- •Infinitivkonstruktionen in der deutschen Sprache der Gegenwart semesterarbeit
- •1. Semantik der Infinitivkonstruktionen 5
- •2. Infinitivkonstruktionen als Konkurrenzformen der Nebensätze 18
- •Einleitung
- •1. Semantik der Infinitivkonstruktionen
- •1. 1. Definition der Infinitivkonstruktionen
- •1. 2. Einteilung der Infinitivkonstruktionen
- •1. 2. 1. Satzwertigkeit der Infinitivkonstruktionen
- •1. 2. 2. Einteilung nach dem impliziten Subjekt
- •1. 2. 3. Gestaltungsmittel satzwertiger Infinitivgruppen
- •1. 2. 4. Logisch-grammatische Typen
- •1. 2. Infinitivkonstruktion um ... Zu
- •1. 2. 1. Finale Bedeutung
- •1. 2. 2. Konsekutive Bedeutung
- •1. 2. 3. Konditionale Bedeutung
- •1. 2. 4. Kopulative Bedeutung
- •1. 2. 5. Gebrauch der Tempora des Infinitivs
- •1. 3. Infinitivkonstruktion ohne ... Zu
- •1. 4. Infinitivkonstruktion statt ... Zu
- •2. Infinitivkonstruktionen als Konkurrenzformen der Nebensätze
- •2. 1. Adverbialsätze der Art und Weise
- •2. 2. Adverbialsätze des Zieles und des Grundes
- •2. 3. Adverbialsätze der Folge
- •2. 4. Prädikative Beziehungen der Infinitive
- •Schlussfolgerungen
- •Literaturverzeichnis
- •Belegquellen
Schlussfolgerungen
Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Infinitivkonstruktionen, obwohl sie im schriftlichen Deutsch oft vorkommen, eine Reihe von theoretischen Fragen bieten, die noch nicht endgültig beantwortet werden können. Als satzwertige Gruppen bilden sie eine sprachliche Übergangserscheinung zwischen Satz, Satzglied und Gliedsatz (Nebensatz).
Als Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale und Attribut) weisen sie bestimmte Besonderheiten auf, die ihren Ausdruck im Zusammenhang mit einigen Arten von Nebensätzen finden. Darum werden Nebensätze und Satzreihen als Konkurrenzformen der Infinitivkonstruktionen betrachtet.
Die adverbialen Infinitivkonstruktionen mit um ... zu, ohne ... zu, (an)statt ... zu korrelieren mit finalen, konsekutiven und modalen Nebensätzen. Die Infinitivkonstruktion um ... zu unterscheidet sich von anderen zwei Infinitivkonstruktionen dadurch, dass für sie sowohl Identität als auch die Nichtidentität des Handlungsträgers mit dem Hauptteil des Satzes kennzeichnend ist. Die Verwendung des Infinitivs I und II hängt von relativen temporalen Verhältnissen ab und zwar von der Bedeutung des übergeordneten Prädikats (Verbs, Verbalsubstantivs oder Adjektivs).
Infinitivkonstruktionen können im Unterricht Deutsch als Fremdsprache als Übungen eingeführt, aktiviert und eingeprägt werden.
Literaturverzeichnis
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Belegquellen
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