- •3. Mittel der Bildhaftigkeit.
- •4. Mittel der Bildlichkeit.
- •5. Vergleiche aus stilistischer Sicht.
- •6. Prolepse, Nachtrag, Parenthese.
- •7. Hauptzüge des deutschen Sprachbaus.
- •8.Gliederung der Grammatik in der modernen Sprachwissenschaft.
- •9.Die morphol-e Str-ur des w-s.
- •10. Das Problem der Satzdefinition.
- •11.Die Funktion der Wortfolge im Satz.
- •12.Valenz des Verbs.
- •13.Die traditionelle Satzgliederung.
- •14.Vieldeutigkeit und Homonymie.
- •15.Gründe und Charakteristik der Komposita
- •18.Die Besonderheiten der semantischen u.Wortbildenden Struktur der Antonyme
- •20.Die semantisch-syntaktische Klassifikation der Komposita
- •17.Lexikologie und ihr Verhältnis zu anderen linguistischen Disziplinen
- •16.Die Arten der Komposita in der d.Sprache
9.Die morphol-e Str-ur des w-s.
Das W. besteht im D-en aus einem od. mehreren Morphemen,dh. aus kleinsten semant-en Abschnitten der Rede :Schön-heit;Bild-heit;mach-te;Aus-wahl.Das Mor-em drückt die lex. Bed-ng des W-s aus.Es wird kurzer od. Grundmor-em genannt.Das Grundmor-em wird von einer bzw.seltener von 2 Silben gebildet(vorder).Nur ausnahmsweise hat das Gr.mor-em mehr Silben als 2 (Elefant).Neben dem Gr.mor-em gibt es gewöhnlich ein od. mehrere Hilfsmor-e,die w.bildend od. form- sein können.Die w.bildenden Mor-e(Affixe) stehen entweder nach dem Gr.mor-em(Suffix) od. vor ihm(Präfix).Mit dem Gr.mor-em zusammen bilden sie den Stamm des W-s, an den die formbildenden Mor-me(gewöhnlich Endungen od. Flexion) angehängt werden.Eine W.form im D-en hat oft ein,viel seltener 2 formbildende Mor-me.Vgl.bei Subst-en – Plur.Brett(er)(n); bei Adjek-en – Kompar-iv,Nom.Sg.:der dick(er)(e);bei Verben – die For-en des schwachen Imperfekts:mach(te)(st).Sehr verbreitet ist die Nullform des w.bildenden Mor-s (Nullendung),die dadurch gebildet wird,dass gerade das Fehlen der Endung bei irgendwelchen W.formen sie anderen Formen desselben W-s entgegensetzt (Tag_-Tages-Tage).Auch die W.f-en „Schönheit“ u. „Teller“ weisen Nullendung auf,in dem diese endungslose Formen im 2Beisp der Pluralf-m mit der Endung -en u im 2Beisp dem-s des GenSing u der Form des Dat Plur mit der Endung –n gegenüberstehen.
10. Das Problem der Satzdefinition.
Es ist sehr schwer eine befriedigende Satzdefinition zu geben. Nach Behauptung von W. Schmidt waren es schon im Jahre 1935 über Satzdefinitionen in der Grammatikforschung.
Die Zahl der Satzdefinitionen hört nicht auf weiter zu wachsen, das ist das Ergebnis dessen, dass die Syntaksforscher immer wieder versuchen den Satz unter grammatischen, logischen, psychologischem Gesichtspunkt zu definieren. Die gegenwertigen Tendenz zur Satzdefinition ist auf Form und Inhalt orientiert.
a) ein Satz ist eine grammatisch-geformte kleinste Redeeinheit, die ihren Inhalt im Hinblick auf sein Verhältnis zur Wirklichkeit, zum Ausdruck bringt.
b) H.Bringmann versucht auch Form und Inhalt bei der Bestimmung des Satzes zu vereinen. Er spricht von der Rede als Kommunikation zwischen den Menschen. Stellt aber die kommunikative Funktion nicht in der Vordergrund. Die Gestalt des Satzes kommt durch das Zusammenwirken von 3 Erscheinungen zu Stande:
1) durch die zeitliche Folge der Elemente, die zum Satz vereint werden ( die Wortstellung)
2) durch die grammatische Struktur der zusammenstehenden Elemente.
3) durch die Intonation.
W.Schmidt und J.Erben:Der Satz ist die kleinste relativ-selbständige Redeeinheit.
W.Admoni:Der Satz ist die Haupteinheit des Kommunikationsprozesses.
Wulyga und Natanzon:Der Satz ist eine kommunikative Redeeinheit mit deren Hilfe der Sprecher, den Hörer etwas mit zuteilen vermag.
11.Die Funktion der Wortfolge im Satz.
Die Wortfolge kennzeichnet durch die Stellung der finiten Form des Prädikats den Satz als Kernsatz, Stirnsatz oder Spannsatz. Zusammen mit dem Kontext und der Satzintonation kennzeichnet sie:
a) den Feststellungs- oder Aussagesatz durch Zweitstellung, d.h. Kernstellung der Personalform des Verbs;
b) die Entscheidungsfrage und in der Regel auch den Aufforderungssatz durch Anfangs-, d.h. Stirnstellung der Personalform des Verbs;
c) den Nebensatz durch Spannstellung der Personalform des Verbs. Die Endstellung der Personalform gibt dem Satz eine Form, die ihn unselbständig macht, d.h. zum Nebensatz macht.
Die Wortfolge kennzeichnet Satzglieder, und zwar:
a) das Prädikat. Es ist in den Hauptsätzen, Aussagesätzen das zweite Satzglied und steht an zweiter Stelle. Auch in Fragesätzen mit dem Fragewort an 2. Stelle. In Nebensätzen in Endstellung. In Imperativsätzen an 1. Stelle.
b) das Subjekt in den Sätzen, in denen die Frage wer? oder was? auf zwei Substantive bezogen werden kann und diese Substantive nicht durch Endungen unterschieden sind:
'Kleider machen Leute'; 'Die Mutter liebt die Tochter'. Auf Grund der normalen
(geraden) Wortfolge wird angenommen, dass die Satzglieder, die an erster Stelle stehen, Subjekte sind (Kleider und Mutter) und folglich 'Leute und 'Tochter' Akkusativobjekte
