Вопрос 5 Die wichtigsten Aspekte der Kultur und Literstur, Politik der ddr
Die DDR war ein politisches Land und die Politik beeinflusste und später diktierte das Leben der Bürger. Der DDR-Regierung etablierte auch viele Institutionen und Einrichtungen für ihre Bürger und waren sehr wichtig. Diese Institutionen und Einrichtungen beeinflussten die Kulturpolitik, und die Rolle, die die Kulturpolitik im Leben der Bürger spielte. Die Bürger waren manchmal gegen die Regierung und schließlich ist die DDR als Land gescheitert.
Die Kultur in der DDR, das heißt Kunst, Alltagskultur, öffentliche „Breitenkultur“, Sport, Erziehung, Umgangsformen, Rituale, „Alltagsknigge“, Sprache, Mode, Bildung etc. unterlag im Laufe der 40-jährigen Entwicklung der DDR einigen Veränderungen. Die Kunstfreiheit war in der DDR nicht gewährleistet. Formen und Inhalte der Kultur standen unter Kontrolle der SED und unterlagen der Zensur. Dennoch gab es in vereinzelten Nischen Subkulturen die Möglichkeit, in solchen Kontexten zu entstehen, wo die Systeme der Zensur aus unterschiedlichen Gründen nur eingeschränkt effektiv waren.
Kulturelle Angebote und Zugang [Bearbeiten]
Die Einwohner der DDR hatten ein vergleichsweise großes und vielfältiges kulturelles Angebot und nahmen recht aktiv am kulturellen Leben teil. Nicht zuletzt war dies der im Vergleich zurBundesrepublik Deutschland sehr geringen Preise für kulturelle Veranstaltungen, Güter und Leistungen zu verdanken, die durch Subventionen ermöglicht wurden. Insbesondere wurde das Angebot für Jugendliche möglichst attraktiv und umfangreich gestaltet, z.B. durch Jugendklubs, Diskotheken, außerschulische Veranstaltungen, Volkshochschulen, Arbeitsgemeinschaften, Sportgruppen,Gesellschaft für Sport und Technik-Organisationen, wo die Teilnahme dank Subventionen und Förderungen durch die Regierung zumeist kostenlos oder sehr preiswert war. Stets waren kulturelle Angebote, die staatlich gefördert wurden, den entsprechenden Einschränkungen in inhaltlichem Fokus sowie, wo für nötig befunden, der Zensur unterworfen.
Die Entwicklung der Literatur in der DDR setzte mit der antifaschistischen Literatur zahlreicher heimgekehrter literarischer Emigranten ein. Sie wurde wesentlich durch Erlasse und offizielle Äußerungen der SED beeinflusst und gelenkt, so dass man von einer zentralistisch organisierten Literaturszene sprechen kann. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass eine übersichtliche Ordnung der gesamten Literatur erstellt werden kann. Ziel der Literaturpolitik war, im Rahmen des Sozialistischen Realismus die gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben und selbst verändernd einzugreifen.
Die bundesdeutsche Forschung diskutiert darüber, ob die Literatur der DDR als eigenständig oder nicht anerkannt werden sollte. Vor allem in den 1950er Jahren ging man auf konservativer Seite der BRD-Literaturwissenschaft von einer ungebrochen einheitlichen deutschen Literatur aus. Zu Beginn der 1960er Jahre vereinnahmte man auf westlicher Seite einzelne literarische Besonderheiten wie etwa Peter Huchel, ignorierte aber u.a. Bertolt Brecht, Anna Seghers, oder Arnold Zweig. Erst im Laufe der 1960er Jahre gewahrte man die Existenz einer eigenständigen DDR-Literatur mit Vertretern wie Johannes Bobrowski, Christa Wolf, Günter de Bruyn, Peter Hacks, Wolf Biermann oder Heiner Müller. Es ist daher sinnvoll, die ostdeutsche von der westdeutschen Literatur abzugrenzen, da zwar die Antwort auf die Frage nach einer eigenen Sprache der DDR-Literatur verneint werden muss, der DDR-Literatur aber eine auf der DDR-Realität gründende eigene Thematik zuzusprechen ist, die so aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungswelt in der westdeutschen Literatur nicht zu finden ist.
Insgesamt sind die Unterschiede zwischen der in der DDR und der in der Bundesrepublik entstandenen Literatur am Anfang der deutschen Teilung als sehr groß zu bezeichnen. Später haben sie sich nach und nach verringert (Konvergenzbewegung), bis in den späten 1980er Jahren eine Differenz zwischen westdeutscher und DDR-Literatur kaum noch erkennbar war.
Die Entwicklung der Literatur in der DDR setzte mit der antifaschistischen Literatur zahlreicher heimgekehrter literarischer Emigranten ein. Sie wurde wesentlich durch Erlasse und offizielle Äußerungen der SED beeinflusst und gelenkt, so dass man von einer zentralistisch organisierten Literaturszene sprechen kann. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass eine übersichtliche Ordnung der gesamten Literatur erstellt werden kann. Ziel der Literaturpolitik war, im Rahmen des Sozialistischen Realismus die gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben und selbst verändernd einzugreifen.
Die bundesdeutsche Forschung diskutiert darüber, ob die Literatur der DDR als eigenständig oder nicht anerkannt werden sollte. Vor allem in den 1950er Jahren ging man auf konservativer Seite der BRD-Literaturwissenschaft von einer ungebrochen einheitlichen deutschen Literatur aus. Zu Beginn der 1960er Jahre vereinnahmte man auf westlicher Seite einzelne literarische Besonderheiten wie etwa Peter Huchel, ignorierte aber u.a. Bertolt Brecht, Anna Seghers, oder Arnold Zweig. Erst im Laufe der 1960er Jahre gewahrte man die Existenz einer eigenständigen DDR-Literatur mit Vertretern wie Johannes Bobrowski, Christa Wolf, Günter de Bruyn, Peter Hacks, Wolf Biermann oder Heiner Müller. Es ist daher sinnvoll, die ostdeutsche von der westdeutschen Literatur abzugrenzen, da zwar die Antwort auf die Frage nach einer eigenen Sprache der DDR-Literatur verneint werden muss, der DDR-Literatur aber eine auf der DDR-Realität gründende eigene Thematik zuzusprechen ist, die so aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungswelt in der westdeutschen Literatur nicht zu finden ist.
Insgesamt sind die Unterschiede zwischen der in der DDR und der in der Bundesrepublik entstandenen Literatur am Anfang der deutschen Teilung als sehr groß zu bezeichnen. Später haben sie sich nach und nach verringert (Konvergenzbewegung), bis in den späten 1980er Jahren eine Differenz zwischen westdeutscher und DDR-Literatur kaum noch erkennbar war.
Die 1960er Jahre: Ankunftsliteratur [Bearbeiten]
1961–1965
Ankunftsliteratur ist eine literarische Prägung der DDR-Literatur. Die Formulierung rührt aus Brigitte Reimanns „Ankunft im Alltag“ von 1961, in einer durch den „Bitterfelder Weg“ bestimmten Zeit.
Nach dem Bau der Mauer 1961 herrschte in den folgenden Jahren bis 1965 eine besondere Phase liberaler Kultur- und Jugendpolitik. Die SED-Führung versprach der Jugend im Jugendkommuniqué von 1963 mehr Selbständigkeit und Mitspracherecht – gleichzeitig konnten kritische Musiker und Intellektuelle wieder öffentlich wirksam werden – wie Wolf Biermann, der nach längerer Zeit wieder öffentliche Konzerte gab. Ebenso wurde die in den Jahren zuvor stark bekämpfte Beatmusik öffentlich zugelassen. Zudem wurde in der Wirtschaft das NÖSPL (Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung) eingeführt, das nach den 1950er Jahren eine Dezentralisierung und stärkere Eigenständigkeit der Betriebe mit sich brachte. Auch in der Literatur gab es eine liberale Phase, die vom „Bitterfelder Weg“ geprägt war, der durch die Bitterfelder Konferenz von 1959 eingeleitet wurde. Dieser Bitterfelder Weg und die Tatsache, dass die DDR-Grenze vollständig geschlossen war und ein Arrangement in den Verhältnissen der DDR unerlässlich wurde (es gab keinen Ausweg mehr) bildete die Grundlage der Ankunftsliteratur, welche besonders von Brigitte Reimanns „Ankunft im Alltag“ von 1961 geprägt wurde. Typischstes Beispiel ist „Der geteilte Himmel“ (1963) von Christa Wolf. In der Literatur sind die Hauptfiguren nun meist jüngere, intellektuelle Menschen, die sich sowohl im Beruf als auch im Privaten bewähren müssen, z. B. auch bei Christa Wolf „Der geteilte Himmel“. In diesem Werk tritt noch eine weitere Tendenz zu Tage, nämlich dass zunehmend auch weibliche Hauptfiguren auftreten.
Siehe auch: Zirkel schreibender Arbeiter
1965–1971
Bereits vor 1965 nahmen die Restriktionen in der Kulturpolitik wieder zu – der Regimekritiker Robert Havemann wurde 1963 von der Universitätsparteileitung und 1964 komplett aus der Partei und derHumboldt-Universität ausgeschlossen, und auch die Freiheiten, welche das NÖSPL den Betrieben garantieren sollte, wurden nur zögerlich gewährt. 1965 schließlich endete auch eine Demonstration von Anhängern der Beat-Musik mit einer Massenfestnahme und entsprechenden Gerichtsverfahren. Im November des Jahres forderte nun der damalige Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates,Erich Honecker, auf dem 11. Plenum des Zentralkomitees eine „saubere Leinwand“ und wetterte gegen schädliche Tendenzen, Skeptizismus und Unmoral. Folglich wurden 12 DEFA-Filme verboten, Biermann, Stefan Heym und Havemann erneut durch Verbote gegängelt. Ebenso kam die Literatur, welche auf der Linie des Bitterfelder Wegs lag, in Verruf und praktisch zu einem Ende.
Literatur theorie von Georg Lucas.
Die kritische Theorie der Reflexion ist auf den ungarischen Philosophen und Literaturwissenschaftler Georg Lukács zurückzuführen. Er beschäftigt sich in seiner Theorie damit, wie Literatur in den sozialen, ökonomischen und historischen Kontext ihrer Zeit eingebettet ist. Eine der zentralen Fragen ist somit, ob bzw. wie stark die Ideale und Werte einer Gesellschaft Einfluss auf die Literatur nehmen. Ebenso bedeutsam ist die Frage, wie stark die Literatur Einfluss auf die Gesellschaft nimmt. Literatur wird folglich als eine Art Spiegel betrachtet, welcher die Gesellschaft reflektiert. In ihrer reflexiven Funktion verdeutlicht Literatur den Klassenkampf verschiedener sozialer Gruppen; sie stellt somit den Überbau einer gegebenen Basis (nämlich der Gesellschaft) dar und reflektiert und verändert diese stetig. Diese veränderte Gesellschaft wird nun wiederum in der Literatur reflektiert, dies führt zu einem dialektischen Prozess der Selbsterneuerung und Selbstverbesserung. Der dialektische Prozess findet dann ein Ende, wenn die perfekte Gesellschaft entstanden ist. Im Fall des Marxismus wäre die perfekte Gesellschaft eine klassenlose Gesellschaftsform.
