Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
методичка немецкий.doc
Скачиваний:
3
Добавлен:
17.04.2019
Размер:
117.25 Кб
Скачать

Зачетные требования

  1. Чтение и перевод со словарем незнакомого текста.

  2. Чтение и перевод без словаря проеденных текстов

№№ 1-4 I семестр №№ 5-8 II семестр .

  1. Наличие контрольной работы № 1 с исправленными ошибками для получения зачета за I семестр и контрольной работы № 2 для получения зачета за II семестр.

  1. Возвращение данного пособия после зачета.

Примечание

  1. Не высылать одновременно две контрольные работы.

  2. Студенты, фамилии которых начинаютя с букв А-К, выполняют 1 вариант, Л-Я - II вариант. При выполнении

7

контрольных работ немецкий текст следует писать на левой странице, а перевод - на правой.

Тексты для студентов I курса заочного факультета

(I семестр)

Text 1

Die BRD gehört zu den führenden Industrieländern. Eine grosse Bedeutung für die Entwicklung der Wirtschaft der BRD haben die Bodenschätze. Zu den wichtigsten Bodenschätzen gehören Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erze, Kalisalze. Doch der Urafang ihrer Vorräte ist verschieden. Der Bergbau kann nur bei Stein- und BraukohJe den eigenen Bedarf decken. Die bedeutensten Vorräte an Steinkohle befinden sich im Ruhrgebiet

In der früheren DDR war die Braunkohle der wichtigste Energieträger. Mit der Vereinigung Deutschlands nahm die Braunkohle den ersten Platz mit den heimischen Energieträgern em. Die größten Braunkohlevorkommen gibt es im Rheinland und in Sachsen.

Gegenwärtig stieg die Rolle des Erdöls und Erdgases. Die Erdölvorkonirnen der BRD sind gering. Aus eigener Gewinnung deckt die BRD etwa 7 Prozent des Bedarfs an Erdöl. Darum erhöht sich der Erdölimport von Jahr zu Jahr. Die BRD führt das Erdöl aus verschiedenen Ländem der Welt ein: aus dem Nahen Osten, aus Südamerika, Aftika und dem Fernen Osten.

Auch Erdgas hat für die Industrie der BRD eine große Bedeutung. Die Erdgasvorräte in der BRD betrugen Ende 1999 rund 500 Milliarden Kubikmeter. Die BRD benützt auch das holländische Erdgas und importiert es aus Norvegen und Rußland.

In der BRD gibt es geringe Mengen an Uranreserven. Darum muss die BRD Uran zu 100% importieren.

8

Text 2

Die Industrie der BRD

Die BRD ist ein hochentwickelter Industriestaat. Fünfzig Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben zu einem bedeutenden Aufschwung der Industrie geführt.

Zu den Industriegiganten zählen solche Konzerne wie Siemens, Daimler Benz, Hoechst, BASF, Bosch und einige andere. Die großen Konzerne der BRD sind in den letzten Jahren noch größer geworden.

Die Autotnobilherstellung, die chemische Industrie, der Maschinenbau und die Elektroindustrie sind die wichtigsten Industriezweige der BRD. Der Maschinenbau ist der größte deutsche Industriezweig. Er hat im vorigen Jahr über eine Million Menschen beschäftigt. Er stellt 15 Prozent aller Arbeitsplätze der deutschen Industrie.

Die technologische Entwicklung hat alle Industriezweige erfaßt. Dank modernster Technologie hat die Chemie eine führende Position eingenommen. Die BRD exportiert fast die Hälfte aller chemischen Produkte. Zu den modernsten Industriezweigen gehören heute die Robotertechnik und die Mikroelektronik. Sie werden auch weiter die Prozesse in allen Bereichen der Produktion automatisieren.

Text 3

Das Wirtschaftssystem in Deutschland wird "soziale Marktwirtschaft" genannt. Voraussetzung für das Funktionieren des Marktmechanismus ist der Wettbewerb Welche und wie viele Waren erzeugt werden, wird durch die Nachfrage und das Angebot auf dem

Markt bestimmt.

Die Aufgabe des Marktes besteht im dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Dieser Ausgleich wird mit Hilfe freier Preisbildung erreicht. Die Preise der Produkte werden also nicht vom Staat festgelegt, sondern durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

9

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde oft vom "Deutschen Wirtschaftswunder" gesprochen. Vater des Wirtschaftswunders war Ludwig Erhard, der erste Wirtschaftsrninister der BRD. Sein Name wurde zum Synonym für eine Politik der schnellen Überwindung der deutschen Nachkriegsnot, des raschen Wiederaufbaus und des Erstarkens der westdeutschen Wirtschaft.

Von Erhard ist ein neuer Begriff "Soziale Marktwirtschaft" benutzt worden. Die soziale Marktwirtschaft ist ein freiheitliches, offenes, demokratisches Wirtschaftssystem. Von der sozialen Marktwirtschaft werden solche Ziele realisiert, wie "soziale Gerechtigkeit" und sozialer Fortschritt.

Text 4

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Um nicht zu verhungern, muss der Mensch sich ernähren. Um nicht zu erfrieren, muß er sich kleiden. Es ist auch notwendig, ein Dach über dem Kopf zu haben. Der Mensch strebt danach, mehr zu essen, sich besser zu kleiden und schöner zu wohnen

Die menschlichen Bedürfnisse sind unendlich groß. Die Mittel zu ihrer Befriedigung (das heißt die Güter) sind aber knapp. Die Aufgabe des Wirtschaften ist es, mit den vorhandenen knappen Mitteln die unbegrenzten Bedürfhisse zu befriedigen.

Die Knappheit der Güter zwingt, nach dem sogenannten wirtschaftlichen Prinzip zu handeln1. Das wirtschaftliche Prinzip kann man in 2 Arten formulieren:

  1. Mit den vorhandenen Mitteln ist der größte Erfolg zu erzielen. (Prinzip des größten Erfolges).

  2. Ein bestimmter Erfolg ist mit dem geringsten Aufwand zu erreichen (Prinzip des kleinsten Mitteleinsatzes). Es ist zweckmäßig, die Güter dort zu produzieren, wo die Herstellung die geringsten Kosten braucht

10

Text 5

Keine Epoche in der Menschheitsgeschichte kannte so ein rasches Tempo in der Entwicklung von Wissenschaft und Technik wie das 20. Jahrhundert. Etwa Mitte der 50 er Jahre begann die wissenschaftlich­technische Revolution, in deren Ergebnis neue gewaltige Produktivkräfte hervorgebracht wurden, die das Leben der Menschen vor allem in der industriell entwickelten Ländern wesentlich verändert haben

In der 80 er Jahren begann eine neue Etappe der wissenschaftlich­technischen Revolution, die durch breite Anwendung der Mikroelektronik, Rechentechnik und Biotechnik charakterisirt war.

Der führende Platz gehört dabei der Mikroelektronik, deren Aufgabe in der Automatisierung der Prozesse in allen Bereichen der Produktion besteht. Am schnellsten wüchst die Produktivität in jenen Zweigen, die Elektronik in ihrem Fertiggungsprozess einsetzen. Das betrifft besonders die Elektronik und den Maschinenbau, dessen Produktionsprogramm auf Anwendung der Mikroelektronik beruht.

Deshalb nimmt in der BRD die Mikroelektronik, darunter die Herstellung von Computern und elektronischen Bauelementen, in der gegenwärtigen Phase der wissenschaftlich-technischen Revolution einen fürenden Platz ein. Heute gehört die BRD zu den weinigen entwickelten Industrieländern der Welt, die im Komplex die Entwicklung Produktion und Anwedung der Mikroelektronik beherrschen. In allen Zweigen, in denen die Mikroelektronik immer breitere Anwendung findet, werden völlig neue technische und technologische Mäglichkeiten der Produktion eröffnet.

Weltweit wird gegenwärtig konstatiert, dass es den Einsatz der Mikroelektronik keine Grenze gibt. Prognossen sagen aus, dass bis zum Jahr 2010 die Einsatzfälle der Mickroeletronik gegenüber heute verdreifacht werden.

Text 6

Sind die Selbstkosten der Erzeugnisse niedrieger als die Erlöse für die Erzeugnisse, dann nimmt der Betrieb beim Absatz der Erzeugnisse

11

mehr Geld ein, als er für ihre Herstellung verausgabte. Er erzielt einen Gewinn, man sagt auch, er arbeitet rentabel.

Sind die Selbstkosten der Erzeugnisse jedoch höher als die Erlöse, dann bekommt der Betrieb seinen Aufwand für die Erzeugnisse nach dem Verkauf nicht vollständig ersetzt. Es entsteht ein Verlust, d. h der Betrieb arbeitet unrentabel.

Die Rentabilität ist noch nicht erreicht, wenn sich Selbstkosten und Erlöse ausgleichen oder wenn lediglich ein geringer Gewinn erwirtschaftet ist.

Die Rentabilität kann man dann erreichen, wenn der Betrieb einen so hohen Gewinn erwirtschaftet, dass die Mittel für die betrieblichen Fonds, vor allem für die erweiterte Reproduktion und für den Prämienfonds, bereitgestellt werden können.

Die wichtigste Grosse zur Bestimmung der Rentbilität ist der Gewinn. Seine Höhe hängt von den Selbstkosten und von den Preisen ab. Werden die Selbstkosten je Erzeugnis- bei gleichbleibenden Preise-gesenkt, so erhцht sich der Gewinn.

Je niedriger die Selbstkosten je Erzeugnis sind, desto hцher ist der Gewinn und umgekehrt. Die Massnahmen zur rationellen Nutzung der Fonds und zur Senkung der Selbstkosten dienen folglich zugleich der Erhцhung des Gewinns und der Rentabilität.

Text 7

Die Energiewirtschaft ist ein Hauptfaktor des Wirtschaftswachstums, da die Vergrösserung der Produktion ohne Energie nicht möglich ist. Die Energieerzeugung muss schneller als die übrige Produktion steigen, da sie die Voraussetzung für ein schnelles Wachstum der anderen Wirtschaftszweige ist. Die Energie kommt aus verschiedenen Quellen: aus der Kohle, dem Erdgas, der Wasserkraft und seit jüngster Zeit aus der Kernenergie. Damit der Elektroenergiebedarf gedeckt werden kann, wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland eine Reihe neuer Kraftwerke wie in Trattendorf, in Lübenau und in Vetschau gebaut.

Von Jahr zu Jahr gewinnt das Problem der Energieressourcen in der Welt an Bedeutung1. Dieses Problem kann nur auf zwei Wegen2

12

gelost werden: Der erste besteht in der Steigerung der Forderung der Brennstoffe. Diesen Weg kann man aber nicht lange gehen, da die Brennstoffvorrate beschrankt sind. Der zweite Weg fuhrt über die rationellere Nutzung der Brennstoffe selbst.

Wichtigster Energielieferant ist heute das Erdöl. Der schnelle Forderanstieg bei Erdöl im Vergleich zur Kohle beruht auf einer Anzahl von Vorteilen, die das Erdöl gegenüber der Kohle besitzt: Wahrend die Errichtung eines modernen Steinkohlebergwerks bis zur vollen Inbetriebnahme 10 bis 15 Jahre in Anspruch nimmt3, kann ein Erdölfeld4 nach maximal 2 Jahren die Forderung aufnehmen. Der Arbeitsaufwand ist bei der Gewinnung von Kohle bedeutend höher als bei der Gewinnung von Erdöl. Im Steinkohlenbergbau beträgt die Lohnguote5 60 Prozent, während sie in der Erdölindustrie 5 Prozent nicht überschreitet.

ПОЯСНЕНИЯ К ТЕКСТУ

  1. приобретать значение

  2. двумя путями

  3. занимать время

  4. нефтепромысел

  5. доля заработной платы.

Text 8

Das Produktionswachstum kann man zwei Wegen erreichen: 1) durch den Bau neuer Produktionsanlagen, den Einsatz von mehr

13

Energie- und Rohstoffen und mehr Arbeitskräften. 2) durch die intensivere Nutzung der vorhandenen Produktionsanlagen,

der Energie und Rohstoffe und der Arbeitskräfte.

Wird das Produktionsfeld1 ausgedehnt, so bezeichnet man die er-weiterte Reproduktion2 als extensiv. Wird das Produktionsfeld ef-fektiver genutzt, so ist die erweiterte Reproduktion intensiv.

Unter Intensivierung verstehen wir also, das vorhandene Pro­duktionsfeld effektiver und wirtschaftlicher zu machen.

Der Hauptweg zur Erhöhung des Umfange und der Qualität der ge-sellschaftlichen Produktion ist ihre Intensivierung und die Steigerung der Efrektivität, deren Bedeutung gegenwärtig immer mehr wachst.

Die Intensivierung bedeutet, die Erzeugung zu steigern indem die vorhandenen Produktionsanlagen und Gebäude besser genützt und modernisiert werden, indem in der gleichen Zeit mit der gleichen Anzahl von Arbeitskräften mehr produziert wird.

Es ist zu betonen, dass Grundbedienung für die Intensivierung die Entwicklung der Mikroelektronik ist.

Sie eröffnet völlig neue technische und technologische Möglichkeiten der Produktion. Die Mikroelektronik füllt in bisher nicht bekannten Masse zur Einsparung von Material, Energie und Arbeitszeit. Sie produziert die Erzeugnisse mit qualitativ neuer Eigenschaften.

ПОЯСНЕНИЯ К ТЕКСТУ

  1. сфера производства

  2. расширенное воспроизводство