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Задание для самостоятельной работы по немецкому языку Д.В.Лебедева, Г.А.Харитончик v2.DOC
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01.07.2025
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  1. Erklären Sie den Bestand folgender Zusammensetzungen und übersetzen Sie sie.

Die Arbeitsmethode, das Datennetz, das Aufgabenfeld, das Dienstleistungsangebot, die Informationsvermittlung, das Tätigkeitsprofil, die Dienstleistungsorientierung, der Entscheidungsprozess, die Orientierungshilfe, der Veränderungsprozess, die Qualifikationsanforderung, der Arbeitsbereich, die Informationstechnologie, die Organisationsform.

  1. Finden Sie passende Erklärungen für folgende Wörter.

1) bereit

2) ständig

3) zugänglich

4) rasch

5) kommunikativ

6) unterschiedlich

7) traditionell

a) schnell

b) sehr häufig, regelmäßig, andauernd

c) nicht gleich

d) betretbar, zur Verfügung stehend

e) fertig, entschlossen

f) herkömmlich, einer Tradition entsprechend

g) die Kommunikation betreffend

  1. Ergänzen Sie die Wortgruppen durch angegebene Verben.

1) betriebswirtschaftliches Denken

2) neue Informationen

3) in der Regel bereits der Vergangenheit

4) das traditionelle Dienstleistungsangebot

5) einem sich beschleunigenden Veränderungsprozess

a) angehören

b) erweitern

c) ermitteln

d) fördern

e) unterworfen sein

  1. Geben Sie die Auskunft.

1. Wer benötigt heute die Information?

2. Wie ist die Aufgabe der wissenschaftlichen Bibliotheken?

3. Welche neuen Elemente hat das traditionelle Dienstleistungsangebot?

4. Was fördert die wirtschaftliche Entwicklung der wissenschaftlichen Bibliotheken?

5. Wodurch nähern einander die Aufgabenfelder im Bibliotheks- und Dokumentationsbereich?

6. Wie sind neue Qualifikationsanforderungen an Bibliothekare?

7. Wovon hängt die Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse in verschiedenen Bibliotheken ab?

Lesetext 14. Nationale Traditionen der Volkskunst

  1. Lesen Sie den Text und versuchen Sie ihn zu verstehen.

Das Werden der nationalen angewandten Kunst Belarus’ fällt in das 14. bis 18. Jahrhundert. Eben dann entstehen berühmte Zentren des Handwerks. Belarussische Schnitzer, Goldschmiede, Weber arbeiten in dieser Periode nicht nur in Belarus, sondern auch in der Moskauer Rus`. Sie verzieren mit ihren Schnitzereien das Donskoi- und das Nowo-Dewitschi-Kloster, den Palast im Dorf Kolomenskoje, legen mit ihren Kacheln den Innenraum der Woskresenski-Kathedrale des Nowo-Jerussalimski-Klosters aus. Internationale Bedeutung erringen im 18. Jahrhundert Arbeiten der Sluzker Weber.

Das Holzschnitzen war eine althergebrachte Tradition der Belarussen. Holzschnitzereien treten in der Verzierung von Häusern auf (Fenster- und Türverkleidungen, Außentreppen, Giebel). Gegenstände aus dem Hausgebrauch wurden ausgehöhlt, gedrechselt und mit Kerbschnittverzierungen versehen (Schöpfkellen, Schüsseln, Rocken, Löffel, Reiseflaschen, Pulverbüchsen). Weide, Bast, Birkenrinde fanden im Flechten breite Verwendung. Aus Bast wurde „Sjawenki“ (Bastkörbe für Handsaat), aus Birkenrinde Salzgefäße geflochten, die Ornamente mit Rhomben, Zacken, Kreuzen aufweisen, aus Weide und Stroh große Körbe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Kleidungsstücken hergestellt. Gewandte Verbindung roter Weide mit goldgelbem Stroh, schönes Flechten aus Weidenruten und Wurzeln verwandeln diese einfachen Gegenstände in wahre Kunstwerke. Das Vorhandensein von Tonen, verschieden in Farbe und Zusammensetzung, auf dem Territorium Belarus’ begünstigte die Entwicklung der Töpferei. Typisch belarussische Gefäße – Kannen, Krüge mit breitem Hals, mit Deckel, schwarze polierte Dosen, mit heller Engobe überzogene, glasierte Tonwaren, Pfeifen „Reiter“, „Fräulein“ und „Kavaliere“, glasiert und bemalt, waren von alters her auf belarussischen Märkten käuflich erwerbbar.

Eine bedeutende Gruppe von Denkmälern der Volkskunst Belarus’ vereinigt gewobene Postilki (Bettdecken), Tischtücher, Handtücher, Kleidungsstücke: Andaraks (Unterröcke), Hemde, Schürzen, Nametkas (Kopfbedeckungen), Gürtel. Mit Postilki wurden Truhen, Bette, Bauernwagen bedeckt. Sie sind vielfarbig, dekorativ, aus Flachs und Wolle gearbeitet, ihre Muster sind mannigfaltig. Das Ornament zeigt hauptsächlich pflanzliche und geometrische Motive auf. Die Tischtücher und Handtücher sind traditionell in Farbe – ein rotes Muster über Leinen, manchmal mit schwarzen und gelben Fäden durchwebt. In der Volkstracht kann man deutlich von Jahrhundert zu Jahrhundert überlieferte Techniken des Weberhandwerks und der Stickerei, den Charakter und die Anordnung des Musters, hohe Kunst der Farbe und Struktur, reiche und vielfältige ornamentale Formen erkennen.