- •Введение
- •Thema I. Staat und bürger
- •1. Die Grundrechte
- •2. Zehn Botschaften
- •3. Die wichtigsten Rechte und Pflichten der Bundesbürger
- •Verantwortung für Schäden
- •4. Mein Testament
- •5. Ist Nachsitzen Freiheitsberaubung?
- •Wortschatz zum Thema «Staat und Bürger»
- •Thema II. Staats- und verfassungsorgane
- •1. Der Deutsche Bundestag
- •2. Der Bundesrat
- •3. Das Bundesverfassungsgericht
- •Wortschatz zum Thema «Staats- und Verfassungsorgane»
- •III. Wahlrecht und wahlen
- •1. Parteien und Wahlen
- •2. Schwarz, Rot, Gelb und Grün
- •3. Endgültiges amtliches Ergebnis der Bundestagswahl 2013
- •Wortschatz zum Thema «Wahlrecht und Wahlen»
- •Thema IV. Deutsche gesetzbücher
- •1. Das Bürgerliche Gesetzbuch
- •2. Das Strafgesetzbuch
- •3. Auszüge aus dem Strafgesetzbuch
- •§ 239 Freiheitsberaubung
- •§ 304 Gemeinschädliche Sachbeschädigung
- •§ 306 Brandstiftung
- •§ 306A Schwere Brandstiftung
- •§ 306B Besonders schwere Brandstiftung
- •§ 306C Brandstiftung mit Todesfolge
- •§ 306D Fahrlässige Brandstiftung
- •Wortschatz zum Thema «Deutsche Gesetzbücher»
- •Thema V. Straftaten
- •1. Die Straftaten
- •2. Achtung Autodiebstahl!
- •3. Kommissar Böhmer denkt schnell
- •4. Bankerin spielte Robin Hood
- •5. Die Wiederholung des grammatischen Stoffes: Präpositionen
- •Wortschatz zum Thema «Straftaten»
- •Thema VI. Recht und rechtspflege
- •1. Das Strafrecht
- •2. Das Bürgerliche Streitverfahren und der Strafprozeß
- •3. Das Ermittlungsverfahren
- •4. Die Hauptverhandlung
- •5. Fräulein Liebnitz (der Auszug aus dem Roman «Wenn das Herz spricht» von Marie Louise Fischer)
- •6. Lügendetektoren
- •Wortschatz zum Thema «Recht und Rechtspflege»
- •Literaturverzeichnis
- •Inhaltsverzeichnis
4. Mein Testament
Ich ordne an, dass mein Sohn, Herrn Stefan Muster, als alleiniger Erbe mein Vermögen übernimmt. Als Vermächtnis erhält meine Schwester Julia Muster meinen Schmuck. |
Meine Tochter erhält als Vermächtnis meinen PKW (näher bezeichnen, z.B. Hersteller/Model oder amtliches Kennzeichen). und einen Geldbetrag in Höhe von ..... Euro. |
Meine Ehefrau (vollständiger Name, geborene Mädchenname) enterbe ich hiermit. Die Ehe ist zwar noch nicht geschieden, jedoch leben wir schon lange voneinander getrennt. Somit kommt Sie für mich als Erbin nicht in Frage. |
Hiermit enterbe ich meine(n) Sohn/Tochter (vollständiger Name), geboren am (Geburtsdatum). Gleiches gilt für seine/ihre Abkömmlinge. |
Ich vermache meinem Bruder (Name) meinen PKW (näher bezeichnen, z.B. Hersteller/Model oder amtliches Kennzeichen). |
Mein Freund (vollständiger Name), der sich in den vergangenen Jahren um mich gekümmert hat, soll als Vermächtnis (Geldbetrag) Euro und das Gemälde aus meinem Arbeitszimmer erhalten. |
Mein Sohn (Name) soll sich um die Pflege meines Grabes kümmern |
Meine Tochter (Name) soll (Betrag) Euro an eine gemeinnützige Organisation mit dem Schwerpunkt (z.B. Krebshilfe oder Organisation vorgeben) spenden |
Mein Sohn (Name) soll das Grundstück (näher bezeichnen, z.B. Strasse und Hausnummer) in (Ort) erhalten. Meine Tochter (Name) erhält das Grundstück (näher bezeichnen, z.B. Strasse und Hausnummer) in (Ort) und meinen PKW (näher bezeichnen, z.B. Hersteller/Model oder amtliches Kennzeichen). Die Wertanteile sollen untereinander nicht verrechnet werden |
Ort, Datum
Unterschrift des Erblassers
Aufgabe 11. Errichten Sie das Testament einer berühmten Person dem Muster nach.
5. Ist Nachsitzen Freiheitsberaubung?
Marco muß nach der Schule sofort nach Hause. Das hat ihm seine Mutter, alleinerziehend, berufstätig, zwei Kinder, beim Frühstück dringend eingeschärft: «Ich habe einen Termin, bei dem es um einen wichtigen Auftrag geht. Du mußt auf deine kleine Schwester aufpassen, die Babysitterin kann nicht».
Sechste Stunde. Werkraum Kunst. Eine zehnte Klasse. Auf dem Lehrplan steht Modellieren mit Ton. Die Lehrerin verteilt den klebrig-feuchten Werkstoff auf die einzelnen Plätze. Die Klasse ist beschäftigt. Als die Stunde sich ihrem Ende nähert, beginnen einige Schülerinnen und Schüler hinter dem Rücken der Lehrerin mit dem nassen Ton herumzualbern. Ein Schüler wirft einen Klumpen Ton durch die Klasse, der Getroffene wirft zurück, in kurzer Zeit ist die Schlammschlacht im Gang. Als es klingelt, hängen Tonklumpen an der Tafel, an den Fenstern, und der Boden ist total vermatscht.
Die Lehrerin, die dem Radau mit verschränkten Armen zugesehen hat, schließt den Werkraum ab, steckt den Schlüssel ein und sagt: «Ihr hattet euer Vergnügen, jetzt kommt die Arbeit. Der Raum wird so nicht verlassen. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, schließe ich wieder auf». Marco verweist auf seine Zwangslage, ein anderer Schüler protestiert: «Die Reinigung ist im Service drin – das müssen wir nicht machen».
Die Lehrerin bleibt unerbittlich – die Klasse muß aufräumen. Erst nach einer Viertelstunde ist sie zufrieden und läßt die Schülerinnen und Schüler gehen. Marco kommt eine halbe Stunde zu spät nach Hause, seine Mutter ist empört, ihr Auftrag ist weg. Sie verklagt die Lehrerin wegen Freiheitsberaubung.
Aufgabe 12. Wie würden sie entscheiden? Wer hat recht?
Aufgabe 13. Lesen und übersetzen Sie die richtige Lösung (das Urteil):
Einsperren war in diesem Fall eine Erziehungsmaßnahme, für die es in den Schulgesetzen eine ausreichende Grundlage gibt. Die Lehrerin bekommt recht, die Klage wird abgewiesen.
Aufgabe 14. Finden Sie aus dem deutsch-russischen Wörterbuch die russischen Entsprechungen für die folgenden Wendungen heraus:
Bürgerliches Recht; öffentliches Recht; kanonisches Recht (katholisches Kirchenrecht); das Recht entwenden, vertreten, verletzen, brechen, beugen, mit Füßen treten; gegen/ wider das Recht, nach dem geltenden Recht handeln, gegen Gesetz und Recht verstoßen; sein Recht behaupten, fordern.
