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Umsetzung der bologna-ziele in deutschland
CHE - Neues zur Hochschulentwicklung "Failing Bologna" - Zur Kritik des fzs an der Umsetzung der Bologna-Ziele in Deutschland
Von Johanna Witte
Auf der zweiten Bologna-Folgekonferenz (09.2003) in Berlin verteilten deutsche Studierendenvertreter unter den europäischen Bildungsministern eine Broschüre mit dem Titel "Failing Bologna". In dem Heft geht der Freie Zusammenschluss von Studentinnenschaften (fzs) hart mit der deutschen Hochschulpolitik ins Gericht. Die Liste der Kritikpunkte ist lang und in weiten Teilen berechtigt. Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Chance, mit der Einführung gestufter Studienstrukturen zu einer grundlegenden Curricularreform zu gelangen, ist von den Hochschulen bisher nicht ausreichend genutzt worden. Die Umstellung auf ECTS wird zwar formal vollzogen, eine realistische Orientierung am studentischen Arbeitsaufwand bleibt aber oft noch aus und auch Diploma Supplements werden nicht konsequent eingeführt. Die Akkreditierung – zentrales Qualitätssicherungsinstrument für die neuen Studiengänge – erfolgt noch nicht transparent genug. Die provokante Geste, eine solche Broschüre unter europaischen Wissenschaftsministern zu verteilen, und die Wahl des rein negativen Titels sind aber kontraproduktiv. Nicht nur, weil die Zielgruppe mit den europäischen Wissenschaftsministern, die ihre eigenen Probleme mit der Umsetzung haben, völlig falsch gewählt ist. Die Frage ist: Ist das Glas halb leer oder ist es halb voll? Aus der Perspektive des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) ist es halb voll, und wir sollten alles dafür tun, es weiter zu füllen.
Die Chance für die Schaffung eines europäischen Hochschulraums ebenso wie für die Studienreform in Deutschland muss genutzt werden. Bei Konzeption und Evaluation der neuen Studiengänge werden die Studierenden gebraucht, auch als Mahner, vor allem aber als Mitgestalter. Diese konstruktive Arbeit vor Ort, in den Fachbereichen, muss sichtbarer werden und darf nicht hinter Grundsatzkritik verschwinden. Dies ist nicht zuletzt im Interesse der Studierenden, die von den Chancen des Bologna-Prozesses am meisten profitieren können.
Was wissen Sie über einen europäischen Hochschulraum? Teilen Sie die Meinung der Verfasserin des Artikels? Stützen Sie sich bei der Antwort auf die Information im Artikel über die Berliner Konferenz!
RÜCKBLICK AUF DIE BERLINER KONFERENZ DER BILDUNGSMINISTER. NUR ALTBEKANNTES ODER NEUE IMPULSE?
Im Abschlusskommunique definierten die Minister drei mittelfristige Prioritäten: Qualitätssicherung, die gestufte Studienstruktur sowie die Anerkennung von Studienabschlüssen und – abschnitten. So sollen bis 2005 alle nationalen Systeme zur Qualitätssicherung bestimmte gemeinsame Charakteristika aufweisen, wie etwa eine klare Definition der Zuständigkeiten aller Beteiligten, die Evaluation von Programmen oder Institutionen nach international anerkannten Verfahrensstandards sowie ein System der Akkreditierung oder Zertifizierung. Es wird bis 2005 ein Vorschlag für allgemein akzeptable Standards und Richtlinien in der Qualitätssicherung erwartet. Im Bereich der Anerkennung legten die Minister fest, dass ab 2005 alle Hochschulabsolventen automatisch und gebührenfrei das Diploma Supplement erhalten sollen. Schließlich sprachen sie sich für eine engere Verzahnung des Europaischen Hochschulraums mit dem Europäischen Forschungsraum und in diesem Zusammenhang für eine Einbeziehung der Promotionsphase als dritten Zyklus in die Bologna-Architektur (nach Bachelor und Master) aus. Der Europaische Hochschulraum umfasst 40 Mitglieder und damit tatsächlich fast ganz Europa.
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