Problemlagen und Bedürfnisse der

Inhaftierten in Bezug auf ihre Lebensgestaltung nach der Haft. In den Haftanstalten selbst werden daher Kompetenzzentren eingerichtet, die vom Frauencomputerzentrum Berlin (FCZB) und vom Berufsfortbildungswerk (BFW) betreut sind. Zu den Aufgaben des Projekts gehören die Betreuung und Schulung von Inhaftierten und Bediensteten: Trainingsangebote für Inhaftierte, Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes «Integration von Haftentlassenen», Organisation und Durchführung von gemeinsamen Workshops und Konferenzen.

Das FCZB in Kooperation mit der Berliner Justizverwaltung und mehreren Vollzugsanstalten realisieren XENOS-Projekt OASIS. Das Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der Wiedereingliederung von Haftentlassenen. Seit 2009 in sechs Berliner Haftanstalten sollen die arbeitsmarktlichen und sozialen Integrationsplanungen neu strukturiert und die Reintegrationschancen von

Inhaftierten nachhaltig verbessert werden. Neben der Einführung eines vernetzten Übergangsmanagements steht dabei auch Personalentwicklung – Schulungen, Trainings und Coaching der Mitarbeiter/innen im Mittelpunkt.

Das Projekt STARTKLAR unterstützt und berät junge Frauen, die gegen das Gesetz vergangen sind, bei ihrer Suche nach einer individuellen beruflichen Perspektive. STARTKLAR bietet Beratung in folgenden Bereichen:

1.Klärung der beruflichen Perspektiven;

2.Suche nach einem passgenauen Ausbildungsoder Arbeitsplatz bzw. Bildungsangebot;

3.Möglichkeiten der Förderung (z. B. Agentur für Arbeit, Job Center, Jugendämter, Sozialämter);

4.Unterstützungsangebote bei auftretenden Fragen und Problemen im Verlauf von Ausbildung/Beschäftigung/Qualifizierung (Coaching).

Dank diesen Projekten wird Resozialisierung nicht mehr als isolierter Auftrag an den Strafvollzug, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabenstellung begriffen.

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Wortschatz zum Text:

meinen – считать, подразумевать

von enormer Bedeutung sein – иметь огромное значение krisenanfällig – подверженный кризисам

die Anforderung – требование angehäufte Schuld – накопленная вина durchführen – проводить

ausdrücklich hinweisen auf A – определенно указывать rückfällig – повторный, рецидивный

die Massnahme – мероприятие; мера in Abstimmung – по согласованию die Vermittlung – содействие

die Nachbetreuung – последующая поддержка лица, освободившегося из мест лишения свободы

anstreben – стремиться, преследовать цель das Bedürfnis – потребность

das Angebot – предложение

die Wiedereingliederung – ресоциализация nachhaltig – продолжительный

im Mittelpunkt stehen – стоять в центре внимания der Auftrag – задание

begreifen – понимать

Sozialarbeit in der Schweiz

Die Sozialarbeit in der Schweiz ist heute ein Berufsund ein wissenschaftliche Forschungsfeld, deren Ziel es ist soziale Probleme zu verhindern oder zu reduzieren und soziale Veränderungen zu fördern.

Die Sozialarbeit in der Schweiz hat sich aus der freiwilligen, privaten weiblichen Fürsorge entwickelt. Die ersten Ausbildungsstätten für Sozialarbeit waren die Ecole d'études sociales pour femmes in Genf (1918), die Sozialcharitativen Frauenschule in Luzern (1918) und die Schule für soziale

Frauenarbeit in Zürich (1921). Die drei Schulen wurden später von den Kantonen finanziell unterstützt.

Jetzt ist die Sozialarbeit in der Schweiz in drei Bereiche gegliedert: Sozialarbeit, Sozialpädagogik und soziokulturelle Animation.

In der Sozialarbeit der Schweiz gibt es staatliche Träger und freie Träger.

Das Sozialamt, das Gesundheitsamt, das Jugendamt vertreten die staatliche Sozialarbeit und die freien Träger sind eingetragene Vereine, Gesellschaften oder christliche Institutionen.

In der Schweiz spielen die christlichen Institutionen der Sozialarbeit eine wichtige Rolle. Als Organisation der Arbeitswelt vertreten sie Interesse in den

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Bereichen Ausund Weiterbildung, Professionalisierung und Forschung. Die christlichen Institutionen vernetzen christliche Institutionen und Organisationen der sozialen Arbeit. Die Mitgliedsinstitutionen lernen sich gegenseitig kennen, tauschen Know-how aus und unterstützen sich gegenseitig in konkreten fachlichen und strukturellen Herausforderungen.

Wortschatz zum Text:

das Forschungsfeld – поле исследования verhindern – предотвратить

Kanton – кантон (в Швейцарии)

soziokulturelle Animation – социокультурная анимация das Anliegen – просьба, требование

gegenseitig – обоюдный, взаимный; kennen lernen – (по)знакомиться

Know-how austauschen – обмениваться ноу-хау die Herausforderung – вызов

Sozialarbeit in Österreich

In Österreich sind Sozialarbeit und Sozialpädagogik in der Ausbildung getrennt. So können Sozialpädagogen nicht am Jugendamt tätig werden und Sozialarbeiter nicht in der stationären Jugendwohlfahrt. So stützt sich die

Sozialpädagogik in ihrem Handeln vor allem auf Kinder und Jugendliche, wohingegen die Sozialarbeit oft im Bereich der Lebenshilfe für Erwachsene angesiedelt wird.

In Österreich spielten und spielen die staatlichen Institutionen in vielen Bereichen der Sozialarbeit eine dominante Rolle. Der Ausbau von sozialpädagogischen Familienhilfen und ähnlichen Diensten der Jugendwohlfahrt hat erst in den letzten Jahren etwas an Schwung gewonnen.

Unter den nicht-staatlichen Organisationen des Sozialwesens spielt im katholischen Österreich (73,6% der Österreicher/innen sind katholisch, nur 4,7% evangelisch) die Caritas eine große Rolle. Sie fungiert als Trägerin vieler

Institutionen des Sozialwesens und beteiligt sich aktiv an der sozialpolitischen Diskussion. Im Zuge der Ausweitung der sozialen Dienste wie Heimhilfe, Hauskrankenpflege, Essen auf Rädern u. ä., vor allem im Gefolge des Pflegegeldgesetzes, wuchs die Bedeutung der freien Träger im österreichischen Sozialwesen beträchtlich. Weitere bedeutende freie Träger sind das Hilfswerk, die

Volkshilfe, das Rote Kreuz und die Diakonie. Dazu kommen noch Organisationen wie Pro Mente (Psychiatrie), Lebenshilfe (Behinderung), Rettet das Kind (Jugendwohlfahrt) und viele andere.

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Wortschatz zum Text:

trennen – отделять

die Jugendwohlfahrt – попечение о несовершеннолетних stützen auf – опирать

wohingegen – в то время как

die/der Erwachsene – взрослая, взрослый ansiedeln – ставить, основать

an Schwung gewinnen – получать размах

die Caritas – Каритас; благотворительная организация католической церкви

fungieren – действовать, функционировать das Sozialwesen – социальное обеспечение beteiligen an D – участвовать

die Ausweitung – расширение im Gefolge – как следствие

das Pflegegeldgesetz – закон о деньгах, выдаваемых органами социального страхования застрахованному лицу, нуждающемуся в уходе

wachsen – расти beträchtlich – значительный

das Hilfswerk – организация помощи

die Diakonie – благотворительная деятельность в христианской общине

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ПРИЛОЖЕНИЕ

TEXTE ZUM AUDIEREN

5. Sozialarbeit bedeutet Lösung sozialer Probleme. Sozialarbeit bedeutet Hilfe in schwierigen Situationen.

Sozialarbeit bedeutet Beratung bei persönlichen und sozialen Angelegenheiten.

Sozialarbeit bedeutet Hilfe in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sozialarbeit bedeutet Regelung der Beziehungen zwischen Menschen und

ihrer Umwelt.

Sozialarbeit bedeutet soziale Integration.

18. Patrik Löffner ist 20 Jahre alt. Er wird Sozialarbeiter. Er studiert Sozialarbeit an der Universität Kassel. Er ist in seinem ersten Studienjahr. Die Dauer des Bachelorstudiums beträgt 3 bis 4 Jahre. Nach dem Bachelorstudium ist ein Masterstudium möglich. Das Masterstudium beträgt 1 – 2 Jahre. Im Studienplan gibt es diverse Pflichtmodule und Wahlmodule. Patrik lernt viele Disziplinen wie Geselwissenschaftliche, Psychologische, Rechtliche und Organisatorische Grundlagen der Sozialarbeit, Sozialpolitik und Soziale Dienste, Soziale Therapie, Familienberatung und Gerontologie. Nebenbei arbeitet Patrik als Pfleger im Lokalaltenheim. Patrik pflegt und betreut alte Menschen. Er sagt, dass seine Klienten mit seiner Hilfe zufrieden sind und ihm dankbar sind.

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БИБЛИОГРАФИЧЕСКИЙ СПИСОК

1.Definition of Social Work. – Режим доступа: http://www.ifsw.org/p38001699.html

2.Die Schlüsselkompetenzen der Sozialarbeit. – Режим доступа: http://www.dbsh.de/grundlagenheft_-PDF-klein.pdf.

3.Fachlexikon der sozialen Arbeit / vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. – Nomos, 2007.

4.Limbrunner, A. Soziale Arbeit als Beruf: Berufsinformationen und Arbeitshilfen für Ausbildung und Praxis / A. Limbrunner. – Juventa, 2004.

5.Lüssi, P. Systemische Sozialarbeit: Praktisches Lehrbuch der Sozialberatung / P. Lüssi. – Haupt Verlag, 2007.

6.Optimierung arbeitsmarktlicher und sozialer Integration im Strafvollzug. – Режим доступа: http://www.fczb.de/oasis.html?&type=3.

7.Sinner, P. Der individuelle Volzugsplan / P. Sinner, N. Queloz, F. Riklin, A. Senn, R. Brossard // Beiträge und Dokumentation der 4. Freiburges Strafvollzugstage. – Stämpfli Verlag AG Bern, 2005.

8.Жуков, В.И Социальная работа с осужденными: учеб. пособие /

В. И. Жуков, М.А. Галагузова. – М.: Изд-во «Союз», 2002.

9. История социальной работы за рубежом и в России, с древности до начала XX века: учебное пособие для высшей школы / К. В. Кузьмин, Б. А. Сутырин. – М.: Екатеринбург: Академический проект, 2002.

10. Медведева, Г. П. Аксиологические аспекты социальной работы / Г. П. Медведева. – М., 2004.

11.Морозов, В. М. Социальная работа в уголовно-исполнительной системе: учеб. пособие / В. М. Морозов, В. В. Виноградов; ВЮИ ФСИН России. – Владимир, 2006.

12.Морозов, В. М. Психологическая служба и социальная работа в пенитенциарных учреждениях ФРГ: учебн.-метод. пособие / В. М. Морозов, О. Г. Ковалев, А. М. Морозов; ВЮИ Минюста России. – Владимир, 2002.

13.Социология и психология осужденных в местах лишения свободы: учеб.-метод. пособие / под общ. ред. проф. О. Г. Ковалева. – М., 2005.

14.Тетерский, С. В. Введение в социальную работу: учеб. Пособие / С. В. Тетерский. – М.: Академический проект, 2000.

15.Технологии социальной работы: учебник / под общ. ред. проф. Е. И. Холостовой. – М.: ИНФРА - М, 2002.

16.Фирсов, М. В. Теория социальной работы: учеб. пособие для студ. высш. учеб. заведений / М. В. Фирсов, Е. Г. Студенова. – М.: Гуманит. изд. центр ВЛАДОС, 2000.

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Учебное издание

Вульфович Екатерина Витальевна

Немецкий язык

Подписано в печать 2.07.14. Формат 60х84 1/16. Усл. печ. л. 2,09. Тираж 300 экз. Заказ .

Редакционно-издательский отдел научного центра федерального казенного образовательного учреждения высшего профессионального образования «Владимирский юридический институт

Федеральной службы исполнения наказаний». 600020, г. Владимир, ул. Б. Нижегородская, 67е.

E-mail: rio@vui.vladinfo.ru.

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