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Пособие Морфология.doc
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II. Welche Präsensform ist korrekt?

1. (Möge, mag) unsere Heimat gedeihen! 2. Es (lebt, lebe) unsere Jugend! 3. Es (ist, sei) betont, dass feine Wäsche stets gesondert gewaschen werden muss. 4. Man (isst, esse) nicht unkontrolliert, sondern (hält, halte) regelmäßig seine Malzeiten ein. 5. Ich gebe meinen Kampf nicht auf, (kostet, koste), was es (will, wolle).

III. Bilden Sie den Konjunktiv Präsens.

1. Es (sein) gesagt, dass Lügen kurze Beine haben. 2. Man (zusammenstellen) die Mahlzeiten möglichst abwechslungsreich. 3. Es (erstarken) die freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern! 4. Man (nehmen) dieses Medikament dreimal täglich ein. 5. Der Winkel ABC (sein) gleich 30°. 6. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, (kommen), was da (wollen). 7. Man (helfen) der Mutter im Haushalt. 8. Man (genießen) seine Mahlzeiten, man (schmecken) bewusst.

Das Modalwort

Das Modalwort ist eine Wortart, die die subjektiv-modale Stellungnahme des Sprechers zum Inhalt seiner Aussage ausdrückt, z.B.: Sie war vielleicht in diesen Tagen umsonst gekommen.

Die Modalwörter sind aus Adverbien entstanden und sind ebenso unflektiert. Einige Modalwörter sind mit Adverbien gleichlautend: wohl, natürlich, kaum u. a., aber sie unterscheiden sich von den Adverbien dadurch, dass sie sich nicht auf ein einzelnes Satzglied, sondern auf die gesamte Aussage beziehen, z.B.: Er hat das ganz natürlich gemacht. (Natürlich ist ein Adverb und bezieht sich auf das Prädikat.) Auch er kannte die Geschichte natürlich. (Natürlich ist ein Modalwort und bezieht sich auf die gesamte Aussage.)

Außerdem lässt sich das Modalwort im Gegensatz zum Adverb in einen Satz umformen: Er ist vermutlich nach Hause gegangen = Es ist zu vermuten, dass er nach Hause gegangen ist./Wir vermuten, dass er nach Hause gegangen ist.

Auch der Gebrauch der Negation hilft Adverbien und Modalwörter unterscheiden: die Negation nicht steht immer nach dem Modalwort, z.B.: Der Besuch kommt sicherlich nicht. (Sicherlich ist ein Modalwort) Der Zug steht nicht hier./Der Zug steht hier nicht. (Hier ist ein Adverb)

Wenn die Modalwörter am Satzanfang stehen, so bewirken sie die invertierte Wortfolge, z.B.: Eigentlich wollte ich das nicht sagen.

Der Bedeutung nach gliedert man die Modalwörter in folgende Gruppen:

  1. vermutende Modalwörter: sicher, sicherlich, selbstverständlich, natürlich, bestimmt, zweifellos, zweifelsohne, fraglos, tatsächlich, gewiss, unbedingt, anscheinend, kaum, möglicherweise, vermutlich, vielleicht, wahrscheinlich, wohl, möglich, möglicherweise u.a.

M e r k e n S i e s i c h: Die vermutenden Modalwörter können so wie die Modalverben subjektiver Aussage den unterschiedlichen Sicherheitsgrad einer Aussage zum Ausdruck bringen (sieh „Modalverben zur subjektiven Aussage“);

  1. emotional-einschätzende Modalwörter: lieber, hoffentlich, leider, glücklicherweise, unglücklicherweise, törichterweise, dummerweise u.a.;

  2. einschränkende Modalwörter: freilich, wenigstens, jedenfalls u.a.;

  3. ergänzende Modalwörter: übrigens, überdies, folglich, vielmehr u.a.;

  4. summierende Modalwörter: endlich, letztendlich, schließlich, überhaupt u.a.;

  5. bejahende Modalwörter: genau, ja, doch, jawohl, klar, okay. Das Modalwort doch ist eine positive Antwort auf eine negative Frage, z.B.: Bist du mit meiner Frage nicht einverstanden? Doch. (= Ich bin einverstanden.);

  6. verneinende Modalwörter: nein, keinesfalls, keineswegs u.a.

M u s t e r d e r A n a l y s e

1. Hoffentlich kommt er nicht zu spät!Hoffentlich ist ein Modalwort, weil es die subjektiv-modale Einstellung des Sprechers zum gesamten Inhalt der Aussage ausdrückt. In diesem Satz steht das Modalwort am Satzanfang, deshalb ist die Wortfolge invertiert. Der Bedeutung nach gehört hoffentlich zu der Gruppe der emotional-einschätzenden Modalwörter.

2. Er trifft vermutlich gegen drei Uhr nachmittags ein.Vermutlich ist ein Modalwort, das die subjektiv-modale Einstellung des Sprechers zum Inhalt seiner Aussage ausdrückt. Der Bedeutung nach gehört vermutlich zu der Gruppe der vermutenden Modalwörter und kann durch das Modalverb dürfen (im Präteritum Konjunktiv) + Infinitiv I(II) Aktiv/Passiv ersetzt werden: Er dürfte gegen drei Uhr nachmittags eintreffen.

Ü b u n g e n