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ivanov666
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Файл:Wirtschaftsdeutsch. Учебное пособие для СПО
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bei vorsichtiger Schätzung по приблизительным оценкам
zugute kommen (Dat) пойти на пользу
zur Folge haben (Akk) повлечь за собой
zur Vorsicht mahnen предостерегать
eine Chance bieten (o,o) давать шанс
Zunahme der Nahrungsmittelproduktion
Weltweit hat sich die Nahrungsmittelproduktion innerhalb der letzten Jahre
verdoppelt. Dies geschah, obwohl die entwickelten Staaten eine Agrarpolitik
betrieben, die zwar einerseits auf eine möglichst weitgehende Erhaltung ihrer
Landwirtschaft hinauslief, andererseits aber zur Verfolgung dieses Zieles
produktionsbeschränkende Maßnahmen einsetzten. Auf diese Maßnahmen ist es
zurückzuführen, dass in den entwickelten Ländern die Nahrungsmittelproduktion
nur um 1,19 Prozent jährlich zunahm (womit sie immer noch das Bevölkerungswachstum um 0,51 Prozentpunkte übertraf), während in den Entwicklungsländern
eine jährliche Produktionszunahme von 3,17 Prozent zu verzeichnen war, die eine
Zunahme der Pro-Kopf-Produktion um 1,04 Prozent erlaubte.
Hinter der Steigerung der Nahrungsmittelproduktion in den Entwicklungsländern stehen technische Entwicklungen. Dazu gehört insbesondere die einsetzende
Verfügbarkeit neuer leistungsfähigerer Pflanzensorten zusammen mit einer
verstärkten Anwendung von Mineraldünger und Pflanzenschutz, häufig in Verbindung mit Bewässerung. Die Leistungsfähigkeit der Pflanzensorten wurde sowohl
hinsichtlich ihres Ertragspotentials, als auch ihrer Krankheitsresistenz und ihrer
Toleranz gegenüber Trockenheit, Dürre, Hitze, Kälteeinbrüchen und Bodenfrost
entscheidend verbessert. Verkürzungen der Vegetationszeit ermöglichten eine Erhöhung der Zahl der Ernten pro Jahr. Heute entfallen in den Entwicklungsländern
70 Prozent der Weizenfläche, 70 Prozent der Reisfläche und 13 Prozent der Mais-
fläche auf solche Sorten. Die damit verbundene Mehrproduktion gegenüber den
vorher angebauten Sorten beläuft sich bei vorsichtiger Schätzung auf 100 Millio-
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nen t Getreide und übertrifft damit die derzeitigen Nettoeinfuhren der Entwick-
lungsländer. Die Erfolge kamen vorwiegend den Verbrauchern zugute.
Bei Mais, Hirse und den in Afrika weit verbreiteten Knollenfruchten wurden
zwar auch gewisse aber keineswegs vergleichbare Erfolge erzielt. Defizite in den
Bereichen Beratung, Bereitstellung von Betriebsmitteln und Vermarktung, erschweren die Übernahme dessen, was an technischen Neuerungen verfügbar ist.
Die ökologischen Auswirkungen von den neuen Technologien sind oft negativ,
sie haben zur Folge Überdüngung, Erosion, Versalzung usw. Noch ein anderer
Gesichtspunkt mahnt zur Vorsicht. Geradezu dramatisch ist der Preisrückgang bei
den klassischen Exportprodukten der Entwicklungsländer. Viele
Entwicklungsländer suchen daher einen Ausweg in neuen Produkten, wie etwa
tropischen Früchten, Schnittblumen, Garnelen, Baumwolle u.a. Solche Nischenprodukte bieten einzelnen Ländern begrenzte Chancen, deren Bedeutung aber nicht
überschatzt werden darf.
1.4.7 Geben Sie den Inhalt des Textes wieder
1.5 Keine Osterweiterung ohne Reform Brüssels
1.5.1 Lernen Sie die Lexik zum Text
die Erweiterung -en расширение, увеличение
scheitern (an Dat) потерпеть крушение (из-за чего-л.)
der Beitritt (zu Dat) вступление (во что-л.);
beitreten (Dat) вступать (во что-л.);
beitrittswillig желающие вступить
die Anpassung -en (an Akk) приведение в соответствие
bewältigen справиться
urteilen давать оценку
die Hürde –en барьер
profitieren (von Dat) получать прибыль
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Profite ziehen (aus Dat) получать прибыль
die Verschiebung –en сдвиг, зд.: переориентация
ablösen сменить, заменить
die Auffassung –en понимание, точка зрения
ausgerechnet как раз, именно
beachtlich значительный
zusätzlich дополнительно
bedürfen (Gen) нуждаться (в чем-л.)
eine Hürde überwinden (a,u) преодолеть барьер
eine Studie erstellen проводить исследование,
подготовить анализ
in Gang kommen (а, о) быть налаженным,
функционировать, приходить
в действие
in Kraft treten (а, е) вступить в силу
einen Schwachpunkt aufweisen (ie, ie) обнаруживать (иметь) недостаток
Preise stützen субсидировать цены (выделять
дотации для поддержания стабильных цен)
im Auftrag по поручению
die MOE-Länder (die Mittel- und Osteuropäischen Länder) - страны Средней и
Восточной Европы
1.5.2 Übersetzen Sie den Text schriftlich
Keine Osterweiterung ohne Reform Brüssels
Würde die Osterweiterung der EU scheitern, würden dafür nicht die bei-
trittswilligen Mittel- und Osteuropäer (МОЕ) verantwortlich sein, sondern die EU:
würden die Reformländer die wichtigsten Beitrittskriterien in fünf bis zehn Jahre
erfüllen können, würde Brüssel die notwendige Anpassung kaum bewältigen,
urteilt das Osteuropa-Institut München. Die größte Hürde sei der gemeinsame
Agrarmarkt. Man würde sie kaum überwinden.
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Angesichts hoher Handelsbilanzüberschüsse der EU mit den sechs bereits
assoziierten Ländern im Osten profitierten vor allem die bisherigen Mitglieder von
einer Osterweiterung, heißt es in der im Bonner Auftrag erstellen Studie.
Für die Visegrad-Länder (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei) ist die EU
inzwischen der wichtigste Handelspartner. Wäre der Handel zwischen den früheren RGW-Ländern wieder richtig in Gang gekommen, wäre die Westverschiebung
des Außenhandels auch in Bulgarien, Rumänien, Rußland und der Ukraine nicht so
ausgeprägt.
Deutschland hat bei einzelnen Ländern die Ex-Sowjetunion bereits als
größten Handelspartner abgelöst. Der deutsche Anteil an den gesamten EU-
Ausfuhren nach МОЕ hatte Mitte der 90-er Jahre beinahe 52 Prozent betragen.
Insgesamt spielt der Osteuropa-Handel für die EU mit einem Anteil von knapp
10% aller Exporte in Drittländer noch keine sehr große Rolle.
Die Europa-Abkommen traten für die Visegrad-Länder sowie Rumänien und
Bulgarien zwar schon in Kraft, weisen nach Auffassung der Fachkreise aber einen
großen Schwachpunkt auf: Die EU öffne ihre Märkte ausgerechnet für die
Produkte wesentlich langsamer, mit denen die Mitteleuropäer konkurrenzfähig
sind, die „sensiblen Bereiche" Kohle, Stahl, Textil und Agrar. Während die Be-
deutung dieser Produkte für die Union bei einem Anteil von 1% an den
Gesamtimporten gering sei, hätten sie für die MOE-Länder teilweise fast bis 59%
der Exporte ausgemacht.
Als Beispiel für den „beachtlichen" Anpassungsbedarf nennt die Studie die
gemeinsame Agrarpolitik. Wirtschaftskraft der EU werde nach dem Beitritt der
vier Visegrad-Länder nur um 3,5% zunehmen, die landwirtschaftliche Produktion
werde jedoch um stolze 35% wachsen. Zusätzlich sei der starke Rückgang der
Agrarwirtschaft in МОЕ zu beachten, seit Reformbeginn um rund 35%. Da die
Agrarpreise dort derzeit um ein Drittel unter Westniveau lagen, wäre bei
Einführung der gestützten EU-Preise das alte Produktionsniveau schnell wieder
erreicht - und der Subventionsbedarf würde weiter steigen.
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Aus diesen Gründen rechnet das Osteuropa-Institut erst nach dem Jahre 2000
mit der Osterweiterung.
1.5.3 Beantworten Sie die Fragen zum Text
1. Wer würde für die mögliche Scheiterung der Osterweiterung der EU verantwortlich sein?
2. Was kann Brüssel kaum bewältigen, wenn die Mittel- und Osteuropäer die
Beitrittskriterien erfüllen?
3. Welche Hürde würde man kaum überwinden?
4. Welche Länder haben bis jetzt vom Handel zwischen der EU und den
assoziierten Mitgliedern profitiert?
5. Welche Verschiebung in der Handelspartnerschaft ist in Europa geschehen? In
welchem Fall könnte sie nicht so ausgeprägt sein?
6. Welchen Anteil hat der Osteuropa-Handel der EU an allen Exporten in
Drittländer?
7. Für welche Bereiche der Osthandelspartner öffnet die EU ihre Märkte nur
langsam?
8. Welchen Anteil machen diese Produkte an den EU-Importen und an den MOEExporten aus?
9. Welcher Bereich bedarf einer besonderen Anpassung im Falle der Aufhahme der
MOE-Länder in die EU und aus welchem Grund?
1.5.4 Finden Sie russische Äquivalente zu den deutschen
Wortverbindungen
an Diskrepanzen scheitern
die Beitrittskriterien erfüllen
die Anpassung bewältigen
eine Hürde überwinden
vom Handel profitieren
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eine Studie erstellen
hohe Handelsbilanzüberschüsse erzielen
im Auftrag des Osteuropa-Instituts
in Gang kommen
eine Westverschiebung des Außenhandels aufweisen
beinahe 52 Prozent betragen/ausmachen
der Anteil an gesamten Ausfuhren
in Kraft treten
nach Auffassung der Fachkreise
die Märkte öffnen
einer gemeinsamen Agrarpolitik bedürfen
beträchtlich zunehmen (abnehmen)
den Rückgang beachten
die Preise liegen unter Westniveau
Preise stützen
субсидировать цены
цены ниже западного уровня
учитывать спад
значительно увеличиваться (уменьшаться)
нуждаться в единой аграрной политике
открыть рынки
с точки зрения (кругов) специалистов
вступить в силу
доля во всем экспорте
составлять почти 52 процента
проявлять переориентацию на Запад во внешней торговле
налаживаться
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по поручению института Восточной Европы
получить высокое положительное сальдо торгового баланса
подготовить исследование
получать выгоду от торговли
преодолеть барьер
справиться с приведением в соответствие
выполнить критерии вступления
потерпеть неудачу из-за несоответствий
1.5.5 Geben Sie den Inhalt des Textes wieder
1.6 Zur internationalen Rohstoffpolitik
1.6.1 Lernen Sie die Lexik zum Text
der Rohstoff -s, -e сырье
der Brennstoff горючее
der Treibstoff горючее, топливо
das Material -s, -ein материал
der Konsum m –s потребление
der Verbrauch m -s потребление
der Konsument -en. –en потребитель
der Verbraucher -s, - потребитель
unentbehrlich обязательный, необходимый
unterteilen подразделять
der Energietrager m –s энергоноситель
die Aufbereitung обогащение
gewinnen (a,o) добывать
die Gewinnung добыча
die Forderung добыча
verarbeiten перерабатывать
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die Verarbeitung переработка
die Bodenschätze полезные ископаемые
das Kupfer медь
das Zink цинк
das Zinn олово
das Eisen железо
das Blei свинец
das Mangan марганец
das Gold золото
das Silber серебро
das Quecksilber ртуть
das Erdöl нефть
das Erdgas природный газ
die Bauxite бокситы
das Metall n -s, -e металл
NE-Metalle (Nichteiserne Metalle) цветные металлы
Buntmetalle цветные металлы
der Ankauf m -s, a –e закупка
das Genußmittel n –s изделие вкусовой
промышленности (чай, кофе,
табак, алкогольные напитки,
пряности)
der Preisverfall m –s падение цен
das Auflagef обязанность, обязательная
мера
restriktiv ограничительный
die Lagerstatte –en месторождение
das Vorkommen n –s месторождение
erschließen (-о,-о) осваивать, вскрывать
entdecken открывать, обнаруживать
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das Bergwerk -es, -e горнорудное производство,
рудник, шахта
die Mine-n рудник
die Kohlengrube -n угольная шахта
die Raffinerie –en 1) нефтеперерабатывающий
завод;
2) сахарорафинадный завод
abbauen разрабатывать, добывать
der Abbau добыча, выемка
der Vorrat m -s а –е запас
der Tagebau добыча открытым способом
die Erschöpfung истощение
die Umwelt окружающая среда
umweltbelastend, umweltfeindlich антиэкологичный
umweltschonend, umweltfreundlich экологичный
die Einbeziehung включение, вовлечение
die Ausbeutung эксплуатация
der Schaden -s –a вред, ущерб
den Schaden bringen, zufügen, anrichten нанести ущерб
den Schaden wiedergutmachen поправить ущерб
den Schaden beheben устранять дефект
die Ressourcenschonung бережное обращение с
ресурсами
effizient эффективный
der Raubbaum хищническое истребление
Früchte tragen (u,a) приносить плоды
auf (die) Dauer на длительный срок
das Ausgleichslager складирование запасов с
целью выравнивания
(регулирования) цен
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der Bufferstock буфер
ggf. или ggfs. gegebenenfalls при случае, при известных
условиях при необходимости
1.6.2 Übersetzen Sie den Text schriftlich
Zur internationalen Rohstoffpolitik
Als Ausgangsmaterialien für die Produktion wie für den Konsum sind Rohstoffe ein unentbehrlicher Baustoff für das Fundament jeder Wirtschaft. Nach
Verwendungsart werden verschiedene Arten von Rohstoffen unterschieden: die
Nahrungs- und Futtermittel, die Industrie - Rohstoffe, die wieder in agrarische und
Metalle unterteilt sind, sowie die Energieträger.
Die Gewinnung, Aufbereitung und häufig Verarbeitung von Bodenschätzen
ist die Domäne der Entwicklungsländer, deren Entwicklung auf diesen Sektor
angewiesen ist. Es sollen zahlreiche Abkommen abgeschlossen worden sein, um
durch gerechte Preise ihre Entwicklung zu beschleunigen. Bis jetzt aber durften
diese Rohstoffabkommen langfristig keine Früchte getragen haben.
Für Baumwolle, Jute, Kaffee, Kakao, Kupfer, Naturkautschuk, Sisal, Tee,
Zinn und Zucker sollten Abkommen abgeschlossen werden, die über Ausgleichslager (Bufferstock) durch gezielte Ankäufe und Verkäufe die Preise beeinflussen
konnten. Aber es zeigte sich, daß unabhängig von Interessengegensätzen auf die
Dauer die Preise gegen Markttrend nicht geregelt werden können. Die Rohstoffwirtschaft wird von der Nachfrage diktiert. Mit der Krise der industriellen Produktion sinkt als direkte Folge die Nachfrage nach Industrierohstoffen, aber auch
Nahrungs- und Genussmittel werden insgesamt weniger gekauft. Das muss den
Preisverfall der achtziger Jahre nach sich gezogen haben. Außerdem finden Notierungen und Preisfestsetzungen an den Rohstoffbörsen statt, deren wichtigste
London, New York und Chicago sind. Der zweite wesentliche Grund ist die Verteilung des Rohstoffreichtums auf der Welt, einschließlich der nicht erschlossenen
Lagerstätten. Die Standorte der Mehrzahl von Bergwerken, Minen, Kohlengruben
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