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Ч 2 Уроки немецкого.docx
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II. Der Fuchs und der Storch (nach h. Sachs)

Einmal lud der Fuchs den Storch zum Essen ein. Der Storch freute sich über die Einladung und erschien zur vereinbarten Zeit. Doch die Enttäuschung des Gastes war sehr groß, denn der Fuchs servierte alle Speisen auf flachen Tellern. Der Gastgeber aß mit großem Appetit; der Storch dagegen konnte mit seinem spitzen Schnabel nur wenige Brocken nehmen und ging hungrig wieder nach Hause. Einige Zeit später begegneten sich die beiden wieder. Der Storch wollte sich für die erlittene Beleidigung rächen und sagte zum Fuchs: „Komm doch morgen zu mir zum Essen“. Der Fuchs folgte der Einladung gern. Als jedoch das Essen aufgetragen wurde, ahnte er, dass diesmal er selbst hungrig bleiben würde. Alle Speisen befanden sich nämlich in hohen, engen Gefäßen.

Es wird erzählt:

  1. Einmal _________ der Fuchs den Storch zum Essen _______________ .

  2. Der Storch __________ sich über die Einladung _________________ und _______ zur vereinbarten Zeit _____________ .

  3. Doch die Enttäuschung des Gastes __________ groß ______________ , denn der Fuchs __________ alle Speisen auf flachen Tellern _________________ .

  4. Der Gastgeber ___________ mit großem Appetit ____________; der Storch dagegen _________ mit seinem spitzen Schnabel nur wenige Brocken _____________ ________ und _________ hungrig nach Hause wieder ______________ .

  5. Einige Zeit später _________ sich die beiden wieder _________________ .

  6. Der Storch ____________ sich für die erlittenen Beleidigung _____________ ________ und _________ zum Fuchs ______________ , er ___________ morgen zu ihm zum Essen ______________ .

  7. Der Fuchs ________ der Einladung gern ______________ .

  8. Als jedoch des Essen _____________ _____________ ________ , _________ er ____________ , dass diesmal er selbst hungrig _______________ ____________ .

  9. Alle Speisen _________ sich nämlich in hohen, engen Gefäßen _______________ .

Aufgabe 18. Übersetzen Sie ins Deutsche, gebrauchen Sie die entsprechenden Formen des Konjunktivs.

  1. Врач сказал пациенту, чтобы он отказался от чрезмерных нагрузок, пока не снизится температура, и щадил свое здоровье.

  2. Служащий попросил посетителя, чтобы он подтвердил факты документами.

  3. Полицейский потребовал, чтобы водитель заплатил штраф.

  4. Мама попросила меня сходить на рынок и купить свежие овощи к обеду.

  5. Деканат требует, чтобы студенты были обеспечены всеми необходимыми материалами.

  6. Мне советуют обратиться к этому известному врачу (sich behandeln lassen).

  7. Мама просит меня поехать на дачу и отдохнуть (отключиться).

  8. Попроси его не перенапрягаться.

  9. Я требую, чтобы ты не давал поводов для ссор.

  10. Врач посоветовал мне измерить температуру, принять микстуру от кашля и пить теплый травяной чай.

  11. Родители настойчиво уговаривали сына отказаться от опасного путешествия.

  12. Специалисты советуют вести здоровый образ жизни и заниматься спортом, чтобы долгие годы оставаться здоровым.

Glossar zu Lektion 15

A

abschalten vt / (sich)

выключать(ся), отключать(ся)

B

belegen vt mit Dat.

подтверждать, доказывать (напр.документами)

beraten (ie, a) vt; mit Dat., in Akk.

советовать кому-л., консультировать кого-л., Berater ms, - советчик, консультант; Beratungsstelle f -, -n консультационное учреждение, бюро

betroffen sein von Dat.

быть пораженным чем-л.; alle, die von diesem Unfall betroffen sind все, кого затронула эта катастрофа

Burnout n –s, -

тяжелый психологический кризис, депрессия, стресс; auch: das Burnout-Syndrom

E

entspannen sich

отдыхать, расслабиться

erschöpfen vt

исчерпать, истощить; erschöpft sein утомленный, обессиленный, изнуренный: ich bin ganz erschöpft я совершенно без сил.

S

Stress m –sses, -e

стресс, перенапряжение

U Ü

überfordern vt

предъявлять слишком высокие требования; Überfordert sein быть сломленным слишком высокими требованиями.

überlasten vt mit Dat.

перегружать кого-л. чем-л.: wir sind mit der Arbeit total überlastet мы слишком перегружены работой; Überlastung f перегрузка

Modul VI

Thema : Umwelt und Gesellschaft

Grammatik: Wiederholung

Konjunktiv

Neues

Konzessivsätze

Lektion 16.Tiere,Pflanzen

Hauptkurs B1

Wildtiere und Haustiere.Artenschutz

Aufgabe 1. Was verbinden Sie mit dem Begriff "die Umwelt"?

Aufgabe 2. a) Vergleichen Sie Ihre Definitionen mit denen aus anderen Informationsquellen:

die Umwelt: auf ein Lebewesen wirkende, seine Lebensweise beeinflussende Umgebung (die natürliche, soziale, geistige Umwelt) /DUDEN/

Der Begriff Umwelt bezeichnet etwas, mit dem ein Lebewesen oder etwas, das in Analogie zu einem Lebewesen behandelt wird, in kausalen Beziehungen steht. Der Umweltbegriff ist kategorial verschieden vom Begriff der Umgebung, der räumlich (und nicht kausal) definiert ist. /Wikipedia/

b)Präzisieren Sie den Begriff "die Umwelt".

Aufgabe 3. Welche Wild- und Haustiere können Sie auf Deutsch nennen?

Aufgabe 4. Jedes Tier spricht eigene "Sprache". Ergänzen Sie in der richtigen Form.

(blöken, bellen, grunzen, miauen, meckern, gackern, schreien, krähen, summen, muhen, schnattern)

  1. Der Hund ______________________ "wau, wau".

printablecolouringpages.co.uk

  1. Die Katze ______________________ "miau, miau".

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  1. Der Esel _______________________ "iah, iah".

www.wall-art.de

  1. Das Schaf _________________"bäh, bäh".

www.clipartsfree.de

  1. Die Ziege ______________________"meck, meck".

de.123rf.com

  1. Der Hahn ___________________ "kikeriki, kikeriki".

www.danysworld.de

  1. Die Ente__________________ "quak, quak".

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  1. Die Kuh _____________________ "muh, muh".

www.ferienwohnungen-obermoser.com

  1. Das Schwein ___________________ "oink, oink".

www.kostenlose-ausmalbilder.de

  1. Das Huhn ____________________ "gack, gack".

www.kuendigs.ch

  1. Die Biene ________________ "summ, summ".

www.kuendigs.ch

("Großes Übungsbuch. Wortschatz. Lilli Marlen Brill/Marion Techmer, Hueber, München, 2013)

Aufgabe 5. Zu der natürlichen Umwelt gehören (das) Klima, Tiere, Insekten, Pflanzen und Landschaften. Welche Vokabeln gehören zu jedem Bereich, ordnen Sie zu. Notieren Sie auch den bestimmten Artikel.

Wüste, Regen, Katze, Kakerlak, Veilchen, Sturm, Huhn, Gebirge, Überschwemmung, Meer, Gewitter, Birke, Hund, Schmetterling, Gras, Steppe, Vogel, Fliege, Wetter, Nebel, Sumpf, Marienkäfer (der Siebenpunkt), Trockenheit, Sonne, See, Maus, Baum, Tanne, Wolke, Fluss, Maikäfer, Maiglöckchen, Luft, Kuh, Eiche, Blume, Kiefer, Ochs, Orkan, Floh, Hase, Wiese, Rose, Hagel, Pferd, Schneeglöckchen, Schneefall, Affe, Löwe.

Klima

Tiere

Pflanzen

Landschaft

Insekten

INFO

Glücksbringer in Deutschland.

  • Vierblättriges Kleeblatt

  • Glückspfennig

  • Marienkäfer

  • Hufeisen

  • Glücksschwein

Welche Glücksbringer gibt es in Ihrem Land?

Aufgabe 6. Lesen Sie den Text. Schreiben Sie alle Namen von Tieren und Vögeln heraus, die im Text vorkommen.

Text

Deutschland - ein Reich der wilden Tiere

Das Artensterben nimmt zu, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Viele Wildtiere kehren nach Deutschland zurück. Ein Überblick zum Abschluss der Bonner UN-Naturschutzkonferenz.

Sechs Biber wurden 1981 im Kreis Düren freigelassen. Inzwischen gibt es im Kreis 200 Tiere, was öfter zu Konflikten mit Landwirten führt. "Biber haben ihre eigenen Vorstellungen von Landschaftsarchitektur", sagt Lutz Dalbeck von der Biologischen Station Düren. Mehrere Biberberater müssten her, doch es fehlt Geld. Auch in Bayern wurden Biber angesiedelt - und breiteten sich stark aus. Inzwischen schaffen 200 Berater in der Bevölkerung Verständnis für die baulichen Vorstellungen der 8000 nagenden Architekten.

Der Biber ist nur ein Beispiel für erfolgreichen Artenschutz in Deutschland. Millionenschwere Programme, Jagdverbote, eine teils veränderte Landwirtschaft und die Einrichtung von Schutzgebieten haben dafür gesorgt, dass Arten zurückkehren oder sich erholen. Die Fläche der Naturschutzgebiete nahm seit 1998 um 30 Prozent zu, wie die "Daten zur Natur" des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zeigen.

Auf leisen Pfoten kehrt gerade der Luchs, der lange nur im Bayerischen Wald vorkam, in einige Bundesländer zurück. Auch der Bestand der Wildkatze ist dank aufwändiger Schutzprogramme angewachsen. Das Symboltier der Rückkehr schlechthin ist der Wolf, der 1996 von Polen in die Lausitz kam. Jetzt gibt es maximal 30 Tiere - und noch immer zu wenig Akzeptanz. Immer wieder werden wandernde Wölfe geschossen.

Schutzprogramme bringen auch den Fischotter zurück, der sich lange nur noch in wenigen Seen und Flüssen Ostdeutschlands hielt. In den Flüssen schwimmen auch immer mehr Lachse. Mehrere Bundesländer haben Wanderfischprogramme aufgelegt und Millionen für den Schutz von Salmo Salar ausgegeben. Jedes Jahr kehren jetzt hunderte Lachse zum Laichen aus der Nordsee zurück.

Ornithologen können sich freuen: Die Bestände von Fisch- und Seeadlern haben sich erholt, auch weil Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft verschwanden, die die Schalen ihrer Eier brüchig werden ließ. Der Seeadler brütet sogar wieder in Nordrhein-Westfalen, in den ruhigen Weiten der Senne. Mit gezielten Programmen gelang es auch, den Bestand des Wanderfalken wieder aufzubauen, der nun am Kölner Dom Tauben jagt.

Eines der erfolgreichsten Artenschutzprojekte ist die Rückkehr des Uhus. 1965 gab es bundesweit noch 20 Brutpaare. Naturschützer begannen dann in der Eifel, Jungvögel auszuwildern und ihr Engagement auf das ganze Land auszuweiten. Nun tönt das dumpfe "Buhu" wieder durch viele Wälder, 1000 Paare stark ist die deutsche Population.

Die Rückkehr größerer Arten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Artensterben insgesamt weiter geht. Die Situation sei "alarmierend", sagte unlängst BfN-Präsidentin Beate Jessel.

Autorin/Autor Torsten Schäfer

DW

der Hoffnungsschimmer – проблеск надежды

ansiedeln – поселяться

nagen – грызть

sich erholen – приходить в себя

die Pfote – лапа (животного)

aufwändig – дорогостоящий

das Laichen – нерест

die Pflanzenschutzmittel – ядохимикаты

die Schale – скорлупа

brüten – высиживать птенцов

auswildern – выпускать на волю

Wildtiere ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Vögel __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Aufgabe 7. Gibt es solche Tiere und Vögel in Ihrem Land? Recherchieren Sie das im Internet und präsentieren Sie die Ergebnisse Ihrer Recherche in der Gruppe.

Aufgabe 8. Wie verstehen Sie folgende Begriffe?

  • die nagenden Architekten

  • millionenschwere Programme

  • der Biberberater

  • das Jagdverbot

  • das Symboltier

Aufgabe 9. Fassen Sie den Inhalt des Textes "Deutschland - ein Reich der wilden Tiere" zusammen. Antworten Sie dabei auf folgende Fragen.

  1. Warum führte die gestiegene Zahl der Biber zu Konflikten mit den Landwirten? Wie lösten die Naturschützer dieses Problem?

  2. Was hat in Deutschland dafür gesorgt, dass Arten zurückkehren und sich erholen?

  3. Welche Folgen hat die Anwendung von Schutzprogrammen für Tiere in Deutschland?(der Luchs, der Wolf, der Fischotter)

  4. Was hat dazu beigetragen, dass sich die Bestände der Fisch- und Seeadler in Deutschland erholt haben?

  5. Warum war es wichtig, den Bestand der Wanderfalken in Deutschland aufzubauen?

Aufgabe 10. Was versteht man unter der Roten Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen? Wählen Sie eine Tierart, die auf der Roten Liste steht und sprechen Sie darüber in der Gruppe. Achten Sie dabei auf folgende Momente:

  1. Wo sind diese Tierarten angesiedelt?

  2. Wie groß ist die Zahl von diesen Tieren?

  3. Wie ernähren Sie sich?

  4. Formulieren Sie Ihre Vorschläge, wie man diese Tierarten retten kann.

Aufgabe 11. Lesen Sie die Überschrift des Textes und äußern Sie Ihre Vermutungen: Worum geht es in diesem Text?

Aufgabe 12. Lesen Sie den ganzen Text, sammeln Sie Informationen, um auf die Frage zu antworten: Können Zoos helfen, Tiere vor Aussterben zu retten oder betreiben sie Tierquälerei? Tragen Sie diese Informationen in die nach dem Text stehende Tabelle ein.

Zoos zwischen Artenschutz und Tierquälerei

Jeden Tag sterben über 100 Tierarten aus. Der Mensch zerstört ihre Lebensräume oder jagt sie bis zum letzten Exemplar. Können Zoos helfen, Tiere vor der Ausrottung zu retten oder betreiben sie Tierquälerei?

Der Artenschutz ist ein wichtiges Ziel moderner Zoos. Wegen der zerstörten Natur, der Veränderungen des Klimas oder der massiven Jagd auf Tiere sterben viele Arten aus. Zoologische Gärten helfen dabei, bedrohte Tierarten zu schützen und zu erhalten.

Für Peter Höffken von der Tierschutzorganisation Peta sind Zoos dennoch „Hochsicherheitsgefängnisse“. Dass Geparden oder Schimpansen immer wieder aus Gehegen entkommen, beweist, dass die Tiere Freiheit brauchen, so Höffken. Dass Zootiere Wildtiere sind, weiß auch Manfred Nieksch. Der Zoodirektor versichert aber, dass das wachsende Wissen über die Bedürfnisse der Tiere auch die Zoos verändert hat: „Die Tendenz geht dahin, weniger Tiere zu halten, die dann mehr Platz bekommen“, so der Zoo-Chef.

Durch die veränderte Haltung können die Tiere ihrem natürlichen Verhalten folgen. Auch ihre Sozialstruktur wird in modernen Zoos beachtet. Aufgrund der guten Bedingungen werden Zootiere oft älter als Wildtiere und vermehren sich gut. Niekisch erklärt, dass so in Zoos Arten erhalten und manchmal auch wieder ausgewildert werden können. Außerdem betont er die Aufklärungsfunktion der Tierparks im Bereich Naturschutz.

Auch Dag Encke, Chef des Nürnberger Zoos, ist sicher, dass Zoos für die Rettung bedrohter Arten heute unersetzlich sind. Er betont besonders, wie wichtig die hier erworbenen Erkenntnisse für die Wissenschaftler sind. Denn überall auf der Welt führen Zoos Programme zum Schutz und zur Auswilderung von Tierarten durch – in Deutschland zum Beispiel bei Wisenten. Die Art war in der Wildnis bereits ausgestorben und konnte nur durch im Zoo lebende Exemplare gerettet werden. Top-Themen, DW; Dagmar Röhrlich/Bettina Schwieger

die Tierquälerei – жестокое обращение с животными

die Ausrottung – истребление

das Gefängnis – тюрьма

aus Gehegen entkommen – убежать из вольера

der Wisent - зубр