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Иностранный язык (немецкий язык). Практикум

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Auch wenn’s keiner glaubt: In der Heimat der Bayern-Ikone Ludwig II. ist der bairische Dialekt selten zu hören. In der Gegend um die Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein, also im “Königswinkel”, reden die Einheimischen überwiegend Schwäbisch. Die für Ludwig II. gerne verwendete Bezeichnung “Kini” ist keineswegs ortsüblich, sie stellt vielmehr eine importierte Dialektform dar. In der Füssener Gegend spricht man lieber respektvoll vom “Kcheenig Ludwig”. Das klingt natürlich anders als das prototypische Schwäbisch aus der Region Stuttgart. Das liegt zum einen am “R”, das in Bayerisch-Schwaben an der Zungenspitze gerollt, in Baden-Württemberg aber weit hinten im Mund gebildet wird. Das “K” wird wie in Tirol als “kch” ausgesprochen: “I bi kchrankch.” Bei den Vokalen ist typisch das lange “O” in Wörtern, die im Standarddeutschen ein “au” haben, wie in “oo” (auch), “koofe” (kaufen), “gloobe” (glauben) oder “Ooge” (Auge). Auffallend ist der Gleichklang mit dem Berlinerischen.

Eine Klage aus dem Königswinkel: “I bi kchrankch, i kchã mi it buckche.” (Ich bin krank, ich kann mich nicht bücken).

Kein Dialektgebiet bietet eine solche Vielfalt an Ausdrücken und Tönen wie der Bayerische Wald. Allein dort gibt es 21 verschiedene Mundartgebiete. Wird einem viel zu viel Gefühl attestiert, so verschmäht man bereits im vorderen Bayerwald das leicht zu artikulierende Münchnerische “vui zvui Gfui” (viel zu viel Gefühl) und bevorzugt das anspruchsvollere “veij zveij Gfeij”, das in Regen als “väi zväi Gfäi” nasaliert wird. Die Einheimischen setzen die Nasen – und Stirnnebenhöhlen virtuos als Resonanzkörper ein. Die schönen grünen Blumen blühen in Blaibach bei Bad Kötzting als “schöüne gröüne Blöüme” und in Bodenmais am Fuße des Arber mit einem offenen ai nicht minder schön: “schaine graine Blaime”. Der Vokalreichtum ist außergewöhnlich. 24 Zwielaute und 16 Selbstlaute prägen die Bayerwald-Mundarten, wogegen das Standarddeutsche mit gerade mal drei Zwielauten und acht Selbstlauten arm dran ist. Es gibt Sätze, die voller Sprachmelodie, aber auch voll kompliziertester Nasalierung sind. Wenn man sie hört, glaubt man mitten im Bayerwald eine Mischung aus Französisch und Portugiesisch zu vernehmen.

So reden die Meister der Nasalierung: “Ooi gengand oi, ooi eu und ooi ooui!” (Oa gengan nauf, oa naus und oa nunta)

“Ich hob an Dannegoul”

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Rund um die Zugspitze

Gehma Mareina! Zugegeben, das klingt italienisch, aber trotzdem entstammt diese melodische Wendung dem Wortschatz der Mittenwalder und Garmischer Bevölkerung. Weiter nördlich, in Oberau und Oberammergau, sagt man Marend machen (Brotzeit machen). Die Sprache in dieser Gegend hat sich nur sehr langsam weiterentwickelt, weil die in Bergtälern und auf Gebirgshöhen lebenden Menschen nicht mobil waren. Vor allem Begriffe aus der Landwirtschaft sind über Jahrhunderte hinweg unverändert weitergegeben worden. Sprachliche Unterschiede zur österreichischen Seite gibt es kaum. Alles in allem zählt die Zugspitzgegend zu den interessantesten Dialektgebieten, weil sie sich von den übrigen Landesteilen stark unterscheidet. Die Werdenfelser Mundart ist eine Mischung aus Mittelund Südbairisch sowie Alemannisch. Zu den Besonderheiten gehört das gotische Lehnwort enk für euch, das sonst bereits ausgestorben ist.

So klingt Südbairisch an der Zugspitze: “Gehma Mareina!” (Komm, machen wir Brotzeit).

“Die Klangfarbe der Hofer ist rauh, für das Ohr des Fremden fast roh.” Das schrieb 1924 der Nürnberger Heribert Kaiser in seiner Dissertation “Die Mundart von Hof an der Saale”. Verdunkeln und Verdumpfen der quietschfidelen hellen Laute sei an der Tagesordnung: Die Aufforderung “bring” wird zu “breng”, der “Zwirn” zum “Zwern” und die “Irmgard” zur “Ermgard”. Und: Was dumpf ist, klingt noch schauriger, wenn es richtig lang ist. “Dei Moo koo scho rei” – “dein Mann kann ruhig herein(-kommen)” – das ist eine durchaus freundlich gemeinte Einladung. Aus dem Lob “Ausgezeichnet!” wird im nördlichsten Zipfel Bayerns ein “Ho, des geht scho!” – “Ja, das geht schon!” Die Hofer Sprache hat etwas Spitzbübisches. Auf die Frage nach der Befindlichkeit fällt oft der Ausspruch “Na scho” – “Ja, schon”. Zum Hofer Gemüt gehört auch das Tiefstapeln: “A wengla” wird als doppelte Verkleinerung gern gebraucht. Das “-la” hängt man an alles – so klingt sogar das dunkle “Oaschla” (Ärschlein) a wengla putziger.

Ausdruck höchsten Lobes in Hof: “Der macht scho sei Zeich” (der macht schon sein Zeug).

Geheimsprachen in Schillingsfürst

Für Männer, die weder der Askese noch der Athletik zuneigen, hält unsere Sprache die Attribute dick, dumm und gefräßig bereit. In manchen Orten

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Mittelfrankens beschreibt man diesen Makel nur indirekt und viel geheimnisvoller: “Bekaan will immer achle dijejne und schuure laaf!” Das heißt: Dieser Mensch will viel essen, aber nur wenig arbeiten. Ein weiteres Beispiel: “Ich hob an Dannegoul, a Dannegoules und gimmel Häniefes verkannicht!” Übersetzt heißt das: Ich habe einen Hahn, eine Henne und drei Hasen verkauft. Zu hören sind solche Sätze in den Orten Schopfloch und Schillingsfürst, den Oberzentren alter Geheimsprachen, die dort immer noch gepflegt werden. Jenes Idiom von Schopfloch wird Lachoudisch genannt, jenes von Schillingsfürst heißt Jenisch. Das Jenische ist eine Variante des Rotwelschen, die als eine Ur-Geheimsprache gilt. Sie reichert den Ortsdialekt mit Wörtern aus verschiedenen Fremdsprachen an. Das Rotwelsche war im Mittelalter die Sprache der Bettler, der Schausteller und der Prostituierten, die sich im Dunstkreis der Illegalität am liebsten geheim verständigten. Der Bauarbeiter heißt im Jenischen Hirtlingsbuckler, abgeleitet vom Wort Hirtling (Stein) und buckeln (hart arbeiten). Die Milch wird Gleisi genannt, und die Kuh, die Gleisi gibt, ist entsprechend das Gleisidrampel.

Das Lachoudische in Schopfloch wurzelt wiederum im Jiddischen, das die dortige Bevölkerung im 19. Jahrhundert gesprochen hat. Viele Juden waren damals Viehhändler, die aus ihrem Jiddisch und aus dem Hebräischen eine Geschäftssprache entwickelten, die für Außenstehende unverständlich war. Noch heute reden die Schopflocher Lachoudisch – die jungen sogar als Geheimsprache auf dem Schulhof. So klingt Lachoudisch: “Bekaan Suss is a Massik!” (Dieses Pferd ist ein Quälgeist). “Was schuckt die Bore?” (Was kostet die Kuh?)

4. Ergänzen Sie die Tabelle aus dem Text.

Person/Autor

Hochdeutsch

Dialekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Machen Sie Präsentation “Welche Spracharten (Dialekte) gibt es in Ihrer Sprache”.

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Практическое занятие № 3 (6 часов)

Тема: “Person und Gesellschaft”

Цель: обучение целенаправленному чтению.

Задачи:

1)на базе предложенного текста отработать углубленное (детальное)

чтение;

2)расширение лексического запаса по теме «Медиакоммуникация»;

3)сравнение и анализ телевизионных передач и фильмов немецкоязычных стран Германия – Швейцария и Россия.

Обеспечивающие средства: пример структуры презентации (см. «Рекомендации по подготовке устного выступления с использованием презента-

ции», с. 7).

Задания:

1. Sammeln Sie die Lexik zum Thema “Massenmedia”, “Mediakommunikation”.

2. Lesen Sie den Text “Schweizer Filmserie “Tatort”: in Mundart authentisch, auf Hochdeutsch eine Karikatur” und schreiben Sie den Plan zum Text.

Schweizer Filmserie “Tatort”: in Mundart authentisch, auf Hochdeutsch eine Karikatur

Komissare Reto Flückiger und Liz Ritschard “In seiner Freizeit ist er gerne in der Natur” – das ist schon fast das Interessanteste an Kommissar Flückiger.

In Deutschland kam der Tatort aus Luzern nie gut an; in der Schweiz hingegen schon.

Grund könnte die schweizerische Mundart sein, die für Deutsche nur mit Untertiteln verständlich ist, und auf Hochdeutsch nicht adäquat widergegeben werden kann.

Künftig soll der Schweizer Tatort aus Zürich kommen, das moderner und weltoffener wirkt als Luzern. Künftig in Zürich ...

Zürich, das kann man ohne allzu viel Pathos sagen, ist eine der besten Städte für Kriminelle. Gauner aus aller Welt, vor allem aber diejenigen, die es zu Geld gebracht haben, residieren an Zürichsee und Zürichberg. Dazu sitzen hier

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Organisationen, die jeden Krimi-Autoren ins Schwärmen bringen: der Fußballverband Fifa, die Europa-Niederlassung der Softwarefirma Google, einige Dutzend verschwiegene Privatbanken, die Geheimlabore der Eidgenössischtechnischen Hochschule Zürich. Ausgerechnet der Tatort aber spielt in der Schweiz bislang eben nicht dort, sondern in Luzern. Und als das Schweizer Fernsehen kürzlich verkündete, diese Idee enden zu lassen und von 2020 an aus Zürich zu senden, hatte man eigentlich nur eine Frage: Warum erst jetzt?

So richtig zufrieden konnte man mit den Ermittlungen der Kommissare Flückiger und Ritschard in den vergangenen acht Jahren eigentlich nicht sein. Die Quoten im deutschen Fernsehen waren auffallend schlecht – und auch in der Schweiz, wo die Reihe Marktanteile von 30 Prozent einspielte, ist man mit dem Luzerner Tatort nie so richtig warm geworden. Die Kommissare waren in erster Linie Ermittler, aus ihrem Privatleben erfuhr man kaum etwas. Die Kriminalfälle waren oft behäbig und durchschaubar. “Gnadenschuss” titelte die Neue Zürcher Zeitung recht gnadenlos und zeigte sich erleichtert, dass die “wenig ruhmreiche Geschichte” in Kürze endet. Vier Folgen werden noch aus Luzern gesendet, dann ist Schluss, und was jetzt natürlich die Frage ist: Was kommt danach – und wie kann es besser werden?

Die Geschichte des Schweizer Tatorts ist kompliziert und seit jeher geprägt von Übersetzungsschwierigkeiten in mehrerer Hinsicht. Nach zwölf Folgen aus der Hauptstadt Bern, die von 1989 bis 2001 gesendet wurden und trotz eines kleinen Budgets einige Fans hatten, machte die ARD dem Schweizer Fernsehen ein Angebot. Zweimal im Jahr, doppelt so oft, sollten die Schweizer senden dürfen. In Zürich begriff man das nicht als Ehre, sondern als Erpressung – und sagte Nein. Man sorgte sich um zu hohe Kosten, und, natürlich, den “Verlust der nationalen Identität” und stieg gleich ganz aus dem Tatort aus. Vereinzelt war danach noch ein Schweizer Kommissar namens Reto Flückiger (Stefan Gubser) bei grenzüberschreitenden Ermittlungen am Bodensee neben Klara Blum (Eva Mattes) zu sehen, ein freundlicher, biederer Single ohne besondere Eigenschaften. “In seiner Freizeit ist er gerne in der Natur, bewegt sich, liebt die Berge”, so charakterisierte die ARD-Tatort-Webseite diesen Kommissar – und das ist tatsächlich das Interessanteste, was man über ihn sagen kann.

Die ARD will Hochdeutsch mit lokaler Färbung. Also wird synchronisiert, dass es kracht

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2010 wurde Flückiger vom Bodensee nach Luzern versetzt, aber dadurch auch nicht unbedingt interessanter. Das Schweizer Fernsehen leistete fortan wieder regelmäßig Beiträge zum deutschen Sonntagabendprogramm und wurde regelmäßig von der Kritik zerrissen. Für die Schweiz war das zunehmend frustrierend, dort kamen die Krimis aus Luzern gut an. Mit dem Schweizer “Tatort” soll so viel Eidgenössisches wie möglich ins deutsche Fernsehen zurückkommen. In seinem ersten Fall erhält Stefan Gubser allerdings Unterstützung von einer bekannten TV-Kriminalerin aus Miami. Claudia Tieschky mehr ...

Der Tatort lebt wie kaum ein anderes Format von Orten. Es geht um die Ermittler, ihre Stadt und ihren Fall. Nur wenn alle drei zusammenpassen, hat ein Team die Chance, Kult zu werden. Ein Nachteil für die Schweizer. Hamburg oder Köln können sich die meisten Deutschen vorstellen. Aber Luzern? Da gibt es nicht viel mehr als die Postkartenidylle von See und Alpen – und die üblichen Klischees: Käse, Schokolade, eine absonderliche Sprache. Daraus lässt sich kaum eine gute Serie für Deutsche machen. Und dann ist da auch noch die Kleinigkeit, dass auch Schweizer den Tatort schauen.

Die schweizerdeutsche Mundart, in der die Folgen immer geplant und gedreht werden, ist für Deutsche nur mit Untertiteln verständlich. Aus diesem Grund bekommen die Zuschauer in der ARD eine trickreiche Variante zu sehen. Im Prinzip ist es eine synchronisierte Fassung des Schweizer Produkts – allerdings werden die ersten zehn Minuten noch mal separat auf Hochdeutsch gedreht und eingebaut, damit womöglich nicht gleich am Anfang des Falls eine Lippenbewegung nicht zum Text passt. Dass trotzdem viel Atmosphäre verloren geht, versteht sich von selbst. Schweizer Zuschauer kennen den Effekt: Was in Mundart wie ein einigermaßen authentisches Sittengemälde wirkt, verkommt auf Hochdeutsch zur Karikatur.

Urs Fitze, der als Bereichsleiter Fiktion beim Schweizer Fernsehen für den Tatort zuständig ist, sitzt in einem Bürogebäude am Rand von Zürich. Der “Volkssport”, über die Synchronisierungen herzuziehen, beschäftigt Fitze seit Jahren. Die ARD wünscht sich ein möglichst schweizerisch gefärbtes Deutsch (“Lokalkolorit!”), die Schauspieler aber wollen keinesfalls den Kuhschweizer geben. “Schauspieler können ja Bühnendeutsch sprechen”, sagt Fitze. Dann

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imitiert er ein holperndes Schweizer Hochdeutsch, die ARD-Variante sozusagen. “Wenn sie dann auf einmal so sprechen sollen – das ist gar nicht so einfach.”

Mehr KI als Kühe, so stellt man sich im Schweizer Fernsehen die Zukunft des Krimis vor auch deshalb geht es jetzt nach Zürich. Die Stadt verkörpert für Fitze nicht nur “eine moderne, weltoffene, urbane Schweiz”. Sondern auch “eine gewisse Coolness, die auch mal arrogant wirken kann”. Und: Zwischen Glastürmen, architektonischen Experimenten und noblen Seevillen kann man sich glaubwürdiger auf Hochdeutsch unterhalten als bei der traditionellen Luzerner Fasnacht.

Der Druck, dem Klischee des kuriosen, ländlichen Schweizers zu entsprechen, könnte sich damit erledigt haben. “Dieses wollen wir im Tatort nicht so gern bedienen”, sagt Fitze offen. Stattdessen setzt man künftig auf digitale und diverse Szenarien: Ex-Pats, künstliche Intelligenz, die Zürcher Partyszene. Verloren soll die beschauliche Alpenwelt trotzdem nicht gehen: Die Kommissare in Zürich gehören nicht zur Stadt-, sondern zur Kantonspolizei. Im Kanton Zürich finden sich auch ruhige Dörfer und verschlafene Vorstädte.

Viel weiter will sich Urs Fitze nicht in die Karten schauen lassen. Gerade wird konzentriert am Konzept gearbeitet, 2019 beginnen die Dreharbeiten. Sicher ist: Die Kommissare werden mehr Persönlichkeit bekommen. “Ich wünsche mir Figuren mit mehr emotionaler und sozialer Verankerung. Es gibt aber keine Erzähltradition, an der wir uns orientieren, weder skandinavisch noch amerikanisch” sagt Fitze. Er ist optimistisch: “Die Ermittler werden in Zürich eine ganz neue Dynamik erhalten.”

Natürlich spekulieren alle auf bessere Quoten in Deutschland. Die größte Stadt der Schweiz sei vielen Deutschen bekannt und habe einiges zu bieten, was deutsche Städte “vielleicht so nicht haben”, sagt der Tatort-Verantwortliche. Auch deshalb entschied man sich gegen einen Tatort Basel: Einen Rheinhafen gibt es eben auch in Köln. Nun will Fitze alles daran setzen, “mit den verbleibenden vier Folgen aus Luzern nochmals maximale Aufmerksamkeit zu generieren”.

Nach 43 Jahren und 1045 Folgen macht unser Autor Schluss mit seiner Sonntags-Liebe. Man hat sich auseinandergelebt. Und ödet sich an. Von Gerhard Matzig mehr...

Im Sommer senden ARD und Schweizer Fernsehen eine Folge, die das schon ihrer Form wegen verspricht. “Alte Männer sterben nicht” heißt die Folge

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von Dani Levy (Alles auf Zucker!), die in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht wurde, also komplett ungeschnitten ist. Darin wird es um ein heikles Kapitel Schweizer Geschichte gehen: den Umgang des Landes mit jüdischen Flüchtlingen während der Nazi-Zeit. Allerdings: Die Zuschauer in Deutschland werden einen anderen Film zu sehen bekommen als die Schweizer. Der “OneTaker” wurde zwar von Anfang bis Ende durchgefilmt wie ein Theaterstück, aber eben zwei Mal – einmal in Mundart, einmal auf Hochdeutsch. Welche Fassung die bessere ist, dürfte klar sein.

3.Nach dem Lesen stellen Sie bitte Fragen zum Text. Bilden Sie die Fragen mit folgenden Fragewörtern: Wer? Was? Wo? Wann? Wohin? Wie lange?

Welch-?

4.Sprechen Sie mit Ihrem Gesprächspartner. Geben Sie ihm/ihr Tipp “Welchen Film/ welche Fernsehsendung konnte er/sie am Wochenende anschauen”.

5.Nennen Sie die Vor – und Nachteile des Kinobesuchs. Ergänzen Sie die Tabelle. Berichten Sie darüber in Kleingruppen.

Vorteile

Nachteile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Präsentieren Sie Ihre Lieblingsserie oder Ihr Lieblingsfilm.

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Практическое занятие № 4 (8 часов)

Тема: “Zu Hause und in einer Reise”

Цель: обучение целенаправленному чтению.

Задачи:

1)на базе предложенного текста отработать углубленное (детальное)

чтение;

2)расширение лексического запаса по теме «Жилье в Германии»;

3)развитие способности конкретизировать и обобщать информацию, прочитанную в тексте;

4)сравнение аутентичных ситуаций в стране изучаемого языка (Германия) и в родной стране (Россия).

Обеспечивающие средства: пример структуры презентации (см. «Рекомендации по подготовке устного выступления с использованием презента-

ции», с. 7).

Задания:

1.Beschreiben Sie Ihre Wohnsituation. Sprechen Sie zu den folgenden

Punkten:

Wo wohnen Sie (Hochhaus, Einfamilienhaus, Wohngemeinschaft, Reihenhaus, Wohnheim, Wohnung usw)?

Mit wem wohnen Sie? (Familie, alleine usw)

Hat Ihr Wohnplatz alle Bequemlichkeiten? Welche? Heizung, Gas, Lift

usw.)

Was gibt es in der Nähe? (Schule, Sportplatz, Spielplatz, Stadion,

Geschäft usw.)

Gefällt Ihnen dort zu wohnen? Wenn ja warum, wenn nicht auch warum?

2.Lesen Sie die Fakten, wie die Deutschen wohnen. Suchen Sie die Information über Russland und vergleichen Sie die Situation in Ihrem Land, ergänzen Sie die Tabelle

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Russland

Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fakten zum Wohnen in Deutschland

54 Prozent der Deutschen wohnen zur Miete – so viele wie in keinem anderen Land in Europa. Nur etwa 46 Prozent besitzen ein Haus oder eine Wohnung.

Die Mietkosten betragen je nach Region ein Viertel bis ein Drittel des monatlichen Einkommens.

München ist die Stadt mit den höchsten Mieten, gefolgt von Frankfurt und Stuttgart.

Im Durchschnitt hat jeder Einwohner 44,6 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung.

Die meisten Deutschen wohnen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu zehn Wohnungen. Etwa ein Viertel wohnt in größeren Wohnblocks oder Hochhäusern, ein Drittel in Einfamilienhäusern.

Statistisch gesehen leben in einem Haushalt zwei Personen.

Etwa jeder sechste Deutsche wohnt allein.

In nur 0,5 Prozent aller Haushalte in Deutschland leben drei oder mehr

Generationen unter einem Dach.

3. Lesen Sie den Text 1. Schreiben Sie einen passenden Titel zum Text und sammeln Sie 7 W- Fragen.

Text 1

4ZKB – das ist der Code einer typisch deutschen Mietwohnung. Übersetzt: vier Zimmer, Küche, Bad. Ein zweites B am Ende bedeutet ein Stück Luxus: Dann

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