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ПОСОБИЕ по лексикологии.doc
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Thema 2: Sprache (Langage: langue - parole):

f ünf Hauptkonzepzionen der Sprache:

Tabelle 2.1.

1

2

3

4

5

die hermeneutische Auffassung Sinn­verstehen von zu dekodierenden Texten

die philologische ~ Sprache als Material der zu analysierenden / kommentierenden Texte

die linguistische ~

Sprachaufbau

die strukturalistische~ Sprache als abstraktes Sprachzeichensystem

die pragmatische~Sprache als Komponente des menschlichen Handelns

Tabelle 2.2.

d ie strukturalisische Auffassung der Sprache

Ferdinand de Saussure

d ie menschliche Sprachfähigkeit = langage

Synergetik (H. Haken, G. Altmann, R. Köhler):

Sprache → ein kooperatives, selbstorganisierendes u. selbstregulierendes System:

¯

die Einzelsprachen = langues

die Verwendung der Einzelsprachen = parole (Parole – Arten (Kirsten Adamzik 2001, 4)

holistische/einheitlich-synergetische

¯

synthetische Behandlung

¯

trichotomer Charakter der Spracherscheinungen

¯

Trichotomie der Beschreibug

¯ ¯ ¯

These

Antithese

Synthese

die linguistischen Dichotomien

analytische Behandlung

ergon-energia

W. von Humboldt

langue – parole

F. de Saussure

Inhaltsseite – Ausdrucks-seite L.Hjemslev

Kompetenz (Kenntnisse) - Performanz (Gebrauch) N.Chomsky

das Semiotische (Zeichen) – das Semantische (Sprechtätigkeit) E. Benveniste

Die klassischen Strukturalisten ®dominierend;

d ie doppelte (binäre Struktur der sprachlichen Existenz)

Tabelle 2.3.

das Zeichen: Typologie

1

2

3

deiktische (griech. deikynai = „Zeigen“) Zeigegesten

i

aus dem Computer etc.

konische (griech. eikon = „Abbild“) z.B.: Gähnen, Bellen

k onventionalisierte/vereinbarte /konventionelle

s prachliche

z.B.: in die Hände klatschen

zwei Seiten

( komplexe Einheit)

! Besonderheit®immer Bestandteile eines umfassenden Systems=langue, der Kenntnisse eines Menschen

Ausdruck

I nhalt

k onventionelle Verbindung

S ignifiant

-arbiträre

- relative

Verbindung/Arbitrarität;

Motiviertheit;

s ingnifie = psychisch gespeicherte abstrakte Bedeutung eines Zeichens

das sprachliche Zeichnen

Tabelle 2.4.

D as Sprachzeichen und die aussersprachliche Welt

die „Sonne“

Gegenstand

- Signifikant

- Ausdruck

- die Frau

Beziehung = Referenz

- selbstleuchtender

Fixstern

Referent 2:

Referent 1:

- Signifie

- Inhalt

- Konzept 1/Vorstellung

- Konzept 2/Vorstellung

- abgegrenzt durch Referenz:

aktuelle ®in einem Parole-Akt

potenzielle ® in langue;

Abgrenzung von Konzepten = Wert/Stellenwert/valeur (F- de Saussure)

®die einzelsprachspezifische Abgegrenztheit von Konzepten = Vorstellungen = Signifikante

1.

®

1.1.

Referenz ® durch R. entsteht der Bezug auf die Welt ® d.h. Sp.Z. steht in einer bestimmten Beziehung zu Gegenständen ® spr. Äußerungen w. verwendet, um sich auf

die Welt zu beziehen:

®

1.2.

aktuelle

® potenzielle

der Sinn von Referenz

® Eine konkrete Kommunikations­situation / Parole - Akt

® Sprachsystem = langue ® Spr.Z. als Langue - Einheit. (nach Kr. Adamzik 2001, 53-54)

in

® der Sprecher referiert

auf

® ein konkretes Einzelobjekt;

® eine abstrakte Größe;

Tabelle 2.5.

Das Sprachzeichen → konventionelles Zeichen

2.2. die lexikalischen Einheiten

2.1. der Bestandteil der Kenntnisse des Menschen → psychische Größe

komplexe Einheiten

-€Ëverfügt über eine Menge von Einheiten,

Bei denen ein Zeichenkörper konventionell

mit einer bestimmten Bedeutung verbunden ist (Adamzik 2001, 49)

d.h. Eindrücke von Objekten

Ausdruck

Inhalt /

die Inhaltseite

signifé = Signifikat

die Verbindungen ist arbiträr;

(F. Saussure)

die psychisch gespeicherte abstrakte Bedeutung eines Zeichens (in: Adamzik, 2001, 50)

Ausdruckseite = signifikant = Signifikant -→ sind auch psychisch gespeichert und abstrakt (F. Saussure)

2.1

+

2.2

bilden zusammen das sprachliche Zeichen

Tabelle 2.6.

Drei Sprachdimensionen (Achsen bei Saussure)

1

2

3

®Paradigmatik

¯

- Wechselbeziehungen der Zeichen

¯

Element der langue:

  • ein Schüler - eine Schülerin;

  • ein Lehrer – eine Lehrerin →

- geht (läuft, fährt) → am Montag (Dienstag etc.) → in die Schule (ins Institut)

- das Paradigma (Gesamtheit eini­ger Elemente→ in bestimmten Positionen - ersetzbar)

® Syntagmatik

¯

- lineare Ketten­verbindungen der Zeichen

¯

- Element der parole

z.B.: Ein Schüler→ geht →am Montag →in die Schule.

® Epidigmatik

¯

- interstrukturelle Beziehungen in der Zeichenstruktur →fest verbunden:

- Element der langage:

- ein Schüler → „Lebewesen“,

männlich, jung, der

lernt

- eine Lehrerin→ „Lebewesen“, weiblich, älter, als 18 Jahre, die lehrt.

Tabelle 2.7.

Zeitaspekte der Sprachzeichen

1. - die Synchronie:

¯

- Gleichzeitigkeit als deskriptive Statik.

2. - die Diachronie:

¯

¯

z.B.: die deutsche Gegenwartssprache:

- evolutive Dynamik,

3. - die Panchronie:

¯

z.B.: Tafel

¯

- „Aufhängegegenstand für Schreiben in der Klasse“

Resultat von Prozessen;

die Allgemeinzeitigkeit → die Regeln gelten unabhängig von einer bestimmten Zeit in vielen Sprachen.

v on „Brett“ durch „Festmaltisch“

die Seme „flach“, „hölzern“.

Thema 3: Das Wort und die Bedeutung in der Rede/ im Lexikon/

3

Langage

(1) + (2) machen das Wort aus;

.1. Das Wort

Tabelle 3.1.

1.

2.

Langue:

d as Lexem ® Spracheinheit:

Parole:

d as Wort / das Lex (nach M.Kaempfert):

schließt das ganze Paradigma seiner Varianten/Wortformen ein

a ls einzelne Wortverwendung

→e rscheint im Text bzw. in der Aussage

→erscheint im Lexikon mit lexischgrammatischen Formen: Geschlecht, Deklination (Sub.), Plural: z.B. das Buch, es, Bücher

→ eine semantisch verbundene Reihe der Sprachelemente, die durch Sprachmittel ein thematisches Ganzes ausdrücken.

d ie Bestandteile:

2 1 3

W ortbildungsmorpheme:

Präfixe Suffixe

Grundmorpheme:

gibt lexikalischbegriffliche Bedeutung an;

Flexionsmorpheme:

in Deutsch ® 63® verändern die grammatischen Formen;

3.2. Das Wort: sein Wert und Sinn in langue und parole Tabelle 3.2