Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
УМК Понимащенко.doc
Скачиваний:
0
Добавлен:
01.07.2025
Размер:
2.74 Mб
Скачать

Nachfolgende Übungen zum Text b

Übung 1. Bestimmen Sie, welche Aussagen dem Inhalt des Textes nicht entsprechen.

1. Im Betonwerk lassen sich die getypten Bauelemente in Serienfertigung herstellen.

2. Nur die gute Arbeitsorganisation kann die erfolgreiche Durchführung des Montagebaus gewährleisten.

3. Die Betonwerke werden gewöhnlich in der Nähe von den Baustellen errichtet, damit der Antransport von Bauelementen schneller vor sich geht.

4. Der Bauingenieur hat auch dafür zu sorgen, dass die unterirdischen Kommunikationen rechtzeitig und gewissenhaft verlegt werden.

5. Beim Montagebau entfällt der größte Teil der Bauleistungen auf die Vorfertigung.

6. Bei der Ziegelbauweise sind die Bauarbeiter ständig, im Sommer und im Winter, den Unbilden der Witterung ausgesetzt.

7. Die Berufsschulen bilden hochqualifizierte Fachleute heran, die erfolgreich auf verschiedenen Gebieten unserer Volkswirtschaft arbeiten.

Übung 2. Ergänzen Sie die Sätze.

1. Die Industrialisierung des Bauprozesses kann … .

2. Das Bauen nach Typenprojekten ist … .

3. Die Typenprojekte sind genormte Bauprojekte, für die … .

4. Die Arbeitsprojekte enthalten … .

5. Die getypten Bauelemente lassen sich … .

6. Nur die umsichtige Planung und der zweckmäßige Einsatz der Maschinen … .

7. Die rechtzeitig und gewissenhaft vorzunehmende Arbeitsorganisation und -vorbereitung auf der Baustelle … .

8. Die wichtigste Voraussetzung für den Montagebau ist … .

Übung 3. Nennen Sie folgende deutsche Äquivalente.

тяжелый физический труд, основательное изменение рабочего про­цесса, желаемый успех, широкая механизация, успешное осуществление, нормативные строительные проекты, осмотрительное планирование, технологические и технические подробности, возникающие затраты, воз­можное серийное производство, важнейшая предпосылка, правильно про­думанная организация труда.

Übung 4. Finden Sie im Text Attributsätze und übersetzen Sie diese.

Übung 5. Ordnen Sie den Plan dem Text entsprechend.

1. Die Rolle der Arbeitsorganisation auf der Baustelle.

2. Die Bedeutung der Berufsausbildung.

3. Die Entwicklung von Typen- und Arbeitsprojekten.

4. Einsatz von Transportmitteln und Baumaschinen.

5. Grundlegende Veränderung des Bauprozesses durch Industrialisierung.

6. Verteilung der Baukosten beim Montagebau.

Übung 6. Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner Fragen über den Zweck und die Vorteile des Montagebaus.

III. Teil c.

Übersetzen Sie schriftlich folgenden Text. Wenn es nötig ist, gebrauchen Sie dabei das Wörterbuch.

Die Geschichte des Bauens in Deutschland

Staunend und bewundernd stehen wir heute vor Bauten, die Jahrhunderte und Jahrtausende überdauert ha­ben. Sie sind Zeugnisse des technischen Wagemuts und der Tüchtigkeit der Baumeister und Bauhandwerker.

In Deutschland beginnt um etwa 800 n. Chr. die erste eigenständige Bauweise, die Romanik (800-1250). Vorzugsweise wurden Klöster und Kirchen gebaut, die durch Rundbögen, wuchtige Mauern und wehrhafte Türme gekennzeichnet sind. Eine erste Entfaltung des Bauhandwerks ist festzustellen. Es entwickelt sich ein freies, städtisches Handwerkertum, das sein Ansehen durch den Zusammenschluß in Zünften (Gilde, Bruderschaften, Innungen) zu wahren wußte. Zunftzeichen und Zunftkleidung waren äußere Kennzeichen.

Im Mittelalter wurden dann bei den Domen und Kirchen mehr die senkrechte Linie betont, Wände aufgelöst, Fenster und Portale mit Spitzbögen versehen und Kreuzgewölbe auf gegliederte Pfeiler und Säulen abgestützt. In diese Zeit der Gotik (1250-1530) fällt auch der Fachwerkbau.

Die bedeutsamsten Handwerker des gotischen Kirchenbaus waren die Steinmetzen, die sich in Verbänden, den Bauhütten, zusammenschlossen. Die Bauhütten, die bei Dombauten (Straßburg, Köln) betrieben wurden, führten und lehrten die „Hüttengeheimnisse", das handwerkliche, technische und künstlerische Wissen.

Im Spätmittelalter trat dann gleichbedeutend neben den Kirchenbau der Profanbau (Schlösser, Stadtanlagen, Rat- und Bürgerhäuser). Wird in der Renaissance (1530-1600) die waagerechte Linie besonders betont, bevorzugt die barocke Baukunst (1600-1800) geschwungene und lebhafte Formen. Der Innenraum wird durch Stuck und Farbe belebt. So erforderte das Entstehen barocker Bauwerke das Zusammenwirken vieler Berufe: Maurer, Stukkateur, Maler, Bildhauer, Glaser, Zimmerer, Stellmacher, Schreiner.

Am Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte im Bauen ein Stilwandel. Anknüpfungspunkte fand man bei der griechischen und römischen Baukunst. In der Epoche des Klassizismus (1800-1850) wird die Form der Bauwerke durch eine strenge, klare Gliederung bestimmt.

Das 19. Jahrhundert mit seiner technischen Revolu­tion hat auch auf das Bauwesen umwälzende Auswirkungen. Neue Baustoffe, wie Zement, Beton, Stahl- und Spannbeton und die Einsicht für die Eigenart und die richtige Anwendung dieser Materialien führten zu neuen Konstruktionen und Bauformen.

(Batran. Grundwissen Bau.)

УЭ-2