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Texte zur selbstständigen Übersetzung

Text 1

Platten

Platten sind flächige Bauteile mit einer geringen Dicken. Die Last wirkt rechtwinklig zur Mittelebene der Platte, die vorwiegend auf Biegung beansprucht wird.

Die Verteilung der Druck- und Zugzonen richtet sich nach der Anordnung und Ausbildung der Auflager.

Die Bewehrung liegt in den Zugzonen.

Für Stahlbetonplatten gelten folgende standardisierte Konstruktionsregeln:

  • Mindestdicke h:

Ortbetonplatte, nicht befahrbar h >60 mm

Fertigteilplatten, nicht befahrbar h >50 mm

  • Auflagerlänge l:

Ortbetonplatte auf Beton l >60 mm

Ortbetonplatte auf Mauewerk 1 > 70 mm

Ortbetonplatte auf Stahl l > 40 mm

Fertigteilplatte auf Beton l >50 mm

Fertigteilplatte auf Mauerwerk 1 >70 mm

Fertigteilplatte auf Stahl 1 >30 mm.

Wenn das Auflager aus I -Trägern besteht, muß zumindest ein I-160 gewählt werden.

Um Risse parallel zur Tragbewehrung zu vermeiden und um punktförmige Lasten auf mehrere Tragstäbe zu verteilen, wird rechtwinklig zur Tragbewehrung eine Querbewehrung (Verteiler) angeordnet. Die Durchmesser der Querbewehrung sind wesentlich geringer als die Durchmesser der Tragbewehrung. Ihre Achsabstände dürfen 350 mm nicht überschreiten. Die Stäbe der Querbewehrung erhalten häufig keine Haken. In der Bewehrungszeichnung wird die Querbewehrung nicht als gesonderte Biegeposition ausgewiesen, sondern nur als "VERTEILER" in lfd. m angegeben.

Besonders bei Platten kann der Arbeitsaufwand beim Verlegen der Bewehrung durch den Einsatz von Bewehrungsmatten erheblich gesenkt werden Da Matten nicht aufgebogen werden können, müssen im Bereich der eventuell vorhandenen Einspannung im Mauerwerk zusätzliche Matten eingelegt werden. Sie liegen auf Stützbügeln oder Stützböcken.

Für hohe Belastungen werden kreuzweise bewehrte Platten eingesetzt. Im Gegensatz zu den einachsig bewehrten Platten werden bei den kreuzweise oder zweiachsig bewehrten Platten Tragstäbe in zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Richtungen angeordnet. Diese Bauteile sind zumeist annähernd quadratisch und liegen häufig auf 4 Seiten auf. Eine Querbewehrung ist nicht erforderlich. Da die Beanspruchung der kreuzweise bewehrten Platten in der Nähe des Auflagers geringer ist, kann die Bewehrung in einem Randstreifen mit einer Breite, die etwa 1/5 der kleineren Stützweite entspricht, um 50 % verringert werden. Oft werden die Tragstäbe in diesem Bereich mit einem größeren Abstand verlegt.

Text 2

Balken

Balken sind stabförmige Bauteile, deren Hauptbelastung rechtwinklig zur Mittelachse erfolgt. Bei dieser Belastung treten Biegebeanspruchungen auf. Trotzdem genügt es bei Balken nicht, nur gerade Tragstäbe in die Bereiche der Zugzonen einzulegen. Versuche zeigten, daß sich auch in der Nähe der Auflager schräg verlaufende Risse ausbilden können . Diese Risse werden durch Querkräfte verursacht, die in der Nähe des Auflagers am größten sind. Die hier vorhandenen Zugspannungen können von Bügeln oder von den Schmiegen der aufgebogenen Bewehrungsstäbe aufgenommen werden.

Der Achsabstand der Bügel wird häufig in Auflagernähe geringer gewählt. Damit die Bügel beim Betonieren nicht umkippen, werden in den oberen Bügelecken Montagestäbe verlegt, deren Durchmesser den Bügeldurchmesser nicht unterschreiten soll, und mit Bindedraht mit den Bügeln verbunden.

Tragstäbe, Montagestäbe und Bügel werden. miteinander durch Bindedraht verbunden und bilden den Bewehrungskorb. Eine besondere Form des Balkens ist der Plattenbalken.

Text 3