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Немецкий язык. Базовый уровень. Учебное пособие

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Ja, Sie können mit dem Bus Nummer 34 fahren.

Wie viele Stationen sind das?

Nur zwei Stationen.

Vielen Dank!

Aufgabe 14. Lesen Sie Gespräche und machen Sie sich bekannt mit der Lexik zu diesem Thema. Stellen sie ähnliches Gespräch zusammen.

Im Flughafen

Guten Tag!

Guten Tag!

Ich habe dringend nach Moskau zu fliegen. Wann ist der nächste Flug? –

Ein Moment, bitte. Nach dem Flugplan gibt es heute drei Flüge nach Moskau – um 17 Uhr 30, um 21Uhr und der Dritte fliegt… schon in einer Stunde – um 15 Uhr 20 ist die Flugnummer 1530 «Berlin Schönefeld – Moskau Scheremetyevo». Ich meine, Sie können noch zur Abfertigung erreichen.

Oh, es wäre wunderbar! Gibt es noch die Flugtickets?

Ja, es gibt noch vier freie Plätze. Ein Platz in der Ökonom Klasse und drei in der Business-Klasse.

Wie lange dauert der Flug bis Moskau?

Zwei Stunde.

Da geben Sie mir bitte das Flugticket in Ökonom Klasse. Hier ist mein Pass.

Ein Moment bitte. Also, es kostet 245 (zweihundertfünfundvierzig)

Euro. Bezahlen Sie mit Kreditkarte oder in Euro?

Mit Kreditkarte. Bitte, hier ist meine Karte.

Gemacht. Bitte nehmen Sie – Ihr Pass, Ihre Kreditkarte und ein Flugticket für die Flugnummer 1530 «Berlin Schönefeld – Moskau Scheremetyevo». Die Abfertigung wird gleich durchgegeben. Einen guten Flug!

Danke! Sagen Sie bitte, wo befindet sich die Abfertigungshalle?

Gehen Sie direkt und rechts. Da ist auch die Passund Zollkontrolle.

Vielen Dank! Auf Wiedersehen!

Teil 2

Guten Tag! Bitte stellen Sie Ihr Gepäck hier und vorgewiesen Ihre Flugkarte am Schalter.

Guten Tag! Bitte hier sind meine Flugkarte, mein Pass, meine Zollerklärung.

Haben Sie etwas zu verzollen?

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Für welche Sachen muss aber Zoll zahlen?

Hier ist eine Liste von Artikeln, die verzollt werden müssen und die verboten sind.

Ich habe keinen von diesen Artikeln. Sagen Sie bitte, wie viel Gepäck hat man frei?

Nicht mehr als 25 Kilogramm pro Person.

Gut, ich habe gar weniger.

Alles ist in Ordnung. Bitte nehmen Sie Ihre Papiere und gehen Sie zur Abfertigung. Bald wird es zum Start eingeladen.

Danke schön!

Aufgabe 15. Das vorliegende Gespräch ermöglicht Ihnen, sich in der Zollkontrolle zu orientieren.

Zollkontrolle

Der Zollbeamte: Guten Abend! Brauchen Sie einen Dolmetscher? Der Fahrgast: Nein, danke, ich verstehe Deutsch ziemlich gut.

Z. Füllen Sie die Passagiezollerklärung aus.

Z. Führen Sie, bitte, Ihr Pass vor!

F. Hier ist er.

Z. Nehmen Sie die Brille ab, bitte. Herr Valewski? F. Ja, das bin ich.

Z. Halten Sie sich in Poland ständig auf?

F. Nein, der Staat meines ständigen Aufenthalts ist Tschechei. In Poland arbeite ich.

Z. Was ist Ihr Abfahrtland? F. Ich fahre aus Poland.

Z. Haben Sie ein Visum? F. Ja, hier ist es.

Z. Und Ihr Bestimmungsland? F. Ich reise nach Deutschland.

Z. Reisen sie privat oder dienstlich? F. Ich reise privat.

Z. Haben Sie etwas zu verzollen?

F. Nein, nichts, doch ich habe eine Insekt.

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Z. Ein Insekt?

F. Ja, eine Spinne, ich und mein deutscher Freund züchten Spinnen, das ist unseres Hobby.

Z. So was!.. Wo ist sie?

F. Hier in dieser kleinen Schachtel.

Z. Was für eine Spezies ist das?

F. Psalmopoeus cambridgei

Z. Psalmo… Womit ernährt sie sich? F. Schaben, Heimchen, Mehlwurm…

Z. O, weh! So… Sie ist so behaart und… schrecklich…

F. Das ist ein Bursche, er heißt Teddy, mein Freund hat eine Braut für ihn. Ist er hübsch, ja?

Z. Natürlich… Gеben Sie ihr Pass für den Einfahrtsstempel.

F. Aha.

Z. Herzlich willkommen in Deutschland. Guten Aufenthalt!

F. Danke schön! Tschüs!

F. Gott sei dank! ich habe Angst vor Spinnen von Kindheit… O nein! Ich habe seinen Koffer nicht geprüft! Und Geldzahl. Er konnte Drogen, Waffen, Psychostoffe außer Teddy mithaben…

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ТЕКСТЫ ДЛЯ ДОПОЛНИТЕЛЬНОГО ЧТЕНИЯ

Text 1. Beruf

Die Frage, was man werden will, wird früher oder später jedem gestellt.

Die Berufswahl ist eine wichtigste Entscheidung. Und das ist ein Problem. Jeder Beruf ist interessant, anlockend, man muss sich selbst im Leben finden.

Wir können den Beruf nach unserem Wünschen wählen, unsere Eltern und Lehrer helfen uns. Der Beruf soll unseren Neigungen und Wünschen entsprechen, er soll auch Spaß machen.

Wir besprechen unsere Ideen mit unseren Freunden, Verwandten, Bekannten und Lehrern. Wir bekommen dabei viele Anregungen und Tipps.

Unsere Berufswünsche entstehen nicht zufällig, sie reifen in unserer Familie und in der Schule.

Die Berufe der Eltern spielen bei der Berufswahl eine große Rolle. Die Eltern sprechen gewöhnlich in der Familie ihre Begeisterung oder

Unzufriedenheit mit ihrem Beruf aus und übertragen das auf ihre Kinder. Manchmal ist das Hobby ein Ausgangspunkt für den Beruf. Es ist auch

wichtig, immer im Bilde zu sein, sich über verschiedene Berufe zu informieren, gut Kenntnisse zu bekommen, wenn man einen Beruf wählt.

Für jeden Beruf darf man verschiedene Fähigkeiten haben. Zum Beispiel, am Computer kommt es auf logisches Denken an, beim Singen kommt es auf musikalische Leistungsfähigkeit an. Man soll Fähigkeiten für Ideenreichtum und Hand und Fingergeschick haben, um Körperpflegerin zu werden.

Bei der Berufswahl sind für alle Leute ihre Interessen und natürlich die Möglichkeit viel Geld zu verdienen wichtig. Alle Leute wollen auch mit interessanten Menschen kennenlernen und ihre Kenntnisse verbessern. Es ist unstreitig, dass wir zielbewusst, arbeitsam, verantwortlich sein müssen und wissen, was wir wollen.

Also ist die Arbeit ein wichtiger Teil unseres Lebens und es ist bedeutend, einen geeigneten Platz in unserer Gesellschaft auszusuchen. Wer die Wahl hat, hat die Qual [1].

Text 2. Mein zukünftiger Beruf

Die Fachleute werden immer gebraucht. Vor einigen Jahren waren die Berufe des Lehrers und des Ingenieurs populär. Aber die Zeiten ändern sich. Jetzt sind neue Berufe angesehen: man kann Manager, Geschäftsmann,

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Designer werden. Es gibt eine Möglichkeit, in der Branche von Business tätig zu sein. Heute braucht man die Hilfe des Rechtsanwaltes und des Notars. Diese Berufe sind auch gut bezahlt. Aber man kann auch in einem Hotel oder einer Schule, in einem Landen oder einer Klinik arbeiten. Einige sind als Friseur oder Arzt, oder Programmierer, Sekretärin oder Lehrer tätig.

Für jeden Beruf braucht man bestimmte Kenntnisse und Charakterzüge, z. B. der Arzt muß ein guter Fachmann sein, er muß auch aufmerksam, hilfsbereit, geduldig sein. Der Friseur muß einen guten Geschmack besitzen und höflich sein. Der Geschäftsmann muß vor allem ehrlich sein. Die Sekretärin, die in einer ausländischen Firma arbeiten will, muß Fremdsprachen in Wort und Schrift beherrschen, mit Computer umgehen, faxen. Sie muß unbedingt aufmerksam, hilfsbereit, kontaktfreudig sein.

Es ist sehr wichtig, einen richtigen Beruf zu wählen und ihn gut zu erlernen. Nur in diesem Fall kann man sein Ziel erreichen und ein guter Fachmann auf seinem Gebiet werden.

Natürlich, man will mit seiner Arbeit zufrieden sein. Was man wählen muß, was ist wichtiger: sicherer Arbeitsplatz oder guter Verdienst? Interessante Arbeit oder viel Freizeit? Nette Kollegen oder selbständige Arbeit? Gute Karrierechancen oder kurze Fahrt zum Arbeitsort? Man sucht immer etwas Besseres.

Text 3. Mein Studium

Ich bin schon Student. Ich bin Direkt-Student und studiere an der Technischen

Universität. Mit dem Studium habe ich vorläufig keine Probleme. Wir haben im ersten Semester neun Fächer. Das sind: Informatik, Mathematik, Physik, technisches

Zeichnen, Chemie, Kulturologie, Geschichte Russlands, eine Fremdsprache

(Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch) und Sport. Ich lerne Deutsch.

Wir haben jeden Tag drei bis vier Doppelstunden Unterricht. Das sind praktischen Unterricht, Laborarbeiten, Seminare und Vorlesungen. Den Unterricht erteilen bekannte Professoren und Dozenten. Sie halten auch

Vorlesungen. Das Studium an der Uni fällt mir leicht und gefällt mir sehr. Unsere Universität ist eine große und alte Hochschule. An der Uni stud-

ieren über 20 000 Direkt-, Fernund Abendstudenten. Sie hat dreizehn

Fakultäten, fünf Zweigstellen (Filialen), ein Zentrum für die zweite Ausbildung und Weiterbildung, ein Zentrum für Informationstechnik, eine große Bibliothek, ein Rechenzentrum mit dem Zugang zum Internet, vier Forschungsinstitute, vier Mensen und eine Poliklinik.

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Die ältesten Fakultäten sind: Bergbauund Baufakultät, mechanische und chemische. Die jüngsten sind Fakultät für geisteswissenschaftliche (humanitäre) und sozialökonomische Ausbildung, physikalisch-mathematische Fakultät, Fakultät für Informationstechnologien und Steuerung.

Meine Fakultät ist die Fakultät für Informationstechnologien und Steuerung. Mein Studium werde ich in fünf Jahren abschließen. Ich werde DiplomIngenieur für Informatik, das heißt ein Fachmann für Computer [2].

Text 4. Rostow am Don

Rostow am Don ist verhältnismäßig junge Stadt. Sie wurde im Jahre 1749 gegründet. Die Stadt liegt am rechten Ufer des Flußes Don, 48 km vom

Asowschen Meer entfernt.

Man nennt Rostow am Don das Tor zum Kaukasus,vden Hafen von 5 Meeren. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunktim Süden unseres Landes. Rostow am Don hat eine Fläche von 400 km2. Die Bevölkerung zàhlt über 1 Million Einwohner.

In der Stadt gibt es viele Betriebe, darunter das Landmaschinenwerk

«Rostselmasch». Es ist der größte Betrieb in dieser Stadtund eines der größten Werke unseres Landes, in dem Mähdrescher produziert werden.

Rostow am Don ist ein Wissenschatsund Kulturzentrum mit einigen Universitäten und anderen Hochschulen, Dutzenden von Forschungsinstituten, vier Theatern und vielen Kultupalästen. In Rostow am Don gibt es ein Museum für bildende Künste. Hier kann man Bilder von Lewitan, Aiwasowski und anderen Malern betrachten.

Rostow ist ohne en legendären «Stille Don» und die einmalige Geschichte der Donkosaken undenkbar. Unser Landsmann und Nobelpreisträger Michail Scholochow ist am Don geboren. In Rostow entstand das weltbekannte Museum der Donkosaken.

Die Hauptstraße Rostows, Bolschaja Sadowaja Straße, verbindet den Bahnhof mit dem zentralen Platz de Stadt, dem Theaterplatz. Diesen Namen hat der Platz 1936 bekommen, als das Gorki-Dramatheater erbaut und eröffnet worden ist. Das Theater ist im Stil des Konstruktivismus gebaut und ist der Form nach einem riesigen Traktor ähnlich.

Am linken Donufer liegt eine Erholungszone, wo es viele Erholungsheime, Restaurants und einen Badestrand gibt [3].

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Text 5. Im Kaufhaus

In der Hauptstraße unserer Stadt befindet sich ein großes Warenhaus mit breiten herrlichen Schaufenstern. Dort gibt es so schöne Sachen! Man sieht da Kleider, Wäsche, Stoffe, Schuhe, Mäntel für jeden möglichen Geschmack.

Manchmal besuche ich das Wahrenhaus mit den Eltern oder mit meiner besten Freundin.

Heute bin ich hier mit meinen Eltern, weil wir etwas zum Neujahr kaufen müssen.

Zuerst gehen wir in die Abteilung «Damenkonfektion». Meine Mutter will sich ein Kleid kaufen. Sie wählt ein blaues modernes Kleid aus Wolle. Die Mutter probiert das Kleid an, es passt ihr. Die Äugen meiner Mutter sind blau, und das Kleid steht ihr sehr gut. Die blaue Farbe macht sie jung und anziehend. Wir bewundern Mutti. Der Vater zahlt an der Kasse, und wir bekommen das Kleid an der Warenausgabe. Das Kleid ist nicht teuer.

Meine Eltern machen die Mode mit, darum muss man auch für den Vater etwas Modernes kaufen. Unser nächstes Ziel ist die Abteilung «Hemden». Dem Vater gefallen helle Oberhemden mit modernen Kragen. Er kauft eins.

Das gestreifte seidene Hemd steht ihm gut. Der Vater freut sich über den Einkauf.

Ich will auch modern sein. Ich habe schon lange von einem schicken

Mantel geträumt, aber die Mutter sagt, dass mein alter Mantel noch nicht aus der Mode ist. Man muss den Eltern gehorchen! Wir kommen in die Abteilung, wo man Pullover verkauft. Da gibt es viele gestrickte Sachen. Etwas davon gefällt mir. Ich probiere einen weißen Pullover an, aber er ist mir zu lang. Die Verkäuferin hilft mir. Sie zeigt uns noch einen Pulli in Weiß. Er ist wunderbar und ganz meine Größe. Wir zahlen an der Kasse und die Verkäuferin gibt uns den Pullover. Ich bin zufrieden. Er ist modern [4].

Text 6. Beim Arzt

Es kann vorkommen, dass man krank wird. Wenn man krank ist, muss man zum Arzt gehen.

Wir haben frei denjenigen Arzt wählen dürfen, zu dem wir das größte Vertrauen haben. Mein Hausarzt heißt Anton Ivanovich. Er hat viele Patienten. Er hat am einen Tag vormittags, am anderen Tag nachmittags Sprechstunde. Er ist Facharzt für innere Krankheit, wie es die meisten Hausärzte sind.

Er ist sehr gewissenhaft, deshalb haben ihn so viele gewählt.

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Der Arzt untersucht den Kranken gründlich. Man muss den Oberkörper frei machen, er horcht Herz und Lungen ab, misst den Blutdruck und fühlt den Puls. Man muss den Mund öffnen, er schaut sich die Mandeln, die Zunge, den Hals und die Augen an. Er verschreibt etwas gegen die Krankheit

Die Medikamente muss man in der Apotheke kaufen und vorschriftsgemäß einnehmen. Einige Tage später muss man zur Nachuntersuchung zurückkommen, wenn es der Arzt anordnet. Wenn er die Krankheit nicht eindeutig feststellen kann, schickt er den Patienten ins Laboratorium. Dort nimmt man eine Blutund Urinprobe. Mit den Befunden geht der Patient zurück und der Arzt schickt ihn weiter zur Fachambulanz. Dort arbeiten Fachärzte. Der zuständige Facharzt untersucht den Patienten und wenn er nicht helfen kann, muss der Kranke ins Krankenhaus.

In einer Poliklinik arbeiten Internisten, Chirurgen, Frauenärzte, Rheumatologen, HNO-Ärzte, Augenärzte und Zahnärzte. Wir gehen jedes Jahr zum

Zahnarzt. Man hat oft Angst davor, denn die Behandlung kann schmerzhaft sein. Man muss sich jeden Tag mindestens zweimal die Zähne richtig putzen und wenig Süßigkeiten, dafür (вместо этого) aber viel Obst essen. Die Vorbeugung ist sehr wichtig.

Wenn man sich gesund ernährt, nicht raucht, nicht viel Alkohol trinkt, dafür aber viel Sport treibt und sich viel an der frischen Luft aufhält, wird man nicht so leicht krank. Vorsicht ist besser als Nachsicht! In Russland werden auch die kleinen Kinder gegen Tuberkulose, Masern, Mumps, Pocken und Kinderlähmung geimpft.

Es gibt lebensgefährliche Krankheiten wie AIDS und Krebs. Es gibt leichtere Krankheiten, die auch zu Hause geheilt werden können, wie zum

Beispiel Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Erkältung oder Grippe. Im Winter sind die Leute oft krank, meistens haben sie Grippe. Die typischen Symptome dieser Krankheit sind: man fühlt sich unwohl, der Hals wird rot, die Zunge ist belegt und man hat Fieber.

Ich bin nicht oft krank, aber manchmal bekomme ich eine Grippe. Ich bin dann schwach und müde. Der Arzt empfiehlt mir viel Vitamine zu essen, Tee zu trinken und eine Woche lang das Bett zu hüten [5].

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Text 7. Wissenschaft in Deutschland

Wissenschaft in Deutschland ist ein Teil der Weltforschung. Die Zusammenarbeit ist das Ziel aller Wissenschaftsbereiche. Das gilt für Naturwissenschaften wie Physik, Biologie, Biomedizin, für Ingenieurwissenschaften, ebenso für Sozialund Geisteswissenschaften. In jedem Bereich gibt es große deutsche Namen. Sie werden nicht nur im Heimatland, sondern in der ganzen Welt anerkannt und geehrt. Wir beginnen unsere Betrachtung mit den berühmten Gelehrten im Physikbereich.

Die Physik als Naturwissenschaft untersucht Materie und Energie in

Raum und Zeit. Einer der größten Physiker der Welt ist Wilhelm Conrad Röntgen (1845–1923). Er entdeckte 1901 zufällig besondere Strahlen. Während der Arbeit im Labor bekam er eine Aufnahme der Hand seiner Frau, wo der Ehering an den Knochen klar erkannt wurde. Das war eine Revolution nicht nur in der Physik, sondern auch in der medizinischen Diagnostik. Dafür hat der Wissenschaftler als erster Physiker den Nobelpreis erhalten. Später führte diese Entdeckung im 20. Jahrhundert zur Erforschung von Radioaktivität. Heute steht in jeder Klinik ein Röntgenapparat. Das ist der beste Helfer für den Arzt.

Wilhelm Conrad Röntgen hat 1869 an der Universität Zürich mit seiner Arbeit über Gase promoviert. Für das Nobelpreisgeld stiftete der Wissenschaftler die neue Universität in Würzburg. Er wollte auch seine Entdeckung nicht patentieren. Dadurch wurde sein Apparat schnell überall verbreitet. Heute tragen viele Schulen, zwei Gymnasien und Straßen in Deutschland seinen Namen. Es gibt auch ein Röntgen-Museum in seiner Geburtsstadt Lennep. 1962 wurde zu dem Ehren des Gelehrten ein Denkmal in Gießen errichtet. Darauf wurden Röntgenstrahlen stilisiert darstellt.

In der deutschen Wissenschaft gibt es zwei Namen, die ihr Heimatland für ewig berühmt gemacht hatten. Das sind 2 Brüder Alexander und Wilhelm Humboldt. In der Kulturgeschichte Deutschlands sind sie als große Wissenschaftler bekannt. Wilhelm war auf dem Gebiet der Kulturwissenschaft tätig. Viele seine Arbeiten über Sprache, Kunst und Literatur sind in den internationalen wissenschaftlichen Kreisen bekannt. Wilhelm hat die neue Sprachwissenschaft gefördert. Er untersuchte viele Sprachen: Englisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Tschechisch, die altägyptische Sprache, das Chinesische, das Japanische, und das Birmanische. Er initiierte das neue humanistische

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Programm für Bildungswesen und nahm an der Gründung der Universität in Berlin aktiven Anteil. Die Brüder bekamen eine gute Bildung. Wilhelm studierte an den Universitäten in Frankfurt und in Göttingen. Die Gesellschaft für deutsche Sprachwissenschaft trägt seinen Namen.

Alexander war der jüngere Bruder. Er interessierte sich für Naturwissenschaften. Alexander studierte Physik und Biologie an der Universität Göttingen. Er wollte die Welt sehen und unternahm viele wissenschaftliche Expeditionen. Die erste große Reise war nach Amerika. Er hat Pflanzen gesammelt, astronomische Beobachtungen gemacht. Das Ziel war die Harmonie zwischen der unbelebten und belebten Welt zu finden. Nach der Rückkehr machte er seine Berichte in Deutschland sowie in Frankreich. In Berlin wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften geworden. Man nannte ihn den zweiten Kolumbus, den Entdecker Amerikas, den neuen Aristoteles.

Alexander hat auch eine Reise nach Russland unternommen. Die Reise erfolgte in 3 gefederten Wagen. Sie wurden von 16 Pferden gezogen. Er hat auch einen Koch und einen Diener bekommen. Humboldt besuchte Petersburg, Moskau, Kasan Perm. A. Humboldt hat alles, was er selbst beobachtet hatte, in Büchern geschrieben [6].

Text 8. Medizin als Wissenschaft

In der Reihe von Wissenschaften nimmt Medizin einen besonderen Platz an. Heute hat die Medizin im Vergleich zu früheren Generationen beeindruckende Schritte gemacht. Als Beweis dafür dienen die wissenschaftlichen Angaben über die Lebensdauer der Menschen früher und heute.

In der Antike betrug die Lebenserwartung 20 Jahre, im 18. Jahrhundert – 35 Jahre. Anfang des 20-sten Jahrhunderts waren das schon 45 Jahre. Aber die heutigen

Ziffern sind beeindruckend. Heute können die Menschen im Durchschnitt 80

Jahre alt werden. Das kann man durch bessere Lebensbedingungen, Hygiene und Ernährung erklären. Aber die großen Fortschritte der modernen Medizin sind nicht zu bestreiten. Die Namen der großen Mediziner müssen wir immer ehren und als Beispiel der Hingabe und Talent immer anführen.

Otto Fritz Meyerhof (1884–1951) ist einer von diesen Großen in Deutschland. Er war Biochemiker. 1922 hat er für Forschungen auf dem Gebiet der Medizin den Nobelpreis erhalten. Er untersuchte den Stoffwechsel und

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