Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

Холодильная, криогенная техника и системы жизнеобеспечения. Учебное пособие

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
15.08.2026
Размер:
1 Мб
Скачать

Aufgabe 15. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1.Außer Frigen 12 gibt es noch eine Vielzahl ähnlicher Fluorverbindungen, die als Kältemittel geeignet sind. 2. Jetzt verwendet man für Isolierung neue synthetische Kunststoffe, deren Eigenschaften sehr günstig sind. 3. Frigen 21 ist geeignet für Klimaanlagen, bei denen hohe Verflüssigungstemperaturen auftreten.

4.Die Maschine hat einen sehr langen Tauchkolben, in dessen Воden das Saugventil sitzt. 5. Bei Ammoniak, das äußerst wasserlöslich ist, wird daher ein höherer Wassergehalt zugelassen als z.B. bei Frigenen, die eine geringere Wasserlöslichkeit besitzen. 6. Die Werkstoffe, mit denen das Kältemittel chemisch reagiert, dürfen beim Bau von Kälteanlagen nicht verwendet werden. 7. Als Verdampfer dienen hier die kühlbaren Platten, durch deren Kanäle das verdampfende Kältemittel fließt.

8.An Stelle des Kühlraumes ist ein isolierter Solebehälter getreten, dessen Sole tiefgekühlt wird, um als Kälteträger zu dienen.

Aufgabe 16. Lesen Sie richtig folgende Wortgruppen. Finden Sie entsprechende russische Äquivalente zu diesen Wortgruppen.

Professor für Maschinenbau; der Behälter mit Wasser; sich mit Kältetechnik beschäftigen; zu Lindes Zeiten; der Keller mit konstant niedriger Temperatur; mit Holz und Stroh isolieren; mit Natureis kühlen; im Winter; in der warmen Jahreszeit; aus Wärme Kälte machen; bei jeder Spräydose beobachten; sich auf dem Effekt beruhen; unter dem Nullpunkt verdampfen; das Innere des Kühlschrankes; mit dem Kompressor verdichten; über die Kühlrippen; auf der Hinterseite des Kühlschrankes; die Luft flüssig machen; bei Temperaturen unter -189 Grad; zum

Schweißen.

Aufgabe 17. Übersetzen Sie die folgende Sätze, achten Sie den Gebrauch der

Modalkonstruktionen:

1.Die Absorptionsmaschinen lassen sich in zwei Gruppen einteilen. 2. Man lässt die Flüssigkeit durch das Rohr strömen. 3. Man ließ die Lösung über Nacht stehen.4. In der Wasserlösung lässt sich die Ammoniak leicht neutralisieren.

5.Durch Erwärmen der Lebensmittel lässt sich Frigen 12 daraus austreiben. 6. Der Lehrer ließ diesen deutschen Text ohne Wörterbuch übersetzen. 7. Die Reaktion lässt man bei konstantem äußerem Druck ablaufen. 8. Sehr schwer flüchtige Stoffe lassen sich mit überhitztem Wasserdampf austreiben und somit rein gewinnen.

9. Die gasförmige Phase lässt sich als Hauptgegenstand der technischen Wärmelehre betrachten. 10. Waagerechte Röhre lassen sich für Innenkondensation nicht verwenden.

Aufgabe 18. Annotieren Sie folgenden Text:

Carl von Linde macht Luft flüssig

Carl Paul Gottfried Linde wurde am 11. Juni 1842 in Berndorf in Oberfranken geboren. Er studierte an der technischen Hochschule in Zürich und wurde Ingenieur. Ab 1868 war er Professor für Maschinenbau an der technischen Hochschule in München. Linde beschäftigte sich mit Kältetechnik, sprich mit Maschinen, die Kälte auf künstliche Art und Weise erzeugen. Vielleicht sagt ihr jetzt: wenn im Sommer man Eis haben will, stellt man einfach einen Behälter mit Wasser ins Gefrierfach.

11

So einfach war das zu den Lindes Zeiten jedoch noch nicht. Damals gab es nämlich noch keine Kühloder Gefrierschränke im heutigen Sinne. Wollte man Nahrungsmittel oder Getränke kühlen, so hatte man dafür in der Regel zwei Möglichkeiten: entweder man besaß einen tiefen Keller mit einer konstant niedrigen Temperatur oder man nutzte einen Eisschrank, einen z. B. mit Holz oder Stroh isolierten Schrank, der mit Natureis gekühlt wurde. Das Eis befand sich in einem separaten Fach und kam nicht mit den Lebensmitteln in Berührung. Dazu musste im Winter Natureis z. B. aus Seen oder Flüssen in transportable Stücke geschlagen und in sehr kühle Eiskeller gebracht werden, in denen es auch im Sommer möglichst nicht auftaute.

In der warmen Jahreszeit brachte der Eismann diese Eisblöcke dann in die Haushalte, die damit ihre Eisschränke immer neu bestückten, sobald der letzte Eisblock weggetaut war. Eine mühsame Sache! Linde entwickelte ab 1876 Kältemaschinen, die aus Wärme Kälte machten.

Das klingt fast nach Zauberei, so funktionieren aber bis heute unsere Kühlschränke. Das Linde-Verfahren... Wenn Gase verdichtet, also zusammengepresst werden, erwärmen sie sich. Wenn sie sich wieder entspannen, der Druck also nachlässt, kühlen sie sich ab. Diesen Effekt, der Joule-Thomson- Effekt heißt, könnt ihr bei jeder Spraydose beobachten: je länger man sprüht, desto kälter wird die Düse. Das sich die Flasche selbst abkühlt beruht auf einem anderen

Effekt. Der Joule-Thompson-Effekt wirkt nur, wenn sich Gas ausdehnt, und das ist nennenswert erst an der Düse der Fall. Wird das Gas nach dem Verdichten abgekühlt und dann der Druck wieder gedrosselt, wird das Gas noch kälter. Wendet man dieses System mehrere Male nacheinander an, kann man die Luft sehr stark abkühlen. Die bereits abgekühlte Luft kann man dann wieder zum Vorkühlen der nachströmenden, noch warmen Luft nutzen. Im Kühlschrank kommt das LindeVerfahren folgendermaßen zum Einsatz: Im Kühlschrank befindet sich ein spezielles flüssiges Kühlmittel, das schon ab Temperaturen unter dem Nullpunkt verdampft. Das Innere des Kühlschranks mit 4-8 Grad Celsius führt also dazu, dass das Kühlmittel verdampft. Bei diesem Vorgang wird der Umgebung Wärme entzogen, die Temperatur im Kühlschrank sinkt. Nun wird das Kühlmittel aus dem Kühlschrank herausgesogen und mit einem Kompressor verdichtet. Es erwärmt sich und gibt Wärme über die Kühlrippen auf der Hinterseite des Kühlschrankes ab. Mit Hilfe des Linde-Verfahrens wird so die warme Luft aus dem Inneren nach draußen transportiert. Ist es im Kühlschrank kalt genug, wird der Kreislauf so lange angehalten, bis der Thermostat anzeigt, dass wieder Kühlung nötig ist, dann geht’s wieder los. Mit dem nach ihm benannten Verfahren gelang es Linde auch, Luft flüssig zu machen. Bei –189 Grad Celsius geschieht dies nämlich. Man spricht vom «Siedepunkt» der Luft. Bei Temperaturen unter –189 Grad ist Luft flüssig, darüber gasförmig. Flüssige Luft lässt sich in ihre Bestandteile zerlegen: Sauerstoff,

Stickstoff, Argon und weitere Edelgase, die in der Luft enthalten sind, kann man auf diese Weise gewinnen. Argon etwa wird zum Schweißen, in Feuerlöschern und Glühbirnen verwendet.

12

Aufgabe 19. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text:

1.Wodurch ist Carl von Linde berühmt?

2.Wo wurde er geboren?

3.Wo studierte Carl von Linde?

4.Wie konnte man früher Nahrungsmittel kühlen?

5.Wie bewahrte man das Natureis im Sommer auf?

6.Worin besteht der Joule-Thomson Effekt?

7.Wie kommt das Linde-Verfahren im Kühlschrank zum Einsatz?

8.Was gelang Linde mit dem nach ihm benannten Verfahren?

9.In welche Bestandteile lässt sich die flüssige Luft zerlegen? Aufgabe 20. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1.Damit der Prozess der Kälteerzeugung klar sein kann, betrachten wir vor

allem die einfachste Kälteanlage. 2. C. Linde schuf seine bewährte Kältemaschinenkonstruktion und wurde damit zu einem der Begründer der Kältetechnik. 3. Damit der Platz für eine neue Dampfbildung geschaffen wird, saugt der Verdichter die im Verdampfer gebildeten Kältemitteldämpfe an. 4. Die Stärke der Assoziation hängt von Größe des Moleküls ab. 5. Damit sind auch hier die stereometrischen Merkmale der Moleküle die Assoziation maßgebend. 6. Damit stets schwachе Lösung im Absorber ist, findet; ein dauernder Kreisprozess zwischen Absorber und Kocher statt. 7. Damit der Betrieb einer Absorptionskältemaschine wirtschaftlicher wird, verwendet man

Wärmeaustauscher. 8. Damit die Sole in der Anlage zirkulieren kann, hat man eine

Pumpe und einen elektrischen Antriebsmotor anzuordnen. 9. Damit die

Gewichtsverluste im Kühlschrank geringer werden, muss man in dem Kühlraum eine bestimmte relative Luftfeuchtigkeit einhalten. 10. Wir betrachten beide Arten der Kältemaschinen, damit ihre wirtschaftliche und betriebliche Vorund Nachteile zu vergleichen sind. 11. F. Carre verwendete als Arbeitsstoff das Stoffgemisch Wasser-Аmmoniак. 12. Damit hat er einen großen Beitrag zur Entwicklung der Kältetechnik geleistet.

Aufgabe 21. Benutzen Sie folgende Wörter zum Verstehen des Textes: die Absorptionskältemaschine – абсорбционный холодильник

das Arbeitsmedium – рабочая среда aufnehmen – принимать

abgeben – отдавать definieren – определять der Druck – давление einsetzen – использовать eng – узкий

entgegen – напротив entlang – вдоль erfolgen – происходить

der Gegenstand – предмет geschlossen – закрытый

13

das Kältemittel – охладитель

die Kälteanlage – холодильная установка die Kältemischung – охлаждающая смесь das Kühlgut – охладитель

lediglich – исключительно

die Mischungsoder Lösungsreaktion – реакция на смешивание или растворение

niedrig – низкий offen – открытый

die Regeneration – регенерация der Sinn – смысл

die Stelle – место sogar – даже

üblicherweise – обычно

die Umgebung – среда, окружение der Unterschied – различие

die Verdampfung – испарение der Verflüssiger – конденсатор die Wärme – тепло

die Wärmeenergie – тепловая энергия die Wärmeübertragung – перенос тепла

die Zustandsänderung – изменение состояния Aufgabe 22. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1. Wird die Luft zu kalt, sо wird das Regelventil geschlossen. 2. Bei zu hoher

Temperatur entsteht die Butter von zu weicher Konsistenz. 3. Das zu verwendende

Kältemittel wird zuerst im Laboratorium geprüft. 4. Das zu transportierende flüssige Gas wird in vakuumisolierte Tanks aufbewahrt. 5. Mit steigendem Kältemitteldruck und sinkender Öltemperatur nimmt die Löslichkeit des F12Dampfes im Öl zu.

6.Führt man einem Körper Wärme zu, so steigt in der Regel seine Temperatur.

7.Um die Flüssigkeit zu verdampfen, muss man ihr die Wärme zuführen. 8. Das Kältemittel hat die notwendige Wärmemenge der Kühlkammer und dem darin liegenden Produkt zu entziehen. 9. Der Zweck der Isolierung besteht darin, die

Kühlräume, Solebehälter und kalte Rohrleitungen vor Wärmeaufnahme aus der Umgebung zu schützen.

Aufgabe 23. Lesen Sie richtig folgende Wortgruppen. Finden Sie entspechende russische Äquivalente zu diesen Wortgruppen.

Von dem Kühlgut zur Umgebung; der Unterschied zum Kühlmittel; ein Kältemittel in einem Kältezyklus; in der Lage sein; zu einer Stelle transportieren; bei niedriger Temperatur; bei niedrigem Druck; bei höherer Temperatur; die Wärme abgeben; als Arbeitsmedium einsetzen; in einer Kältemischung geschehen.

14

Aufgabe 24. Referieren Sie den Text.

Kältemittel

Kältemittel transportieren Enthalpie (das heißt Wärmeenergie) von dem Kühlgut zur Umgebung. Der Unterschied zum Kühlmittel ist, dass ein Kältemittel in einem Kältezyklus dies entgegen einem Temperaturgradienten tun kann, so dass die Umgebungstemperatur sogar höher sein darf als die Temperatur des zu kühlenden Gegenstandes, während ein Kühlmittel lediglich in der Lage ist, in einem Kühlzyklus die Enthalpie entlang des Temperaturgradienten zu einer Stelle niedrigerer Temperatur zu transportieren. Das Kältemittel ist definiert als «Fluid, das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eingesetzt wird, und das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluids erfolgen».

Kältemittel werden in geschlossenen oder offenen Kälteanlagen als Arbeitsmedium eingesetzt. Während bei Kältemitteln im engeren Sinne Wärme durch Verdampfung bei niedrigem Druck und niedriger Temperatur aufgenommen wird, geschieht dies in einer Kältemischung chemisch durch eine Mischungsoder Lösungsreaktion. Die Regeneration erfolgt daher bei Kältemitteln durch Verflüssigung (in einem konventionellen Verdichter mit nachfolgendem Verflüssiger), bzw. bei Kältemischungen durch Entmischung (in einem «thermischen Verdichter» einer Absorptionskältemaschine).

Aufgabe 25. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text:

1.Welche Aufgabe erfüllen die Kältemittel?

2.Worin besteht der Unterschied des Kältemittels zu dem Kühlmittel?

3.Wo werden die Kältemittel eingesetzt?

4.Wodurch erfolgt die Regeneration der Kältemittel?

Aufgabe 26. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1. Betrachten wir die neuen europäischen und amerikanischen Kühlhäuser, so finden wir die meisten konstruktiven Veränderungen wie in unserem Lande. 2. Will man die Vorund Nachteile eines Kühlhauses einschätzen, so muss man am besten von den Bauund Betriebskosten ausgehen. 3. Berechnet man die Ausgaben für den Bau und Betrieb eines einstöckigen und eines mehrstöckigen Kühlhauses, so stellt man fest, dass die Ausgaben je 1 t der zu lagernden Lebensmittel für beide Typen fast gleich sind. 4. Die Baukosten je 1 t der zu lagernden Lebensmittel liegen bei einem einstöckigen Kühlhaus höher als die bei einem zweistöckigen. 5. Der Unterschied in dem Verfahren der Kälteerzeugung und derjenige in der Zufuhr der Kälte an die Kühlkammern sind von prinzipieller Bedeutung. 6. Oft werden in den Kühlräumen eigene Aggregate eingebaut, diese erlauben an den Ausgaben für Kälteleitungen und für Kältemittel zu sparen und den täglichen Energieverbrauch zu vermindern. 7. Bei der Untersuchung der Ausgaben für die Kühlhäuser wurde festgestellt, dass diese bei verschiedenen Verfahren der Kaiteerzeugung sehr stark unterscheiden. 8. Es ist besser, den Maschinenraum in der Mitte des Kühlhauses zu bauen, da die Baukosten dabei geringer sind als diese, wenn der Maschinenraum

15

getrennt gebaut wird. 9. Die Temperatur der Luft in der Kühlkammer und die Luftfeuchtigkeit darin müssen konstant gehalten werden.

Aufgabe 27. Benutzen Sie folgende Wörter zum Verstehen des Textes:

Aufstellung f -, -en – установка, монтаж

Außenmantel m -s, -mäntel, Außenverkleidung f, -, -en – наружная обшивка,

облицовка

Ausführung f -, en – исполнение, конструкция Betriebssicherheit f - – надежность в эксплуатации

Baukastenprinzip n -s, e u … pien – сборка (монтаж) из yнифицированных узлов den jeweiligen Anforderungen entsprechend – в зависимости (с учетом)

соответствующих требований einrichten vt – сооружать, оборудовать

Fassungsvermögen n -s, = – емкость, вместимость frischhalten vt (ie, а) – сохранять в свежем виде Frigenöl n -s, e – фреоновое масло

Fühler m -s – датчик

feuchtigkeitsdicht – влагонепроницаемый gefrieren vt о, о – замораживать

Gefrierfach n -еs, -fächer – морозильный отсек, ящик gelten (а, о) als – считаться, быть действительным in erster Linie – в первую очередь

in der Regel – как правило je nach – в зависимости от

kcal /h – килокалория в час; h – hora, Stunde – час Kaskadenschaltung f -, -en – каскадная схема

Kühltruhe f -, n – холодильный (охлаждаемый) прилавок Kühlregal n -s, -e – охлаждаемая полка, витрина kühlhalten (lagern) vt – держать, хранить на холоде

Кühlschrank m (c) -s, -schränke – холодильный шкаф, холодильник

Kühlraum m, -s, -räume – холодильная камера

Kühlkammer f, -, -n – холодильная камера Kühlmöbel n -s – холодильное оборудование Kühlfläche f-, -n – охлаждающая поверхность

Kühlgutbehalter m -еs, m – камера для хранения охлажденных продуктов Lüfter m -s, – вентилятор

mit Rücksichst auf (Akk) – принимая во внимание Regler m -s, – регулятор

Stahlblech n -es, -e – листовая сталь

stille Kühlung – «спокойное» охлаждение

Schaukasten m -s -kästen – витрина

Schieber m -s, – заслонка, задвижка

Selbstbedienungsladen m -s, -läden – магазин самообслуживания

Störung f -, -en – помеха, поломка, нарушение

16

Tieftemperaturbehandlung f -, en – обработка при низкой температуре

u.U. – unter Umständen – смотря по обстоятельствам, при определенных условиях

unterbringen vt (-brachte, -gebracht) – размещать, располагать verschieben vt (o, о) – передвигать, сдвигать

verschließen vt (о,о) – закрывать

Vorrichtung f-, en – устройство, приспособление versehen vt (a, e) – снабжать

Vorratsschrank m (e}s, -schränke – шкаф для хранения Zwischenstellung f -, -en – промежуточное положение zur Verwendung kommen – применяться

Aufgabe 28. Lesen Sie und übersetzen folgenden Text.

Der Kühlschrank

Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete für die Kältetechnik ist, wie schon erwähnt wurde, die Lebensmittelindustrie. Für die Fгischhaltung der Lebensmittel muss eine Kühlkette vom Augenblick der Gewinnung der Lebensmittel (Schlachtung, Ernte) bis zum Vегbrаuch nicht unterbrochen werden. Auf dem Wege vom Erzeuger zum Kleinkühlschrank dеs Verbrauchers darf die Temperatur einen bestimmten Wert nicht übersteigen. Die Kleinkühlräume sind als ein wichtiges Glied der Kühlkette unentbehrlich.

Es ist dabei zu unterscheiden zwischen Kühlen und Kühllagern einerseits und

Gefrieren und Gefrierlagern andererseits. Dementsprechend unterscheidet man

Kühlräume bzw. Kühlgeräte von Gefrierräumen bzw. Gefriereinrichtungen. Kühlräume und Kühlgeräte werden in den unterschiedlichsten Ausführungen hergestellt. Kühlräume mit einem Nutzraum von 45–200 L gelten als Haushaltkühlschränke, solche bis etwa 2500 L als Großkühlschränke. Die größeren aus den einzelnen Zellen bestehenden Schränke werden oft zerlegbar gebaut.

In den Kühlschränken und im Kühlmöbel aller Art haben die Kleinkühlanlagen mit Kälteleistungen bis zu etwa 500 kcal/h eine weite Verbreitung gefunden. Die Кühlschränke mit rd. 40 bis 180 L Inhalt werden heute in der Regel mit einem kontinuierlich arbeitenden Absorptionskälteaggregat ausgerüstet, während größere Schränke mit dem Arbeitsvolumen von etwa 100 L und mehr meist

Kompressionsmaschinen erhalten.

Bei der Verwendung der Kompressionskältemaschine beträgt der tägliche Stromverbrauch für einen Kühlschrank mit 100 L Nutzraum im Jahresdurchschnitt etwa 0,8 kwh je Tag. Absorptionsanlagen haben höheren Stromverbrauch, z.B. 3 kwh für 90 L Nutzraum. Das aus einem Verdichter mit Antriebsmotor, Verflüssiger, Verdampfer und Drosselventil bestehende Maschinenaggregat ordnet man im oberen oder unteren Schrankteil an. Die untere Aufstellung findet man heute fast ausnahmslos. Der Einbau im unteren Schrankteil hat den Vorteil, dass der

Kühlbehälter fast die volle Schrankhöhe einnehmen kann.

Die mittlere Temperatur im Kühlschrank soll etwa +5 °C betragen. Die Temperaturschwankungen sollen in möglichst engen Grenzen gehalten werden.

17

Besondere automatische Vorrichtungen (Temperaturoder Druckregler) sorgen dafür, dass die Kälteerzeugung sich stets dem Kältebedarf anpasst, so dass die zeitlichen Temperaturschwankungen ±2 °C nicht übersteigen. Um der Veränderung einer gewünschten Schranktemperatur infolge der äußeren Einflüsse entgegenzuwirken, verwendet man Temperaturregler, der eine Konstanthaltung der

Schranktemperatur ermöglicht. Die im Haushalt immer mehr zunehmende Verwendung von Gefrierkonserven setzt voraus, dass ein Kühlschrank mit einem Gefrierfach versehen werden kann. Während man im Allgemeinen mit Temperaturen von 4 … 6 °C auskommt, benötigt man zum Aufbewahren von

Gefrierkonserven –15 bis 18 °C.

Aufgabe 29. Referieren Sie den Text (siehe die Aufgabe 3).

Aufgabe 30. Bilden Sie 3 Fragesätze zum Text. Aufgabe 31. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1. In dem Kühlraum muss eine entsprechende Temperatur konstant gehalten werden. 2. Es ist notwendig, die lagernden Lebensmittel vor dem Temperaturanstieg zu schützen. 3. Das verdampfende Kältemittel entzieht die Wärme der Kühlkammer. 4. Das sich kondensierende Аmmoniak steht unter dem Druck von 7 ata. 5. Die anwendenden Verfahren sind einander ähnlich. 6. Bei der Lebensmittelfrischhaltung spielt die Kühlkette eine entscheidende Rolle. 7. Die abkühlende Sole fließt durch das Abkühlsystem. 8. Man muss den sich bildenden Dampf des Kältemittels verflüssigen. 9. Die zur Verwendung kommenden Kältemittel sollen ungiftig sein.

Aufgabe 32. Benutzen Sie folgende Wörter zum Verstehen des Textes: die Brauerei – пивоварня

die Brennbarkeit – горючесть einordnen – распределять

der Einsatzbereich – область применения die Eislaufbahn – ледовый каток entflammbar – легковоспламеняющийся

die Explosionsschutzmaßnahmen – мероприятия по охране взрыва die Flammenausbreitung – распространение пламени

der Gefrierpunkt – точка замерзания

die Halogenkohlenwasserstoffe – галоидуглероды die Kälteerzeugung – производство холода

die Kältemittelmenge – количество хладагента die Kälteleistung – производительность холода das Kohlenstoffdioxid – диоксид углерода

die Kohlenwasserstoffverbindung – соединение углеводорода die Lungenschäden – повреждение лёгких

die Narkosewirkung – обезболивающий эффект

das Ozonabbaupotenzial – потенциал разрушения озонового слоя das Schlachthaus – бойня

das Schmiermittel – смазывающее вещество

18

das Tiefkühlhaus – холодильная камера

das Treibhauspotential – потенциал глобального потепления die Verdampfungsenthalpie – энтальпия парообразования die Warnwirkung – предупреждающий эффект

die Warmwasserpumpe – насос горячей воды die Wärmeleitfähigkeit – теплопроводность

Aufgabe 33. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1. Man pflegt das Fleisch in Kühlkammern abzukühlen. 2. Der Einsatz von Containern zum Transport von Gemüse pflegt große volkswirtschaftliche Vorteile zu bringen. 3. Der wassergekühlte Verflüssiger scheint die kleinste Kühlfläche zu besitzen. 4. Neben der Temperatur scheint die Luftfeuchte ein wichtiger Faktor der

Lagerbedingungen zu sein. 5. In bestimmten Fällen braucht man oft vakuumverpacktes Fleisch über zwei Wochen zu lagern. 6. Man braucht die Temperatur des Kältemittels herabzusetzen. 7. Durch tiefen Temperaturen versteht man die Haltbarkeit von manchen Lebensmitteln zu vergrößern. 8. Man suchte die Verflüssigung in drei Stufen durchzuführen. 9. Später verstand man die Masse und die Herstellungskosten der Kolbenverdichter zu verringern und die

Betriebssicherheit zu erhöhen.

Aufgabe 34. Lesen Sie richtig folgende Wortgruppen. Finden Sie entsprechende russische Äquivalente zu diesen Wortgruppen.

In Industriekälteanlagen verwenden; als umweltfreundlich gelten; über eine Tradition verfügen; einen Geruch besitzen; wahrnehmbar sein; ein Gemisch mit

Luft bilden; den Vorteil haben; die Giftigkeit aufweisen; ein breites Spektrum an

Eigenschaften erschließen; gängige kommerzielle Bezeichnung; auf Grundlage; durch eine Vielzahl von Kohlenwasserstoffe ersetzen; zum Teil; zum

Treibhauseffekt beitragen, mit Kältemitten befüllen; als Arbeitsmedium Anwendung finden; aufgrund seines Gefrierpunktes; als Kältemittel verwendbar sein; in Sonderfällen einsetzen; zu Einsatz kommen; zur einfachen Handhabung; nach Art der Aufstellung.

Aufgabe 35. Übersetzen Sie die folgende Sätze:

1. Der abzukühlende Raum muss von der Außenluft isoliert werden. 2. Die anzuwendenden Kältemittel müssen chemisch inaktiv und ungiftig sein. 3. Die zu erreichende Temperatur beträgt bei den Abkühlungsprozessen etwa +2 °C bis + 4 °C. 4. In fast allen Kälteprozessen wird die abzuführende Wärmemenge zur Verdampfung einer Flüssigkeit verwendet. 5. Die zu verwendenden Kühlund Gefriereinrichtungen sind verschiedenartig ausgeführt. 6. Das zu besprechende

Problem der Lebensmittelfrischhaltung ist sehr wichtig. 7. Die zu transportierenden

Lebensmittel müssen abgekühlt werden. 8. Der zu isolierende Kühlraum ist in 2 Abteilungen unterteilt. 9. Als wesentlichstes Merkmal der Kühlzellen ist die zu erreichende Temperatur anzusehen.

19

Aufgabe 36. Annotieren Sie den Text:

Historische Entwicklung der Kältemittel

Als erstes «professionelles» Kältemittel wurde zunächst Diethylether eingesetzt, dann auch Ammoniak (R-717). Ammoniak wird seit über 130 Jahren in Industriekälteanlagen verwendet und gilt als umweltfreundlich, wirtschaftlich und energieeffizient. Ebenfalls über eine lange Tradition in der Kältetechnik verfügt das Kältemittel Kohlenstoffdioxid (R-744). Ein Nachteil dieser Kältemittel ist jedoch die physiologische Gefährlichkeit (Lungenschäden; bei Diethylether auch

Narkosewirkung). Ammoniak besitzt jedoch einen charakteristischen Geruch und ist bereits ab einer Konzentration von 3 mg/m³ in der Luft wahrnehmbar. Die Warnwirkung tritt deshalb lange vor einer gesundheitsschädlichen Konzentration (> 1.750 mg/m³) ein. Diethylether ist sehr leicht entflammbar und bildet mit Luft ein explosives Gemisch.

Demgegenüber haben die in den 1930er Jahren auf den Markt gebrachten Sicherheitskältemittel auf Basis von Halogenkohlenwasserstoffe den Vorteil, dass sie keine direkte Giftigkeit oder Brennbarkeit aufweisen. Durch die Variation der chemischen Zusammensetzung konnte ein breites Spektrum an Eigenschaften erschlossen werden. Gängige kommerzielle Bezeichnungen für diese

Halogenkohlenwasserstoffe sind die Begriffe Freon (Fa. DuPont) bzw. Frigen

(Fa. Hoechst), gefolgt von den Kürzeln für die jeweiligen chemischen

Zusammensetzungen. So stehen z. B. die Bezeichnungen Freon 502 und Frigen 502 für das gleiche Kältemittel, für welches heute firmenneutral das Kurzzeichen R-502

(R für Refrigerant) verwendet wird. Die in den 1980er Jahren nachgewiesene Gefahr der vor allem mit Chlor und Brom halogenierten Kohlenwasserstoffe

(FCKW und Halone) ist jedoch, dass sie im Wesentlichen für den Ozon-Abbau verantwortlich sind und den Treibhauseffekt verstärken. Ihr Einsatz in Neugeräten wurde daher auf Grundlage der FCKW-Halon-Verbots-Verordnung verboten. Die chlorierten Kohlenwasserstoffe (FCKW, HFCKW) wurden in den 1990er Jahren durch eine Vielzahl von fluorierten Kohlenwasserstoffen (FKW, HFKW) ersetzt. Diese lediglich mit Fluor halogenierten Kohlenwasserstoffe besitzen kein

Ozonabbaupotenzial, dafür aber ein zum Teil erhebliches Treibhauspotenzial. So trägt das häufig verwendete HFKW R-404A rund 3.900-mal stärker zum

Treibhauseffekt bei als Kohlenstoffdioxid. Nichthalogenierte brennbare Kohlenwasserstoffe wie Butan (R-600/R-600a) oder Propan (R-290) werden bislang aufgrund der Brennbarkeit überwiegend in Anwendungsnischen eingesetzt.

In Kühlund Gefrierschränken mit Füllmengen von 50 bis 150 g werden in Deutschland fast ausschließlich nichthalogenierte Kohlenwasserstoffe eingesetzt. Größere Kälteanlagen werden wegen der erforderlichen Explosionsschutzmaßnahmen bislang nur selten mit diesen Kältemitteln befüllt. Daher wird neuerdings auch verstärkt das nichtbrennbare und kaum umweltgefährdende Kohlenstoffdioxid (R-744) eingesetzt. Es trägt nicht zum

Ozonabbau bei und besitzt ein vielfach geringeres Treibhaus-Potential als herkömmliche Kältemittel, wie etwa Fluorkohlenwasserstoffe. Als Arbeitsmedium

20

Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]