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Задание для самостоятельной работы по немецкому языку Д.В.Лебедева, Г.А.Харитончик v2.DOC
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01.07.2025
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Vokabeln zum Text

die Kerbschnittverzierung

резьба по дереву

die Schöpfkelle

ковш

der Rocken

коловорот

die Weide

верба

der Bast

луб

die Engobe (lies “ангоб“)

эмаль

  1. Stimmt das oder nicht?

1. Belarussische Handwerker arbeiteten auch in Russland.

2. Die Schnitzer aus Grodno werden besonders bekannt.

3. Flechten aus Weide und Holzschnitzereien waren sehr populär in belarussischen Dörfern.

4. Die bekanntesten Ornamente zum Flechten aus Stroh und Weide waren Tiere und Vögel.

5. Früher war es sehr kompliziert, typische belarussische Erzeugnisse aus Ton auf dem Markt zu kaufen.

6. Die gewobene Kleidungsstücke wurden reich dekoriert.

7. Die traditionellen Farben des Musters waren schwarz, blau und braun.

  1. Sagen Sie, von welchen Verben folgende Nomen und Partizipien abgeleitet sind (z. B. Die Verbindung – verbinden, überliefert – überliefern) und übersetzen Sie sie.

Die Stickerei, die Aufbewahrung, bedeutend, das Flechten, glasiert, das Holzschnitzen, bemalt, gewoben, die Verzierung, überliefert, der Weber

  1. Ordnen Sie die Nomen in drei Gruppen.

a) Materialien b) Gegenstände c) Erzeugnisse

aus dem Haushalt der Weberei

Die Schürze, der Krug, das Hemd, der Ton, das Bett, die Schüssel, der Rocken, das Stroh, die Kanne, die Birkenrinde, der Löffel, das Tischtuch, die Reiseflasche, die Wurzel, das Salzgefäß, die Schöpfkelle, die Weidenrute, das Handtuch

  1. Kombinieren Sie passende Nomen (z.B. Ein belarussischer Maler).

vielfarbig

angewandt

ornamental

pflanzlich

breit

berühmt

mannigfaltig

traditionell

althergebracht

international

wahr

einfach

die Gegenstände pl

das Muster

die Bedeutung

die Tradition

das Kunstwerk

die Technik

die Postilki pl

die Motive pl

die Kunst

das Zentrum

die Verwendung

die Form

  1. Geben Sie die Auskunft.

1. Wann entstehen berühmte Zentren des Handwerks?

2. Was verzieren belarussische Meister mit ihren Schnitzereien?

3. Was ist das Holzschnitzen?

4. Was verzierte man mit Schnitzerei im Haushalt?

5. Welche Erzeugnisse der nationalen Kunst fanden eine breite Verwendung?

6. Was begünstigt die Entwicklung der Töpferei?

7. Welche Erzeugnisse vereinigt eine bedeutende Gruppe von Denkmälern der Volkskunst Belarus’?

Lesetext 15. Aus der Geschichte der deutschen Musik

  1. Lesen Sie den Text und versuchen Sie ihn zu verstehen.

Die Ursprünge der deutschen Musik liegen in der Volksmusik der altgermanischen Völker. Doch lassen sie sich nur mittelbar nachweisen, weil echtes Quellenmaterial bis ins 14. Jahrhundert fehlt. Eigentümlich für die Musik der germanischen Völker ist das Singen im melodischen Dur, wodurch sie sich grundsätzlich von der Melodik der Mittelmeervölker unterscheidet. Da die Volksmusik noch auf lange Zeit hinaus als «unchristlich» galt, wurde sie von den Gelehrten missachtet. Wir haben deshalb kaum eine Vorstellung von der Musikausübung der einfachen Menschen des Mittelalters. Dagegen wissen wir von einem regen kirchenmusikalischen Leben. Im 12. Jahrhundert entstand auch in deutschem Sprachgebiet eine dichterisch-musikalische Kunstrichtung der Feudalklasse, der Minnesang.

Starke neue Anregungen erfuhr das deutsche Musikleben durch die Reformation, da Martin Luther selbst an musikalischen Fragen stark interessiert war und die Werbekraft des deutschen Kirchengesangs für den neuen Glauben deutlich erkannte. Er empfahl deshalb den Städten den Aufbau von Kirchenchören, die später den Boden für die reiche Musiktradition schufen. Die deutschen Komponisten des 17. Jahrhunderts standen unter einem starken Einfluss der französischen und italienischen Musik. So wurden für die Orgelkompositionen häufig die in Italien ausgebildeten Formen verwendet, während in den höfischen und bürgerlichen Gesellschaftsmusik vorwiegend französische Tanzformen beliebt waren.

In zwei großen Musikpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, J.S. Bach und G.F. Händel, liefen alle musikalischen Erscheinungen der Barockzeit zusammen: deutsches Volkslied und die Kirchenmusik mit ihren Orgelwerken und Kantaten, der italienische Stil in Oper und Konzert und die französischen instrumentalen Tanzformen. Der Vorliebe der deutschen Höfe für das Ausland entsprechend wurde die Oper des 18. Jahrhunderts vorwiegend nach italienischem Geschmack eingerichtet, dem sich auch die deutschen Komponisten beugen mussten. Zentren waren vor allem Wien, München, Dresden, Berlin.

Der Übergang vom höfischen musikalischen Leben des 18. Jahrhunderts zur bürgerlichen Musikpflege tritt am deutlichsten in jenen drei Meistern zutage, die man trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Stile und ihrer Haltung nach ihrer Wirkungsstätte als «Wiener Klassiker» zusammenfasst - J. Haydn, W. A. Mozart und L. van Beethoven. Für ihre Werke ist der Begriff «Klassik» zugleich Zeitstil und Anerkennung für ihre schöpferischen Leistungen.