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VIII. Прочитайте следующие тексты. О чем в них говорится:

Studenten

Katharina C. wollte zunächst Medizin studieren und bewarb sich um einen Studienplatz an der Münchner Universität. Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen in Dortmund, die seit 1973 besteht, entschied jedoch aufgrund Katharinas Abiturnoten, daß sie für das Fach Medizin nicht zugelassen werden könne. Sie hat zwar gute Durchschnittsnoten: für das Fach Medizin aber, wo nur eine beschränkte Anzahl von Studienplätzen zur Verfügung steht, werden nur die Abiturienten mit den besten Noten zugelassen. So entschied sie sich für das Fach Betriebswirtschaft und wurde angenommen. Sie ist jetzt im ersten Semester, ist mit dem Stundenplan voll ausgelastet und bereitet sich auf die erste Klausur in Statistik vor.

***

Christian B. studiert, an der Universität Hamburg Psychologie und hat sich im 11. Semester zur Diplomprüfung angemeldet. Er hätte schön nach acht Semestern sein Abschlußexamen machen können, der Regelstudienzeit bei den meisten Studiengängen. Durch sein politisches Engagement in der Friedens- und Umweltbewegung, das er aktiv im Hochschulbereich mit Bildung von Arbeitsgruppen, Informationsständen und Vorträgen ausübte, hat er ein paar Semester nicht so intensiv studieren können. Er wurde ins Studentenparlament gewählt, das zusammen mit dem AstA, dem allgemeinen Studentenausschuß, die studentische Selbstverwaltung der Hochschulen betreibt.

Seine Organisations- und politischen Erfahrungen wendet Christian seit zwei Semestern aktiv in einer Umweltschutz - Bürgerinitiative in seinem Hamburger Stadtteil an.

IX. Прочитайте и переведите текст без словаря:

Peter Weiss

«Sitzengeblieben»

Ich ging mit meinem Schulzeugnis nach Hause. In dem Zeugnis stand ein schrecklicher Satz. Der machte mich sehr traurig und ängstlich. Ich ging mit dem Zeugnis auf Umwegen nach Hause und sah immer wieder nach, ob der Satz nicht plötzlich verschwunden war. Doch er stand immer da, klar und deutlich. Schließlich kam ich doch nach Hause, denn ich hatte nicht den Mut, als Schiffsjunge nach Amerika zu fahren. Da saß bei meinen Eltern Fritz Weber. «Was machst du denn für ein trauriges Gesicht!» rief er mir zu. – «Ist es ein schlechtes Zeugnis?» fragte meine Mutter besorgt, und mein Vater starrte mich an. Ich wollte das Zeugnis meiner Mutter geben, aber Fritz Weber riß es mir aus der Hand und las es schon und brach in schallendes Gelächter aus. «Nicht versetzt!» rief er und schlug sich mit seiner kräftigen Hand auf die Schenkel. «Nicht versetzt!» rief er noch einmal, während meine Eltern einmal ihn und einmal mich unsicher anstarrten. Fritz Weber zog mich zu sich heran und schlug mir auf die Schulter. «Nicht versetzt, genau wie ich!» rief er, «ich bin viermal sitzengeblieben, alle begabten Männer sind in der Schule sitzengeblieben.»

Da war meine Todesangst verschwunden, die Gefahr war vorüber. Nun durften meine Eltern ihre Wut nicht mehr zeigen, sie konnten mir nichts vorwerfen, denn Fritz Weber, dieser erfolgreiche Mann, hatte alle Schuld von mir genommen und mich dazu noch besonders geehrt.

Situationen zur Konversation

  1. Sie brauchen ein deutsch-russisches Wörterbuch. Wie bitten Sie um das Wörterbuch? Der Deutschlehrer hat Ihnen das Wörterbuch gegeben. Ihre Reaktion?

  1. Sie sind zu spät in den Deutschunterricht (zur Prüfung) gekommen. Beginnen Sie das Gespräch mit Ihrer Deutschlehrerin!

  1. Sie sind in der Prüfung in Deutsch. Plötzlich bringt man Ihnen ein Telegramm, in dem es steht, daß Ihr Verwandter mit der Bahn in einer Stunde kommt. Er bittet Sie, ihn vom Eisenbahnhof abzuholen. Entwickeln Sie bitte einen möglichen Dialog mit Ihrem Deutschlehrer.

  1. In Ihre Seminargruppe ist ein deutscher Student gekom­men. Wie stellen Sie ihm Ihre Gruppe und sich selbst vor?

  1. Ihr deutscher Freund bittet Sie, ihm Ihre Hochschule zu zeigen. Womit beginnen Sie? Was erzählen Sie ihm über Ihre Hochschule?

  1. Begleiten Sie Ihren deutschen Freund durch Ihre Fakultät und stellen Sie sie ihm vor.

  1. Sie hören, daß Ihre Hochschule klein ist. Ihre Reaktion?

  1. Ein deutscher Student fragt nach Ihrer Meinung, ob sich lohnt, an Ihrer Hochschule Ihre Fachrichtung als Teilstudent ein Jahr zu studieren. Ihre Meinung bitte!

  1. Ein deutscher Student bittet Sie, ihm über Ihr Studentenwohnheim (Ihre Forschungsmöglichkeiten für Studenten, Ihren Studentenklub, Ihre Studentenlaienkunst, Ihren Sportkomplex, Ihre Sportwettbewerbe, Ihre Bibliothek, Ihre Mensa) zu erzählen.

  1. Sie interessieren sich für Studienbedingungen Ihres deutschen Freundes. Welche Fragen würden Sie ihm stellen?

СОДЕРЖАНИЕ

Предисловие 3