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Sprechen: Privater Haushalt und Ausgaben
Schauen Sie sich diese Tabelle an:
Monatliche Ausgaben in Euro für den privaten Verbrauch je Haushalt im Jahr 2004
Miete, Strom, Heizung |
600 EUR |
Auto, Verkehrsmittel |
355 EUR |
Essen und Trinken |
286 EUR |
Freizeit, Kultur |
231 EUR |
Einrichtung, Haushaltsgeräte |
175 EUR |
Kleidung, Schuhe |
156 EUR |
Restaurant, Hotel |
118 EUR |
Gesundheit |
99 EUR |
Alkohol, Tabakwaren |
94 EUR |
Versicherungen |
78 EUR |
Telefon, E-Mail, Internet |
59 EUR |
Körperpflege |
53 EUR |
Bildung |
18 EUR |
Tabelle aus: Themen Aktuell, 2005.
Wie hoch sind die Ausgaben für Strom? Wie hoch sind die Ausgaben für Versicherung? Wie hoch sind die Ausgaben für Essen und Trinken?
Ordnen Sie die Liste nach
Lebensnotwendigen Bedürfnissen
Wünschenswerten Bedürfnissen
Luxusbedürfnissen
Machen Sie eine ähnliche Tabelle über die durchschnittlichen Ausgaben einer russischen Familie. Sprechen Sie darüber:
Die lebensnotwendigen Bedürfnisse in der russischen Familie sind ...
Die Ausgaben für Strom betragen monatlich etwa ...
Text 3
Übersetzen Sie mit Hilfe eines Wörterbuchs folgende Wörter:
Überschuldung, Umschuldung, Pleite, Kreditgeber, berüchtigt, Rate, Zinsen, Mahnung, Vollstreckung, Gerichtsvollzieher, die Schuldenberatung.
Worum geht es in diesem Text wohl?
Mit Schulden leben: Schöne Pleite
Mehr Deutsche als je zuvor sind verschuldet. Wie Matthias und Marita Rattmann.
Von Sven Rohde. Stern, 2006.
Das neue Leben von Matthias Rattmann hat am 25. Januar 2006 begonnen. Es wurde offiziell für pleite erklärt. Was für ein befreiendes Gefühl. Wenn alles gut geht, ist Matthias Rattmann in sechs Jahren seiner Schulden los. Mattias und Marita Rattmann sind vor 24 Jahren in die Überschuldung abgerutscht.
Marita, 40, gelernte Fleischereifachverkäuferin; Matthias, 43, ungelernter Arbeiter, seit 20 Jahren verheiratet, Eltern von drei Kindern, lange arbeitslos. Sie sind keine Alkoholiker und nicht geschieden. Sie sitzen auf dem Sofa im Wohnzimmer des Doppelhauses. Sie rauchen Kette und sind ratlos. Wie ist all das passiert? Sie zucken die Schultern.
Es begann mit einem kleinen Kredit vor der Hochzeit: 10 000 Mark. Geheiratet, Geld geliehen, zwei Jahre später arbeitslos geworden. Kreditgeber war die Kundenkreditbank, berüchtigt wegen hoher Zinsen - "damals 17,5 Prozent". Die Bank hatte eine ausgefeilte Taktik, Schuldner immer weiter in die Schulden zu treiben. Zuerst wurde die Rate für den Kredit gesenkt, dann wieder angehoben, dann umgeschuldet. Ergebnis nach zwei Umschuldungen: 4500 Mark Schulden obendrauf. Die konnten Rattmanns erst recht nicht zurückzahlen.
Von den 64 145,53 Euro Schulden der Familie sind 7734,84 Euro aufgelaufene Zinsen. 11 280,16 Euro betragen die Kosten für Mahn- und Vollstreckungsbescheide, für Anwälte, Gerichte und Gerichtsvollzieher.
Neben der Miete von 895 Euro, die das Sozialamt direkt an den Vermieter überweist, bekommen sie 639 Euro Arbeitslosengeld und 462 Euro Kindergeld, also 1101 Euro für zwei Erwachsene und drei Kinder. Die müssen nicht nur für Kleidung, Strom und Gas reichen, sondern auch für Auto, Telefon, Internet und die kleinen Versuchungen, denen die Rattmanns nicht immer widerstehen können. Fürs Essen der fünfköpfigen Familie bleiben da nur 300 Euro im Monat übrig.
1997 bekam Marita ihr Erbe, 60 000 Mark. Als die Summe zur Begleichung der Schulden verteilt war, blieben immer noch 15 000 Mark Schulden.
Grinsend zeigt Matthias Rattmann sein Portemonnaie: "Pleite aber glücklich", steht darauf. Ganz falsch ist es nicht. Das schmucke Doppelhaus vom Staat bezahlt, die Einrichtung von Oma gesponsert. Es gibt zwei Schoßhunde, jede Menge Vögel und Reptilien, Fernseher in jedem Zimmer und Rechner mit Flachbildschirm in der Stube. In den Regalen stapeln sich DVDs neben Medikamenten, Spielzeug neben Briefstapeln. Internet und Fernsehen dämpfen die Langeweile.
Die Schuldnerberatung der Familie Rattman wird geleitet vom Caritas-Mitarbeiter Johannes Hox. Also, Herr Hox, warum hat die Familie nach mehr als zehn Jahren Schuldnerberatung mehrere zehntausend Euro Schulden? "Familie Rattmann", sagt Hox, "hat es nicht geschafft, ihre Ausgaben ihrem Einkommen anzupassen."
Aufgabe 1. Finden Sie im Text folgende Wörter und Wendungen:
Чувство облегчения, банкрот, должник, курит одну за другой, растерянный, пожимать плечами, пользующийся дурной репутацией, искусная тактика, результат, набежавшие проценты, адвокаты, социальная служба, пособие по безработице, искушение, семья из пяти человек, шикарный, консультация по долгам.
Aufgabe 2. Ist es richtig oder falsch?
Marita und Mattias haben mehr als 60 Tausend Euro Schulden.
Den ersten Kredit haben sie 2006 genommen.
Mattias Rattman ist zufrieden, dass er für pleite erklärt wird.
Marita und Mattias sind Alkoholiker.
Marita und Mattias bekommen Arbeitslosengeld und Kindergeld.
Marita und Mattias müssen selber ihre Miete zahlen.
Beim ersten Kredit, den die Familie genommen hat, waren die Zinsen zu hoch.
Das Erbe, das Marita bekommen hat, hat nicht gereicht, um alle Schulden zu begleichen.
Familie Rattman kauft nur das Nötigste.
Johannes Hox kritisiert die Haushaltsführung der Familie Rattman.
Aufgabe 3. Warum sind die Rattmans überschuldet? Ordnen Sie die Gründe nach dem Grad ihrer Wichtigkeit:
Aufgabe 4. Formulieren Sie Ihre Meinung über die Familie Rattmann:
|
für die Überschuldung selbst verantwortlich.
|
Also, ich glaube, die Familie Rattman ist
|
Opfer der Umstände. |
Begründen Sie Ihre Antwort.
Aufgabe 5. Ergänzen Sie den Text durch die Wörter unten. Warum Überschuldung?
Mehr als drei Millionen __________ in Deutschland sind überschuldet. Der Grund dafür ist _____________. In Westdeutschland, so ___________ eine Gruppe der Wissenschaftler __________ löste die Arbeitslosigkeit bei 23 Prozent der Haushalte die _________________ aus, aber auch die Scheidung vom Partner. In Ostdeutschland sind 46 Prozent der Menschen infolge von Arbeitslosigkeit überschuldet, weitere 29 Prozent sind überschuldet, weil sie zwar Arbeit haben, aber nur wenig ________bekommen. Noch ein Faktor ist im Ost und West gleich: Zu große ___________.
Überschuldung - Geld - Haushalte - stellte fest - Ausgaben - Arbeitslosigkeit
Aufgabe 6. Sie sind ein Reporter und machen ein Interview mit Marita Rattman. Überlegen Sie sich die Fragen, die zu ihren Antworten passen:
Reporter:______________________________________
Marita: Ich heiße Marita Rattman, bin 40 Jahre alt, seit 20 Jahren verheiratet. Und ich bin leider seit 24 Jahren überschuldet.
Reporter: ____________________________________
Marita: Also, wir haben im Moment 64 145,53 Euro Schulden.
Reporter: ____________________________________
Marita: Es gibt viele Gründe. Ich bin arbeitslos, mein Mann ist arbeitslos, wir haben kein Geld.
Reporter:____________________________________
Marita: Also, das hat mit einem kleinen Kredit bei der Kundenkreditbank begonnen. Diese Bank ist berüchtigt, die Zinsen für Kredite sind zu hoch. Das haben wir damals nicht gewusst. Und wir haben das Geld nicht zurückgezahlt.
Reporter: _____________________________________
Marita: Ja, wir haben einen Teil unserer Schulden bezahlt, weil ich ein Erbe bekam.
Reporter: ____________________________________
Marita: Ja, wir bekommen Geld vom Staat, Arbeitslosengeld 639 Euro und Kindergeld 462 Euro.
Reporter: _____________________________________
Marita: Die Miete 895 Euro bezahlt das Sozialamt.
Reporter:______________________________________
Marita: Ja, wir bekommen Hilfe. Wir haben uns vor 10 Jahren an die Schuldnerberatung der Caritas gewendet. Aber unser Berater sagt: wir haben es nicht geschafft, unsere Ausgaben unserem Einkommen anzupassen.
