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Tangram_aktuell_3_Kursbuch1-4.docx
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C Arbeiten bis zum Umfallen?

C 1 Welche Berufe haben diese Menschen? Ordnen Sie zu.

Bauzeichnerin ♦ Bürokauffrau ♦ Gärtner ♦ Lehrer ♦ Metzger ♦ Sicherheitskraft ♦ Tankwart ♦ Verkäuferin

C 2

2 4 6 8

Lesen Sie den Text und gliedern Sie ihn. Wo beginnt ein neuer Abschnitt?

Der Trend zum Nebenjob

  • Endlich 16.30 Uhr. Feierabend. Wenn sich die Kollegen auf Familie, Hobbys oder aufs Faulenzen freuen, geht für Bauzeichnerin Stefanie Richter (27) der Stress erst richtig los: rein ins Auto, Tochter Marlies (5) vom Ganztagskindergarten abholen und zur Oma bringen. Sie braucht genau 90 Minuten, jeder Schritt ist bis auf die Sekunde durchgeplant. Um Punkt 18 Uhr beginnt die zweite Hälfte ihres Arbeitstages: In einer Konditorei

  1. verkauft sie an vier Abenden bis 20 Uhr Torten. Stefanie Richter ist eine von 3,2 Millionen, die laut Studie des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung einen Zweitjob haben. Jeder zehnte Erwerbstätige in Deutsch­land arbeitet nebenbei, offiziell angemeldet oder schwarz. „Es gibt drei Gruppen Doppeljobber“, sagt Professor Johannes Schwarze von der Uni Bayreuth. „Die meisten brauchen den Zusatzverdienst zum Lebensunterhalt. Andere wollen sich Extra-Wünsche erfüllen, zum Beispiel ein Traumauto. Und dann gibt es die Menschen, die

  1. einen Ausgleich zum Hauptberuf suchen.“ Sie alle brauchen nicht lange nach einem Zweitjob zu suchen: Immer mehr Arbeitgeber versuchen, durch Aushilfen feste Stellen einzusparen. Die Nettolöhne in Deutsch­land sind im vergangenen Jahr um 1,7 % gesunken. Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden in vielen Betrieben gekürzt, Lohnerhöhungen gibt es nicht. Es ist für viele schwierig, den Lebensstandard zu halten. Doch die „Doppeljobber“ müssen aufpassen, dass ihr Hauptberuf nicht leidet. Wer in seinem eigentlichen Beruf nicht 15 mehr genug Leistung bringt, bekommt natürlich Ärger. Dann können aus „Doppeljobbern“ schnell wieder ganz normale Arbeitnehmer werden, die mit einem Einkommen auskommen müssen.

Immer mehr Menschen sind „Doppeljobber". Welche Gründe werden im Text genannt?

1

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LEKTIO

Sie hören nun die vier „Doppeljobber". Was arbeiten sie? Zu welcher Gruppe gehören sie?

N 4

26-29

Hauptberuf

Nebenberuf

Qruppb

1 Jürgen; Kocher

Z Stefanie; Richter

3 Silke Behrefu

4 Jochen; Freund

C 4 Welche Bedeutung hat „brauchen" in diesen Sätzen? Markieren Sie Typ A oder B.

„brauchen" als Verb und Modalverb

A Die meisten „Doppeljobber" brauchen den Zusatzverdienst zum Lebensunterhalt.

-*■ Verb „brauchen" = haben müssen, haben wollen

B Sie brauchen nicht lange nach einem Zweitjob zu suchen.

->• Modalverb „brauchen" + niclit/nur/kein- + „Infinitiv mit zu"* = nicht müssen

  • In der Umgangssprache wird das Modalverb „brauchen" oft nur mit dem Infinitiv verwendet - ohne „zu": Du brauchst dir keine Sorgen machen.

  1. Jürgen Kocher hat einfach bei seiner Tankstelle gefragt, ob sie nicht eine Aushilfe brauchen. A Jetzt braucht er sich um die Finanzierung seiner Weltreise keine Sorgen mehr zu machen.

  2. Stefanie Richter braucht gar nicht erst zu versuchen, mit ihrem Gehalt über die Runden zu kommen. Als Alleinerziehende braucht sie das zusätzliche Geld zum Leben.

  3. Silke Behrens fehlte einfach was, sie brauchte einen Ausgleich.

Als Sicherheitskraft kann sie jetzt in jedes Konzert gehen: Sie braucht nur ihren Ausweis vorzuzeigen.

  1. Jochen Freund braucht keine lange Vorbereitung für seine Volkshochschulkurse.

Das Unterrichten macht ihm Spaß, und das Extra-Geld kann er auch gut brauchen.

C 5 Machen Sie ein Interview.

Wa^ bravche-n Sie In Ihr&m Job> ivaC brauchon Sie nicht?

ein Handy ♦ einen Führerschein ♦ einen eigenen Schreibtisch ♦ Computerkenntnisse ♦ Menschenkenntnis ♦ Sprachkenntnisse ♦ gute Nerven ♦ Organisationstalent ♦ gute Kontakte mit ♦

Wie mfeen Sie- £ein \ind n/ie bravcb&n Sie nicht zu c,o\y{?

energisch ♦ flexibel ♦ fleißig ♦ freundlich ♦ geduldig ♦ kontaktfreudig ♦ kreativ ♦ ordentlich ♦ pünktlich ♦ sorgfältig ♦ zuverlässig ♦ ...

\A/a^ irtfeen Sie bv\ und was brauoh&n Sie n'ichf tm bn?

früh aufstehen ♦ eine Uniform tragen ♦ den Chef um Erlaubnis fragen ♦ Berichte schreiben ♦ telefonieren ♦ Kunden betreuen ♦ selbst Entscheidungen treffen ♦ reisen ♦ ...

ßinfuKcUrierzuj 45