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учебник Немецкий для таможенников 2013 (рабочий...doc
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01.07.2025
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Text c: „Wirtschaft Deutschlands“

Deutschland ist relativ rohstoffarm, seine Wirtschaft ist vorwiegend auf den industriellen und Dienstleistungssektor konzentriert. Große Flächen des Landes werden landwirtschaftlich genutzt, jedoch sind nur zwei bis drei Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig. Deutschland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,5 Billionen Euro (Stand: 2013) die drittgrößte Volkswirtschaft und Industrienation der Welt. Zudem ist Deutschland die weltgrößte Exportnation. Beim Lebensstandard liegt Deutschland laut dem Human Development Index (2013) auf Platz 6 in der Welt und laut dem Social Progress Index (2013) auf Platz 22. In der EU nimmt Deutschland nach dem BIP je Einwohner den elften Rang ein. Derzeit ist Deutschlands Wirtschaft durch eine ungewohnt hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere in Ostdeutschland, gekennzeichnet. Im Jahre 2013 blieb die Binnennachfrage wieder stabil, sodass 2013 ein Wirtschaftswachstum von 0,4 % erreicht wurde. Die Arbeitslosenquote ist liegt bei 6,9%. Im Außenhandel ist Deutschland weiterhin erfolgreich (Exporte 2013: +0,6 %). 2013 wurden von Deutschland aus Waren im Wert von 1,094 Billionen Euro ausgeführt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das Land verzeichnet seit Jahrzehnten mit großem Abstand mehr Exporte als jedes andere Land der Welt und wird daher oft mit dem Schlagwort „Exportweltmeister“ bezeichnet. Die Arbeitslosigkeit stieg zwar seit der Ölkrise in 1970er Jahren von Konjunkturzyklus zu Konjunkturzyklus an, ist aber in den Aufschwungjahren seit 2006 wieder rückläufig. Die Suche nach der Ursache der relativ hohen Arbeitslosenrate spaltet derzeit die Gesellschaft:

□ Unternehmerverbände und neoliberale Ökonomen sehen den in Deutschland traditionell stark ausgebauten Sozialstaat als Verursacher weiteren Arbeitsplatzabbaus, da die geringen Lohnkosten in osteuropäischen Nachbarstaaten zur Verlagerung der Produktion in eben diese verleiten, obwohl auch Länder mit einem ausgebauten Sozialstaat und einer hohen Staatsquote eine hohe Wirtschaftsdynamik aufweisen (Schweden, Finnland, Norwegen, Österreich). Als Ursache gilt auch, dass die Staatsausgaben zu einem großen Teil über Sozialabgaben finanziert werden, die die Arbeitsplätze verteuern anstatt den Staat stärker über arbeitsplatzunabhängige Steuern zu finanzieren.

□ Gewerkschaften und Globalisierungskritiker argumentieren mit keynesianistischen Modellen und behaupten, dass die Binnennachfrage durch Kürzungen im Sozialbereich geschwächt werde. Zudem fehlte nach der Wiedervereinigung eine ausreichende ökonomische Basis für die politisch motivierte Angleichung ostdeutscher Löhne an das Westniveau. Als weltweit konkurrenzfähigste Branchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, Nutzfahrzeug-, elektrotechnische, Maschinenbau- und Chemieindustrie. 

3. Beschreiben Sie die Diagramme! Benutzen Sie dabei die Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken (Seite 20-23).

Teil D