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учебник по немецкому.doc
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01.07.2025
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3.2 Formen der Familie – ein Begriffs- und Meinungsspiegel

3.2.1 Erläutern Sie die zwei Definitionen und vergleichen Sie diese miteinander.

Definition 1:

Als Normalfamilie gilt ein verheiratetes Ehepaar, das in einem gemeinsamen Haushalt mit zwei Erwachsenen zumindest ein leibliches Kind großzieht und im Idealfall eine monogame, lebenslange und heterosexuelle Beziehung führt.

Definition 2:

Familie ist, wo Kinder sind.

Begriffe:

– Großfamilie

– Stieffamilie (= Patchworkfamilie)

– Pflege- / Adoptionsfamilie

– Mutter- oder Vater-Kind-Familie

– Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften (= Regenbogenfamilie)

      1. Ordnen Sie den einzelnen Aussagen die entsprechende Familienform (s. Begriffe) zu.

Naledi, 11: Meine Familie, das sind meine Mama, mein Vater, meine Uroma, Opa, meine Cousinen und Cousins, mein Onkel und meine Tante und mein anderer Onkel. Ach, und meine Urgroßtante, die ist schon 97 Jahre alt.

Janni, 12: Meine Mutter ist lesbisch. Meine Eltern leben getrennt. In meiner idealen Familie würden alle unter einem Dach leben: mein Vater

und seine Freundin, meine Mutter und ihre Freundin, einfach alle zusammen. Eine riesige Familie, das wäre schön.

Norman, 16: Bei meinen Pflegeeltern weiß ich, dass sie voll und ganz hinter mir stehen, mir vertrauen und an mich glauben.

Johanna, 20: Von der Mutter erzogen zu werden, die einem die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung schenkt, ist auf jeden Fall besser, als mit Eltern zu leben, die sich nicht wirklich lieben.

Julia, 25: Ich habe einen Bruder, eine Mutter, eine Stiefmutter, einen leiblichen Vater, einen Stiefvater und einen Ersatzvater, zwei leibliche und zwei Stiefgroßmütter, eine beste Freundin, die meine Cousine wurde, elf Tanten und Onkel und 13 Cousins und Cousinen. Sie leben auf drei Kontinenten verteilt.

      1. Notieren Sie die kennzeichnenden Merkmale Ihrer eigenen Familie.

Meine (Herkunfts-) Familie:

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3.3 Einblicke in neue Lebensformen in Deutschland

3.3.1 “Heiraten: früher und heute” - hat sich die Einstellung zu dem Thema in den letzten 20 Jahren in der Gesellschaft verändert?

Äußern Sie Ihre Meinung, insbesondere zu folgenden Punkten:

  • Anzahl der Ehen, früher und heute

  • das durchschnittliche Heiratsalter, früher und heute

3.3.2 Lesen Sie die Einleitung zum Text (statistische Angaben) und vergleichen Sie ihre geäußerte Meinung aus Aufgabe 3.3.1 mit den im Text gelesenen Angaben zur Situation in Deutschland.

Bund fürs Leben?

Für viele junge Deutsche ist das Heiraten etwas sehr Romantisches. Sie träumen davon, den Partner fürs Leben zu finden und in einer feierlichen Zeremonie zu heiraten. Doch wie sieht die Realität aus?

In den letzten zwanzig Jahren ist die Anzahl der Ehen in Deutschland stark gesunken. Im Jahr 1988 wurden 543000 Ehen geschlossen. Im Jahr 2008 waren es nur noch 377000. Gleichzeitig ist das Heiratsalter um über fünf Jahre gestiegen. 1970 haben Männer im Durchschnitt mit 25 Jahren und Frauen mit 23 Jahren geheiratet. Heute sind die meisten Deutschen bei ihrer Hochzeit schon über 30 Jahre alt. Wie lassen sich diese Veränderungen erklären?