Jugendwelten. Учебное пособие
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Aufgabe B1. Was passt zusammen? Lesen Sie die Anzeige und verbinden.
1 |
Etage: |
A |
2 |
2 |
Größe: |
B |
hell und ruhig |
3 |
Zimmer: |
C |
ein Supermarkt und die U-Bahn |
4 |
zu vermieten ab: |
D |
sofort |
5 |
Nebenkosten: |
E |
780 Euro |
6 |
Gesamtmiete: |
F |
54 m² |
7 |
die Räume: |
G |
einen Keller und einen Balkon |
8 |
im Zentrum von: |
H |
+140 Euro |
9 |
die Wohnung hat: |
I |
München |
10 |
in der Nähe: |
J |
2 von 4 |
Lösung: 1-J, …
Aufgabe B2. Schreiben Sie nun selbst eine Anzeige für eine attraktive Wohnung in einer beliebigen Stadt und finden einen interessanten Titel.
Text C. Wohnungsnot in Deutschland
Im Jahr 2025 könnte in Deutschland rund eine Million Wohnungen fehlen. Dann könnten junge Familien, einkommensschwächere Haushalte, Studenten und auch Normalverdiener das Wohnen in der Stadt nicht mehr bezahlen – das sagte der Deutsche Mieterbund 2013 voraus und forderte von der Politik mehr Wohnungsneubau, vor allem von bezahlbaren Wohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen, aber auch für Normalverdiener.
Für viele von ihnen ist der Mangel an Wohnungen jetzt schon spürbar. In den
Groβstädten finden sie nur noch wenige bezahlbare Wohnungen. Das Angebot ist so klein, dass sich oft Hunderte Interessierte auf eine Wohnung melden. Neue Sozialwohnungen wurden in den letzten 15 Jahren fast nicht mehr gebaut und viele der bestehenden in teure Eigentumswohnungen umgewandelt. In ganz Deutschland gibt es nur noch rund 1,5 Millionen Sozialwohnungen, Tendenz weiter sinkend. Gebaut werden vor allem teure Wohnungen von Privatunternehmen für Menschen, die überdurchschnittlich viel verdienen.
2014 gaben deutsche Haushalte durchschnittlich 27 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die Miete aus. Bei Alleinlebenden mit geringem Einkommen waren es sogar bis zu 60 Prozent.
(mieterbund.de/presse; destatis.de)
Aufgabe C1. Formulieren Sie drei Fragen, auf die Sie eine Antwort bekommen möchten. 1._________________________________________________________________
2._________________________________________________________________
3._________________________________________________________________
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Aufgabe C2. Formulieren Sie für die drei Abschnitte jeweils eine Überschrift.
Abschnitt 1:___________________________________________________________
Abschnitt 2:___________________________________________________________
Abschnitt 3:___________________________________________________________
Aufgabe C3. Arbeiten Sie mit dem (Online-)Wörterbuch. Finden Sie Ausdrücke mit ähnlicher Bedeutung oder Umschreibungen.
Ausdruck aus dem Text |
Synonyme/Umschreibungen |
1rund eine Million Wohnungen
2einkommensschwacher Haushalt
3mit geringem Einkommen
4der Mangel an bezahlbaren
Wohnungen
5bestehende Wohnungen
6Tendenz sinkend
7überdurchschnittlich
8Alleinlebende
Aufgabe C4. Lesen Sie den Text noch einmal. Notieren Sie wichtige Aspekte aus dem Text, zu denen sich Ihr Lernpartner / Ihre Lernpartnerin äußern soll.
der |
? |
|
Normalverdiener |
||
|
? ?
? ?
INFO: Wohneigentum in Deutschland
In Deutschland gibt es einen vergleichsweise hohen Anteil an Mietern. Dies ist historisch, kulturell und ökonomisch bedingt. Die Alliierten zerstörten im Zweiten Weltkrieg einen erheblichen Anteil des Wohnraumes in deutschen Städten. 20 Prozent aller Wohnungen in Westdeutschland waren nicht mehr vorhanden. Außerdem kamen viele Flüchtlinge aus dem Osten nach Deutschland. So kam es, dass 1950 4,5 Millionen Wohnungen fehlten. Der Staat förderte somit den sozialen Wohnungsbau mit Zuschüssen und der Möglichkeit zu Abschreibungen für die Bauherren. Weitere Informationen unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155713/umfrage/anteil-der-buerger-mit-wohneigentum-nach- bundesland
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Lektion 3. ARBEITEN
Wichtigen Wortschatz zum Thema „Arbeiten“:
r Job, -s |
работа |
zufriedengeben |
удовлетворяться/ |
|
|
|
довольствоваться |
r Arbeitgeber, |
работодатель |
anstrengend |
утомительный/ |
|
|
|
напряженный |
r Arbeitnehmer, |
работник |
durchschnittlich |
средний |
r Arbeitsvertrag, |
трудовой |
befristet |
временный |
-..-e |
договор |
|
|
s Volontariat, -e |
волонтёрство |
übernehmen |
брать на себя |
|
|
(+ Akk.) |
|
e Bewerbung, - |
заявление |
sich bewerben bei |
подать заявку на../ |
en |
|
(+ Dat.) |
претендовать на… |
in Rente gehen |
выйти на |
berichten über (+ |
сообщать о чем-либо |
|
пенсию |
Akk.) |
|
s Gehalt, - ..-er |
заработная |
sich gewöhnen an |
привыкать |
|
плата, оклад |
(+ Akk.) |
|
e Werbung, =; - |
реклама |
pendeln |
ездить/ курсировать |
en |
|
|
|
r Beschäftigte, -n |
занятый |
umsetzen (+ Akk.) |
реализовать/ применять |
Text A: Befristete Arbeit: von einem Job zum nächsten
Die Deutschen wechseln heute durchschnittlich alle vier Jahre den Arbeitgeber. Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer nach dem Studium in einem Unternehmen angefangen haben und dort vierzig Jahre später in Rente gegangen sind, sind zu Ende. Vor allem junge Menschen müssen sich immer öfter mit befristeten Arbeitsverträgen zufriedengeben. Anne Rimbach (28 Jahre) berichtet über ihre Erfahrung.
Ich habe in Köln Literaturwissenschaft studiert und schon während des Studiums verschiedene Praktika bei Verlagen gemacht. Nach dem Studium habe ich ein Volontariat in einem groβen Literaturverlag in Frankfurt bekommen. Das ist eine Art Ausbildung und dauert ein Jahr. Allerdings hat mich der Verlag danach nicht übernommen, da es keine freien Stellen gab.
Also musste ich mich wieder bewerben. Leider habe ich keine neue Stelle in Frankfurt gefunden, sondern in München. Sie war aber nur auf ein Jahr befristet, weil die Kollegin in Elternzeit war. Nach einem Jahr musste ich wieder gehen und mich neu bewerben. Das war sehr anstrengend. Ich habe über 20 Bewerbungen geschrieben. Seit einem Jahr arbeite ich in einem kleinen Verlag in Berlin. Auch meine Stelle hier ist auf zwei Jahre befristet. Dann muss ich vielleicht wieder umziehen. Ich hätte so gern eine unbefristete Stelle, doch die gibt es in Verlagen nur noch selten.
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Aufgabe A1. Was ist richtig? Lesen Sie den Text und kreuzen an.
1.
a)Früher wechselte man in Deutschland selten den Arbeitsplatz.
b)Junge Leute bekommen heute fast keine festen Anstellungen mehr.
c)In Zukunft geht man immer später in Rente.
2.
a)Anne Rimbach hat erst nach dem Studium einige Praktika gemacht.
b)Anne Rimbach hat schon während des Studiums bei Verlagen gearbeitet.
c)Anne Rimbach hat noch wenig Verlagserfahrung.
3.
a)Anne hat ein Volontariat gemacht, aber danach keine Stelle bekommen.
b)Anne hat kein gutes Volontariat gemacht und deshalb keine Stelle bekommen.
c)Ein Volontariat hat Anne geholfen, eine feste Stelle zu bekommen.
4.
a)Anne hat nach dem Jahr ein Angebot von einem Verlag in München bekommen.
b)Bewerbungen zu schreiben, macht Anne nicht viel aus.
c)Die neue Stelle in München war leider nur für eine bestimmte Zeit.
5.
a)Bei Verlagen gibt es kaum unbefristete Stellen.
b)Eigentlich zieht Anne sehr gerne in neue Städte.
c)Anne ist es im Moment egal, ob sie eine befristete oder unbefristete Stelle hat.
Aufgabe A2. Welches Verb passt? Unterstreichen Sie im Text und ordnen zu. schreiben berichten übernehmen machen gehen wechseln geben finden
1 |
den Arbeitgeber |
wechseln |
5 |
ein Praktikum |
|
2 |
in Rente |
|
6 |
eine Stelle |
|
3 |
sich zufrieden |
|
7 |
eine Bewerbung |
|
4 |
einen Mitarbeiter |
|
8 |
über Erfahrungen |
|
Aufgabe A3. Schreiben Sie eine Textnachricht an Anne:
Anne Rimbach schreibt eine Nachricht an eine
Freundin. Darin beklagt sie, dass der häufige Stellenwechsel sehr anstrengend ist. Die Freundin möchte sie aufmuntern. Sie nennt deswegen die Vorteile eines Stellenwechsels. Schreib hier die Nachricht an Anne:
____________________________________________________________________
____________________________________________________________________
______________________________________________________________
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INFO: Befristete Arbeitsverträge.
Im Moment ist in Deutschland jeder 12. Arbeitsvertrag befristet. Die Tendenz ist leicht steigend. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt diese Quote im Mittelfeld. Polen, Spanien, Finnland, Frankreich und Griechenland liegen vor Deutschland. In Polen ist zum Beispiel jedes vierte Arbeitsverhältnis befristet. Bei Arbeitnehmern, die zwischen 15-24 Jahre alt sind, haben sogar ungefähr 50 Prozent lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit/Dimension4/4 _2_BefristetBeschaeftigte.html
Text B: Duales Studium
„Dual“ kommt von „duo“ und bedeutet „zwei“. „Duales Studium“ heiβt: an einer
Universität studieren und zur gleichen Zeit in einem Betrieb arbeiten und einen Beruf lernen. Etwa vier Prozent der deutschen Studierenden machen ein duales Studium. Was ist Ihre Meinung? Wie finden Sie Ihr Studium?
Wir sind drei Monate an der Universität und dann drei Monate im Betrieb. Das gefällt mir sehr. (Annika, 21 Jahre)
Ich studiere, aber ich verdiene auch schon Geld. Ich bekomme jeden Monat von meiner Firma, einem Unternehmen in der Autoindustrie, ein Gehalt – auch wenn ich die drei Monate an der Universität bin. Das ist super. (Daniel, 21 Jahre)
Unsere Kurse sind klein und unsere Dozenten kennen uns gut. Das finde ich wichtig. Bei einem normalen Studium ist das ganz anders: Dort sitzen sehr viele Studenten in den Kursen und die Dozenten kennen sie gar nicht. (Jonas, 20 Jahre)
Ich denke, dass ich nach dem Studium schnell eine gute Stelle finde. Denn ich habe ja schon im Studium in einem Betrieb gearbeitet und dort viel gelernt. Deshalb mache ich ein duales Studium. (Leonie, 20 Jahre)
INFO: Die Vorund Nachteile des Dualen Studiums sind ausführlich auf folgenden Webseiten dargestellt: http://www.wegweiser-duales-studium.de/vorteile-nachteile/ sowie http://www.duales.de/index.html#884172a03b099aab8
Auf dieser Webseite findet man Merkmale eines Dualen Studiums und die Studiengänge nach Bundesländern gegliedert: https://www.hochschulkompass.de/studium/rund-ums- studieren/studienformen/duales-studium.html
Aufgabe B1. PRO und CONTRA. Dafür sind Redemittel zur Verfügung.
Mir gefällt …
Mich würde XY interessieren, weil …
Der Studiengang XY scheint interessant zu sein, weil … Spannend klingt … Ich könnte mir vorstellen, XY zu studieren, denn …
Der Studiengang mit dem Abschluss … klingt interessant, weil …
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Aufgabe B2. Welche Vorund Nachteile hat Duales Studium. Machen Sie Notizen.
____________________________________________________________________
________________________________________________________________
__________________________________________________________________
Text C: Pendeln in der flexiblen Arbeitswelt
Arbeitnehmer sollen flexibel sein. Das heiβt: Sie gehen dahin, wo sie Arbeit finden. Das führt dazu, dass viele Menschen in einer Stadt wohnen, aber in einer anderen arbeiten und nur am Wochenende zu Hause sind. Sie pendeln also zwischen Wohnund Arbeitsort. Hier erzählt ein Paar von seiner Pendelbeziehung“.
Daniela, 27 Jahre
Ich wohne mit meinem Mann André in München und habe dort drei Jahre lang für eine Firma gearbeitet, die Filme fürs Fernsehen produziert. Vor einem Jahr ist die Firma nach Köln umgezogen. Ich mag meine Arbeit sehr und habe lange überlegt: Gehe ich mit nach Köln oder suche ich mir eine andere Arbeit in München?
Am Ende habe ich mich entschieden, zwischen München und Köln zu pendeln. Von München nach Köln sind es fast 600 Kilometer, fünf Stunden mit dem Zug. Ich habe mit meinem Chef darüber gesprochen und kann einen Tag Homeoffice machen. Jetzt bin ich von Montag bis Donnerstag in Köln. Freitags arbeite ich zu Hause. Sonntagabend muss ich wieder zurück nach Köln. Das ist sehr anstrengend, ich verbringe sehr viel Zeit unterwegs. Eigentlich möchten wir bald eine Familie gründen. Das muss jetzt leider erst einmal warten.
André, 28 Jahre
Seitdem Daniela in Köln arbeitet, hat sich unser Leben total verändert. Für mich ist es merkwürdig, jetzt in der Woche allein zu sein. Wenn ich von der Arbeit komme, ist niemand da. Daran habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. An den Wochenenden ist Daniela meistens müde. Eigentlich möchte ich viel mit ihr machen, unsere Freunde treffen, ins Kino gehen und so. Doch oft will sie einfach lieber zu Hause bleiben.
Aufgabe C1. Welche Chancen und möglichen Probleme gibt es, wenn ein Partner / eine Partnerin pendelt und die ganze Woche nicht zu Hause ist? Notieren Sie.
Chancen |
Mögliche Probleme |
|
|
|
|
|
|
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Aufgabe C2. Wer sagt das? Lesen Sie den Text und kreuzen an.
|
|
Daniela |
André |
1 |
Meine Arbeit macht mir viel Spaß. |
|
|
2 |
Die Entscheidung zu pendeln war nicht leicht. |
|
|
3 |
Das Leben ist jetzt ganz anders. |
|
|
4 |
Die Situation kostet Kraft. |
|
|
5 |
Schade, dass wir nicht mehr zusammen machen. |
|
|
6 |
An Kinder können wir jetzt noch nicht denken. |
|
|
7 |
Ich würde gerne mehr unternehmen. |
|
|
Aufgabe C3. Wie heißen die Nomen? Schauen Sie im (Online-)Wörterbuch nach und ergänzen.
a |
flexibel: |
b |
produzieren: |
c |
umziehen: |
d |
entscheiden: |
e |
gründen: |
f |
verändern: |
INFO: Pendeln
Pendeln heißt nicht nur die Woche über in einer anderen Stadt zu leben, sondern bezeichnet auch die täglichen Fahrten zum Arbeitsplatz. Diese nehmen statistisch gesehen zu, besonders auch die längeren Anfahrtswege zur Arbeit. Weitere Informationen: http://www.zeit.de/feature/pendeln-stau-arbeit-verkehr-wohnort- arbeitsweg-ballungsraeume und http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pendler-fahren-immer-weitere-strecken-a- 1077441.html
Text D: Autos, Maschinen, Kultur: Die Kulturund Kreativwirtschaft wird immer wichtiger
Gute Autos und ausgezeichnete Maschinen, dafür ist Deutschland weltweit bekannt. Die Automobilindustrie und der Maschinenbau sind die wichtigsten Bereiche der deutschen Wirtschaft. Gleich dahinter kommt mittlerweile die Kulturund Kreativwirtschaft. Dazu gehören Unternehmen aus den Bereichen Werbung, Design, Kunst, Film, Musik, Presse und Buch, Software oder Computerspiele. In den letzten Jahren sind die Einnahmen dort kontinuierlich gestiegen, besonders in den Großstädten. Ganz zum Vorteil der Städte. Denn die Kulturund Kreativbranche zieht Touristen an.
Das beste Beispiel ist Berlin. Dass Deutschlands Hauptstadt international so populär ist, hat sie zu einem großen Teil ihrem breiten Kultur-, Kunst und Medienangebot zu verdanken. 30.500 Unternehmen mit rund 218.000 Erwerbstätigen gab es im Jahr 2013 in der Kreativbranche in Berlin. Sie setzten rund 15 Milliarden Euro um, das ist mehr als dreimal so viel wie in der Bauwirtschaft. Allerdings: Nur circa die Hälfte der Beschäftigten hat einen regulären Arbeitsvertrag. Alle anderen haben einen Minijob und verdienen nicht mehr als 450 Euro oder sind freiberuflich
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tätig. Im Gegensatz zu anderen Branchen sind die Gehälter sehr niedrig; viele können nicht einmal davon leben.
(Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Bundesministerium für Wirtschaft)
Aufgabe D1. Lesen Sie den Text. Ergänzen Sie die Informationen zu den Stichworten.
a Deutschland ist weltweit bekannt für:
b |
Wichtigste |
Bereiche |
der |
deutschen |
|
Wirtschaft: |
|
|
|
c |
Dazu gehören Unternehmen aus den |
|||
|
folgenden Bereichen: |
|
|
|
d |
Einnahmen: |
|
|
|
e |
Konsequenz: |
|
|
|
f |
Beispiel: |
|
|
|
g |
Informationen/Zahlen zur Kreativbranche: |
|||
h |
Arbeitsvertrag: |
|
|
|
i |
Gehälter: |
|
|
|
Aufgabe D2. Was bedeuten diese Wörter? Verbinden Sie.
1 |
das Unternehmen |
A |
das, was man verdient |
2 |
der Bereich |
B |
jemand, der arbeitet |
3 |
populär |
C |
keinen festen Arbeitgeber haben |
4 |
die Einnahmen |
D |
die Branche |
5 |
der/die Erwerbstätige |
E |
beliebt |
6 |
der Minijob |
F |
der Betrieb, das Geschäft, die Firma |
7 |
freiberuflich |
G |
eine berufliche Tätigkeit, bei der man |
|
|
|
nicht mehr als 450 € verdienen darf |
18
Lektion 4. ERWACHSEN WERDEN
Wichtigen Wortschatz zum Thema „Erwachsen werden“:
r Druck давление verdienen (+ Akk.) заработать
(nur Sg.)
r Streit, -s |
спор |
umgehen mit |
обращаться с … |
|
|
|
(+ Dat.) |
|
|
e Mittelschicht |
средний класс |
sich |
austauschen |
обмениваться |
(nur Sg.) |
|
über (+ Akk.) |
чем-либо |
|
s Verhältnis, - |
соотношение |
herunterladen |
извлечь/скачать |
|
se |
|
(+ Akk.) |
|
|
e Gefahr, -en |
опасность |
posten (+ Akk.) |
сделать пост |
|
e Daten |
данные |
benutzen (+ Akk.) |
использовать |
|
(nur Pl.) |
|
|
|
|
r Dienst, -e |
служба |
ernst nehmen |
принимать всерьез |
|
|
|
(+ Dat.) |
|
|
r/s Laptop, -s |
ноутбук |
entsprechen (+ Dat.) |
соответствовать |
|
einen Überblick |
дать |
verbieten |
запрещать |
|
geben |
информацию |
(+ Dat. +Akk.) |
|
|
|
/обзор |
|
|
|
von zu Hause |
уехать из дома |
widersprechen |
противоречить |
|
ausziehen |
|
(+ Dat.) |
|
|
Text A. Eltern und Kinder – beste Freunde? Lesen Sie das Interview.
Das Verhältnis von Kindern und Eltern hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr verändert. Erziehungswissenschaftler stellen fest, dass Eltern nicht mehr so streng mit ihren Kindern sind. Sie verbieten weniger und wollen lieber wie gute Freunde für ihre Kinder sein. Warum ist das so? Und: Ist das überhaupt gut für die Kinder? Das erzählt die Jugendpsychologin Susanne Engelhardt im Interview.
Frau Engelhardt, warum ist es vielen Eltern so wichtig, bei ihren Kindern beliebt zu sein?
Da gibt es viele Gründe. Viele Eltern denken, dass Strenge altmodisch ist. Sie wollen nicht von gestern sein*. Auβerdem haben die Kinder in der Schule schon früh Leistungsund Notendruck. Manche Eltern wollen dann zu Hause nicht hart zu ihnen sein. Oder sie sind selbst zu erschöpft vom Arbeiten und wollen keinen Streit und Ӓrger haben.
Oft hört man vor allem von Mädchen den Satz: „Meine Mutter ist meine beste Freundin.“ Ist das überhaupt gut für Jugendliche?
Nein. Und gerade für Jugendliche ist es wichtig, dass Eltern zwar mitfühlend sind, aber gleichzeitig auch Grenzen setzen und Regeln aufstellen. Das richtige Verhältnis ist schwierig. Wenn sie zu freundschaftlich sind, vermissen die Jugendlichen die Orientierung und den Halt, den Eltern geben sollten. Auβerdem wollen junge Menschen den Eltern doch auch widersprechen und ihnen Kontra geben. Dadurch
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werden sie unabhängig. Das ist aber nicht möglich, wenn Eltern ihre Kinder wie Freunde behandeln.
Gleichzeitigheiβtesaberauch,dassderDruckaufdieKinderwächst.Stimmtdas?
Ja, das stimmt, der Druck ist heute stärker als früher. Besonders Eltern aus der Mittelschicht tun alles, was möglich ist, um ihr Kind zu fördern. Da wird das Kind zum Lebensprojekt, denn es soll eine sehr gute Zukunft haben. Alles soll perfekt sein. Oft dürfen die Kinder keine Kinder mehr sein, sondern werden an Nachmittagen und Wochenenden zu Tanz-, Musikoder Sprachkursen geschickt und müssen Nachhilfestunden nehmen. Kinder haben heute immer öfter Erwachsene um sich herum und bewegen sich in einer Welt, die von Erwachsenen geplant und organisiert wird.
Wie sollten Eltern denn nun sein?
Das ist natürlich nicht einfach. Auf alle Fälle sollte das Kind nicht immer im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, den Kindern zuzuhören, sie ernst zu nehmen, aber auch Entscheidungen zu treffen, die manchmal nicht den Wünschen des Kindes entsprechen. Gleichzeitig sollten sie dem Kind auch Freiheiten lassen und seine Entwicklung fördern.
* von gestern sein: altmodisch, nicht mehr aktuell sein
Aufgabe A1. Notieren Sie die Unterschiede: die heutige Zeit im Vergleich zu der Zeit, als ihre Großeltern Kinder oder Jugendliche waren.
Erziehung früher |
Erziehung heute |
|
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Aufgabe A2. Lesen Sie das Interview noch einmal und ordnen die Fragen A-
Dden Abschnitten 1-4 zu.
A.Oft hört man vor allem von Mädchen den Satz „Meine Mutter ist meine beste Freundin“. Ist das überhaupt gut für Jugendliche?
B.Wie sollten Eltern denn nun sein?
C.Frau Engelhardt, warum ist es vielen Eltern so wichtig, bei ihren Kindern beliebt zu sein?
D.Gleichzeitig heißt es aber auch, dass der Druck auf die Kinder wächst. Stimmt das?
Das Verhältnis von Kindern und Eltern hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr verändert. Erziehungswissenschaftler stellen fest, dass Eltern nicht mehr so streng mit ihren Kindern sind. Sie verbieten weniger und wollen lieber wie gute Freunde für ihre Kinder sein. Warum ist das so? Und: Ist das überhaupt gut für die Kinder? Das erzählt die Jugendpsychologin Susanne Engelhardt im Interview.
1. _____________________________________________________________
Da gibt es viele Gründe. Viele Eltern denken, dass Strenge altmodisch ist. Sie wollen nicht von gestern sein. Außerdem haben die Kinder in der Schule schon
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