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72 A) Ergänzen Sie die folgenden Sätze. Fallen Ihnen noch andere ein?

  1. Wer Sport treibt, ...

  2. Wer regelmäßig joggt, der...

  3. Wer sich gesund ernährt, ...

  4. Wer keine gute Kondition hat, ...

  5. Wer zu wenig schläft,...

  6. Wer zu viel isst/arbeitet/liest/fernsieht, ...

73 b) Sprechen Sie über die Vor- und Nachteile der im Text beschriebenen und anderer Sportarten.

Verwenden Sie dabei die folgenden Kommunikationsmittel.

Kommunikationsmittel: Vorteile/Nachteile nennen

Ein/Der Vorteil bei... ist... Ein/

Der Nachteil von ... ist, dass...

Vorteilhaft/Nachteilig bei... ist... /wirkt sich ... aus

Was für/gegen ... spricht, ist, dass ...

... hat den Vorteil/Nachteil, dass ...

... ist besonders geeignet für/bei...

74. Konnektoren: Finale Beziehungen

1. Was wird durch die unterstrichenen Teile in den folgenden Sätzen ausgedrückt?

  1. Sie finden heute zum Auftakt grundlegende Tipps zur Konditionssteigerung.

  2. Um den Herzschlag im Auge zu behalten, ist ein Pulsmessgerät empfehlenswert.

  3. Lenker und Sattel sollten richtig eingestellt sein, damit Sie Verspannungen vermeiden.

  4. Ein Sprudelbad ist ideal für die Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag.

2. Formulieren Sie die Sätze aus 1 um. Verwenden Sie die jeweils angegebenen Konnektoren.

  1. um ... zu

  2. damit:

  3. zu:

  4. um ... zu:

75. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text und löen Sie die Aufgaben unten.

Alternative Heilverfahren: Haben Sie noch Fragen?

Noch nie war bei uns so viel von chinesischer Medizin die Rede wie heute. Trotz­dem wissen viele nicht, was sich im Einzelnen damit verbindet. Die Fragen und Antworten bringen Sie auf den neuesten Stand.

(Willkop E.-M., Wiemer C., Müller-Küppers E., Eggers D., Zöllner I. Auf neuen Wegen: Deutsch als Fremdsprache für die Mittelstufe und Oberstufe. – Max Hueber Verlag: Ismanning, 2007. – S. 117-120.)

Was machen chinesische Ärzte anders als westliche?

In der westlichen Spezialisten-Medizin werden Beschwerden und Krankheiten oft isoliert betrachtet und untersucht. Die chinesische Heilkunde dagegen geht davon aus, dass es zwi­schen Organen, die nach unserem Verständnis von Anatomie und Physiologie nicht viel mit­einander zu tun haben, Wechselbeziehungen gibt. Solche ungewöhnlichen Paare sind zum Beispiel Herz und Nieren, Lunge und Dickdarm. Für die Praxis heißt das: Wenn an einem Organ Beschwerden auftreten, muss auch sein „Part­ner-Organ“ untersucht und eventuell mitbe­handelt werden. Insgesamt gibt es zwölf dieser „Organsysteme“. Als sehr wichtig für Diagnose und Therapie gelten außerdem Faktoren wie Ernährung und Bewegung, Klima, Seelenzustand, Arbeitsbedingungen, Partnerschaft, Familie und Lebensweise.

Wie stellen China-Ärzte fest, was den Pa­tienten fehlt?

Haben Sie oft kalte Füße? Essen Sie gern Süßes? Solche Fragen stellen Ärzte für chinesische Medizin im ersten Gespräch. Was Patienten selbst über ihr Befinden sagen, ist entscheidend für die Diagnose. Erst dann kommt der Befund, also das Feststellen von Krankheitssymptomen wie zum Beispiel Fieber. Die Ärzte achten aber auch auf Merkmale, von denen einige nach westlichem Verständnis mit der körperlichen Gesundheit eines Menschen nur indirekt zu tun haben: Geht er aufrecht oder eher gebückt? Ist er schlank und muskulös oder leicht aufgeschwemmt? Haben Patienten eine leise, belegte oder eine laute, durchdringende Stimme? Fühlt sich die Haut feucht oder trocken an? Daraus können Ärzte auf den Zustand einzelner Organ­systeme, aber auch auf das Allge­meinbefinden schließen. Außerdem gehören zur Untersuchung die Puls- und die Zungendiag­nose. Der Puls wird, anders als in der westlichen Schulmedizin, an beiden Handgelenken getastet, und zwar an je drei Stellen und jeweils mit verschieden starkem Druck. Insgesamt gibt es 28 grundlegende „Pulsqualitäten“. Ihre Untersu­chung gibt Aufschluss über den Zustand der Organsysteme.

Taugt die chinesische Medizin auch zur Vorbeugung?

Ja, das ist sogar ihr Hauptziel. Ursprünglich wurde sie eigens dafür entwickelt, Menschen gar nicht erst krank werden zu lassen. Auch heute kann man sie zur Stärkung des Immunsystems nutzen. Wenn Sie zum Beispiel häufiger als drei- bis viermal pro Jahr erkältet sind oder immer wieder Blasenentzündungen haben, kann eine Kur mit einer immunstärkenden Heilkräuter-Mischung helfen. Manchmal empfehlen Ärzte zusätzlich eine Behandlung zur Stärkung der Abwehrkräfte, zum Beispiel mit Akupunktur. Ist die Krankheit bereits ausgebro­chen, helfen Kräuter und Nadeln dem Orga­nismus, schneller damit fertig zu werden und beim nächsten Mal die Erreger besser abzuweh­ren.

Heilt die chinesische Medizin alle Krankheiten?

Nein. Bei einem Blinddarmdurchbruch zum Beispiel ist die einzig wirksame Therapie eine Operation: Auch ein chinesischer Arzt wird aku­te, lebensbedrohliche Krankheiten mit Antibio­tika oder anderen Medikamenten der west­lichen Schulmedizin behandeln und nicht allein mit Akupunktur oder Kräutermedizin. Bei chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Allergien, Migräne, Darmentzündungen oder Rheuma dagegen helfen die Methoden der chi­nesischen Medizin oft sogar besser - und das mit weniger Nebenwirkungen.

Was geschieht im Körper durch die Aku­punktur?

Für chinesische Experten ist die Antwort ein­fach: Die gezielten Nadelstiche lösen Energie­blockaden im Organismus und das Qi, die Lebensenergie, kann dann wieder ungehindert fließen. Westliche Forscher haben verschiedene Theorien entwickelt. Eine davon besagt, dass die Meridiane, auf denen die Akupunkturpunk­te liegen, entlang bestimmter Nervenbahnen verlaufen. Das würde erklären, warum sich durch das Reizen bestimmter genau definierter Punkte weit entfernte Körperregionen und innere Organe beeinflussen lassen. Chinesische Wissenschaftler wie Professor Wang Xuetai, Vorsitzender der Internationalen Akupunktur­gesellschaft, bezweifeln dies jedoch. Weitere Erkenntnisse, zum Beispiel zur Wirkung bei Kopfschmerzen, soll ein neues Forschungspro­jekt in Oberhausen bringen, das vom Bundes­ministerium für Forschung und Technologie gefördert wird.

Kann Akupunktur weh tun?

Unter Umständen: ja. Viele spüren zumindest bei den ersten Behandlungen einen dumpfen Druckschmerz. Er hält aber meist nur kurz an und danach fühlt man sich angenehm ent­spannt. Typisch ist auch das Gefühl, dass von der Nadel „Energie ausstrahlt“ („Deqi-Gefühl“). Ob die Einstiche weh tun, hängt auch davon ab, welche Punkte behandelt werden: Akupunktur an den Händen zum Beispiel ist oft schmerz­haft, dagegen tun Einstiche in die Kopfhaut, so paradox das klingt, weit weniger weh. Entschei­dend ist außerdem, ob die Nadeln nur bis knapp unter die Hautoberfläche oder tiefer eingesto­chen werden. Und bei einer akuten Bronchitis tut der Einstich am „Schwerpunkt“ bedeutend mehr weh, als wenn die Krankheit im Abklin­gen ist. Es kommt aber auch darauf an, wie schmerzempfindlich jemand ist, ob er vor der Behandlung innerlich ruhig oder sehr ange­spannt ist und ob er vielleicht friert.

Welche Rolle spielt die Ernährung in der chinesischen Medizin?

Sie gilt als sehr wichtig - ein Gedanke, der sich ja auch bei uns immer mehr durchsetzt. In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass jedes Lebensmittel ein Potential an Wärme oder Kälte besitzt. Ein weiteres Grundprinzip: Innerhalb des Organismus, aber auch in jedem Organ­system müssen Wärme und Kälte im Gleichge­wicht sein. Wenn von einem Element zu wenig vorhanden ist, lässt sich dieser Mangel durch die Ernährung ausgleichen.

Was sind „heiße“ und „kalte“ Lebensmittel?

Das Gleichgewicht von Wärme und Kälte im Organismus lässt sich durch die Ernährung unterstützen.

„Heiß“ sind zum Beispiel gegrilltes Fleisch, schwarzer Pfeffer, Ingwer, Zimt. „Warm“ sind Huhn, Käse, Pfirsiche, Kaffee. „Neutral“ sind unter anderem Eier, Milch, Kar­toffeln, Rindfleisch, Trauben, Nüsse. „Kühl“ sind zum Beispiel Salate, Reis, Sauerkraut, Äpfel, Birnen, Kräutertee. „Kalt“ sind u. a. Gurke, Tomate, Joghurt, Mineralwasser, grüner und schwarzer Tee. Erkältungssymptome, die im Kör­per Wärme erzeugen (zum Beispiel Fieber), lassen sich mit kühlen und kalten Speisen lindern, gegen häufige Verspannungen hilft eine „neutra­le“ Ernährung. Wer Schlafprobleme hat, sollte zumindest abends eher etwas „Kühles“ essen.

Was wird von den gesetzlichen Kassen bezahlt?

Für Akupunktur als Schmerzbehandlung erstatten die gesetzlichen Kassen bereits seit Jahren einen Teil der Kosten. Das geschah bisher aber nur, wenn die Verfahren der Schulmedizin, wie zum Beispiel die Behandlung mit Schmerzmitteln, ver­sagt hatten. Diese Praxis soll jetzt geändert wer­den. Einige Kassen (BKK, IKK u. a.) zahlen neuer­dings auch dann für eine Akupunkturbehand­lung, wenn der Arzt es vorher nicht mit anderen Verfahren versucht hat. Diese Kassen akzeptieren eine Akupunktur-Verordnung jetzt auch bei meh­reren chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Asthma oder Allergien. Einige Kassen (beispiels­weise die AOK) bieten ihren Mitgliedern außer­dem kostenlose Qigong-Kurse an. Für die anderen Verfahren der chinesischen Medizin muss man oft selbst bezahlen, Ausnahmen sind jedoch mög­lich. Zum Beispiel zahlt die Technikerkrankenkas­se meist ganz, wie auch einige Private (Continentale u. a.). Deshalb: Vor dem Beginn einer Be­handlung unbedingt die Kostenfrage klären!

(Brigitte)

a) Ergänzen Sie den I.ückentext. Formulieren Sie dabei (mit eigenen Worten) jeweils einen Satz pro Abschnitt, in dem die Hauptinformationen zum Ausdruck kommen.

zu 2. In der chinesischen Heilkunde wird angenommen, dass zwischen, Organen Wechselbeziehungen bestehen (z. B. zwischen Herz und Nieren), so dass bei der Untersuchung eines Organs auch ein Partnerorgan mit untersucht und evtl. behandelt wird.

zu 4: Für die Diagnose ist zum einen ______________ entscheidend, zum anderen aber auch

Merkmale wie _________________________________________________________________

zu 8: Das Hauptziel der chinesischen Heilkunde ___________________________________________

_____________________________________________________________________________

zu 10: Besonders hilfreich ist die chinesische Heilkunde bei _________________________________

___________________________________________________________________________

zu 14: Durch Akupunktur ____________________________________________________________

zu 16: Dabei kann Akupunktur ________________________________________________________

zu 21: Die Ernährung ________________________________________________________________

zu 22: Hierbei ______________________________________________________________________

zu 25: ____________________________________________________________________________

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