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Пособие Морфология.doc
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13. Setzen Sie im Text die eingeklammerten Verben ins Passiv.

Das Geschenk von Grieg

(nach Paustowski)

Glücklich und feierlich ging Dagni Pedersen mit ihrer Tante die Allee des Parks entlang. Vor zwei Tagen… sie vom Vater zum achtzehnten Geburtstag zur Tante in die Stadt (schicken). Und nun war Dagni auf dem Weg zum Theater. Da saß sie schon im Konzertsaal. Dagni war wie bezaubert. Sie hörte ja zum ersten Mal Kammermusik. Das Mädchen glaubte märchenhafte Träume zu sehen. Plötzlich fuhr Dagni erschrocken zusammen, weil ihr Name eben auf der Bühne (aussprechen). Der Ansager gab bekannt: “Es… das berühmte Musikstück von Edvard Grieg (spielen), gewidmet Dagni Pedersen, der Försterstochter, zu ihrem achtzehnten Geburtstag.“

Dem Mädchen wurde es von den zauberhaften Musiktönen warm ums Herz. Ja, es waren ihre Berge, ihr Wald, ihre Heimat, das Rauschen des Meeres. Während sie zuhörte, kam ihr allmählich jener Tag aus den Kinderjahren, jene Begegnung in den Sinn, die für lange im Gedächtnis haften geblieben waren. Wie heute erinnerte sie sich an das Gespräch, das vor zehn Jahren im Wald (führen).

Der Komponist verbrachte damals den Herbst in den Wäldern unweit der Stadt Bergen. Bei einem Spaziergang begegnete er im Wald Dagni, die Tannenzapfen sammelte. Voll Verlegenheit berichtete die kleine Dagni dem fremden Onkel, dessen Augen aber so gut lächelten, dass sie Geburtstag hatte. Grieg bedauerte nichts mitzuhaben, was dem Mädchen (schenken, können). Da kam er auf den Gedanken, Dagni sein Geschenk in zehn Jahren zu übergeben, weil er seine Geschenke nur Erwachsenen machte.

Wie enttäuscht war damals das achtjährige Mädchen, dass darauf so lange (warten, sollen).

Und nun war es Wirklichkeit. Genau nach zehn Jahren… das Versprechen (erfüllen). Dagni weinte vor Glück. Sie war voll Dankbarkeit für den Menschen, der nicht mehr am Leben war.

Und die Musik lockte mit, sprach darüber, wie schön das Leben ist; sie machte der Jugend den Weg in dieses Schöne auf, wofür (leben, sollen).

A u f g a b e n z u m T e x t:

a. Beantworten Sie die Fragen.

1. Warum ist Dagni zur Tante in die Stadt geschickt worden? 2. Warum fuhr Dagni im Theater plötzlich zusammen? 3. Welches Gespräch war vor 10 Jahren zwischen Dagni und dem Komponisten geführt worden? 4. Warum war das Mädchen damals so enttäuscht? Worauf sollte so lange gewartet werden? 5. Welche Gedanken rief die Musik bei Dagni hervor?

b. Erzählen Sie den Text nach.

c. Führen Sie ein Gespräch: Dagni und ihre Tante tauschen ihre Eindrücke aus

14. Bereiten Sie das Projekt „Winterfütterung der Vögel“ vor.

a. Warum füttern so viele Menschen die Vögel im Winter?

Viele Vogelschützer sind gegen die Winterfütterung. Sie sagen: Durch die Winterfütterung wird

    • die gefährliche Salmonellose verbreitet,

    • kaum eine gefährdete Vogelart unterstützt,

    • oft unnötig die Leidenszeit kranker und schwacher Vögel verlängert.

b. Machen Sie dazu eine kleine Umfrage in Ihrer Umgebung. Tragen Sie die Ergebnisse Ihrer Umfrage und Argumente der Vogelschützer in Stichpunkten ein.

Was spricht für (pro)

die Winterfütterung?

Was spricht gegen (kontra)

die Winterfütterung?

c. Welche Meinung vertreten Sie? Begründen Sie das in Ihrer Tischgruppe.

d. Überlegen Sie, ob es zwischen pro und contra einen Kompromiss gibt.

e. Wenn man dennoch auf die Winterfütterung nicht verzichten will, dürfen dabei wenigstens keine Fehler gemacht werden, sonst schadet man mehr, als man nutzt.

Wann darf gefüttert werden?

1) bei Frost unter – 5 °C; 2) bei Eisregen; 3) an Wintertagen mit geschlossener Schneedecke

Was kann gefüttert werden?

Kleiber, Specht, Fink

Rotkehlchen, Zaunkönig, Drossel

Meise

Womit darf gefüttert werden?

Körnerfutter in

verschiedenen Größen

Weichfutter aus Rosinen, getrockneten Beeren, Haferflocken, Weizenkleie

Körnerfutter in Fett oder Rindertalg

Nie füttern: Wasser, Salz, salzhaltige Speisen, Brot, Kartoffeln

Wie soll gefüttert werden?

Futter an einer trockenen Stelle ausstreuen

f. Schreiben Sie die Regeln für eine vernünftige Winterfütterung, gebrauchen Sie dabei den Infinitiv I Passiv mit einem Modalverb.

g. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie diese Regeln formulieren, wenn Sie sie auf einem Plakat veröffentlichen.