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Text a. Bauholz

Die allgemeinen Eigenschaften des Holzes lassen sich in Vorteile und Nachteile einteilen.

Vorteile: geringe Dichte, große Festigkeiten, lässt sich leicht bearbeiten, gute Wärmedämmung, schönes Aussehen.

Nachteile: sehr unbeständig bei Witterungseinflüssen, sehr unbeständig bei Holzschädlingen, hohes Quell- und Schwindmaß, leicht brennbar.

Einbaufähig sind trockene und halbtrockene Hölzer; halbtrockene müssen nach dem Einbau austrocknen.

Natürliche Trocknung. Das Holz wird im Freien getrocknet (Weichholz 1...2 Jahre und Hartholz 3...4 Jahre). Es ist beim Lagern durch besondere Stapelung sorgfältig gegen Bodenfeuchtigkeit, Regen und Sonne zu schützen.

Technische Trocknung. Hierbei trocknet das Holz in ungefähr ebenso vielen Tagen wie es bei der natürlichen Trocknung Jahre braucht! Weitere Vorteile im Vergleich zur natürlichen Trocknung: der Feuchtigkeitsgehalt wird bis auf etwa 10% herabgesetzt; bei Trocknungstemperaturen bis etwa 100°C werden Pilze und Insekten im Holz getötet; Harz quillt hervor; die Restfeuchtigkeit ist gleichmäßig verteilt; der Betrieb kann mit feststehenden Terminen rechnen.

Die technische Trocknung wird in Trockenkammern durchgeführt.

Das sind begehbare, völlig dicht gebaute Räume, die beheizt und belüftet werden können. Das meist angewandte Trocknungsverfahren ist die Dampf-Luft-Trocknung: das Holz wird in Kammern oder in Trockenkanälen 2...4 Tage bei einer Temperatur von 60..95 °C und einer Luftgeschwindigkeit von etwa 2 m/s getrocknet.

Festigkeit. Die Festigkeit des Holzes ist weitgehend von seinem Feuchtigkeitsgehalt abhängig. Bei 40% Feuchtigkeit beträgt die Zugfestigkeit nur noch zwei Drittel des Festigkeitswertes, der bei normaler Feuchtigkeit (15%) erreicht wird, und nur ein Drittel des günstigen Wertes, der bei etwa 5% Feuchtigkeit vorliegt. Die Festigkeit des Bauholzes ist in Faserrichtung wesentlich größer als rechtwinklich dazu. Die Festigkeit kann durch Tränken mit Teeröl um 10...25% erhöht werden.

Die Festigkeit der Hölzer hängt auch von der Rohdichte ab. Während die Reindichte des Holzes bei allen Holzarten etwa gleich ist (1,55 kg/dm3), ist ihre Rohdichte verschieden. Sie ist bei lufttrockenem Holz um so geringer, je länger das Holz in der Luft trocknet.

Lebensdauer. Die Lebensdauer des Holzes hängt vor allem von der Art des Einsatzes ab. Man rechnet mit einer Lebensdauer ungeschützter Hölzer im Freien von 25 Jahren (Erle) bis zu 100 Jahren (Eiche).

Ungünstig ist ein häufiger Wechsel zwischen naß und trocken: er führt neben dem Quellen und Schwinden des Holzes bei den meisten Hölzern zur Fäulnis. Die Lebensdauer der Hölzer kann man durch Tränken mit Teerölen erheblich verlängern.

Nachfolgende Übungen zum Text a Bauholz

Übung 1. Finden Sie deutsche Äquivalente von folgenden russischen Termini.

древесина

древесина твёрдой породы

древесина мягкой породы

величина набухания

величина усадки

остаточная влажность

пропитка

сушка

объёмный вес

волокно

паровоздушная сушка

das Weichholz

das Hartholz

das Holz

die Faser

die Restfeuchtigkeit

die Trocknung

die Dampf-Luft-Trocknung

das Tränken

die Rohdichte

das Schwindmaß

das Quellmaß

Übung 2. Ergänzen Sie folgende Satze. Gebrauchen Sie die untenstehenden Wörter dabei.

  1. ... wird im Freien bis Jahre getrocknet.

  2. ... wird im Freien 3 ... 4 Jahre getrocknet.

  3. Bei Trocknungstemperaturen bis etwa 100°C werden ... getötet.

  4. ... wird in Trockenkammern durchgeführt.

  5. Das meist angewandte Trockenverfahren ist ... .

  6. Die Festigkeit des Holzes hängt von seinem ... und von der ... ab.

  7. ... kann man durch Tränken mit Teeröl verlängern.

  8. Die Festigkeit kann durch ... erhöht werden.

durch Tränken mit Teeröl; Weichholz; Rohdichte; Hartholz; die Lebensdauer der Hölzer, Pilze und Insekten; Feuchtigkeitsgehalt; die Dampf-Luft-Trocknung; die technische Trocknung.

Übung 3. Was passt zusammen?

термическая сушка

искусственная сушка

естественная сушка

техническая сушка

полусухая древесина

пропитанная древесина

нормальная влажность

сохнущая на воздухе древесина

особое складирование

водоотталкивающая пропитка

natürliche Trocknung

imprägniertes Holz

heiße Trocknung

halbtrockenes Holz

technische Trocknung

normale Feuchtigkeit

lufttrockenes Holz

künstliche Trocknung

wasserabweisende Imprägnierung

besondere Stapelung

Übung 4. Verteilen Sie Wörter und Wortverbindungen in 2 Gruppen:

a) Vorteile des Holzes; b) Nachteile des Holzes.

Füllen Sie die Tabelle aus.

leicht brennbar, große Festigkeit, hohes Quell- und Schwindmaß, schönes Aussehen, sehr unbeständig bei Witterungseinflüssen, lässt sich leicht bearbeiten, sehr unbeständig bei Holzschädlingen.

Vorteile des Holzes

Nachteile des Holzes

Übung 5. Übersetzen Sie die angegebenen Wortverbindungen.

in Vorteile und Nachteile einteilen; leicht bearbeiten; im Freien trocknen; gegen Feuchtigkeit, Sonne und Regen schützen; gegen Bodenfeuchtigkeit schützen; den Feuchtigkeitsgehalt herabsetzen; Pilze und Insekten töten; die technische Trocknung; in Trockenkammern durchführen; die Räume beheizen und belüften; das Holz in Kammern trocknen; die Festigkeit durch Tränken erhöhen; die entsprechende Zugfestigkeit erreichen.

Übung 6. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie dabei den Gebrauch des Infinitivs und der Infinitivgruppen.

  1. Die Lagerung des Holzes über längere Zeit im Wasser macht es möglich, den Befall (поражение) durch Sсhädlinge auszuschließen.

  2. Um den langen natürlichen Trocknungsprozess zu vermeiden, wird das Bauholz in Trockenkammern getrocknet.

  3. Es ist wichtig, im neuen Baustoff die guten Eigenschaften anderer Baustoffe zu vereinigen.

  4. Die Bauarbeiter haben die Aufgabe, den Bau in der kürzesten Zeit zu vollenden.

  5. Man arbeitet viel daran, neue Baustoffe mit verbesserten Eigenschaften zu schaffen.

  6. Die holzhaltigen Werkstoffe besitzen die Vorzüge des Holzes, ohne die gleiche Empfindlichkeit gegen Feuchtigkeit aufzuweisen.

  7. Um Platten mit verschiedenen Eigenschaften herzustellen, verwendet man zerfasertes (расщеплённая на волокна) Holz.

  8. In skandinavischen Ländern ist es sogar üblich, das Holz nach dem Schlagen zunächst über längere Zeit im Wasser zu lagern.

  9. Um das Quell- und Schwindverhalten (das Verhalten – склонность) zu minimieren, muss man die richtige Schlagzeit (время рубки) des Holzes beachten.

  10. Statt den natürlichen Trocknungsprozess des Bauholzes zu verwenden, wird es im Trockenkammer künstlich getrocknet.

Übung 7. Antworten Sie auf die Fragen zum Text Holz.

1. Welche Vorteile hat Bauholz als Baustoff?

2. Welche Nachteile hat Bauholz als Baustoff?

3. Welche Hölzer sind einbaufähig?

4. Worin besteht die natürliche Trocknung?

5. Wie lange wird das Holz im Freien (natürliche Trocknung) getrocknet?

6. Wodurch ist Holz beim Lagern gegen Bodenfeuchtigkeit, Regen und Sonne zu schützen?

7. Wie erfolgt die technische Trocknung des Holzes?

8. Wie lange dauert die technische Trocknung des Holzes?

9. Auf wie viel Prozent wird der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes bei der technischen Trocknung herabgesetzt?

10. Bei welcher Temperatur werden Pilze und Insekten im Holz getötet?

11. Wo wird die technische Trocknung durchgeführt?

12. Wovon ist die Festigkeit des Holzes abhängig?

13. Wovon hängt die Lebensdauer des Holzes ab?

14. Wie lange rechnet man mit der Lebensdauer un­geschützter Hölzer im Freien?

Übung 8. Übersetzen Sie Sätze; achten Sie auf die fettgedruckten Wörter.

1. Als Schnittholz bezeichnet man Holz, das durch Längsschnitte und Querschnitte aus dem Stamm geschnitten ist. 2. Holz ist als Baustoff vorteilhalt, da es im Verhältnis zu seiner geringen Dichte eine gute Druckfestigkeit und sehr günstige Zug- und Biegefestigkeit aufweist. 3. Holz läßt sich leicht bearbeiten und mit geringem Aufwand trennen und verbinden, es bieten sich viele Möglichkeiten, die Oberfläche zu behandeln (z. B. Beizen, Polieren, Wachsen). 4. Holz nimmt leicht Feuchtigkeit auf und gibt sie ab (quillt und schwindet). 5. Der Kohlen­stoffgehalt des Holzes beträgt etwa 50 %.

Übung 9. Stellen Sie Plan des Textes zusammen.

Übung 10. Berichten Sie über das Bauholz. Gebrauchen Sie die Fragen zum Text und den Plan des Textes als Hilfe.