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Копия ПРАКТИКУМ ЦЕЛЫЙ 2010.doc
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Задания

1. Переведите следующие предложения на немецкий язык, прокомментируйте, что иллюстрируют эти примеры в русском языке и их перевод на немецкий язык (назовите как минимум три различия в падежной системе русского и немецкого языков)

Они возвращались домой лесом.

Письмо написано карандашом.

Все были довольны его ответом.

Прошлым летом мы были на море.

Договор подписан обеими сторонами.

Она работает учителем. Он поет басом.

2. Прочтите следующие словосочетания. Определите в них падежную форму:

ein Kilo Kirschen, Anfang Мai, Mitte Mai, ein Stück Welt, eine Menge Leute, einige Glas Tee, zwei Sack Mehl, die Verdienste Humboldts als Naturforscher

3. Прочтите «Рекомендации по чтению спецлитературы»; дополните артикль и правильную форму существительного в генитиве

Es dürfte schwer sein, heute noch ein Thema zu finden, in dem die Fülle (die Fachliteratur) nicht die Aufnahmefähigkeit. (der Einzelne) weit übersteigt. Deshalb hat das frühzeitige Training (das Lesen) eine wesentliche Bedeutung. Wichtig ist, dass man eine klare Definition … (die Erkenntnisziele) im Kopf hat. Erst dann hat das Durchsehen (die Texte) einen Sinn.

4. Охарактеризуйте в следующем публицистическом тексте употребление отдельных падежей в немецком языке а/ по частотности, б/ по функции словоформ в предложении

Shell Jugendstudie 2006

Ganz gleich ob Forscher, Werbeindustrie oder interessierte Bürger – wer Näheres über die junge Generation in Deutschland erfahren will, kommt um die Shell Jugendstudie nicht herum. Bereits seit 1953 beauftragt der Mineralölkonzern alle vier Jahre unabhängige Wissenschaftler, die Lebenswelten und Einstellungen junger Menschen in Deutschland zu untersuchen. Das Forscherteam um den Sozialwissenschaftler Professor Klaus Hurrelmann befragte dazu Anfang 2006 mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren. Die Jugend 2006 blickt nicht mehr so optimistisch in die Zukunft wie die Jugend 2002: 69 Prozent haben Angst vor Arbeitslosigkeit, vier Jahre zuvor waren es nur 55 Prozent. In als unsicher empfundenen Zeiten gewinnt die Familie an Bedeutung. Das Vertrauen in Politiker und die Bundesregierung bleibt weiterhin gering. Immerhin interessieren sich wieder 39 Prozent für Politik, 2002 waren es nur 34 Prozent – so wenig wie nie zuvor. Einen Schwerpunkt der aktuellen Untersuchung bildet das Thema „Jugend in einer alternden Gesellschaft“. Dabei äußern die Jugendlichen großen Respekt vor den Leistungen der älteren Generation. “Man sieht eine Generation, die alle Erwartungen der Gesellschaft nach Verantwortung, Leistungsbereitschaft und Familiensinn erfüllt“, analysieren die Autoren der Studie. „Die vorgetragenen Wünsche nach besseren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Bildung, für Ausbildungs- und Jobchancen sowie für Familiengründung erscheinen in Relation dazu sehr moderat.“ Erstmals wurde auch die Einstellung junger Menschen zu Religion und Kirche genauer beleuchtet. Nur 30 Prozent glauben demnach an einen persönlichen Gott. Während in den neuen Ländern kaum Jugendliche einen Bezug zu Religion und Kirche haben, sind westdeutsche Jugendliche meist konfessionell gebunden. Sie basteln sich allerdings häufig aus religiösen und pseudo-religiösen Versatzstücken eine eigene „Religion light“ zusammen. Anders sieht es in der Gruppe der jugendlichen Migranten aus. Hier ist noch weitaus mehr „echte Religiosität“ zu finden – so glauben 52 Prozent an einen persönlichen Gott. Hinsichtlich des weiteren Zuzugs von Migranten nach Deutschland dominiert bei der Mehrheit der Jugendlichen inzwischen eine ablehnende Haltung. 58 Prozent der Jugendlichen sprechen sich im Vergleich zu 46 Prozent im Jahr 2002 dafür aus, in Zukunft möglichst weniger Zuwanderer als bisher in Deutschland aufzunehmen. Diese reserviertere Position hat inzwischen alle Schichten erreicht. Mit 63 Prozent geben inzwischen zwei Drittel der ausländischen Staatsbürger im Vergleich zu 58 Prozent im Jahr 2002 an, „ab und an“ im Alltag wegen ihrer Nationalität diskriminiert zu werden.