Wolga und Wolga- Don Schiffsreise. Методические рекомендации по изучению курса «Гостинично - туристический бизнес»
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2.Wer leitet gewöhnlich die Exkursion in das Ruderhaus?
3.Wieviel Decks hat das Motorschiff?
4.Welchen Namen trägt das Motorschiff?
5.Was ist das Ruderhaus auf dem Schiff?
6.Wird das Schiff aus dem Ruderhaus navigiert?
7.Ist das Ruderhaus Arbeitsplatz des Kapitäns, der nautischen Offiziere und Rudergänger?
8.Wozu dient das Steuerpult?
Geben Sie die möglichen Antworten des Leiters.
Informationen über die Städte, die während der Reise angelaufen werden.
Lesen Sie die Informationen und erzählen Sie die 4 Texte über die Städte nach: Während der Reise wird das Motorschiff die Städte Kasan,
Uljanowsk, Wolgograd und Rostow am Don angelaufen.
Kasan.
Kasan ist die Hauptstadt der Tatarischen Autonomen Republik. Die
Stadt wurde im XIV. Jahrhundert gegründet und war die Hauptstadt des
Chanas Kasan. Im XIV. Jahrhundert wurde die Stadt Russland angegliedert, aber sie bewährt ihre alten Kulturtraditionen. In Kasan gibt es viele
Baudenkmäler.
Von besonderem Interesse ist der Kasaner Kreml, das Ensemble aus weißem Stein. Sehenswert ist der von den Legenden umwobene siebenstufige Sjujumbeki-Turm. In Kasan befindet sich eine der ältesten Universitäten des Landes. Die Universität wurde im Jahre 1804 eröffnet.
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Heutzutage ist Kasan ein großes Industriezentrum. Hier gibt es
Betriebe der Leichtindustrie, des Maschinenbaus, chemische Werke. Pelzwaren aus Kasan wurden wiederholt auf verschiedenen Ausstellungen preisgekrönt.
Im Kasaner Gebiet nimmt die Erdölleitung "Freundschaft" seinen
Anfang.
In der Nähe von dieser Stadt liegt das große Automobilwerk der
Welt "Kamaz".
Uljanowsk.
Uljanowsk (das jemalige Simbirsk) ist heute ein wichtiges Industrieund Kulturzentrum. Der größte Betrieb der Stadt ist das Autowerk. Anlässlich des 100. Geburtstags Lenins wurde in Uljanowsk das
Lenin-Memorial eröffnet. Die Stadt hat drei Hochschulen und zehn
Fachschulen. Sehenswert sind die Denkmäler der Stadt. Jährlich besuchen diese Stadt viele Tausende russischer und ausländischer Touristen.
Wolgograd.
1589 wurde am stillen Ufer der Wolga die militärische Festung Zarizyn errichtet. Mehr als 150 Jahre schützte sie die Grenzgebiete Russlands vor den Anstürmen der Nomaden.
In der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts verwandelte sich
Zarizyn in einen Binnenhafen und Eisenbahnknotenpunkt. Jetzt wurde die
Stadt zu einem wichtigen Industriezentrum. Die größten Betriebe sind das
Traktorenwerk und die Schiffsbauwerft.
Während des zweiten Weltkrieges fand in der Stadt eine bittere
Schlacht statt. Sie dauerte 200 Tage und Nächte. Die Schlacht endete mit dem Sieg der Sowjetarmee. Für Tapferkeit und Heldentum der Verteidiger wurde der Stadt der Ehrenname "Heldenstadt" verliehen.
Während des Krieges war die Stadt völlig zerstört. In kurzer Zeit entstand aus den Ruinen eine neue wunderschöne Stadt. Heute ist Wolgograd ein großes Kulturund Industriezentrum.
Die Erzeugnisse mit der Marke Wolgograds sind weit über die
Grenzen des Landes bekannt. In der Stadt gibt es viele Industriebetriebe, Hochschulen, Schulen, Fachschulen, Bibliotheken, Lustspieltheater, Filmtheater, Philharmonie, Zirkus, Stadien.
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In Wolgograd besuchen die Touristen den Mamajew-Hügel Denkmal. Das ist das Denkmal des Holdenmuts der sowjetischen Menschen im Großen Vaterländischen Krieg. Das Ensemble am Mamajew-Hügel wird von der Figur der Mutter Heimat gekrönt, die den Kurgan um 52 Meter überragt. Diese Figur der Frau mit dem Schwert ist zum Symbol der Stadt geworden
Rostow am Don.
Die Stadt ist 1749 am Ufer des Don als Zollamt für die Kontrolle der ein - und ausgeführten Waren gebaut worden. Jetzt verwandelte sich
Rostow in eine Industriestadt. Es gibt hier viele Lehranstalten, Theater,
Kulturpaläste, Bibliotheken.
Die Stadt ist Zentrum der Produktion landwirtschaftlicher Maschinen. Mit dem Bann des Wolga-Don-Kanals ist der Flusshafen der Stadt für Schiffe aus dem Kaspischen Meer, aus Moskau und der Ostsee zugänglich geworden.
Der Fahrgast interessiert sich für den Reiseverlauf des Motorschiffes. Stellen Sie ein Gespräch zwischen einer Stewardess und einem ausländischen Touristen zusammen.
Ich bin Stewardess auf dem Schiff. Mein ausländischer Fahrgast ist Herr Müller. Er interessiert sich für den Reiseverlauf unseres Motorschiffs. Ich antworte auf seine unzähligen Fragen.
Fahrgast: Wann kommt unser Motorschiff in Kasan an? Stewardess: Ankunft in Kasan ist am Montag um 9 Uhr morgens. Fahrgast: Und wann ist die Ankunft in Wolgograd?
Stewardess: Ankunft in Wolgograd ist am Montag der nächsten Woche um
8 Uhr morgens.
Fahrgast: Werden in diesen Städten Rundfahrten organisiert?
Stewardess: Ja. Das stimmt. In Kasan wird die Stadtrundfahrt mit dem Kremlbesuch organisiert.
Fahrgast: Wieviel Naturanlegestellen haben wir?
Stewardess: Wir haben drei Naturanlegestellen: „ Shiguli―, „ Dewuschkin Ostrow―, „Kosaken-Insel―.
Fahrgast: Ich habe gehört, unser Motorschiff läuft in Rostow am Don an.
Stewardess: Ankunft in Rostow am Don ist unbedingt. Hier ist auch Stadtrundfahrt. Ausflug nach Nowotscherkassk zum Donkosaken-Museum.
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Fahrgast: Ich möchte meine Frau anrufen und das Datum meiner Ankunft melden.
Stewardess: Unsere Schiffsreise beendet in 10 Tagen in Rostow am Don.
Sie können mit Ihrer Frau telefonieren und ihr über das Datum anmelden.
Stauseen.
Der Kuibyschewer Stausee entstand nach dem Bau des Wolga –
Wasserkraftwerkes „W. I. Lenin―.
Er erstreckt sich von Tscheboksary bis Togliatti und hat die Länge von über 500 km.
Die Durchschnittsreise des Stausees betragt 13 km.
Wolga – Wasserkraftwerk „W. I. Lenin― liefert jährlich im Durchschnitt 11,3 Milliarden Kilowattstunden Strom und gehört zu den grössten Kraftwerken in der Welt.
Hinter Kuibyschew beginnt der Saratower Stausee. Der Saratower Stausee existiert seit 1970. Die Fläche des Stausees beträgt etwa 2000 km2 und die Durchschnittsbreite ist 7 km.
Saratower Wasserkraftwerk erzeugt 1,4 Mill. kwt.
Bei Saratow beginnt der Wolgograder Stausee. Die Lange des
Stausees beträgt 620 km. Der Stausee fasst 8,6 Milliarden Kubikmeter Wasser. Der Stausee endet bei Wolgograd. Hier ist das bekannte große Wasserkraftwerk gebaut. Es erzeugt 2,53 Mill. kwt.
Wetterbericht.
Heute regnet es.
„Aber in zwei Tagen sind wir auf der Naturanlegestelle Shiguli―, sagt die Stewardess. Selbstverständlich interessieren sich alle Touristen für das Wetter.
Die gewünschten Informationen sind an Tafeln mit einer Uhr ersichtlich.
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Man kann hier über Luftund Wassertemperatur erfahren. Aber der ausländische Fahrgast Herr Müller fragt die junge Stewardess darüber immerfort:
-Welche Jahreszeit haben Sie besonders gern?
-Ich glaube, den Frühling, antwortet das junge Mädchen.
-Wie ist das Wetter im April in Moskau?
Warum sagt der Volksmund: April, er weiß nicht, was er will. Bald Sonnenschein, bald Schnee, bald regnet es, o weh!
Die Stewardess ist sehr liebenswürdig und freundlich. Sie fragt
ihn:
Haben Sie den Sommer gern?
Herr Müller: Der Sommer ist mir zu heiß. Ich ertrage die Hitze
nicht.
Die Unterhaltung über das Wetter hört man überall: Haben Sie den richtigen russischen Winter gern?
- Ich kenne den russischen Winter nicht. Ich möchte mal auch den russischen Winter erleben. Der Winter ist ganz schön kalt.
Ein Fahrgast fragt immer: Wie ist morgen die Luftund Wassertemperatur?
- Ich habe im Radio den Wetterbericht für morgen gehört. Es wird sonnig und warm. Die Tagestemperatur wird etwa 25 Grad.
„Ich stelle mir vor―, sagt Herr Müller seinem Freund: „Wir liegen im Gras am Ufer des Flusses. Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau, keine einzige Wolke am Himmel. Es duftet nach Blumen und Heu.―
- Haben Sie denn eine Phantasie!- bemerkt sein Freund.
Ich würde gern im Walde spazieren gehen, Beeren pflücken, Pilze
suchen.
Nehmen Sie in diesem Fall auch Ihr Badezeug: „Badekappen und Badehosen,― - sagt die Stewardess.
„Ja, natürlich. - Denken Sie an Ihre Kameras. Es gibt bestimmt schöne Motive, ― fügt sein Freund hinzu.
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Die Passagiere warten natürlich ungeduldig auf Naturanlegestellen. Da kann man Spaß vom Baden haben.
Naturanlegestellen.
Lesen Sie den Text über Naturanlegestellen. Versuchen Sie den Text ohne Wörterbuch zu verstehen.Äußern Sie dann ihre Meinung über solche Erholung wie Naturanlegestellen. Sprechen Sie miteinander darüber.
Unser Motorschiff nähert sich den in Liedern und Sagen besungenen Shiguli.
Hier liegt das Motorschiff an und für die Reisegäste ist ein reichhaltiges Programm vorgesehen: Badeanlegeheiten, Picknick, Angeln und Sportspiele.
Nach dem Aufenthalt in Shigulich führt die Kreuzfahrt zu einem märchenhaft schönen Ort - auf die "Mädcheninsel".
Der Tag vergeht hier sehr schnell. Und wieder läuft ein reichhaltiges Programm am Land ab. Zum Baden reizt der sandige Badestrand und Sportspiele. Vergessen Sie bitte nicht aus einem echten russischen Samowar zubereiteten Tee zu trinken. Sehr beliebt bei ausländischen Touristen ist der Russische Tee. Den Touristen macht es besonderen Spaß, sich aus einem Samowar mit Tee bedienen zu lassen und einen Kuchen nach Geschmack zu wählen. Während dieses Teefestes spielt die Kapelle alte russische Volksweisen. Meist wird diese Veranstaltung von zahlreichen Amateurfotographen mit Kameras und hinterlässt bei den
Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck.
Von Rostow am Don wird noch auf einer grünen Doninsel
Zwischenstation gemacht.
Mit großer Gastlichkeit bietet man Ihnen hier schmackhafte Krebse, Fischsuppe, Zuckermelonen an.
Obwohl unser Motorschiff den Äquator nicht überquert, wurde die lustige Neptunfeier zur Tradition der Reise.
Und abends wird dann am Lagerfeuer getanzt und gesungen.
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Die Eindrücke der Touristen von der Schiffsrese sind wunderbar. Die ausländischen Passagiere schätzen sehr hoch den Service und die
Besatzung des Schiffes ein. Hier ist die Meinung eines amerikanischen
Touristen: "Bei Ihnen fühlten wir uns wie Gäste bei großherzigen und freigebigen Gastgebern, die alles aufrichtig von Herzen tun".
Abschiedsfeier.
Die Fahrt ist zu Ende. Die freundlichen Stewardessen nehmen von ihren Fahrgästen Abschied. Sie wünschen ihnen nach dem Urlaub viel Erfolg bei der Arbeit und laden sie zu einer neuen Reise ein.
Alle Fahrgäste gehen zur Abschiedsfeier. Sie gehen ins Restaurant.
Im Restaurant gehet lustig zu. Die Kapelle spielt. Es wird getanzt, gelacht und gesungen. Jemand von den Fahrgästen hat den Auftrag die
Festansprache zu halten. Er sagt zum Beispiel solche Worte: "Liebe Freunde! Gestatten Sie mir bitte unserer Besatzung für einen herzlichen
Empfang zu danken. Wir haben Ihr Land kennen und lieben gelernt. Wir nehmen schöne Erinnerungen mit nach Hause. Wir werden an die Reise oft zurückdenken. Wir nehmen voneinander Abschied und bleiben gute Freunde".
Hier ist die Meinung eines amerikanischen Touristen, der an einer Fahrt mit dem "Maxim Gorki" teilgenommen hatte: "Spassibo, ist das einzige Wort, das ich kenne. Dieses Schiff ist märchenhaft".
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Unsere Heimat ist reich an Flüssen und Seen. In diesem Text können Sie über einen der schönsten und tiefsten Seen der Welt lesen. Suchen Sie die Antwort auf die Frage "Warum erholen sich die Menschen gern am Baikal?"
HERRLICHER BAIKAL
Das Himmelsblau bekam einen Sohn. Er wurde mitten in den Kontinent Asien gesetzt und erhielt den Namen Baikal. Das war vor mehr als 25 Millionen Jahren. Nunmehr ein stattliches Alter für einen See. Die anderen Seen auf unserer Erde sind höchstens einige Hunderttausend Jahre alt.
Aber unser Baikal ist auch sonst nicht arm an
Überraschungen, denn so alt er ist, so jung erscheint er, noch in voller Ausbildung begriffen. Sehr häufig bebt hier die Erde und ändert die Gestalt des Sees und seiner Uferberge. Erst 1862 verschwanden in der Sylvesternacht 200 km3 Ufer im Wasser und mit ihm Tausende Menschen und Tiere. Dennoch: Alle, die ihn je gesehen und erlebt haben, lieben den
See seiner einmaligen Schönheit wegen.
Wenn man vom Baikal berichtet, muß man eine Reihe von
Superlativen anbringen. Es sind nicht viele Menschen, die hier wohnen, doch kann sich das Baikalterritorium mit den größten Staaten Europas messen. Und das Wort Größe taucht immer wieder auf, bei allem, was die
Menschen aufbauen, neu errichten. Mit Kleinigkeiten geben sie sich nicht ab. Ob es das Kraftwerk von Bratsk oder das von Ust-Him ist, ob es um Holzverarbeitung, Zellulosewerke oder Aluminiumerzeugung handelt... die
Maßstäbe sind ungewöhnlich!
In einer gewaltigen Spalte in der Erde befindet sich das größte bekannte Reservoir an Trinkwasser. Jeder fünfte Kubikmeter Trinkwasser auf der ganzen Erde ist im Baikal. Ein sicher unerschöpflicher Vorrat.
Das Wasser ist klar. Wie destilliertes Wasser kann man es bedenkenlos in eine Autobatterie füllen.
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Der Baikal ist von der Oberfläche her der achtgrößte See auf der
Erde. Aber, er ist der tiefste von allen: 1620m tief reicht er 1165m unter den Meeresspiegel! Er ist 636 km lang und an der breitesten Stelle 80 km ausgedehnt. Man sieht an den meisten Tagen das jenseitige Ufer nicht, obwohl der Baikal ringsum von hohen Gebirgen eingeschlossen ist. Aber den Wolkenkranz sieht man, der sich über den Gebirgsketten bildet. Denn über dem See selbst ist an vielen Tagen strahlender Sonnenschein.
Der Baikal hat sein eigenes Wetter und Klima. Bereits 100 m landeinwärts ist es schon anders. Nebel und Regen hören wie an einer Wand auf, die Temperatur verändert sich. Von Oktober bis Mai friert der Baikal zu. Das Eis wird 1 m dick. Der Verkehr zwischen den wenigen weit voneinander entfernten Orten wird mit LKW durchgeführt. Selten ist es kälter als minus 40 °C.
Im Sommer erwärmt sich die Luft und Milliarden von Mücken gedeihen prächtig. Aber das Wasser erreicht nur etwa 12 °C.
Mehr als 40 m tief kann man ins Wasser sehen. Grün, doch dann wird es blau.
Vater Baikal hat 333 Söhne — das sind die Zuflüsse — und eine Tochter, die Angara. Dieses vom Vater Baikal geliebte Kind hatte aber so viel vom großen Jenissej gehört, daß sie sich in ihn verliebte und unbedingt zu ihm wollte. Vater Baikal erzürnte und verlangte vom Sohn Irkut, daß er die Schwester zurückbringen sollte. Die Überredungskunst der schönen Angara war zu groß und schließlich gingen beide zum gewaltigen Jenissej.
Die Angara ist ein mächtiger Strom. Als einziger Abfluß führt sie das Wasser der vielen Zuflüsse aus dem See. Am Anfang ist sie fast 1 km breit und sehr tief. Übrigens brauchte sie 300 Jahre, um den See zu entleeren, könnte man den Zufluß stoppen. Und alle Flüsse der Erde brauchten ein Jahr, um den See zu füllen.
Die lange Existenz eines so großen Süßwasserbeckens hat die Entwicklung einer besonderen Tierund Pflanzenwelt begünstigt. Von den etwa 1200 Arten Lebewesen im See findet man mehr als die Hälfte nirgendwo anders; z.B. den Baikalseehund, den berühmten Fisch Omul, den Baikalstör, besondere Kleinkrebse, die das Wasser ständig filtrieren.
Die Ufer sind gebirgig, aber überall so verschieden, daß auf kurzen
Strecken die unterschiedlichsten Landschaften angetroffen werden. Der
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Baikal ist reich an Mineralien und an Heilquellen. Darum ist der Aufbau von Kurorten in vollem Gange. Noch ist auf Hunderten von Kilometern nur Ufertaiga Felsen und Steppe zu sehen. Aber es gibt schon ein berühmtes Touristenzentrum, das Erholungsstätten an der Adria oder Riviera an Schönheit übertrifft. Herrlicher goldgelber Sand, Wälder aus Lärchen,
Zirbelkiefern, Birken und Kiefern wechseln ab mit Felsen und kleinen blauen Buchten. Einzelne mächtige Kiefern stehen wie auf Stelzen, da der
Sturmwind den Sand zwischen ihren Wurzeln hinweggeweht hat. Sie sind
„gehende Bäume" - so könnte man glauben. Und Sonnentage gibt es hier weit mehr als beispielsweise im südlichen Sotschi.
Um den See sind mehrere große Naturschutzgebiete entstanden. Das größte und älteste ist das von Bargusin. Hier gab es die letzten der fast ausgestorbenen Zobel. Und von hier aus vermehrten und verbreiteten sie sich wieder in den sibirischen Wäldern.
Es entstand ein großartiges Programm zur Erhaltung der Natur des Baikals. Der Baikal ist und wird für alle Zeit der Sohn des Himmelblaues bleiben.
Ein Verhandlungsgespräch auf der Messe: Reisen zum Baikalsee.
Böhme —
steht für den Vertreter eines deutschen Reiseunternehmens, das mit einem russischen Reiseunternehmen kooperieren möchte.
Astahov —
steht für den Vertreter eines russischen Reiseunternehmens.
Das deutsche Reiseunternehmen hatte vor diesem Gespräch schon einen ausführlichen Schriftwechsel* mit dem russischen Reiseveranstalter geführt.
Es war vereinbart worden, dass noch bestehende Unstimmigkeiten auf dieser Messe besprochen werden sollten.
Böhme:
Guten Tag, mein Name ist Böhme. Wir wollten uns heute zu einem Gespräch treffen. Meine Firma hatte zwischenzeitlich mit Ihrem Unternehmen einen schriftlichen Kontakt hergestellt.
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