Breslau. Es gibt eine schöne Geschichte Über Friedrich TL (1712-1786), auch der “Alte Fritz” genannt, und mich. Er griff zu einer List, um midi seinen Preußen populär zu machen: Er hat mich verboten - jetzt wollten midi alle haben. Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) wurde ich die wichtigsteWaffe gegendenHunger.
Ein junger französischer Apotheker, Antoine Augustin Parmentier (1737-1813)machtemidi in Frankreichbekanntundbeliebt Er hatte mich in preußischerKriegsgefangenschaftkennengelemt
Mein deutscher Name beruht auf dem italienischen Wort “tartufolo”. Alsowieheiße ich?
Lektion 16
Kurze Dialoge
1.- Guten Tag! Gibt es eine direkte VerbindungnachBremen?
-Nein. Sie müssen in Berlin umsteigen.
-Ist das ein IC-Zug?Habe ich sofortAnschluß?
-Ja. Etwa in 15 Minuten.
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-VielenDank.
2.- Bitte zweimal Bremenerster Klasse.
-Mit EC-Zuschlag?
-Ja.
-Das macht 140, - DM.
3.- Bitte diesen Koffer.
-1Д0 Markbitte.
-Hier ist der Gepäckschein.
-Wannkann ich das Gepäck abholen?
-Die Gepäckaufbewahrungist durchgehendgeöffiiet.
4.- Ichmöchte einenFlugnach Budapest buchen.
-Für welchenTag?
-Für den24. Juli.
-Möchten Sie auchgleichdenRückflug buchen?
-Ja, bitte, fürden 5. August.
-IhrNamebitte.
-
5.- GutenTag! IhrePässe bitte!
-Hier istmeinPaß.
- Reisen Sie nach Deutschland?
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-Ja, zuerst in die BundesrepublikunddannnachLuxemburg.
6.- GutenTag! Zollkontrolle! Haben Sie zollpflichtige Waren?
-Nein, ich habe nichts zu verzollen. Hier ist meineZollerklärung.
7.- Ich möchte mein Gepäckaufgeben.
-Ihr Flugticket bitte.
-Stellen Sie ihren Koffer aufdie Waage. Sie haben 8 Kilo Übergepäck.
-Wieviel muß ich bezahlen?
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- 48,*« DMbitte.
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Danke. Hier sind IhrGepäckschein und Ihre Bordkarte.
Massentourismus in Tirol
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Tirol lebt vom Tourismus. Das muß man ganz deutlich sagen. Tirol war früher ein sehr armes Land. Im Gebirge wächst nicht sehr viel, und die Bauer waren vor 100-80 Jahren so arm, daß sie ihre Kinder kaum ernähren konnten. So muß man sagen, daß derTourismus uns wirklich den Wohlstand gebracht hat. Er hat aber in den letzten 30 Jahren so gewaltig zugenommen, daß er unsere Umwelt in Gefahr bringt Damit die Touristen zum Schifahren für längere Zeit nach Tirol kommen könnten, beschneit man die Pisten künstlich. Man hat sehr viele Beschneiungsanlagen gebaut, sie verbrauchen aber sehr viel Stromund Trinkwasser. Man darfja kein schmutziges Wasser auf die Pisten spritzen. Der künstliche Schnee ist anders, als der natürliche Schnee. Er führt zu einer Bodenverdichtung, und viele Alpenpflanzen
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wachsen deshalb hier nicht mehr. Dies führtzu einer starken Bodenerosion. Es wäre notwendig, einen Kompromiß zu finden. Aber die Regierung ist
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denn die Tourismusbranche will immermehr Gewinne machen!
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.Andererseits aber schaffen die Touristen viele Arbeitsplätze, in den
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Hotels und Gaststätten« Der Tourismus bringt aber auch von der menschlichen Seite einige Probleme: eine starke physische und psychische Belastung der einheimischen Bevölkerung während jier Saison. Das Familienleben und die Kindererziehung leiden darunter. Diese Situation führt zu einer gewissen Touristenfeindlichkeit. Außerdem verhalten sich
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viele Gäste auch nicht geradetolerant und umweltfreundlich.
Es ist höchste Zeit, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Denn Tirol braucht den Tourismus, und der Tourismus braucht Tirol!
Lektion 17
Arbeitslos
Ernst Siebert fühlt sich schlecht heute morgen. Er hat bis m die Nacht hinein vor dem Fernseher gesessen, geraucht und billiges Dosenbier getrunken. Er hat Kopfschmerzen, außerdem ist ihm übel Gestern abend, nach den ersten Bieren, da ging es ihm besser, da war er euphorisch. Jetzt ist wieder alles so wie vorher.
Herr Siebert ist 53 Jahre alt. Seit zwei Jahren ist er arbeitslos. Viele
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seinerBekannten sagen, er sei in diesen zwei Jahren alt geworden.
Herr Siebert wohnt mit seiner Frau und mit seinem 18jährigen Sohn im achten Stock eines großen Wohnhauses. Es liegt m einer Siedhing, die aus Hochhäusern besteht Herr Siebert und seine Familie teilen sich dreieinhalb Zimmer, Küche, Bad und Balkon.
Der Sohn Markus macht eine Lehre als Gas-Wasser-Installateur. Frau Siebert geht dreimal in der Woche in einem Supermarkt putzen: Mit dem Geld kommen die Sieberts gerade so hin. Herr Siebert bekommt Arbeitslosengeld, 63% seines fetzten Lohnes. Das sind 1350 DM. Markus bekömmt 500 DM AusbiIdungsvergütung, und Frau Siebert bringt 300 DM im Monat nach Hause. Die Miete kostet mit Nebenkosten über 1000 DM, die Lebensmittelkostensteigenständig, das Auto haben die Siebertsverkauft.
Herr Siebert hatte 12 Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der für eine Autofabrik Metallund Plastikwerkstücke macht. Eines Tages verlangte die Autofabrik von der kleinen Firma niedrigere Preise. Um die halten zu können, mußte der Chef zwei Arbeiter entlassen. Einer davon war Emst Siebert. Da er keinen Beruf gelernt hat und nur als Hilfsarbeiter gearbeitet hat und schon 53 ist, hat er kaum noch Chance, einen neuen Arbeitsplatzzu bekommen.
Einmal in der Woche geht er zum Arbeitsamt, außerdem klappert er unzähligeBetriebe abimmer dieselbe Antwort: keineArbeit
Könnten Sie mir einen Tip geben?
- Ich möchte natürlich einige Sehenswürdigkeiten besichtigen. Man kommtja nicht oft nach Frankfurt
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- Also» wenn Sie sich für die Geschichte interessieren, sollten Sie den Römer besuchen, Das ist unser Rathaus, ein imposantes mittelalterliches Baudenkmal. Und nicht weit vom Römer ist die Paulskiidie.
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Die ist auch sehenswert,
-Ich glaube, ich habeschondavongehört.
-Es gibt auch viele interessante Musern in Frankfurt. Wenn Sie sich fürFilme interessieren,
-Wo ist es denn?
-Am Mainufer. Die Straße nerrnt man das “Museumsnfer”, weil es dort sehr viele Museen gibt. Dort kann man auch einfach spazieren gehen iind die moderne Architektur bewundern.
-Bei dem Wetter wäre es eine gute Idee. UM was каш man abends machen?
-E s kommt daraufan, was Sie gerne tun. Sie könnte zumBeispiel in die Alte Oper gehen. Dort hört man allerdings nur Konzerte. Das Gebäude wurde 1944 zerstört und 1981 ab Konzertund Kongreßhaus wiedemu%e^uL Übrigens, ichhabeeineIdee. GdienSiegernindie Oper?
-Ja, aberwarumfragen Sie?
-Wissen Sie, wir haben ein Abonnement für die Stadtoper, und für diesen Samstag habe ich eine Karte übrig, weil meine Frau vereist ist Hätte Sie Lustmitzukommen?
-Ohja, mit Vergnügen! Und waswird gespielt?
-“DonGiovanni’* vonMozart.
-RechtherzlichenDank!
Lektion 19
Hans-Peter, VW-Arbeiter
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Der Volkswagenkonzem besitzt in Deutschland acht Fabriken. Eine davon ist das Volkswagenwerk Baunatal im Landkreis Kassel. In diesem Werk sind 16750 Angestellte und Arbeiter beschäftigt. Einer von ihnen ist Hans-Peter. Er arbeitet wechselweise in drei Schichte: Früh-, Spätund Nachtschicht. Die erste geht von6 bis 14 Uhr, die zweite von 14bis 22 Uhr und die dritte von 22 bis 6 Uhr morgens. Die Spätschicht mag er nicht
Hans-Peter verdient, wie er sagt, “gutes Geld” etwa 3.000» - DM netto im Monat. Aber wenn der VerkaufvonAutos zurückgeht, wem Kurzarbeit angesagt ist, kann es sein, daß bis zu 500, - DM weniger auf dem Konto sind. Hans-Peter hätte es sich nicht träumen lassen, eines Tages bei VWzu arbeiten. Nachdem er "mit 15 Jahren die Hauptschule verlassen hatte,
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begann er eine dreieinhalbjährige Lehreals Konditor. Danach verpflichtete er sich für 24 Monate bei der Bundeswehr. Während dieser Zeit lernte er kochen. Von seinem zwanzigsten bis zu seinem achtundzwanzigsten Lebensjahr jobbte er in mehreren Berufen; er arbeitete in einem Selbstbedienungslokal, warKellner und Geschäftsführer in einer Diskothek und Koch in einem italienischen Restaurant. Die Wende kam, als er, 28jährig, Christa kecmenlemte. Ihretwegen verließ er die Ostseeküste und zog in die Nähe von Baunatal. Die Verbindung hielt 3 Jahre. Sie trennten sich. Hans-Peter ist wieder Junggeselle. Br denkt gerne an die mit Christa verbrachte Zeit zurück.
Sein Leben allein in der 75 qm großen Wohnung, für die er 1200, - DM bezahlt (900, - DM Kaltmiete plus Nebenkosten) gefüllt ihm. “Wenn ich den ganzen Ärger sehe, den die Kollegen haben, die verheiratet sind oder in einer festen Partnerschaft leben, wenn sie von ihrem Ärger und ihren Streitigkeiten erzählen*dann stelle ich fest, wie gut ich es habe.”
ln seiner Freizeit arbeitet er ein wenig im Garten, am liebsten liegt er in der Sonne und faulenzt Er guckt sich im Fernsehen Krimis an und lustige Filme. Er kocht gerne undbereitet sichjeden Tag eine warme Mahlzeit zu. Er fühlt sich wohl in seiner Haut. Ein Mal im Jahr verreist er, sein nächstes Ziel ist Mexiko. Für den Urlaub gibt er einen Monatslohn aus. Falls er sparen müßte, dann am besten an der Kleidung und am Benzin, am Urlaub und amEssen nicht.
Die Zukunft sieht Hans-Peter positiv. “Wenn man seine Arbeit macht, fleißig und vernünftig ist, dann kann einemnicht viel passieren.”
(nach: VolkerBorbein “Menschen in Deutschland”)
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DEUTSCH-RUSSISCHES WÖRTERBUCH
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*
А
, 1
abbiegen vi поворачивать, сворачи вать
abfahren vi отъезжать; Abfahrt / » -en отъезд» отправление
Abfall m -s, -fälleотходы, мусор;
сии,: Müll m
abfertigen v/ оформлять; Abfertigung / = -en оформление (багажа, билетов) ‘ abfliegen vi отлетать; Abflug m -(e)s,
Abflüge вылет
abgeben vt отдавать» сдавать (багаж); Abgabe / », -en 1. сдача, вручение; 2. PL налог, сбор, пошлина abgemachtдоговорились, решено abhftngen vi (von D.) зависеть; abhän gig sein быть зависимым
Arbeitsplatz т -es, -plätzeрабочее место, место работы
Немецко-русский словарь
Arbeitsstelle /
-п место работы,
рабочее место
Arbeitszimmer п-s, = кабинет
Arm т -es, -е рука (от кисти до пред плечья)
Art / =, -en вид, способ; Art und Weise образ действий; auf eine/ solche Art und Weise таким способом Artikel m -s, «' 1* статья; 2, пункт, параграф; 3. товар, предметторговли Arznei/ - , -еп лекарство; eine Arznei (gegen A.) verschreiben, einnehmen выписать, принимать лекарство (от)
Arzneimittel п -s, - лекарство, меди камент
Arzt т-es, Ärzte врач; den Arzt holen, rufen вызвать врача
Arzt für Allgcmcinmedizin m тера певт, участковый врач (СНГ)
Arzthelferin / Ä,
-nen
служащая,
помогающая вести прием
Arztpraxis
/
-praxen
(частная)
практика
врача;
eine
Arztpraxis
betreiben иметь частную практику attraktiv привлекательно
Bahnhof т -(e)s, -höfeвокзал; am Bahnhof на вокзале; zum Bahnhof bringen проводить на вокзал; vom Bahnhofabholen встретить на вокзале Bahnsteig т-(e)s, -е перрон
befinden, sieh находиться begeistert sein быть в восторге
begegnen (DJ повстречаться (кому-л.); Begegnung /» , -en встреча beglückwünschen vt поздравлять Begriff m -s, -e понятие, представле ние; Das ist für... ein Begriff иметь представление о чем-л., ком-л. behalten vt 1. оставлять, сохранять; 2. запоминав
Bummel т -в, - гуляние, шатание; Einkaufsbummel т прогулка по мага зинам
Немецкий без проблем
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Bundeskanzler т -s, = федеральный канцлер; j-n zum Bundeskanzler wählen выбрать когб-л. канцлером; Bundesland п -es, Länder федеральная земля (ФРГ, Австрия); Bundesrat т -(e)s, -rateбундесрат (палата парла мента); Bundesregierung / -en федеральное правительство; Bundes tag т -s, -е бундестаг (палата парла мента); Bundestagabgeordnete / т -п, -п депутат бундестага Bundeswehr / =v ohne PL армия (ФРГ); zur Bundeswehr einberufen, gehen быть призванным, идти в ар мию
bunt пестрый, цветной Burg /да, -еп крепость
Bus т-sses,-se автобус; ст.: Omnibusт Busen m -s,« 1 . женск. грудь; 2. залив
с
campen vi жить в палатке или в жи лом прицепе; Camping п -s, -s прожи вание в кемпинге
Champagner т -s, = шампанское (франц.)
Chirurg т-еп, -еп хирург
Clique / *=, -й группа, компания (молодежная)
Couch/да,-es дйван, софа Couchtisch т -(e)s, -е журнальный столик
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D
darsteilen vt представлять, изобра жать; Darstellung/*5, -еп представле ние, изображение
dick толстый, полный
Dienst т -es, -е 1. служба; 2. услуга; 3. дежурство; Armeedienst т служба в армии
Dirigent т-еп, -еп дирижёр Dom т-(e)s, Dome собор
Doppelzimmer п -s, = (DZ) двухмест ный номер (в гостинице)
Dose/=, -п коробка, банка (из жести) Dramatiker m-s, да драматург
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Dramaturg т -еп, -еп зав. литератур ной частью в театре
dran sein быть на очереди dringend срочна
Droge / да, -п наркотик; drogenab hängig зависимый от наркотиков; Drogenkonsum т потребление нар котиков
Drogensucht/да, -suchteнаркомания Drogerie/да, -п магазин аптекарских и санитарно-гигиенических товаров; Drogeriemarkt т -(e)s, -märkteтакой же крупный магазин
dunkel темно, сумрачно
dünn 1. тонкий; 2. жидкий, слабый (кофе);
durchfallen vi провалиться; Durchfall т-s, -fälle1. провал;i понос
Je*
echt настоящий, подлинный
Ecke /да, -п угол; an der Ecke на углу; in der Ecke в углу
Eckbank/=, -bänkeкухонный уголок (скамья)
ehe прежде чем, пока не Eigentumswohnung / % -еп соб ственная квартира
einbiegen (in А.) повернуть, завер нуть; nach rechts/Unks abbiegen повернуть направо/налево eineheckeи (in D.) зарегистрироваться (im Flughafen, im Hotel)