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6. Вставьте глагол в указанной временной форме.

1.Mein Freund (ausschreiben) immer neue Wörter. (Präsens) 2.Du (verstehen) alle Erklärungen. (Perfekt) 3.Ich (denken) oft an meine Ferien. (Imperfekt) 4.In der nächsten Woche (durchführen) wir einen Versuch. (Futurum) 5.Meine Tante (erziehen) mich. (Plusquamperfekt)

7. Переведите следующие сложноподчиненные предложения.

1.Er muss uns helfen, damit wir uns mit dieser Arbeit nicht verspäten. 2.Er wollte mitfahren, obwohl er keine Fahrkarte hatte. 3.Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Prag eine der schönsten Städte Europas ist. 4.Ich antwortete dir sofort, als ich deinen Brief bekam. 5.Die Mutter schickt den Sohn zur Post, damit er den Brief einwirft. 6.Wir ziehen in eine andere Wohnung, die komfortabel eingerichtet ist.

8. Переведите предложения с инфинитивными оборотами.

1.Mein Freund und ich beschlossen in diesem Sommer auf die Krim zu fahren. 2.Unsere Gruppe hat versprochen, den Bauern bei den Erntearbeiten zu helfen 3.Um sich nicht zu erkälten, zog sie sich warm an. 4.Es wird nicht leicht sein, sich an die schwere Arbeit zu gewöhnen. 5.Um mich zum Zug nicht zu verspäten, musste ich sehr früh aufstehen. 6.Ohne die Vorlesungen zu besuchen, kann man die Prüfungen nicht bestehen.

9. Переведите предложения со сказуемыми в страдательном залоге.

l.Es wird darüber viel gesprochen. 2.Die zweite Kinderbibliothek ist in unserer Stadt vorgestern eröffnet worden. 3.Der grosse Lesesaal wurde von den Studenten gern besucht. 4.Viele gute Bücher wurden von der Bibliothekarin den Kindern empfohlen. 5.Es war diesem Problem große Aufmerksamkeit geschenkt worden. 6.Mit der Zeit wird die Bibliothek erweitert werden.

10. Переведите предложения с распространенным определением.

l.Das von einem bekannten Flieger gelenkte Flugzeug landete trotz aller Schwierigkeiten. 2.Der in diesem Hotel arbeitende Mensch spricht mehrere Fremdsprachen. 3.Dieser in meiner Heimatstadt ganz unbekannte Mann vollbrachte in den Jahren des Grossen Vaterländischen Krieges eine ausserordentliche Heldentat. 4.Mein in diesem Krankenhaus als Chirurg arbeitender Freund hat schon über drei Tausend Kranke operiert. 5.Der Reisende war von diesem hoch in den Bergen liegenden Dorf entzückt.

11. Прочитайте и переведите следующий текст.

Die Zentralverwaltungswirtschaft

Die sozialen Nachteile des kapitalistischen Wirtschafts­systems im 19. Jahrhundert waren Anlass, nach neuen Wegen und Ordnungen der Wirtschaft zu suchen. Karl Marx entwickelte in zahlreichen Schriften seine Gedanken zur Änderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Die in seinem Hauptwerk "Das Kapital" erhobene Forderung nach Sozialisierung (Verstaatlichung) des Grundbesitzes und der Produktionsmittel wurde Grundlage jener sich als Gegenströmung zur freien Marktwirtschaft des kapitalistischen Systems gebildeten Wirtschaftsordnung.

In der zentral geplanten Wirtschaft gibt es im Grunde nur ein Wirtschaftsobjekt, den Staat. Er ist die alleinige Instanz, die den Wirtschaftsplan, der Kollektivplan ist, aufstellt. Ent­sprechend dem Zentral- oder Gesamtplan erhält jeder Betrieb einen Teilplan zugeteilt. Der Anhaltspunkt für das wirtschaft­liche Handeln ist nicht der Markt, sondern das zentral aufge­stellte Plansoll. Der Staat ist praktisch alleiniger Produzent und Arbeitgeber. Er bestimmt Art und Umfang der Produktion, setzt Löhne und Preise fest, sowie Einfuhr und Ausfuhr. Es gibt keine Unternehmer wie in der freien Marktwirtschaft. An­gestellte des Staates (z. B. Direktoren) leiten die Betriebe.

Anstelle von Gewinnen sollen Prämien für die Betriebs­leitung und die Belegschaft als Anreiz dienen. Die Verbrauchsgüter werden nicht gekauft, sondern vom Staat "verteilt". Während in der Marktwirtschaft der Preis An­gebot und Nachfrage aufeinander abstimmt, tut das in der zen­tralen Planwirtschaft der Plan. Wirtschaftliche Entscheidun­gen (z. B. über Art und Umfang der Produktion, Verkauf und Preise) werden nicht von einer Vielzahl freier Unternehmer, sondern von einer zentralen staatlichen Behörde getroffen. Die die Zentralverwaltungswirtschaft bestimmenden drei Voraus­setzungen sind Lenkungsfunktion des Staates, verwaltungs­wirtschaftliche Unterordnung und Kollektiveigentum.

Die Zentralverwaltungswirtschaft verhindert die Missstände und soziale Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Rücksichtsloses Gewinnstreben, Erwirt­schaftung von Millionenvermögen, Ausnutzung wirtschaftli­cher Märkte für politische Zwecke durch einzelne Groß­unternehmer sind weitgehend ausgeschlossen.

Die Stabilität von Wirtschaft und Währung sowie die Vollbeschäftigung können für längere Zeit gesichert werden. Der Staat kann seine wirtschaftlichen Anstrengungen auf ganz bestimmte Ziele konzentrieren und so auf bestimmten Gebieten außerordentliche Fortschritte und Leistungen er­zielen (z. B. Erfolge in der Weltraumfahrt der Ex-UdSSR). Der Zentralverwaltungswirtschaft fehlt einer der wichtigsten Antriebe der freien Marktwirtschaft: die Aussicht auf Gewinn. Der Wettbewerb als Motor der Wirtschaft ist ausgeschaltet. Man­gelhafte Qualität der produzierten Güter, schlechter Kunden­dienst und lange Lieferfristen sind oft die Folgen.