Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
Posobie_dlya_yuristov_zaochnoe_Nemetskiy_Yazyk.doc
Скачиваний:
4
Добавлен:
01.07.2025
Размер:
910.85 Кб
Скачать

Die deutsche Flagge

Die Flagge der Bundesrepublik Deutschland zeigt die Farben Schwarz, Rot, Gold als Querbalken. Diese Flagge ist im 19. Jahrhundert entstanden, hat aber eine lange Vorgeschichte, die bis in die Zeit des Römischen Reiches zurückgeht.

Ein Adler war das Symbol des römischen Weltreiches und seiner Macht. Als Karl der Große, der König des Frankenreiches, im Jahr 800 von Papst zum Kaiser von Rom gesalbt wurde, übernahm er auch den römischen Adler als Wappentier.

Im Laufe der Zeit wurde die Vorstellung von Deutschland mit dem Bild des Adlers verbunden; er wurde schwarz in einem Schild mit der kaiserlichen Farbe Gold dargestellt. Seit dem 14. Jahrhundert wurden die Fänge und der Schnabel rot gemalt.

Als das Heilige Römische Reich Deutscher Nation kurz nach 1800 unterging, verschwand sein Adler und wurde zum Wappentier von Österreich. Erst im Jahr 1919 legte der Reichspräsident Ebert eine schlichte Form des Adlerwappens für Deutschland fest.

Diesen dreifarbigen Adler bestätigte Bundespräsident Heuss im Jahr 1950. Er ist schwarz, hat einen roten Schnabel und ebensolche krallen und steht in einem goldenen beziehungsweise gelben Feld.

Die dreifarbigen Flaggen ohne Wappentiere sind im Gefolge der Französischen Revolution als Fahnen für republikanische Staaten aufgekommen. Die deutsche Flagge mit ihren drei Farben ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 ist die Flagge der Bundesrepublik Deutschland wieder Schwarz-Rot-Gold ohne weitere Zugaben. Das Gold wird dabei durch Gelb ersetzt, wie es bei Wappen seit jeüblich ist.

Вариант – 8 Heinrich Schliemann (Selbstbiographie)

1. Am 1. März 1844 erhielt ich eine Stelle als Korrespondent und Buchhalter in einer Firma in Amsterdam. 2. Mein Gehalt betrug zuers 1200 Frank. 3. Als aber meine Vorgesetzten meinen Eifer sahen, gewährten Sie mir noch eine jährliche Zulage von 800 Frank. 4. Da ich glaubte mich durch die Kenntnis der Russischen noch nützlicher machen zu können, fing ich an, auch diese Sprache zu studieren. 5. Die einzigen russischen Bücher, die ich mir besorgen konnte, waren eine alte Grammatik, ein Lexikon und eine schlechte Übersetzung der “Aventures de Télémaque”. 6. Trotz aller meiner Bemühungen gelang es mir aber nicht, einen Russischlehrer zu finden, denn außer dem russischen Vizekonsul, Herrn Tannenberg, der mir keinen Unterricht geben wollte, befand sich damals niemand in Amsterdam, der ein Wort von dieser Sprache verstand. 7. So fing ich denn mein neues Studium ohne Lehrer an und hatte mir in wenigen Tagen, mit Hilfe der Grammatik, die russischen Buchstaben und ihre Aussprache eingeprägt. 8. Dann nahm ich meine alte Methode wieder auf, verfaßte kurze Aufsätze und Geschichten und lernte sie auswendig. 9. Da ich niemanden hatte, der meine Arbeiten verbesserte, waren sie ohne Zweifel sehr schlecht; doch bemühte ich mich, meine Fehler durch praktische Übungen vermeiden zu lernen, indem ich die russische Übersetzung der “Aventures de Télémaque” auswendig lernte. 10. Um schnellere Fortschritte zu machen, engagierte ich einen armen Juden, der für vier Frank pro Woche allabendlich zwei Stunden zu mir kommen und meine russischen Übungen anhören mußte, von denen er keine Silbe verstand. 11. Da die Zimmerdecken in den gewöhnlichen holländischen Häusern meist nur aus einfachen Brettern bestehen, kann man im Erdgeschoß oft alles vernehmen, was im dritten Stock gesprochen wird. 12. Mein lautes Rezitieren wurde deshalb bald den anderen Mietern lästig. 13. Sie beklagten sich bei dem Hauswirt, und so kam es, daß ich in der Zeit meiner russischen Studien zweimal die Wohnung wechseln mußte. 14. Aber alle diese Unbequemlichkeiten konnten meinen Eifer nicht vermindern. 15. Nach sechs Wochen schon schrieb ich meinen ersten russischen Brief an Wassilij Plotnikow, einen Kaufmann, mit dem meine Firma in Geschäftsbeziehungen stand. 16. Bald war ich imstande, mich mit ihm und anderen russischen Kaufleuten, die zu Auktionen nach Amsterdam kamen, fließend in ihrer Muttersprache zu unterhalten.

l. Прочитайте текст «Heinrich Schliemann (Selbstbiographie и переведите его письменно на русский язык.

2. Выпишите из текста 2 простых повествовательных предложения с прямым порядком слов и 2 – с обратным. Подчеркните подлежащее и сказуемое.

3. Поставьте к предложению 1 вопрос с вопросительным словом, к предложению 21 – без вопросительного слова.

4. Переведите на русский язык следующие предложения с неопределенно-личным местоимением “man”, oбратите внимание на перевод “man” с модальными глаголами.

1. Man tut, was man soll. 2. Man sieht: er hat diese Straftat begangen. 3. Von hier kann man das Hotel schon sehen. 4. Seine Schuld kann man wirklich nicht beweisen. 5. Man ist so alt, wie man sich fühlt.6. Man tanzte im Saal. 7. Man sang gemeinsam während der Busfahrt.

5. a) Oпределите в следующих словосочетаниях, в какой степени сравнения употребляются прилагательные и наречия. Переведите выражения на русский язык.

neues Studium, eine alte Grammatik, eine wichtigste Rolle, schnellere Fortschritte, praktische Übungen, der hohe Lebensstandart, das reiche Warenangebot, früher als in vielen anderen Ländern, in größeren Städten, die Zigarren bester Qualität.

b) Раскройте скобки в приведенных ниже предложениях, употребив прилагательные в нужной форме сравнительной степени.

1. Meine Eltern haben (viel) Geld als ich. 2. Mein Freund ist so (alt) wie ich. 3. Im April ist es nicht so (heiß) wie im Juli. 4. Welches Fach ist (schwer), Deutsch oder Kriminalistik? 5. Wer lernt (gut), Sie oder Ihr Freund?