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Ч 2 Уроки немецкого.docx
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Plötzlich ist der Kopf leer

Herzklopfen und Schlafstörungen sind ganz normale Symptome bei Prüfungsangst. Doch bei einigen Kandidaten entwickelt sich die Angst zur Panik: Lern- und Leistungsfähigkeit werden stark eingeschränkt. Psychologen wissen, wie die Angst in den Griff zu bekommen ist.

Ob es um die Fahrprüfung geht, um den Test für eine Lehrstelle oder um eine Klausur: Angst vor dem Versagen ist bei fast jedem Prüfungskandidaten mit im Spiel. Der dadurch ausgelöste leichte Adrenalinkick ist sogar gut. Problematisch wird es allerdings, wenn die Angst überhandnimmt und die Lern- und Leistungsfähigkeit der Betroffenen einschränkt.

Herzklopfen, Durchfall oder Schlafstörungen – das seien typische Symptome bei Prüfungsangst, erklärt Hans-Christian Kossak, Diplom-Psychologe und Buchautor aus Bochum. „Häufig stellen sich die Betroffenen vor, dass sie etwas nicht können und entgleiten dann in diese Fantasien.“ Das könne dazu führen, dass ihnen selbst einfachste Antworten nicht einfallen, wenn es darauf ankommt. Auch das Lernen falle ihnen schwerer, denn Konzentrations- und Arbeitsstörungen seien oft Begleiter der Prüfungsangst.

„Besonders anfällig für diese Form der Angst sind Menschen, die sich ihre Zeit schlecht einteilen und Lern- und Arbeitstechniken nicht erworben haben“, sagt Kossak. Auch übermäßig ehrgeizige Schüler, die befürchten, ihre Leistungen nicht halten zu können, seien oft betroffen. Daher gilt es vor allem, das Lernen zu lernen. Der Psychologe empfiehlt, zuerst das Lernpensum zu verringern oder überschaubar einzuteilen.

Vokabelkartei verbessert die Fremdsprachen-Noten

Eine Technik, mit der sich bei Fremdsprachen der Stoff in kleine Einheiten unterteilen lässt, ist die Vokabelkartei: „Die Vokabeln auf kleine Karteikarten schreiben, vorne die Fremdsprache und hinten die Übersetzung!“ Je nach Schwierigkeit werden die Karten auf fünf Stapel verteilt und in einen Kasten mit fünf Fächern sortiert – die schwersten ins letzte Fach. Dann sollten jeden Tag zehn Vokabeln gelernt werden, zwei pro Fach. Sitzt ein Wort, wandert es ein Fach vor, Problemfälle eines nach hinten. „Fast alle Schüler, die das konsequent machen, verbessern sich um etwa eine Note.“

„Mir hilft es besonders, wenn ich mit einer Freundin den Stoff noch einmal durchgehe“, erzählt Susann Doerschel. Sie hat auch die Erfahrung gemacht, dass ihre Prüfungsangst umso geringer ist, je besser sie vorbereitet ist.

Freie Tage als Belohnung oder Zeitpuffer

Wer aber erst am Tag vor der Klausur mit dem Lernen anfängt, dem bringen auch die besten Techniken nichts im Kampf gegen die Angst, warnt Kossak. „Ein gutes Zeitmanagement ist sehr wichtig. Sobald der Prüfungstermin feststeht, sollte man sich die Zeit bis dahin genau einteilen.“ In diesem Plan werden auch freie Tage vorgemerkt – entweder als Belohnung oder als Zeitpuffer für den Fall, dass das Lernen schlechter läuft.

Kossak warnt aber davor, zu viel auf einmal zu lernen. Pausen und längere Erholungsphasen seien wichtig, damit das Gehirn das Gelernte vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis transferieren kann. „PC-Spiele sollte man in den Lernpausen aber nicht spielen, denn sie blockieren zu viel Speicherplatz im Hirn und behindern den Transfer des Gelernten ins Langzeitgedächtnis.“ Der Psychologe empfiehlt stattdessen ruhige Musik, ein Telefonat oder Bewegung.

„Das Großmutterwissen, wonach Lernen kurz vor der Prüfung nur nervös macht, hat die Forschung auch bestätigt“, sagt Hans-Christian Kossak. Er rät deshalb, möglichst einen Tag vor der Prüfung nichts mehr zu lernen und lieber etwas zu unternehmen.

(WELT ONLINE)

Worterläuterungen

einschränken vt - ограничивать, сокращать

Leistungsfähigkeit f - работоспособность

Griff m - хватка, прием

Belohnung f - награда, вознаграждение

warnen vt - предостерегать, предупреждать

Gehirn n - (головной) мозг

Gedächtnis n- память

Aufgabe 10 (+). a) Lesen Sie den Text, füllen Sie die Tabelle aus.

Der Norden lebt gesünder als der Rest der Republik

Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse Hamburg liegen die Norddeutschen in Sachen Bewegung und Stressmanagement vor dem Bundesdurchschnitt. Bei der Ernährung sieht es aber anders aus.

Mehr Sport, weniger Stress, gesünderes Essen - Menschen aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen schneiden - zumindest in Sachen Stress und Bewegung - besser ab als der Rest Deutschlands. Das ergab zumindest die Bilanz des Jahres 2013 der Techniker Krankenkasse in Hamburg auf der Grundlage einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage.

Die Punkte im Einzelnen: Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) im Norden ist sehr zufrieden mit seinem bisherigen Leben. Der Bundesschnitt liegt bei 48 Prozent. Zudem gehen Norddeutsche offenbar besser mit Stress um. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) hierzulande läuft bei Stress erst richtig zur Hochform auf - im Bundesschnitt sind es nur 17 Prozent.

Auch der Beruf scheint die Nordlichter glücklich zu machen. Acht von zehn Berufstätigen (82 Prozent) im Norden sagen: "Meine Arbeit macht mir Spaß und ist ein wichtiger Teil meines Lebens". Bundesweit geben das 71 Prozent der Befragten an.

Doch bei der Ernährung hapert es

Die Zufriedenheit könnte mit ausreichender Bewegung begründet werden. 42 Prozent halten sich durch Gartenarbeit und Spaziergänge fit. Der Bundesdurchschnitt liegt bei nur 37 Prozent. Im Urlaub sind Norddeutsche sogar am sportlichsten: Für 45 Prozent gehört intensive Bewegung dazu (im Bundesschnitt sind es 41 Prozent).

Bewegung hält bekanntlich gesund: Im Norden empfinden 67 Prozent der Befragten ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut, während es bundesweit 61 Prozent sind.

Rund um die gesunde Ernährung gibt es dagegen Nachholbedarf und guten Grund für Neujahrsvorsätze: 54 Prozent der Norddeutschen räumen ihrer Ernährung keinen hohen Stellenwert ein. Bundesweit sagen dies 44 Prozent. Auch Fertiggerichte sind hierzulande beliebter: Zwölf Prozent der Befragten geben an, sich drei bis fünf Mal in der Woche aus Tüten oder Dosen zu ernähren. Bundesweit teilen diese Vorliebe nur sieben Prozent der Menschen.

(WELT Online, 30.12.13)

Die Angaben zeigen das Verhalten der Deutschen zu den angegebenen Aspekten.

Aspekte der Umfrage

Norddeutsche

Der Rest Deutschlands

das bisherige Leben

Umgang mit Stress

Verhalten zur Arbeit

Bewegung

Gesundheitszustand

Gesunde Ernährung

b)Sammeln Sie im Text Redemittel zum Thema "Statistische Daten beschreiben".

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

c)Fassen Sie kurz den Inhalt des Artikels zusammen, achten Sie dabei auf folgende Punkte

  • Welche Institution hat die Umfrage durchgeführt?

  • Welche Bereiche hat man erforscht?

  • Wie ist die Bilanz der Umfrage?

Arbeitsaufträge

  • Bereiten Sie einen Vortrag zum Thema "Gesundes Anti-Stress-Programm: Obst und Gemüse für starke Nerven" vor. Sprechen Sie dabei über die Rolle der gesunden Ernährung bei Stressbekämpfung. Informieren Sie sich im Internet. (z. B. gesundheit.de)

  • Formulieren Sie Ihre Anti-Stress-Tipps, mit denen man ganz einfach die Belastung abbauen kann

  • Wie verhalten Sie sich zum Vorschlag auf Smartphone &Co beim Stress zu verzichten. Argumente pro/kontra.

Lexikalisches Training

Aufgabe 11. Merken Sie sich die Rektion von folgenden Verben

belegen, etwas Akk., mit Dat.; beraten j-n Akk., mit Dat. in Dat; überlasten j-n; erschöpfen j-n Akk.; betroffen sein von Dat.; abschalten Akk.; überfordern j-n Akk.; versorgen mit Dat.; entspannen (sich); verzichten auf Akk.

Setzen Sie die Vokabeln in richtige Form ein.

  1. Die Zahlen belegen ________________________________ (der Trend).

  2. Können Sie die Ausgaben mit ______________________ belegen? (die Rechnung im Pl.)

  3. Der Steuerberater hat _________________________ beraten. (sein Klient)

  4. Er hat die Baupläne mit _________________________ beraten. (sein Architekt)

  5. Man hat __________ in ______________________________ gut beraten. (ich, diese Angelegenheit)

  6. Falsche Bewegungen beim Tennis überlasten __________________________ (das Gelenk im Pl.)

  7. Diese Arbeit erschöpfte _______________ völlig. (er)

  8. Fast drei Millionen Menschen sind von ____________________________ betroffen. (die Katastrophe)

  9. Auch Studenten sind von ________________________________der Krankenversicherungsbeiträge betroffen.( die Erhöhung)

  10. Ich träume von dem Abend, an dem ich _____________________ mal abschalten kann. (mein Kopf)

  11. Marta hat schlecht geschlafen, weil sie am Abend zu viel gegessen hatte und recht von ______________________ abschalten konnte. (die Arbeit)

  12. Die Situation scheint _______________ zu überfordern. (er)

  13. Grünes Gemüse, Beeren und Nüsse versorgen ________________________ mit Magnesium. (der Mensch)

  14. Sie schaltete Musik ein, um ____________________ zu entspannen. (er)

  15. Sind Sie bereit auf ________________________ zu verzichten. (das Handy)

Aufgabe 12. Ordnen Sie zu.

  1. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder ein Salat mit grüner Paprika und Nüssen…

a. gestresst.

  1. Magnesium hilft…

b. von Depression betroffen.

  1. Norddeutsche gehen besser…

c. dass mehr Frauen als Männer unter Stress leiden.

  1. Sechzig Prozent der Deutschen fühlen sich…

d. beim Stressabbau.

  1. 30 Prozent der Patienten sind…

e. treibt regelmäßig Sport.

  1. Die Ärzte wundert nicht, …

f. um abzuschalten.

  1. Nicht einmal jeder zweite Bundesbürger…

g. sind ein leckeres Rezept für Entspannung.

  1. Auch ein Spaziergang genügt,

h. mit dem Stress um.

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Aufgabe 13.Übersetzen Sie ins Deutsche.

  1. Согласно опросу, каждый пятый немец не может расслабиться во время отпуска.

  2. Психологи бьют тревогу. Студенты всё чаще страдают от стресса.

  3. Согласно результатам последнего исследования современный студент испытывает большие нагрузки (перегружен).

  4. В немецких вузах существуют службы, которые оказывают студентам, ставшим жертвами синдрома эмоционального выгорания, профессиональную помощь.

  5. Студенты, которые звонят в службу "Ночная линия" (Nightline), жалуются на то, что не могут справиться со стрессом, боятся сдавать экзамены.

  6. Лучшее средство от стресса – это занятие спортом. Можно, например, кататься на велосипеде, ходить в бассейн или просто гулять на свежем воздухе.

  7. Сбалансированное питание всегда поможет организму в стрессовой ситуации. Необходимо есть больше овощей и фруктов, орехи, меньше мяса и пить не менее 1,5 литров воды в день.

  8. Чтобы избежать стресса, нужно также правильно планировать своё время.

Grammatisches Training

Aufgabe 14. Verwandeln Sie die direkte Rede durch die indirekte und umgekehrt.

Der Arzt fragte den Patienten: „Wie lange haben Sie die Kopfschmerzen schon? Sind die Schmerzen ständig? Liegen die Schmerzen hinter den Augen? Haben Sie auch nachts Kopfschmerzen? Nehmen Sie Tabletten? Was für Tabletten haben Sie bis jetzt genommen? Ist der Schmerz so stark, dass Sie ohne Tabletten nicht aushalten? Was für eine Arbeit verrichten Sie im Büro? Wie lange müssen Sie täglich vor dem Bildschirm sitzen? Haben Sie die Möglichkeit Ihre Tätigkeit zu wechseln?“

Der Patient fragte den Arzt, wie oft er die Tabletten nehmen solle, ob er im Bett liegen bleiben müsse, oder ob er wenigstens zeitweise aufstehen dürfe, wie lange die Krankheit denn wohl dauere und ob er überhaupt wieder ganz gesund sein werde.

Aufgabe 15. Lesen Sie die Aussagen einiger Personen über einen Verkehrsunfall. Schreiben Sie dann ein Protokoll. Gebrauchen Sie dabei entsprechende Formen des Konjunktivs.

Kurt sah auf seinem Weg nach Hause einen Unfall. Er erzählte dem Polizisten folgendes:

„Ich gehe die Straße entlang und plötzlich fährt ein Auto schnell an mir vorbei. An der Kreuzung ist ein Stoppschild, aber der Fahrer hat nicht gehalten. Der Radfahrer har das Auto nicht gesehen. Das Auto ist gegen das Fahrrad gefahren.“

Monika, die zweite Zeugin, sagt dem Polizisten: „Ich rufe „Halt!“, aber das Auto fährt weiter. Ich habe mir die Autonummer gemerkt. Ich habe die Polizei angerufen.“

Der Radfahrer sagte folgendes:

„Ich bin auf den Kopf gefallen. Glücklicherweise trage ich einen Helm. Die zwei Fußgänger haben mir geholfen. Ich glaube nicht, dass ich verletzt bin. Die Polizei muss diesen verrückten Fahrer fassen!

Aufgabe 16. Lesen Sie den Abschnitt aus dem Roman „Matto regiert“ von Friedrich Glauser, dem „Simenon der Schweiz“. Rekonstruieren Sie die direkte Rede.

Am Montagmorgen, gegen neun Uhr, kam Studer aus dem Gastzimmer. Er trug seine ramponierte Handtasche aus dem Schweinsleder. Im Gange traf er Frau Laduner.

-Ob der Herr Wachmeister verreisen wolle? fragte die Frau. Studer zog die Uhr aus dem Gilettäschli, nickte, meinte dann, soviel er wisse, fahre um elf Uhr ein Zug nach Bern. Den wolle er nehmen. Ob er vorher noch den Herrn Doktor sprechen könne?

- Ihr Mann sei nicht wohl, sagte Frau Laduner. Er liege noch im Bett. Aber wenn es etwas Wichtiges sei, wolle sie ihn rufen gehen. Ihre Augen blickten ängstlich. Ob der Herr Wachmeister nicht zuerst frühstücken wolle?

Studer besann sich eine Weile. Dann nickte er schwerfällig. Wenn er um eine Tasse Kaffee bitten dürfe… Und dann möge die Frau Doktor so gut sein und dem Herrn Doktor sagen, er warte im Arbeitszimmer. Er werde eine Stunde zu erzählen haben, und sie möge dem Herrn Doktor sagen, er, Studer, wolle gern die Wahrheit erzählen, falls der Herr Doktor die Wahrheit zu wissen wünsche… Frau Doktor möge so gut sein, diese Worte genau zu wiederholen…

-Ja, ja… Das wolle sie tun. Aber inzwischen möge der Herr Wachmeister zu Morgen essen… Der Kaffee stehe noch auf dem Tisch.

(Aus: F.Glauser. Matto regiert. 1973, Zürich)

Aufgabe 17. Formen Sie die Erzählungen in die indirekte Rede um.

I. Der Bauer und der Esel.

Einst herrschte Krieg im Land. Der Feind kam immer näher und der Bauer wollte seinen Hof verlassen. Er sagte zu seinem Esel: „Gehe mit mir, bevor du dem Feind in die Hände fällst!“ Unterwegs fragte der Esel: „Muss ich denn beim Feind mehr Säcke tragen als jetzt?“ Der Bauer schaute ihn verwundert an und antwortete: „Ich glaube nicht, denn dann würdest du zusammenbrechen.“ Da blieb der Esel stehen und sagte: „Ich sehe nicht ein, warum ich mit dir gehen soll, wenn ein Esel hier wie dort die gleiche Arbeit tun muss.“

Es wird erzählt:

  1. Einst __________ Krieg im Land _________________ .

  2. Der Feind __________ immer näher und der Bauer _________ seinen Hof ____________ ____________ .

  3. Er __________ zu seinem Esel ____________ , er ___________ mit ihm __________ ,

_____________ er dem Feind in die Hände _____________ .

  1. Unterwegs __________ der Esel ______________ , ob er beim Feind mehr Säcke als jetzt _____________ ___________ .

  2. Der Bauer __________ ihn verwundert _______________ und ______________ , er ___________ nicht, denn dann __________ er ____________________ .

  3. Da ________ der Esel ___________________ und __________ ______________ , er __________ nicht _______ , warum er mit dem Bauer __________ ___________ , wenn ein Esel hier wie dort die gleiche Arbeit _____________ _______________ .