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IDO_ekon_-_bukh_2010.doc
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Вариант 4

      1. Из данных предложений выпишите те, где сказуемое стоит в страдательном залоге (Passiv); подчеркните сказуемое и определите его временную форму. Предложения переведите на русский язык:

  1. Die Produktion soll reduziert werden.

  2. Es wird verschiedene Wohnräume angeboten.

  3. Die Arbeitsstelle war besetzt.

  4. Durch die Inflation werden die Preise verändert werden.

  5. Das notwendige Produkt wird produzieren.

      1. Из данных предложений выпишите и переведите те, в ко­торых глаголы haben / sein выражают долженствование или возможность:

  1. Der Begriff Bedürfnis bedeutet ein Mangelgefühl, das zu be­heben ist.

  2. Die Hauptaufgabe des Geldes ist es, für einen Tauschver­kehr zu sorgen.

  3. Die Studenten haben die Entscheidung zu treffen.

  4. Bei der Marktforschung sind verschiedene Aufgaben zu lö­sen.

      1. Перепишите и переведите предложения, учитывая раз­личные функции причастий:

  1. Über die Straβe gehend, müssen die Fuβgänger auf die Ver­kehrsregeln achten.

  2. Die theoretisch zu erwartenden Erscheinungen wurden auch im Experiment bestätigt.

  3. Seinem Vortrag aufmerksam folgend, schreibe ich das Wich­tigste auf.

      1. Перепишите и переведите распространенные определе­ния:

  1. das vom Gericht verkündete Urteil

  2. Die im Jahre 1409 gegründete Leipziger Universität gehört zu den ältesten Universitäten der Welt.

      1. Добавьте необходимые союзы (der, die, das, dessen, da, weil, denn, während и др.), предложения переведите на русский язык:

  1. Der Stollen, Martins Großmutter gebacken hat, schmeckt sehr gut.

  2. Das Mädchen, du mir vorstellen willst, ist meine Schul­freundin.

  3. Der Tannenbaum, wir geschmückt haben, sieht sehr schön aus.

  4. Er hatte Angst vor der Prüfung in der Physik, dieses Fach fiel ihm immer schwer.

  5. Er besucht oft Kunstmuseen, er sich für Malerei inte­ressiert.

  6. … sie die Domtürme erblickten, fanden sie den Weg zu­rück.

      1. Познакомьтесь с особенностями деловой переписки (см. приложения), переведите письмо-заказ (Die Bestellung). За­казы могут производиться на специальных бланках фирмы-по­ставщика, а также в форме делового письма. В этом случае письмо-заказ имеет свои особенности. Структура письма-за­каза:

  1. Ссылка на предложение, прейскурант, объявление в га­зете или другой источник (Bezug auf das Angebot, die Preisliste, die Zeitungsanzeige usw).

  2. Вид и качество товара, его количество и цена (Art und Güte der Ware, ihre Menge und Preis).

  3. Сроки и способ поставки (Zeit und Weg der Lieferung).

  4. Способ оплаты (Art der Bezahlung).

  5. Особые пожелания (Sonderwünsche): право обмена (Um­tauschrecht), право возврата (Rücksendungsrecht) и т.д

Bankhaus Friederich

Bauer

Bankhaus F. Bauer AG., Postfach 294, 6100 Darmstadt

Gerb. Winkelmann Werbemittel Rothschildallee 104 600 Frankfurt 1

Ihre Zeichen, Ihre Nachricht vom 04.10.04

Unsere Zeichen, unsere Nachricht vom 01.10.04

(0 6165) 1425-1 Durchwahl 1425124

Darmstadt 15.10.05

 

Bestellung

Sehr geehrte Damen und Herren, wir danken Ihnen für Ihr Angebot. Endsprechend Ihrer Mustersen­dung bestellen wir:

200 Brieftaschen, Nr. 5714, schwarz, mit Prägedruck auf der linken Innenseite:

Bankhaus Friedrich Bauer AG, Preis __,__ EU je Stück,

200 Geldbörsen, Nr 3272, schwarz, mit Prägedruck wie oben auf der linken Innenseite, Preis __,__ EU je Stück.

Liefern Sie bitte binnen vier Wochen frei Haus. Bei Bezahlung in­nerhalb zweier Wochen nach Wareneingang ziehen wir 2% Skonto vom Warenwert ab.

Mit freundlichen Grüssen Bankhaus Friedrich Bauer AG ppa. (Unterschrift) Inge Weber

  1. Переведите текст письменно, составьте терминологиче­ский словарь:

Ein Ausblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft

Im 21. Jahrhundert geht die menschliche Gesellschaft monu­mentalen Veränderungen entgegen. Wir beginnen nicht ein Jahr­hundert, wir beginnen eine neue Ära. Gemeint ist die Ent­wicklung zur globalen Informationsgesellschaft, die eine neue wirtschaftliche soziale und politische Ordnung schaffen wird. Wenn Informationen blitzschnell und weltweit über Datennetze ausgetauscht werden können, wachsen die Verbindungen zwischen Nationen und Unter­nehmen, werden Entfernungen unwichtig, entfaltet sich freie Marktwirtschaft. Die Informationsrevolution treibt den globalen Handel und die internationalen Investitionen zu enormen Zuwachs­raten an.

Gleichzeitig steigt das Ausbildungs- und Leistungsniveau der Arbeitnehmer rund um den Erdball. Eine globale Mittelklasse ent­steht, die "ähnliche Vorstellungen von wirtschaftlichem Fortschritt und ein ähnliches Bild von den Menschenrechten hat", sagt John Meyer, Professor für Soziologie an der Stanford-Universität. Hinter dieser Entwicklung steht eine machtvolle Idee: marktwirtschaftliche Offenheit. Allerorten verfolgen Regierungen eine liberal ausgerich­tete Wirtschaftspolitik, beschleunigen die multinationalen Konzerne den Austausch von Innovationen über offene Grenzen hinweg. Schon jetzt zeigt sich der Erfolg dieser Entwicklungen. Die jungen Ökonomen Mittel- und Osteuropas scheinen inzwischen einen Punkt erreicht zu haben, von dem aus sie in den nächsten Jahren Wachstumsraten von vier bis sechs Prozent erwarten können. In den letzten beiden Jahrhunderten hat die Geschwindigkeit der ökonomi­schen Entwicklung rasant zugenommen. Großbritanien brauchte von 1780 an noch nahezu 60 Jahre, um seine Pro-Kopf-Produktion zu verdoppeln. Japan erreichte dasselbe Ziel, beginnend in den 1880er Jahren, in nur 34 Jahren. Und Südkorea gelang es nach 1966, in nur elf Jahren seine Produktion zu verdoppeln. "Zu Beginn der Jahrhundertwende galten vier Prozent als ein kometenhafter An­stieg der Wachstumsrate. Heute sind es zehn oder mehr", sagt der Harvard-Ökonom Jeffrey D. Sachs, Henry S. Rown, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Stanford-Universität fügt hinzu: "Ein Prozess entwickelt sich, der innerhalb einer Generation ver­spricht, den Großteil der Weltbevölkerung reich oder zumindest rei­cher als heute zu machen". Davon profitieren auch Regionen, in de­nen erst seit relativ kurzer Zeit privates Unternehmertum Schritt für Schritt zugelassen wird: zahlreiche Länder Asiens einschließlich In­diens und der Volksrepublik China, Mexiko, Teile Lateinamerikas und verschiedene mittel- und osteuropäische Länder. In diesen Re­gionen leben 50 Prozent der Weltbevölkerung, sie machen ungefähr zwanzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Industrienationen.

Innerhalb weniger Dekaden könnte so eine Vielzahl von heu­tigen Schwellenländern dem so genannten "Club der Reichen" bei­treten. "Da die Wachstumsraten in den aufstrebenden Märkten sehr viel höher sind als in der entwickelten Welt, werden wir in jedem Fall eine Angleichung erleben", prophezeit der britische Ökonom Giles Keating.

Ein weiterer Vorteil der globalen Interdependenz ist die Aus­sicht auf niedrigere Inflationsraten. Zwar werden die Preise für In­dustriegüter weiter steigen, insbesondere bei wachsender Nachfrage aus den aufstrebenden Ökonomien. Doch der verschärfte internatio­nale Wettbewerb wird die Lohnforderungen moderat halten und so den Spielraum für den Preisauftrieb begrenzen. Die Globalisierung des Marktes führt gleichzeitig zur Internationalisierung der Unter­nehmen. Anders als in der Vergangenheit sehen sich deshalb auch deutsche Unternehmen verstärkt im Ausland nach neuen Produkti­onsstätten und Absatzmärkten um. Immerhin sind die Stundenlohne deutscher Industriearbeiter 4,5 mal höher als in Taiwan und 54 mal höher als die Löhne in Russland.

Günstige Arbeitskraft allein ist aber nicht entscheidend. Der Konkurrenzdruck steigt auch für die Produktion hochwertiger, um­weltfreundlicher Güter und fortgeschrittener Dienstleistungen. Städte wie Singapur in Malaysia sind die Wiegen von Ingenieursta­lenten. Indien hat Millionen von Arbeitern, die mit Computern um­zugehen wissen. Mitteleuropa ist reich an brillanten Wissenschaft­lern, in Mittel- und Südamerika entstehen immer mehr High-Tech-Zentren.

Viele amerikanische, japanische und europäische Konzerne erweitern ihre Präsenz in der Weltwirtschaft. Das Bemerkenswer­teste an der Marktwirtschaft aber ist die Fähigkeit der Bürger, rund um die Welt zu kommunizieren, miteinander Verträge abzuschlie­ßen und zu konkurrieren, Joint-ventures abzuschließen. Tatsächlich triumphiert die Marktwirtschaft, weil sie multikulturell ist. Anders als die Planwirtschaft ist sie aufgeschlossen, liberale Ziele - von Freihandel bis Demokratie - zu verwirklichen, den Lebensstandard zu erhöhen und der Mehrheit ein besseres und reicheres Leben zu ermöglichen.

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