Проверь себя! Тесты, тексты и контрольные работы по немецкому языку. Учебное пособие-1
.pdfhelft ihr. Ihr versteht euch ja auf Krankheiten und habt noch niemand abgewiesen, der euch um Hilfe bat!" Der Müller fürchtete das Schlimmste für seine Mühle, und es fiel ihm schwer, gerade jetzt wegzugehen. Doch als der Junge seine Bitte noch eindringlicher als vorher wiederholte, da konnte Vater Arend nicht die Kranke ohne Hilfe lassen. Schnell packte er einige seiner getrockneten Heilkräuter in seine Tasche und folgte dem Jungen. Auch seine Frau wollte nicht bei einem solchen Unwetter allein in dem Häuschen am See zurückbleiben, also eilten sie zu dritt durch Sturm und Regen dahin.
Nur eine kurze Wegstrecke waren sie von der Mühle entfernt, als sie hinter sich ungeheuerliches Brausen hörten. Sie drehten sich um und erstarrten vor Schreck: Die kleine Anhöhe mit der Mühle, dem kleinen Häuschen, das sie eben verlassen hatten, mit den Gärten und Wiesen ringsum verschwanden vor ihren Augen in den Wellen des Sees. Noch immer starrten die beiden Alten nach der Stelle, wo früher ihre Mühle stand und wo sie so viele glückliche Jahre verlebt hatten. Allmählich legte sich der Sturm, und der See lag wieder ruhig und friedlich da, als sei nichts geschehen.
Als sich der Müller und seine Frau von ihrem Schrecken erholt hatten und sich nach ihrem kleinen Begleiter umsahen, war der verschwunden. Alles Rufen half nichts. Aber das seltsamste war, dass ihn weder hier noch irgendwo anders am See jemand kannte oder jemals gesehen hatte. Auch war niemand in der Umgebung krank, und niemand hatte Hilfe erbeten.
Müller Arend und seine Frau zogen in das Dorf, an das nun der See seine Ufer verlegt hatte. Bis zum heutigen Tage heißt der See nach dem Müller der Arendsee. Wenn man den alten Fischern glauben soll, dann kann man in mondhellen Nächten noch heute ganz tief unten auf dem Seegrunde die Mühle liegen sehen.
1.Müller Arend war weit und breit dadurch bekannt, dass ...
a.seine Mühle die größte in der Gegend war.
b.man in seiner Mühle nur wenige Stunden pro Tag arbeitete.
c.er sich neben dem Mahlen auch mit Brotbacken beschäftigte.
d.er nicht nur seine Arbeit tüchtig und ordentlich machte, sondern auch ein vielgereister Mann war.
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2.Der kleine Junge suchte bei Müller Arend ...
a.eine Arbeitsstelle bei seinem Mühlenwerk
b.Hilfe für seine kranke Schwester
c.Schutz vor dem schlimmen Unwetter
d.nach seinem entflohenen Hund
3.Um das kranke Mädchen heilen zu können, ...
a.gab Arend dem Jungen alle seine getrockneten Heilkräuter.
b.schickte Arend den Jungen zur Apotheke.
c.nahm Arend nicht alle seiner Heilmittel mit, sondern nur einige davon.
d.brauchte Arend auch einen ärztlichen Rat.
4.Es fiel Arend schwer, gleich wegzugehen, weil ...
a.er sich nicht wohl fühlte.
b.seine Frau schwerkrank war.
c.er um seine Mühle tief besorgt war.
d.weil er noch viel zu tun hatte.
5.Nach diesem schrecklichen Sturm auf dem See ...
a.blieben Arend und seine Frau ohne ihr Haus und ohne ihre Mühle.
b.verloren sie auf immer einander.
c.nahmen sie den Jungen zu sich.
d.blieb alles beim Alten.
6.Müller Arend heilte Kranke ... .
a.mit modernen Medikamenten
b.durch Psychotherapie
c.mittels Wasserheilkunde
d.mit Kräutern
7.Den Worten alter Fischer nach sieht man manchmal auf dem Seegrunde ... .
a.kleine Goldfische spielen
b.Arends Mühle
c.versunkene Boote
d.schöne Korallenbänke
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Text 4. Wie entstand die Leipziger Messe?
In alten Zeiten fanden zweimal im Jahr auf dem Burgplatz von Libzi, unserem heutigen Leipzig, Markttage statt. Ganz in der Nähe des Burgplatzes kreuzten sich zwei große Fernverkehrsstraßen. Die eine führte von Paris über Polen bis in die Ukraine, die andere bis nach Italien, und viele Kaufleute aus fremden Städten und fernen Ländern kamen nach Libzi. 1165 war Libzi schon so groß und wichtig, daß man es zur Stadt erklärte. In das gleiche Jahr fiel die Geburtsstunde der Leipziger Messe. Sie ist also schon fast 850 Jahre alt.
Noch vor 150 Jahren brachten hochbeladene Planwagen* die Waren nach Leipzig. Solche Planwagen konnten höchstens 40 Kilometer an einem ganzen langen Tag zurücklegen. Viele ausländische Händler waren wochenlang unterwegs, und nicht selten wurden sie überfallen und beraubt, da es damals viele Räuber in der Gegend gab. Eines Tages versprach der damalige Landesherr, die Handelsstraßen durch Soldaten zu schützen und alle Räuber streng zu bestrafen.
So wurden die Verkehrswege sicherer, aber trotzdem war es bald nicht mehr möglich, all die vielen Güter nach Leipzig zu transportieren. Deshalb brachten die Verkäufer seit 1907 nur noch ein Muster ihrer Waren mit und stellten es so schön wie möglich aus. Seitdem heißen die Verkäufer Aussteller. Die Käufer besichtigen die ausgestellten Muster und bestellen die Menge, die sie brauchen. Später bekommen sie dann die bestellten Waren geliefert. Seit fast 100 Jahren ist das MM das Zeichen der Leipziger Messe. Es bedeutet Muster-Messe.
1914 brach der erste Weltkrieg aus. Nachdem der Krieg beendet und der deutsche Kaiser geflüchtet war, fand 1920 auf einem großen Ausstellungsgelände die erste Technische Messe statt. Seither gibt es die Konsumgütermesse in der Innenstadt und die Technische Messe auf einem großen Freigelände und in Ausstellungshallen.
Zur Zeit treiben Kaufleute aus aller Welt alljährlich im Frühjahr und im Herbst in Leipzig friedlichen Handel. In den Messehäusern der Innenstadt und auf dem Gelände der Technischen Messe kann man sich als Einkäufer und als Besucher über neuentwickelte Verfahren und Erzeugnisse informieren.
*der Planwagen – фургон, запряженный лошадьми
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1.Libzi wurde im Mittelalter zu einem bekannten Handelszentrum, weil ...
a.es keinen anderen passenden Ort in der Nähe gab.
b.ausgerechnet dorthin die einzige Fernverkehrsstraße führte.
c.viele Kaufleute aus Italien kamen.
d.es an der Kreuzung zweier großer Fernverkehrsstraßen lag.
2.In alten Zeiten dienten als Transport für zu verkaufende Güter ... .
a.gesattelte Pferde
b.Planwagen
c.Flugzeuge
d.Pferdekutschen
3.Es war der damalige Landesherr, der ...
a.nicht nur die Handelswege, sondern auch die Händler vor den Räubern in Schutz nahm.
b.alle Waren nach Libzi brachte.
c.den Handel mit ausländischen Konsumgütern verbot.
d.gegen den Handel war.
4.Die ersten Handelsmessen in Leipzig verliefen ...
a.von Zeit zu Zeit.
b.nicht jedes Jahr.
c.zweimal jährlich.
d.nur gelegentlich.
5.Der Transport aller Güter nach Leipzig wurde mit der Zeit schwierig, deswegen ...
a.verzichtete man auf die Handelsidee.
b.beschlossen die Verkäufer, nur ein Muster ihrer Ware auszustellen.
c.gab es schon weniger Verkäufer.
d.fanden die Messen viel seltener statt.
6.Nach dem Jahre 1907 kauften die Besucher in der Messe nichts, sondern ...
a.wählten nach den Mustern die gewünschten Waren und bestellten sie in beliebiger Menge.
b.besichtigten nur alles Ausgestellte und bekamen nur eizelne Muster gezeigt.
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c.machten die erste Bekanntschaft mit den neuesten Technologien.
d.lernten einander kennen.
7.Die Technische Messe funktioniert in Leipzig ...
a.wie die Konsumgütermesse seit vielen Jahrhunderten.
b.nur sehr selten.
c.erst seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
d.in äußerst beschränktem Umfang.
Text 5. Absage vom PC
Die Zeiten, in denen man für eine erfolgreiche Arbeitssuche seine Bewerbung in schöner Schrift zu verfassen und seinen Lebenslauf mit einem scharfen Passfoto in ordentlichen Klarsichthüllen zu verpacken brauchte, werden vielleicht bald vorbei. Es spielt schon keine Rolle mehr, ob das Briefpapier makellos* weiß ist oder Kaffeeflecken hat.
Die Bewerbungsunterlagen werden in Personalabteilungen, bei Arbeitsvermittlern und Personalberatern immer öfter zu einer simplen Datei** in der elektronischen Datenbank. Für die Vorauswahl ist nicht mehr interessant, ob eine Bewerbung formschön aussieht, sondern ob sich in den verdateten*** Informationen die passenden Schlüsselwörter**** finden.
Personalberater, die für ein Unternehmen etwa einen Elektroingenieur mit einer bestimmten Berufserfahrung, Spezialausbildung und Fremdsprachenkenntnissen suchen, durchforsten ihre Dateiensammlung mit einem Suchprogramm. Dieses Programm kann ausschließlich nach Schlüsselwörtern (oder: Keywords) nachsuchen, die diesen Anforderungen entsprechen. Findet das Suchprogramm keine passenden Schlüsselwörter, so kommen die Daten des Bewerbers gar nicht erst auf den Bildschirm.
*makellos – безупречно
**die Datei – объем данных, файл
***verdatet – внесенный в электронный банк данных
****das Schlüsselwort (engl. Keyword) – ключевое, кодовое слово, ключ
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Heute werden die Informationen über Stellengesuche in den meisten Personalabteilungen noch per Hand eingegeben. In den USA aber ist das weitaus schnellere Scannerverfahren bereits weit verbreitet, und dieses Verfahren kommt schnell in andere Länder, weil es zumindest bei der Vorauswahl der Kandidaten sehr viel Zeit spart.
Wer künftig eine Arbeitsstelle sucht, steht vor der Frage: Was passiert eigentlich mit meinen Bewerbungsschreiben? Werden sie „verdatet"? Wenn ja, unter welchen Schlüsselbegriffen? Deswegen ist es heute schon zu empfehlen, vor dem Bewerbungsschreiben eine Checkliste mit den voraussichtlich wichtigen Keywords anzulegen und diese in die Bewerbung einzuarbeiten, auch wenn die Vorauswahl noch nicht per Suchprogramm getroffen wird. Schließlich reagiert auch das Großhirn eines Personalsachbearbeiters – dem Computer ganz ähnlich – auf bestimmte Begriffe und Zahlen.
1.Der Erfolg bei der Suche nach einer Arbeitsstelle ...
a.hängt direkt von der Handschrift ab.
b.ist heute vielmehr mit der elektronischen Datenbank verbunden.
c.wird durch einen inhaltlich reichen Lebenslauf verursacht.
d.soll nur durch Zufall bestimmt werden.
2.Um einen Elektroingenieur mit Berufserfahrung zu finden, ...
a.setzt man entsprechende Inserate in verschiedene Zeitungen.
b.rufen Personalberater bei verschiedenen Unternehmen an.
c.muss man die ganze Dateiensammlung mit einem bestimmten Suchprogramm durchforsten.
d.konsultieren Personalberater ihre Kollegen.
3.Das Hauptprinzip eines jeden Suchprogramms beruht auf der Suche nach ...
a.dem Alphabet.
b.Schlüsselwörtern.
c.vorher gewählten Buchstaben.
d.Familiennamen
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4.Das Scannerverfahren findet immer weitere Verbreitung, denn ...
a.in diesem Fall braucht man bei der Suche einige wenige Unterlagen.
b.nur die besten Kandidaten werden gewählt.
c.so findet man einen passenden Kandidaten viel schneller.
d.es ist das billigste Verfahren.
5.Besonders wichtig für die elektronischen Bewerbungsschreiben ist ...
a.ein schönes Fotos.
b.makelloses Papier.
c.eine lesbare Handschrift.
d.das richtige Schlüsselwort.
6.Die Funktionsweise des Computers und das Funktionieren des Großhirns ...
a.haben viel Gemeinsames.
b.sind ganz und gar verschieden.
c.beeinflussen einander.
d.vereinigt nur eine Einzelheit.
Ключи
Lösungen
Text 1: 1. d; 2. b; 3. c; 4. c; 5. b; 6. c. Text 2: 1. b; 2. c; 3. b; 4. d; 5. b. 6. a.
Text 3: 1. d; 2. b; 3. c; 4. c; 5. a;. 6. d.; 7. b. Text 4: 1. d; 2. b; 3. a; 4. c; 5. b; 6. a; 7. c. Text 5: 1. b; 2. c; 3. b; 4. c; 5. d; 6. a.
