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Kursova Plechij Oksana Infinitivkonstruktionen.doc
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Schlussfolgerungen

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Infini­tiv­konstruktionen, ob­wohl sie im schriftlichen Deutsch oft vorkommen, eine Reihe von theo­retischen Fra­gen bieten, die noch nicht endgültig beantwortet wer­den können. Als satz­wertige Gruppen bilden sie eine sprachliche Über­gangs­erscheinung zwischen Satz, Satzglied und Gliedsatz (Nebensatz).

Als Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt, Ad­ver­biale und At­tri­but) wei­sen sie bestimmte Be­son­derheiten auf, die ihren Ausdruck im Zu­sam­men­hang mit einigen Arten von Nebensätzen finden. Da­rum werden Neben­sätze und Satzreihen als Konkur­renz­formen der In­fi­ni­tiv­kon­struk­tio­nen betrachtet.

Die adverbialen Infinitivkonstruktionen mit um ... zu, ohne ... zu, (an)statt ... zu korrelieren mit finalen, konsekutiven und modalen Ne­ben­sätzen. Die Infinitivkonstruktion um ... zu unterscheidet sich von an­de­ren zwei Infinitivkonstruktionen da­durch, dass für sie sowohl Iden­ti­tät als auch die Nicht­identität des Handlungsträgers mit dem Haupt­teil des Satzes kennzeichnend ist. Die Verwendung des Infinitivs I und II hängt von relativen tem­po­ra­len Verhältnissen ab und zwar von der Be­deu­tung des übergeordneten Prädikats (Verbs, Ver­bal­sub­stan­tivs oder Ad­jektivs).

Infinitivkonstruktionen können im Unterricht Deutsch als Fremd­spra­che als Übungen eingeführt, aktiviert und ein­ge­prägt werden.

Literaturverzeichnis

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Belegquellen

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