- •1 .1 Einleitung
- •1.2 Fahrzeugerkennung
- •1.3 Allgemeine Anweisungen bei Reparaturen
- •1.4 Arbeitsbedingungen und Werkzeuge
- •1.5 Aufbocken des Fahrzeuges
- •1.6 Wartung und Pflege
- •1.6.1 Motorцlstand kontrollieren
- •1.6.2 Bremsflьssigkeitsstand kontrollieren
- •1.6.3 Bremsleuchten ьberprьfen
- •Alle nicht genannten Wartungsarbeiten
- •1.7 Schmiermittel, Dichtungsmasse, ,,Loctite", etc.
- •1.8 Umgang mit Gewinden, Schrauben, Muttern, usw.
- •2 Der Benzinmotor
- •2.1 Ausbau und Einbau des Motors
- •2.1 .L Ausbau des Motors
- •2.1.2 Einbau des Motors
- •2.2 Zerlegung und Zusammenbau des Motors
- •2.2.1 Zerlegung
- •2.3 Arbeiten am Zylinderkopf
- •2.3.4 Zylinderkopf zerlegen
- •2.3.5 Zylinderkopf ьberholen
- •Ventilfedern
- •Ventilfьhrungen
- •Ventilsitze
- •Ventile
- •2.4 Oberer Steuergehдusedeckel
- •2.5 Steuergehдusedeckel
- •2.6 Nockenwellen
- •2.6.1 Grundstellung der Nockenwellen ьberprьfen
- •2.6.2 Einstellen der Grundstellung der Nockenwellen
- •2.6.3 Nockenwellen aus- und einbauen
- •2.7 Teile der Steuerung
- •2.8 Kolben und Pleuelstangen
- •2.8.1 Ausbau
- •2.8.2 Zylinderbohrungen ausmessen
- •2.8.3 Kolben und Pleuelstangen ьberprьfen
- •2.8.4 Pleuellagerlaufspiel ausmessen
- •2.8.5 Kolben und Pleuelstangen zusammenbauen
- •2.8.6 Kolben und Pleuelstangen einbauen
- •2.9 Kurbelwelle und Schwungrad
- •2.9.1 Ausbau der Kurbelwelle
- •2.9.2 Ьberprьfung der Teile
- •2.9.3 Kurbelwelle einbauen
- •2.9.4 Schwungrad oder Antriebsscheibe (Getriebeautomatik)
- •2.10 Schwingungsdдmpfer/ Riemenscheibe
- •2.11 Hinterer Kurbelwellendichtring und Dichtringflansch
- •2.12 Vorderer Kurbelwellendichtring
- •2.13 Kernlochstopfen im Kurbelgehдuse
- •2.14 Fьhrungslager in der Kurbelwelle erneuern
- •2.15 Motoraufhдngungen
- •2.16 Stцrungen am Motor
- •2.17 Kompressionsdruck messen
- •2.18.1 Aus- und Einbau des Kьhlergitters
- •2.18.2 Aus- und Einbau des vorderen Quertrдgers
- •2.18.3 Aus- und Einbau des vorderen Stossfдngers
- •2.18.4 Aus- und Einbau der Motorhaube
- •3.3.2 Zylinderkopf zerlegen
- •3.3.3 Zylinderkopf ьberholen
- •Ventilfedern
- •Ventilfьhrungen
- •Ventilsitze
- •Ventile
- •Ventilschaftabdichtungen erneuern (Zylinderkopf eingebaut)
- •3.4 Steuergehдusedeckel
- •3.5 Kolben und Pleuelstangen
- •3.5.1 Ausbau
- •3.5.2 Zylinderbohrungen ausmessen
- •3.5.3 Kolben und Pleuelstangen ьberprьfen
- •3.5.4 Pleuellagerlaufspiel ausmessen
- •3.5.5 Kolben und Pleuelstangen zusammen bauen
- •3.5.6 Kolben und Pleuelstangen einbauen
- •3.6 Zylinderblock
- •3.7 Kurbelwelle und Schwungrad
- •3.7.1 Ausbau der Kurbelwelle
- •3.7.3 Kurbelwelle einbauen
- •In mm Kцrnerschlдge Zeichnung
- •3.7.4 Schwungrad oder Antriebsscheibe (Getriebeautomatik)
- •3.8 Kurbelwellenriemenscheibe und Nabe
- •3.9 Hinterer Kurbelwellendichtring und Dichtringflansch
- •3.10 Vorderer Kurbelwellendichtring
- •3.11.1 Aus- und Einbau des Kettenspanners
- •3.11.2 Aus- und Einbau der Steuerkette
- •3.11.3 Aus- und Einbau der Spannschiene
- •3.11.4 Aus- und Einbau der Gleitschienen
- •3.11.5 Aus- und Einbau des Kurbelwellensteuerrades
- •3.11.6 Aus- und Einbau der Nockenwelle
- •3.11.7 Nockenwellensteuerung
- •3.12.1 Kontrolle der Stцssel
- •3.12.2 Aus- und Einbau der Stцssel
- •4.1 Wissenswertes ьber die Motorschmierung
- •Ich habe Цlschlammbildung im Motor festgestellt
- •4.2.1 Benzinmotor
- •4.2.2 Dieselmotor
- •4.3.8 Die Olstandskontrolle
- •4.3.10 Der Цldruck
- •4.3.11 Stцrungen in der Motorschmierung
- •4.4.4 Цldruckschalter erneuern
- •4.4.5 Цlstandanzeiger erneuern
- •4.4.6 Цlmessstab und Fьhrungsrohr
- •4.4.4 Цldruckschalter erneuern
- •4.4.5 Цlstandanzeiger erneuern
- •4.4.6 Цlmessstab und Fьhrungsrohr
- •5.1.1 Ablassen und Auffьllen der Kьhlanlage
- •5.1.2 Frostschutzmittel
- •52.1 Kьhlerverschlusskappe und Kьhler prьfen
- •5.2.2 Kьhler aus- und einbauen
- •Spannstossdдmpfer erneuern
- •6.1.2 Durchfьhrbare Arbeiten
- •6.1.1 Vorsichtsmassnahmen bei Arbeiten an der Anlage
- •7.2.2 Reparatur von Einspritzdьsen
- •7.6.3 Lьfter des Ladeluftkьhlers
- •7.7.2 Stцrungen an der Vorglьhanlage
- •8.1 Vorsichtsmassnahmen bei Arbeiten an der Anlage
- •Vorsichtsmassnahmen beim Umgang mit Bremsflьssigkeit
- •10.2.1 Dichtringe der Antriebswellen erneuern
- •10.2.3 Kugelbolzen der Ausrьckgabel erneuern
- •11.3 Reparatur der Antriebswellen
- •12 Vorderradaufhдngung
- •12.1.1 Ausbau
- •12.1.2 Einbau
- •12.2 Zerlegung eines Federbeins
- •12.2.1 Unteren Querlenker abnehmen
- •12.2.2 Achsschenkel abnehmen
- •12.2.3 Radlager ausbauen
- •12.2.4 Schraubenfeder und Stossdдmpfer
- •12.3 Reparatur eines Federbeins
- •12.3.1 Unterer Querlenker
- •12.3.2 Achsschenkel
- •12.3.3 Schraubenfedern
- •12.4 Zusammenbau eines Federbeins
- •12.5.2 Achsschenkel
- •12.6 Wartungsarbeiten an der Vorderradaufhдngung
- •13 Hinterachse und Hinterradaufhдngung
- •13.2 Stossdдmpfer aus- und einbauen
- •13.3 Schwingarm aus- und einbauen
- •13.4 Erneuerungeines Hinterradlagers
- •14.1 Allgemeine Funktion
- •14.3 Arbeiten am Kompressor
- •14.7 Schwingarm aus- und einbauen
- •14.8 Erneuerung eines Hinterradlagers
- •15.1 Das Lenkgetriebe
- •15 Die Lenkung
- •15.1.1 Ausbau
- •15.2 Spurstangen kцpfe und Lenkungsmanschetten erneuern
- •15 Die Lenkung
- •15.3 Kontrolle des Lenkungsmechanismus
- •15.4 Arbeiten an der hydraulischen Anlage
- •154.1 Fьllen der hydraulischen Anlage
- •15.4.2 Entlьften der hydraulischen Anlage
- •15.5 Keilriemen der Lenkhilfspumpe, Riemen erneuern
- •154.3 Kontrolle der Anlage auf Leckstellen
- •15.6 Lenkhilfspumpe aus- und einbauen
- •15.7 Radeinstellung der Vorderrдder
- •16 Die Bremsanlage
- •16.1 Die Konstruktion der Bremsen
- •16.2 Wartungsarbeiten an den Bremsen - Im Zweifel in die Werkstatt
- •16.3 Vorderradscheibenbremsen (Gleitsдttel)
- •16.3.1 Bremsklцtze erneuern
- •16.3.2 Bremssattel aus- und einbauen
- •16.3.3 Bremssattelreparaturen
- •16.4 Hinterrad-Scheibenbremsen (Festsдttel)
- •16.4.1 Bremsklцtze erneuern
- •16.4.2 Bremssattel aus- und einbauen
- •16.4.3 Bremssattel ьberholen
- •16.5 Bremsscheiben
- •16.5.3 Nacharbeiten von Bremsscheiben
- •16.6 Hauptbremszylinder
- •16.6.2 Hauptbremszylinder ьberholen
- •16.7 Die Feststellbremse
- •16.7.2 Feststellbremse einstellen
- •16.7.3 Vorderes Feststellbremsseil - Erneuerung
- •16.7.4 Hintere Bremsseile erneuern
- •16.8 Bremskraftverstдrker
- •16.9 Bremsen entlьften
- •16.11 Unterdruckpumpe
- •17.1 Allgemeine Begriffe
- •17 Elektrische Anlage
- •17.2 Die Batterie
- •17.2.1 Prьfen der Batterie
- •17.2.2 Wissenswertes ьber die Batterie
- •17.2.3 Defekten Verbraucher ermitteln
- •17.3 Die Drehstromlichtmaschine
- •17.3.1 Vorsichtsmassnahmen bei Arbeiten an der Ladestromanlage
- •17.3.2 Eingebaute Drehstromlichtmaschine prьfen
- •17.3.4 Drehstromlichtmaschine reparieren
- •17.4 Der Anlasser
- •17.4.1 Anlasser prьfen
- •17.4.2 Anlasser aus- und einbauen
- •17.4.3 Anlasserreparaturen
- •17.4.4 Anlasser-Stцrungstabelle
- •Vorglьhrelais erneuern
- •17.6 Beleuchtung
- •17.6.2 Scheinwerfereinsatz erneuern
- •17.6.3 Vordere Blinkleuchte erneuern
- •17.6.4 Scheinwerfer einstellen
- •17.6.6 Scheinwerferreinigungsanlage
- •17.7 Heckleuchten
- •17.8 Blinkleuchten
- •17.9 Kennzeichenleuchte
- •17.10 Scheibenwischer
- •17.10.1 Scheibenwischer kontrollieren
- •17.10.2 Scheibenwischerblatt erneuern
- •17.10.3 Aus- und Einbau des Wischersystems
- •17.11 Instrumente und Gerдte
- •17.12 Scheibenwaschanlage
- •17.13 Die Sicherungen
- •17.14 Verstehen der Schaltplдne
- •18 Reifen und Felgen
- •19 Die Auspuffanlage
- •19.1 Auspuffanlage ьberprьfen
- •19.2 Kann man die Anlage reparieren?
- •19.3.1 Beim Dieselmotor
- •19.3.2 Beim Benzinmotor
- •19.4 Der Katalysator
- •19.4.1 Vorsichtsmassnahmen beim Katalysatorbetrieb
- •19.5 Lambda-Sonde
- •20.1 Anschleppen mit
- •Abschleppen mit eingebauter Automatik
- •Automatik ьberprьfen/Aus- und Einbau des Getriebes
- •20 Das automatische Getriebe
- •Verschleissgrenze Lageraxialspiel: Kurbelwellenlager
- •Vorderachse
- •Vorderradaufhдngung
- •Vorderachse
- •Chaltplam 9a bis e -Zentralelektrik
- •I цnbiuch-Dietutahl- , Telefon
- •X60 Steckverbindung Instrumententafel/
- •Instrument
17.2 Die Batterie
Die eingebaute 12 Volt-Batterie besitzt sechs Zellen, die aus positiven und negativen Platten bestehen, welche in eine Schwefelsдurelцsung eingetaucht sind. Die
Batterie hat die Aufgabe, den Strom zum Anlassen des Fahrzeugs, zur Beleuchtung des Fahrzeugs sowie fьr andere Stromverbraucher zu liefern. Die in Ihrem Mercedes eingebaute Batterie hat die bereits oben angegebene Kapazitдt. Abgesehen davon werden Sie die Stдrke Ihrer Batterie bestimmt kennen. Die folgenden Arbeiten sind von Zeit zu Zeit durchzufьhren, um der Batterie eine lange Lebensdauer zu geben und deren Leistung immer auf dem Hцhepunkt zu halten. Die Batterie wird als wartungsfrei bezeichnet, d.h. unter normalen Betriebsbedingungen sollte es nicht notwendig sein sie nachzufьllen. Manchmal passiert es jedoch, dass der Flьssigkeitsspiegel durch bestimmte Umstдnde absinkt. 9 Batterie und die sie umgebenden Teile immer sauber halten. Die Oberflдche der Batterie muss immer gut trocken sein, da sich sonst zwischen den einzelnen Zellen Kriechstrцme entwickeln kцnnen, wovon sich die Batterie von selbst entladen kann. 9 Die Batteriesдure muss jederzeit bis zur Hцhe des unteren Striches an der Aussenseite des Batteriegehдuses stehen. Zum Nachfьllen destilliertes Wasser verwenden.
9 Bei kaltem Wetter die Batterie nicht in ungeladenem Zustand stehen lassen, da sie sonst einfriert. Schwach geladene Batterien frieren eher ein als geladene, d.h. man muss der Batterie die notwendige Pflege geben, um dies zu verhindern.
17.2.1 Prьfen der Batterie
Sдurestand: Wie bereits erwдhnt, ist die Batterie wartungsfrei. Die Batterie ist mit Schwefelsдure gefьllt, die mit destilliertem Wasser verdьnnt wurde. Da die Wasseranteile verdunsten kцnnen, muss man gelegentlich den Sдurestand ьberprьfen und ggf. destilliertes Wasser nachfьllen. Die Batteriesдure muss zwischen den Markierungen am Batteriegehдuse liegen. Die Originalbatterie ist mit einem Ьberfьllschutz versehen. Zum Nachfьllen den Batteriestopfen herausdrehen und destilliertes Wasser einfьllen, bis dieses sichtbar wird.
Ladezustand: Zur Kontrolle des Ladezustandes ist ein Sдureheber erforderlich. Zur Kontrolle die Verschlussstopfen herausdrehen und die Spitze des Sдurehebers durch den Gummi des Ьberfьllschutzes stossen (Bild 332). Mit Hilfe des Gummiballs genьgend Sдure ansaugen, dass der Schwimmer frei schwimmen kann. Je nach Ladezustand besitzt die Sдure ein unterschiedliches spezifisches Gewicht, welches durch das Eintauchen des Schwimmers in die Sдure angezeigt wird. Bei einer Anzeige von 1,28 ist die Batterie voll geladen; bei 1,12 ist die Batterie vollkommen entladen. Dazwischen liegende Werte weisen auf die entsprechende Ladestдrke hin. Die Anzeigen am Sдureheber sind in kg/l gegeben.
Aufladen der Batterie: Eine sehr entladene Batterie sollte erst nach dem Aufladen mit destilliertem Wasser aufgefьllt werden. Beim Laden steigt der Sдurestand an und eine vorschriftsmдssig gefьllte Batterie
kцnnte aus diesem Grund „ьberkochen". Der Ladestrom sollte am Anfang 10% der Batteriekapazitдt (6,6 A, bzw. 8,8 A) nicht ьberschreiten. Je nach Aufbau des verwendeten Batterieladegerдts, wird sich der Ladestrom allmдhlich automatisch verringern. Die Batterie ist voll geladen, wenn sich die Sдuredichte innerhalb zwei aufeinanderfolgender Stunden nicht verдndert.
Die Verschlussstopfen der Batterie sollten im Allgemeinen herausgeschraubt und lose auf die Einfьllцffnungen gelegt werden. Damit kann das aus Sauerstoff und Wasserstoff entstehende Knallgas entweichen. Da bei lebhafter Aufladung ein Spritzen der Sдure unvermeidlich ist, sollte man die Umgebung der Batterie mit Zeitungen oder Дhnlichem schьtzen. Wird die Aufladung in einem geschlossenen Raum durchgefьhrt, muss dieser gut belьftet sein. Auf keinen Fall mit nackter Flamme in die Batterieцffnungen leuchten. Bei Verwendung mit einem Heimladegerдt kann die Batterie im Auto verbleiben. Auch die Kabel braucht man nicht abzuschliessen. Anders ist es bei der Verwendung eines Schnellladegerдts. Beide Batteriekabel abklemmen um die Dioden der Drehstromlichtmaschine, die elektronischen Schaltgerдte, Autoradio, usw. nicht zu gefдhrden. In diesem Fall darf der Ladestrom 50% der Kapazitдt nicht ьberschreiten, d.h. 33 A oder 44 A und die Ladedauer darf nicht mehr als 30 Minuten betragen.
Aus- und Einbau: Vor dem Ausbau der Batterie die Zьndung ausschalten. Die seitliche und die obere Plastikabdeckung der Batterie ausbauen. Nach Abschrauben des Massekabels und des positiven Kabels von den Batterieklemmen die Belьftungsleitung abschliessen und die Batterie nach Lцsen der Schrauben und Herausnehmen der Batteriehalterungen herausnehmen. Zuerst das Minuskabel abklemmen. Beim Einbau der Originalbatterie zuerst die Polkцpfe reinigen und mit einem guten Polfett einschmieren. Zuerst das Pluskabel anschliessen und festschrauben. Die Befestigungsschrauben der Batterie mit 20 Nm anziehen.
Hinweis: Bei einem Autoradio mit Diebstahlcode muss die Eingabenummer zur Hand sein, um das Radio wieder in Gang zu setzen.
Bild
332
Kontrolle
der Sдuredichte. Die
Schraubstopfen sehen
bei der eingebauten Batterie unterschiedlich aus.
Sдureheber
Markierung
fьr Sдurestand
Wird das Fahrzeug fьr lдngere Zeit stillgelegt, muss man
das Massekabel der Batterie abklemmen, um Dauerverbraucher, wie z.B.
die Zeituhr, aus dem Stromkreis zu nehmen. Mindestens alle 3 Monate
sollte man die Batterie nachladen, da eine entladene Batterie
schnell untauglich wird.
Hinweis zur Entsorgung von Batterien: Falls eine Batterie erneuert wurde, muss man die alte Batterie entsprechend den geltenden Vorschriften entsorgen. Alte Batterien niemals in den Haushaltabfall werfen. Erkundigen Sie sich nach einer Sammelstelle fьr Batterien. Beim Transport der Batterie in einem Fahrzeug unbedingt darauf achten, dass sie nicht umfallen kann, da dabei die Batteriesдure auslдuft und Ihr Fahrzeug erheblich beschдdigen kann. Nach Handhabung einer Batterie sofort die Hдnde waschen - Hдnde nicht an der Kleidung abwischen.
Start mit leerer Batterie: Am einfachsten ist die Verwendung von Starthilfekabeln, die aber einen krдftigen Querschnitt und starke Anschlussklemmen haben mьssen, um den Strom von einer Batterie zur anderen durchzulassen. Beim Anschaffen solcher Kabel sollte man immer etwas tiefer in die Tasche greifen, um Kupferkabel zu kaufen. Aluminiumkabel sind zwar billiger, werden aber sehr heiss, so dass die Isolierung schmilzt und man sich beim Abnehmen der Klemmen die Finger verbrennen kann. Zuerst das Pluskabel an die beiden Pluskabel anklemmen und danach erst die Minuskabel anschliessen. Der ,,Hel- fer" sollte den Motor anlassen und mit mittleren Drehzahlen laufen lassen, damit die Lichtmaschine zusдtzlichen Strom aufbauen kann. Anschieben oder Anrollen lassen sowie Anschleppen sind die bekanntesten Methoden zum Anlassen eines Motors mit schwacher Batterie.
Wagen anschieben: Mit zwei Helfern lдsst sich der Mercedes bei gutem Motorzustand anschieben, was natьrlich aufgrund der Grцsse leichter gesagt als getan ist, jedoch ein Wort der Warnung: Bei einem heissen Katalysator sammelt sich unverbrannter Kraftstoff im Katalysator an, welcher sich beim Motorstart entzьnden und durch Explosion des Katalysators die Innenteile beschдdigen kann. Nur wenn der Motor aufgrund einer leeren Batterie nicht anspringt, sollte man das Anschieben versuchen. Ausserdem muss der Motor kalt sein. Falls man keine andere Lцsung hat, kann man versuchen das Fahrzeug in der folgenden Weise in Gang zu setzen:
Zьndung einschalten.
1. Gang einlegen. Einschalten des 2. Ganges kцnnte bewirken, dass die Lichtmaschine sich zu langsam fьr eine gute Stromlieferung durchdreht.
Kupplung durchtreten, Fahrzeug anschieben lassen, bis er eine gute Geschwindigkeit erreicht hat. 9 Kupplungspedal schnell durchdrehen lassen. Der Motor wird dadurch durchgedreht und sollte anspringen.
Kupplung sofort durchtreten und Gas geben. Voraussetzung zum Gelingen des Startens sind, dass man damit einige Erfahrungen und die notwendigen Helfer zum Anschieben hat.
Wagen anschleppen: Anschleppen lassen hat immer Nachteile, da manchmal durch Ungeschicklichkeit grцssere Schдden entstehen kцnnen. Denken
Sie daran, dass bei stillstehendem Motor die Servo- Unterstьtzung der Bremsanlage und der Lenkung nicht arbeiten. Ebenfalls die obige Warnung ьber den Katalysator beachten. Aus diesem Grund wollen wir keine Anweisungen zum Anschleppen geben.
