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Lektion 6. Geld und wertpapiere

Vorlesen, Überlegen, Bedeutung der Sprichwörter erklären

Geld regiert die Welt.

Geld stinkt nicht.

Zeit ist Geld.

Geld muss rollen.

Zinsen fördern Hauptgeld.

In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf.

So geht es in der Welt – der eine hat den Beutel, der andre hat das Geld.

Sparen heißt verdienen.

Wie gewonnen, so zerronnen.

Rechnen hilft haushalten.

Zins und Miete schlafen nicht.

Jeder zahle seine Zeche.

Der Markt lehrt kaufen.

1 . Sie haben bestimmt etwas Geld in Ihrer Brieftasche oder dem Portemonnaie mit. Schätzen Sie, wie viel Bargeld (Münzen und Scheine) Sie haben. Wie viel Euro (Dollar) sind das ungefähr? Wie hoch ist der Währungskurs für heute?

2 . Hören Sie die Informationen über das deutsche Banksystem. Erstellen Sie eine Erzählung darüber. Als Stützen gebrauchen Sie die Antworten auf folgende Fragen:

Welche Kontoarten nennt man in dem Text?

Wo kann man ein Konto haben?

Wie heißt das Geld, das ein / eine Arbeitnehmer / in am Monatsende bekommt?

Wie wird das Geld gezahlt?

Was versteht man unter „Bargeld“?

Wie bekommt man dies Geld?

Wie erfährt man, wie viel Geld man auf einem Girokonto hat?

3. Lesen und überlegen Sie diesen Text. Vergleichen Sie Bankensysteme in Deutschland und in unserem Land. Welche Unterschiede und gemeinsame Züge kann man dabei nennen?

Bankensystem

Das deutsche Bankensystem ist zweigliedrig. Ein Teil dieses Systems bildet die Europäische Zentralbank (EZB) mit der Deutschen Bundesbank. Der zweite Teil ist durch die in der Bundesrepublik tätigen Kreditinstituten vertreten. Das kann man auf einem Schema sehen.

Die allgemeine Bankenaufsicht in Deutschland erfolgt also durch die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BAFin). Die BAFin tritt Missständen entgegen, die die Sicherheit der Spareinlagen gefährden oder die ordnungsgemäße Durchführung der Bankgeschäfte beeinträchtigen können.

Die Deutsche Bundesbank gilt als Bank der Banken. Sie betreut zwei finanzielle Zweige: die Universalbanken und Spezialbanken.

Die Spezialbanken funktionieren nur in bestimmten Geschäftsbereichen, z.B. Vergabe von langfristigen Krediten zum Bau, Kauf von Immobilien usw. Das Hauptmerkmal der Universalbanken besteht darin, dass sie alle banküblichen Geschäfte unter einem Dach betreiben.

Alle Kreditinstitute sind zur Aufrechterhaltung ihrer Zahlungsfähigkeit auf Guthaben bei der Bundesbank angewiesen. Sie sind gesetzlich verpflichtet, bei der Bundesbank eine Mindestreserve an barmitteln zu unterhalten. Sie beschaffen auch hier Bargeld und Notenbankguthaben. Die Bundebank stellt dazu allen Kreditinstituten der BRD ihre Leistungen für Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs zur Verfügung.

4. Lesen und überlegen Sie diesen Text. Übersetzen Sie das Gespräch aus dem Deutschen ins Russische. Anhand der gegebenen Informationen erstellen Sie ein Wortfeld „Bankwesen“.

BANKOPERATIONEN

Im deutschen Zahlungsverkehr ist das Girokonto weit verbreitet. Fast jeder Arbeitnehmer hat ein Girokonto, da darauf die (monatlichen) Gehaltszahlungen eingehen. Nur äußerst selten werden Löhne oder Honorare in bar oder per Scheck ausgezahlt. Spätestens bei Abschluss eines Arbeitsvertrages ist es also ratsam, ein Girokonto zu eröffnen. Gleichzeitig werden über das Girokonto regelmäßig anfallende Kosten (wie Miete, Strom) sowie Rechnungen bezahlt. In Absprache mit der Bank kann das Girokonto bis zu einem bestimmten Betrag überzogen werden. Dafür müssen dann sogenannte Dispositionsgebühren (kurz Dispogebühren) gezahlt werden. Diese sind jedoch recht hoch. Für Guthaben gibt es indes meist keine oder nur sehr geringe Zinsen.

Der Kontoinhaber kann über das Girokonto mittels Barabhebungen, Bareinzahlungen, Überweisungen, Daueraufträgen oder Lastschriften (wie Einzugsermächtigung) verfügen. Die Aufträge können schriftlich (per Formularvordruck), telefonisch, per Online-Banking oder am Selbstbedienungsterminal in der Bank erledigt werden. Zum Girokonto gehört meist eine EC-Karte. Mit ihr kann Geld am Bankautomaten abgehoben oder in Geschäften bargeldlos bezahlt werden. Für die Nutzung des Girokontos muss der Inhaber normalerweise Gebühren bezahlen.

Wer eine Rechnung bezahlen oder Gebühren entrichten muss, erledigt dies meist mittels einer Überweisung. Dafür erteilt er seiner Bank einen Zahlungsauftrag. Die Bank überweist dann einen bestimmten Geldbetrag auf ein angegebenes Konto. Eine meist kostengünstigere Möglichkeit: die Überweisung selber am Selbstbedienungsterminal (oft im Eingangsbereich der Banken) oder durch Online-Banking zu tätigen.

Für die Überweisung muss der Name des Empfängers, seine Kontonummer, der Name seiner Bank plus Bankleitzahl angegeben werden. Für Überweisungen ins Ausland muss zusätzlich der SWIFT-BIC (BIC = Bank Identifier Code) und die IBAN (International Bank Account Number) genannt werden.

Mit einem Dauerauftrag beauftragen Sie Ihre Bank damit, einen bestimmten Betrag regelmäßig zu einem festen Termin an einen bestimmten Empfänger zu überweisen. Dieses Verfahren bietet sich bei monatlich anfallenden Kosten wie Miete oder Strom an.

Mit einer Einzugsermächtigung erteilt man einem Zahlungsempfänger (zum Beispiel einer Telefongesellschaft) die Erlaubnis, einen bestimmten Betrag von Ihrem Konto abzubuchen. Oftmals werden so Tageszeitungsabonnements oder Mitgliedsbeiträge (z.B. Mieterverein, Sportstudio) bezahlt. Bei dieser Zahlungsform sollten Sie unbedingt regelmäßig Ihre Kontoauszüge überprüfen. Denn sonst können unbemerkt Beträge von Ihrem Konto abgebucht werden, die Sie gar nicht vereinbart haben. Die Bank prüft das normalerweise nicht.

Mit Homebanking können Sie die meisten Geldgeschäfte bequem von Ihrem PC aus abwickeln. Dazu zählen Überweisungen, die Abfrage von Kontoständen oder das Einrichten von Daueraufträgen. Aber: Weltweit sind Hacker darauf spezialisiert, Daten abzufangen und Gelder unerlaubterweise umzubuchen. Wer dafür haftet, darüber gibt es bisher keine eindeutigen juristischen Regelungen. Wenn Sie Pech haben, ist Ihr Geld dann weg. Klären Sie daher vorher mit Ihrer Bank mögliche Sicherheitsmaßnahmen und Haftungsfragen.

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