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Tangram_aktuell_3_Kursbuch1-4.docx
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Fernanda Bueno (29), Säo Paulo

Meine zwei Mitarbeiter und ich arbeiten sehr international. Wir koor- dinieren hier die PR- Arbeit für mehrere aus- ländische Pharma- unternehmen, so dass ich viel reisen muss. Vor kurzem war ich auf einem Kongress in New York, nächste Woche

fliege ich zu einem Meeting nach London. Außerdem telefoniere ich ständig mit den Büros in Argentinien und den USA. Dadurch sind schon echte Freundschaften mit Kollegen im Ausland entstanden. Ich verdiene 4000 US-Dollar im Monat. Manchmal ist der Job so anstrengend, dass meine Gesundheit leidet. Ich rauche zu viel und schlafe zu wenig. Deshalb plane ich bewusst Pausen in meinen Tagesablauf.

Zum Relaxen fahre ich mittags gerne in ein Restaurant, aber oft reicht die Zeit nur für ein Sandwich. Und fast jeden Tag gehe ich nach Feierabend eine Runde schwimmen.

Miyuki Ogushi (25), Tokio

Tokio, Dienstag, 18.45 Uhr. Miyuki Ogushi (25) hat wieder einmal so viel Arbeit, dass sie jetzt noch an ihrem Schreibtisch sitzt. Sie ist PR-Beraterin bei PRAP, der japanischen Agentur von Ketchum Public Relations Worldwide. Miyuki schreibt einen Brief an einen internationalen Kunden. Im Infopool Ketchum Global Network gibt es Informationen über das Unternehmen. Alle

Ketchum-Mitarbeiter (und das sind über 1500 weltweit) haben Zugriff auf diese Daten, so dass Miyuki die gewünsch- ten Informationen per Maus- klick bekommen kann. Zur selben Zeit im 9370 Kilometer entfernten Ketchum-Büro in München, 11.46 Uhr. Petra Sammer (32) geht ins firmen- eigene Intranet, um eine Anfrage Richtung Säo Paulo zu mailen. Dort ist es jetzt 6.46 Uhr früh, Fernanda Bueno steht noch zu Hause unter der Dusche. Distanz zwischen hier und dort: 9850 Kilometer. Fernanda wird ant- worten, sobald sie im Büro ist.

Man kennt sich von interna-

tionalen Meetings. Jedes Mitglied der Ketchum-Familie spricht neben der Muttersprache mindestens fließend Englisch, so dass sich alle miteinander verständigen können. Um 8.30 Uhr sitzt Fernanda Bueno vor dem PC. Fernanda mailt gerade Richtung München: „Dear Petra, thanks for your message. Of course I can give you the information ..." Der Arbeitstag beginnt.

Petra Sammer (32), München

Sehr viel Freizeit habe ich nicht.

Ich arbeite meist bis acht Uhr abends und muss dann noch gut zwei Stunden mit dem Zug nach Hause fahren, so dass nur noch Zeit fürs Abendessen

bleibt. Wir arbeiten hier in zwei Groß- raumbüros mit 50 und 80 Leuten. Nur der Chef und sein Stellvertreter haben eigene Büros. Das Arbeitsklima ist aber okay. Mit einigen Kollegen ver- stehe ich mich so gut, dass wir uns auch privat treffen. Wir fahren dann am Wochenende gemeinsam ans Meer oder zu den heißen Quellen in die Berge. Ich bin für die Öffentlichkeits- arbeit einer New Yorker Modefirma und einer internationalen Hotelkette zuständig. Mein Gehalt ist nicht schlecht: 1400 US-Dollar im Monat. Mit dem Job bin ich sehr zufrieden.

Ich würde nur gern irgendwann mal eine Zeit lang ins Ausland gehen.

Ich fahre gern früh morgens mit dem Fahrrad durch die Münchner City zur Arbeit. Meistens bin ich schon um sieben Uhr im Büro, da kann ich ungestört arbeiten. Dann checke ich zuerst meine E-Mails und Faxe oder telefoniere mit Kollegen in Sydney oder Tokio. Zurzeit arbeite ich an einem Konzept für Burger King. Wir sind hier fünfzig Leute, alle in einem großen Raum. Die Schreibtische und Schränke sind aber so gestellt, dass jeweils zwei Mitarbeiter so eine Art kleines Büro haben. Ich verdiene gut, über 35 000 Euro im Jahr, aber: Es ist immer so viel zu tun, dass ich selten vor 19 Uhr hier rauskomme - meist mit einem Stapel Zeit- schriften und Fachliteratur für zu Hause. Ab und zu fahre ich zu internationalen Ketchum-Meetings oder Workshops nach New York, Florida oder London. Mit einigen Kollegen habe ich mich angefreundet, und wir mailen uns regelmäßig.

Meine Ferien verbringe ich dieses Jahr bei meiner Ketchum-Freundin Alicia in Hongkong.

Vergleichen Sie die Arbeitsbedingungen. Wo würden Sie am liebsten arbeiten? Warum?

Arbeitszeit ♦ Aufgaben / Kunden ♦ Gehalt ♦ Land / Ort ♦ Räume ♦ Zahl der Mitarbeiter ♦

40

A 3

LEKTIO

Lesen Sie den Text noch einmal und ergänzen Sie die Sätze.

N 4

Hauptsatz

Typ 1 Aussage 1

(Grund)

Alle Ketchum-Mitarbeiter haben Zugriff auf diese Daten,

Jedes Mitglied der Ketchum-Familie spricht fließend Englisch, Typ 2 Aussage 1 so ...

(betonter Gnmd)

Bueno: Manchmal ist der Job so anstrengend, Ogushi: Mit einigen Kollegen verstehe ich mich

Nebensatz (Konsekutivsatz) so dass + Aussage 2

> Folge, Ergebnis

so dass Miyuki sich die gewünschten Infor­mationen per Mausklick besorgen kann.

dass + Aussage 2

>■

Folge, Ergebnis

Ergänzen Sie die Regeln und suchen Sie weitere Sätze mit „so dass" und „so ..., dass" in a2.

dass ♦ Folge ♦ Grund ♦ Nebensätze ♦ rechts vom ♦ so

  1. Sätze mit „so dass" sind . Sie stehen immer Hauptsatz.

  2. Der Hauptsatz nennt den , der „so dass"-Satz betont die .

  3. Wenn ein Wort im Hauptsatz mit betont wird, beginnt der Nebensatz nur mit

ARE^TSglCH

A4

A 5

Verbinden Sie die Sätze und schreiben Sie über die moderne Arbeitswelt.

  1. Die moderne Technik erleichtert die Kommunikation. Viele Firmen arbeiten heute international.

  2. Stellenangebote werden im Internet ausgeschrieben. Jeder kann sich für Jobs auf der ganzen Welt bewerben.

  3. Gute Bewerber haben Ausländserfahrung und sind flexibel. Sie können ohne Probleme überall eingesetzt werden.

  4. In großen Firmen arbeiten oft internationale Teams zusammen. Fremdsprachenkenntnisse werden immer wichtiger.

  5. Immer mehr Arbeitsplätze sind mit Computern ausgestattet. Jeder braucht heute PC-Kenntnisse.

  6. Millionen Menschen haben heute einen E-Mail-Anschluss. Sie können in Sekundenschnelle von überall erreicht werden.

  7. Geschäftsleute haben immer ihr Handy dabei. Man kann sie jederzeit telefonisch erreichen.

  8. Heute kann jeder mit jedem jederzeit Kontakt aufnehmen. Grenzen und Entfernungen spielen keine große Rolle mehr.

1 Die, moderne, Technik, erleichtert die, KowMiunikationj, so dass viele, Tirmerv heute, international arbeiten. Z Viele, Stellenangebote, werden, iuv Internet ausgeschrieben, so ...

Wie arbeiten Sie? Wie würden Sie gern arbeiten? Berichten Sie.

alleine/selbstständig/im Team/im Großraumbüro/in einem Geschäft/ ... arbeiten + ganztags/halbtags/ stundenweise arbeiten + viel telefonieren/am PC arbeiten/stehen/sitzen/reisen/... (müssen) ♦ Stress/Freizeit/Zeit für die Familie haben + einen weiten/kurzen Weg zur Arbeit haben ♦ früh/spät aufstehen/nach Hause kommen ♦ ...

ewundvievzu] 41


Beruf oder Berufung?

Lesen Sie einen Text und ergänzen Sie die Tabelle.

Tätigkeit

Aufgaben

Voraussetzungen

Anforderungen

Vorteile des Beruf

Nackteile des Beruf

| ’keiselebter/ln Reiseleiter/in