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Урок20

sie in ein Weinlokal. Die Arbeit nehmen sie nicht so ernst. Gutes Essen und guter Wein sind ihnen viel wichtiger.

Kann man aber überhaupt von den “Österreichern” sprechen? So verschieden wie die Landschaften Österreichs sind auch seine Men­ schen. Und mit den Klischees ist es so eine Sache. Die meisten erhalten nur die halbe Wahrheit. Sicher wollen die Österreicher das Leben genießen. Aber letzten Endes wird auch in Österreich fleißig gearbeitet. Woher kommen schließlich all die Kraftwerke, Fabriken und modernen Bauten?

Daß die Österreicher immer lustig sind, stimmt auch nicht ganz. In ihnen steckt auch eine gehörige Portion Aggressivität, Sen­ timentalität, Melancholie und Depression. Wie könnte man sonst erklären, das Österreich zu den Ländern mit den meisten Auto­ unfällen und mit der höchsten Selbstmordrate gehört?

Im Grunde sind die Österreicher freilich Optimisten. “Nur keine Aufregung!” ist ein beliebtes Motto. Man will seine Ruhe haben und liebt es nicht, gejagt und reglementiert zu werden.

Die Österreicher haben auch den Ruf, Meister im Improvisieren zu sein. Letzten Endes klappt aber bei ihnen alles doch ganz gut.

Wie steht es mit der Höflichkeit der Österreicher? Nun, zu ihren Minderheiten, den Slowenen in Kärnten, und auch zu den Gast­ arbeitern und Flüchtlingen sind nicht alle Österreicher unbedingt

. liebenswürdig. Und die Höflichkeit ist auch nicht immer ganz echt. Gute und schlechte Eigenschaften liegen bei ihnen oft ganz eng nebeneinander, aber wie bei anderen Völkern ist wohl beides gleich oft vorhanden.

(nachJürgen Koppensteiner)

Welche 5 Begriffe fallen Ihnen im Zusammenhang mit Österreich ein?

 

Die meisten Antworten waren: WIEN, KLIMT, SKIFAHREN,

SISSI, MOZART.

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WIEN ist die Hauptstadt Österreichs und gleichzeitig das klein­ ste, aber bevölkerungsreichste Bundesland. Jahrhundertelang war die Habsburgermetropole Zentrum eines Vielvölkerstaates. Prächtige Schlösser, Museen und Kunstgalerien zeugen von der ruhmreichen Vergangenheit dieser Stadt. Obwohl die Stadt gegen Ende des Zwei­ ten Weltkriegs stark zerstört wurde, läßt sich in Wien noch immer der Charme der guten alten Zeit verspüren (fühlen).

Немецкий без проблем

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KLIMT - Gustav Klimt wurde 1862 in Wien geboren und starb dort 1918. Er gilt als der bedeutendste Vertreter des Wiener Jugendstils. Nach dem Studium an der Wiener Hochschule für Darstellende Künste leitete er die von ihm mitbegründete “Wiener Sezession”, die sich gegen die akademische Malerei wandte. Mit Klimt und dessen Zeitgenossen Schiele und Kokoschka erlangte (erreichte) die österreichische Malerei Weltruf.

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SISSI, die als Elisabeth von Bayern geboren wurde, verdankt ihre Bekanntheit größtenteils den Filmen mit Romy Schneider. Elisabeth, die Tochter des Herzogs Maximilian Joseph, wurde 1837 in München geboren und heiratete 1854 den österreichischen Kaiser Franz Joseph. Sie galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und war beim Volk sehr beliebt, weil sie sich um einen Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn bemühte. 1898 wurde sie in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet (getötet).

SKIFAHREN - Aufgrund seiner idealen topographischen und klimatischen Bedingungen ist Österreich ein beliebtes Ziel für Wintersportler. Deshalb spielte das Land auch eine führende Rolle bei der Entwicklung des Skisportes. Matthias Zdarsky (1856-1940) schrieb 1897 das erste Skilehrbuch, erfand die Skibindung und veranstaltete 1905 den ersten Slalomlauf.

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MOZART - Wolfgang Amadeus Mozart gilt als eines der größ­ ten Musikgenies aller Zeiten..Er wurde 1756 in Salzburg geboren und begann bereits mit 5 Jahren zu komponieren. Im Alter von 6 Jahren spielte er vor Kaiserin Maria Theresie in Schönbrunn. Eine Konzertreise durch Europa machte ihn berühmt. Er wurde vom Kaiser Joseph IL zum kaiserlichen Hofkomponisten ernannt Hier kofnponierte er viele berühmte Sinfonien und Opern, darunter “Die Hochzeit des Figaro” (1786) und“Don Giovanni” (1787). 1791 starb Mozart in Wien. Den Erfbig der“Zauberflöte” erlebte er nicht mehr.

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(aus: “Entdeckungen durch Europa” von Ciara McLoughlin)

Worauf sind die Österreicher stolz?

83% - aufWienerWalzer, Volksmusik

€5%

-

auf Erfindungen und Forschung

77% -

auf Sport, Medizin

51%

-auf Literatur

71% -

auf„Schauspieler und Sänger

50% -

auf bildende Kunst

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Урок 20

Die Frau in Österreich

Die Situation der Frau in Österreich ist im Grunde nicht viel anders, als in den meisten westeuropäischen Ländern. In der Werbung kommt auch die Österreicherin hauptsächlich als kochende und putzende, stets glückliche Hausfrau und Mutter oder als Sexobjekt vor.

Tatsächlich, das haben Soziologen festgestellt, ist in Österreich alles, was mit dem Haushalt zusammenhängt, Sache der Frauen. Sind die Österreicherinnen wirklich so glücklich dabei? Immerhin sind 57% aller Frauen zwischen 16 und 60 berufstätig. So leiden sie wie überall unter der Doppelbelastung von Beruf und Haushalt. Aber viele Frauen müssen arbeiten, .denn das Einkommen des Mannes reicht meistens für den Lebensstandard der Familie nicht..

*

Heute stehen den Österreicherinnen alle Schulen und Berufe offen. Allerdings haben Frauen keine wirkliche Chancengleichheit. Sie werden bis zu 35% schlechter bezahlt als Männer. Nur wenige erreichen leitende Positionen in Wirtschaft und Verwaltung. Auch im Parlament und in der Regierung sind nur wenige Frauen vertreten. Eine Berufsgruppe, in der sich Frauen allerdings erstaunlich weit durchsetzen konnten, sind die Unternehmer. So sind heute rund ein

Drittel aller Unternehmer Frauen,b

vor allem in den Branchen

Fremdenverkehr tmd Einzelhandel.

 

 

Alte und neue Rollenbilder bestehen heute nebeneinander.r

Nur

Hausfrau und Mutter zu sein, genügt auch vielen Österreicherinnen nicht mehr, auch wernl sie sich Familie und Kinder wünschen. Sinkende Eheschließungszahlen, niedrige Geburtenraten und hohe Scheidungszahlen sind die Folgen.

Bräuche, Feste, Feiertage

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In Österreich sind, wie im gesamten deutschsprachigen Kultur­ raum, noch viele alte Bräuche lebendig. Österreich zählt auch zuden Ländern mit den meisten Feiertag«!. Diese gehen fitst alle auf ka­ tholische Feste zurück. (Ungefähr 84% der Österreicher sind römisch-katholisch.) авЬ

Am Dreikönigstag ziehen in vielen Orten die Stemsingefhudn Haus zu Haus, singen Lieder und wünschen den Hausbewohnern ein gutes neues Jahr. Einer der “Könige” schreibt über die Haustür die Buchstaben C+M+B, die das Haus segnen und beschützen sollen. Das ist ein Symbol für die Namen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior, Balthasar) oder auch: Christus mansionem benedicat = = Christus segne dieses Haus.

Немецкий без проблем

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Der Dreikönigstag ist auch der Beginn des Faschings. Das ist die Zeit der MaskenumzUge und der Maskenbälle. Viele Vereine und Berufsgruppen (z.B. Ärzte oder Juristen) veranstalten ihre Bälle, zu denen gerne prominente Politiker als Ehrengäste eingeladen werden.

Die Gymnasiasten haben ihre Maturabälle (Matura=Abitur).

Zu Ostern suchen die Kinder - so wie auch in Deutschland - Ostereier, die der Osterhase gebracht hat. Aufdem Lande findet man noch alte Osterbräuche. Am Palmsonntag werden die Palmzweige in der Kirche geweiht, und am Gründonnerstag wird gem etwas Grünes gegessen.

Im Mai wird auf vielen Dorfplätzen noch heute ein Maibaum aufgestellt. Das ist eine hohe schlanke Tanne oder Fichte ohne Rinde. Nur die Spitze bleibt und wird mit bunten Bändern geschmückt. Manchmal hängt man auch eine Wurst oder eine Flasche Wein hin.' Das ist der Lohn für die erfolgreichen Baumkletterer.

Zu Allerheiligen (1.11.) und Allerseelen (2.11.) gedenkt man der Toten. Viele Leute gehen auf den Friedhof und schmücken die Gräber ihrer Verwandten.

Der 5. und 6. Dezember sind für die Kinder aufregende Tage. Es kommt der Nikolo (St. Nikolaus) und beschenkt sie.

Am 24. Dezember schließen die Geschäfte und Restaurants bereits

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am Nachmittag. Kinos und Theater sind überhaupt geschlossen. Den Heiligen Abend verbringen die Österreicher am liebsten mit ihrer Familie zu Hause. Sie schiriücken den Christbaum und essen vielleicht einen Weihnachtskarpfen. Abends ist die Bescherung.

Viele Leute gehen anschließend noch in die Kirche.

, .

Der 26. Oktober ist der österreichische

Nationalfeiertag.

Er wurde zur Erinnerung an jenen Tag eingeführt, an dem 1945 alle Besatzungssoldaten das Land verlassen hatten und das Gesetz Uber die Neutralität Österreichs verabschiedet worden war.

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Österreichisches Deutsch

Ergibt keine österreichische Sprache, wohl aber unterscheidet sich das in Österreich gesprochene Deutsch in manchem vom “Binnendeutschen”.

In der Schule lernen die Kinder die deutsche Schriftsprache. Die verwenden die Österreicher aber nur beim Schreiben und wenn sie sich gewählter und vornehmer ausdrücken wollen. Sie ist die “bessere Sprache”, die “sprachliche Festtagskleidung”. Österreich hat sprachlich viel mit Süddeutschland und der Schweiz gemeinsam. Es gibt jedoch viele “Austriazismen”, Wörter, die nur in Österreich

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verwendet und manchmal nur dort verstanden werden. Ein Beispiel ist die Gewichtsbezeichnung Dekagramm (abgekürzt Deka oder dag) i&r 10 Gramm. Sie gilt in ganz Österreich, wird aber schon in Bayern oft nicht verstanden. Auch das Wort “Jauche” (^Zwischenmahlzeit) findet man nur in Österreich. Und das dort allgemeinübliche “heuer” (»dieses Jahr) verwendet man auch in Bayern.

Unter dem Einfluß des Fremdenverkehrs haben sich aber auch viele binnendeutsche Formen durchgesetzt. So sind Tomaten, Kar­ toffeln und Sahne beihahe so gebräuchlich wie die österreichischen Wörter Paradeiser, Erdäpfel und Obers.

Eine vielbemerkte, oft imitierte, aber auch belächelte Sprachgewohnheit der Österreicher ist ihre Vorliebe, alles zu verkleinern. Es gibt sehr viele Wörter auf-erl (Mäderl=ein kleines Mädchen), die allerdings gar nicht immer echte Verkleinerungsformen sind.

Im Alltag verwenden viele Österreicher ihre Mundart Die Mundarten in den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich oft stark voneinander. -

Österreich ist sprachlich gesehen ein Teil des Oberdeutschen. Acht Bundesländer gehören zum bairisch-österreichischen Dialektraum. In Vorarlberg spricht man Alemannisch.

(nachJürgen Koppensteiner)

«TYPISCH DEUTSCHE/ÖSTERREICHER”- DIESICHT DER

JEWEILSANDEREN

sympathisch

unsympathisch

gescheit

 

dumm

langsam

 

 

tolerant

 

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erfolgreich

 

 

 

konservativ

 

 

elegant

 

 

männlichX

 

 

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*

 

modern

 

 

laut pessimistisch ernst .

Bundesdeutsche aus

Österreicher aus Sicht

Sicht der Österreicher

der Bundesdeutschen

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AusderGeschichteLiechtensteins*

 

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Gebietes

Seit dem 3. Jahrtausend vor Chr. - Besiedlung des

durch Kelten.

Um 15. vor Chr. - bis ins 5. Jh. - Teil der römischen Provinz

Unter Karl dem Großen - die Provinz wurde zur Grafschaft. 1342 - Aus einer der Erbteilungen entsteht die Grafschaft Vaduz. 1396 - Die Grafschaft Vaduz wird reichsunmittelbar und

untersteht damit dem Kaiser direkt.

1434 - Vereinigung von Oberland (Grafschaft Vaduz) und Unterland (Herrschaft Schellenberg).

1699, 1712 - Fürst Johann Adam Andreas kauft die Herrschaft Schellenberg und die Grafschaft Vaduz.

1719 - Erhebung von Vaduz und Schellenberg zum Reichs« fÜrstentum Liechtenstein.

1806 - Erlangung der Souveränität durch Aufnahme in den Rheinbund.

1815 - Beitritt zum Deutschen Bund.

1852-(bis 1919) Zollvertrag mit Österreich.

1862 - Eine neue Verfassung tritt in Kraft, die den Landtag als Volksvertretung vorsieht.

1866 - Auflösung des Deutschen Bundes und Selbständigkeit Liechtensteins.

1921 - Die neue, in den Grundzügen noch heute gültige Verfas­ sung tritt in Kraft (Fürstentum Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie aufdemokratischer und parlamentarischer Grundlage).

Seit 1923 - eine Rechts-, Wirtschaftsund Währungsgerneinschaft mit der Schweiz.

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1924 - Zollvertrag mit der Schweiz.

1978 - Beitritt zum Europarat.

1990 - Liechtenstein wird 160. Mitglied der Vereinten Nationen (UNO).

TEXTE ZUM VERSTEHENDEN HÖREN

(Тексты для аудирования)

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Lektion 11

. Beim GeschSftsessen

-Also»trinken wir aufunsere Zusammenarbeit!

-Ja, aufunseren Erfolg! Prost.

-Zum Wohl. Sie sind doch aus Coburg, Herr Pilling. Was ist denn

Coburg für eine Stadt?

- Coburg ist eine mittelgroße Stadt und»wie Sie bestimmt wissen, eine Stadt mit langer Geschichte. Die alte Festung von Coburg ist sehr bekannt

- Undwowohnen Sie?

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-In derNähe des Stadtzentrums, in derAltstadt

-Und wiewohntman dort?

Es ist schon sehr schön, dortzu wohnen. Trotz der zentralen Lage ist es dort relativ ruhig. Nur es kommen immer mehr Touristen, und das Parken wird immer schwieriger.

-Ja, das Parken ist immer ein Problem in der Stadt, besonders in Frankfurt. Fahren Sie mit demAuto zurArbeit?

-Nein, ich gehe zu Fuß» etwa 20 Minuten.

-Schön, da kann man Sie beneiden. Ich brauche mindestens eine Stunde. Und wie wohnen Sie»wenn ich fragen darf?

-Wir mieten eine Wohnung im zweiten Stock eines Altbaus.

-Und wie groß ist Ihre Wohnung?

-Ungefähr 100 Quadratmeter. Wir haben vier Zimmer und einen Balkon. Und wo wohnen Sie, FrauNebrig?

-In Steinheim bei Frankfurt Es ist eine schöne Wohngegend mit viel Grün. Wir haben ein Einfamilienhaus mit Garten. Das Haus habe ich vor

12 Jahren gebaut Es ist 120 Quadratmeter groß und hat vier Zimmer, Aber die Kinder sind schon ausgezogen, und die beidenZimmer stehen 1е^.л

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Lektion 12

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Die bestangezogenen MännerDeutschlands

1. Zwei TV-Stars Ulrich Kienzle, 59, und Bodo H. Hauser, 49, diskutieren mit viel Humor darüber, wer besser angezogen ist Was zieht derMannvonheute an?

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K.: Hauser? Der ist schlecht angezogen.

ff.: Schauen Sie doch sich an. Im Gegensatz zu Ihnen, der wirklich nur einen Anzug hat, besitze ich 12.

K.: Aber wie man an Hauser sieht, macht ein Anzug noch keinen Herrn. Ich habe dafür 10 Lederjackenin Schwarz, Rot, Gelb, Braun.

ff.: Mirwird schlecht!

K:Aber daß Sie Krawatten-Fetischist sind, das sollen wir ertragen. 150Stück! Ich komme mit 20 bis 30 aus, muß meine journalistische Kompetenz nicht durch große Krawatten-Auswahl beweisen.

ff.: Kienzle, vergessen Sie nicht, daß ich der Sohn eines Krawatten­ fabrikanten bin.

K.: Man behauptet auch, daß Sie 150 Hemdenbesitzen. Ich habe nur 50. ff.: Leidertragen Sie sie auch. Aber es stimmtich habe 150Hemden, dazu

12 T-Shirts, 15 Jackets, 40 Einstecktücher, 50 Paar Socken, 12 Pullis, 12 Paar Schuhe, 6 Jeans, 3 Hüte. Ich bin kein Diät-Freak wie Sie, Kienzle, bei meiner Figur muß ich variieren können.

K.: Da sehe ich mit weniger Aufwand doch viel besser aus - 6 Jackets, kein Einstecktuch, auch 50 Paar Socken, 4 Pullis, 11 Paar Schuhe, 2 Mäntel.

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Lektion 13

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Der kranke Fuchs

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Ein Kurzhörspiel, nicht nur fürKinder.

Mitspieler: Herr Fuchs, Frau Elster.

Ort der Handlung: Märchenwald.

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Fuchs: (niest ununterbrochen) Das hört ja nicht mehr auf. Hab’ ich einen

Schnupfen! - oder vielmehr,

der Schnupfen hat mich. Und die

Augen tränen. Mir ist schon ganz schlecht

 

Elster: Hallo, Herr Fuchs! Hier muß ich Sie also treffen.

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Fuchs: Oh, die hat mir gerade gefehlt!

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Elster: Ihnen fehltetwas?

 

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Fuchs: Nein, nein, mir fehlt gar nichts. Ich sagte guten Abend, Emu Bister (niest wieder heftig). i

Elster: Herr Fuchs! Haben Sie hier dauernd geniest?Man hörte es imganzen "Märchenwald!

Fuchs: Ja, war ich!

Elster: So, das istja nett von Ihnen. Und dann niesen Sie mir beinahe auf ’ den Schnabel. Haben Sie denn kein Taschentuch bei sich?

Fuchs: Hab’ ich heutevergessen.

Elster: Ja, ja, vergessen. Aber wahrscheinlich fehlt Ihnen doch etwas? Sie sehen nicht gesund aus. Kommen Sie mal her und geben Sie mir Ihre Pfote! Aber niesen Sie mich nicht wieder an!

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Тексты для аудирования

Fuchs: FrauElster! Was soll denn das?

Elster: Ihre Pfote bitte, ich muß Ihren Puls fühlen! Na also, da haben wir’s. Sie haben Fieber, HerrFuchs! Sie müssen schnell ins Bett

Fuchs: Ich geheja schon nach Hauset

Elster: Nichts da, mein Lieber, ich komme mit

Sie werden noch alle Märchenwaldbewohner anstecken, wenn ich jetzt aufSie nichtaufpasse.

Zu Hause beim Herrn Fuchs

Fuchs: So, Frau Elster, es war wirklich sehr nett von Ihnen, aber nun können Sie gehen.

Elster: Jetzt mein lieber Herr Fuchs, werde ich Sie erst einmal, ins Bett bringen. Sie trinken Kamillentee und Milch mit Honig, dann müssen Sie guigeln.

Fuchs: Sie könnenjetzt gehen.

Elster: Sie haben Fieber, Herr Fuchs, legen Sie sich nur ganz ruhig hin, die liebe Frau. Elster wird schon für alles sorgen. Gleich ist der Kamillentee fertig.

Fuchs: Ach, wenn ich noch nicht krank war, diese Person macht mich krank.

Elster: Abhärtung, lieber Herr Fuchs, das ist das beste Mittel gegen Erkältungen. Morgens sich kalt waschen und dann fünf Minuten Gymnastik amoffenen Fenster!

Fuchs: Sich kalt waschen? Brr, amfrühen Morgen. Das istja schrecklich! Elster: Das ist nur eine Frage der Gewohnheit. Ja, wenn Ihre Erkältung

vorüber ist, komme ich jeden Morgen vorbei, und wir machen dann gemeinsam Gymnastik.

Fuchs: Das hat mirgerade gefehlt

Elster: Natürlich, Herr Fuchs. Sie werden bald metken, wie gut Ihnen das tut So schön Zudeckenjetzt, und morgen komme ich wieder.

Fuchs: Nein, Frau Elster, das ist wirklich nicht nötig. Ich fühle mich schon wieder besser.

£ t o : Na, sehen Sie, das macht meine gute Behandlung. Sie werden schon wieder schnell aufdie Beine kommen.

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Lektion 14

Zwei Telefongespräche

1. Das Telefon klingelt imBüro der Firma“LINDE”Dresden. -Nitschke, LINDE Dresden.

- Guten Tag, hier Teßmer, Firma GLATTWeimar. Kann ich bitte Herrn Ebinal sprechen?

- Herr Ebinal ist gerade beim Mittagessen. Soll er Sie zurückrufen?

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-Nein, ich rufe später noch einmal an. Es geht um unser gemeinsames Projekt in Kiew. Richten Sie ihmbitte aus, ich rufe gegen 17Uhr an.

-Geht in Ordnung. AufWiederhören.

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2. Das Telefon klingelt im Sekretariat des Geschäftsführers der Firma Schäfer & Co.

- Sekretariat Schäfer, grüß Gott, Lehmann amApparat.

Guten Tag. Hier spricht Tkatsch von der Firma INTER in Kiew. Ich möchte bitte Herrn Schäfer sprechen.

-Es tut mir leid. Herr Schäfer ist gerade mit einem Kunden zusammen. Soll ich ihmetwas ausrichten?

-Ja, sagen Sie bitte Herrn Schäfer, daß ich angerufen habe. Es geht um einen Besuchstermin, Könnte er mich zurückrufen?

-Ist gut Wie war bitte IhrName?

-Tkatsch. Ich buchstabiere: T wie Theodor, к wie Kaufmann, a wie Anton, t wie Theodor, sch wie Schule. Von der Firma INTER Kiew, Ukraine.

-Hat Herr Schäfer Ihre Telefonnummer?

-Ja, ich glaube schon, aber ich gebe sie Ihnen noch mal durch: null null, achtunddreißig, null vierundvierzig, vier, neunzehn, vierundzwanzig, elf.

-Ich wiederhole: 0038-044 / 419 24 11. Geht in Ordnung, HerrTkatsch,

ich sageHerrn SchäferBescheid.

“ Vielen Dank, aufWiederhören.

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Lektion 15

Wie heiße ich?

Seit 3000 Jahren bin ich bekannt. Zuerst “wohnte” ich in den Gebieten des nordwestlichen Argentiniens, in Bolivien, Peru, Ecuador und in Columbien. Als die Inkas im 13. Jahrhundert an die Macht in den Andenstaaten kamen, erkannten sie meine Bedeutung. Den Inkas verdanke ich viel. Man benutzte mich als wichtiges Tauschobjekt für Mais, Kleidung und Töpfe. Man baute für mich Hallen. Vielen Menschen rettete ich das Leben. Meine große Zeit kam, als die Spanier 1529-1535 das Inkareich erobert hatten. Die Spanier suchten Gold, sie wußten von mir so gut wie nichts. Ich aber war das wahre Gold der Inkas.

Wann und wie ich nach Europa kam, darüber streiten sich noch heute Wissenschaftler. War es vielleicht der Seefahrer Sir Walter Raleigh (1552“ 1618), der mich nach Irland brachte? Wie dem auch sei, der erste wichtige Artikel über mich erschien 1597 in England. Mit irischen und englischen Auswanderer-Familien kam ich nach Schweden, Rußland und Nordamerika.

Die Reise nach Deutschland fand in mehreren Etappen statt Aus England exportierte man mich 1708 nach Mecklenburg und 1718 nach

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